Welche Heizungsart?

Diskutiere Welche Heizungsart? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, Baugenehmigung haben wir erhalten und nun geht es zur Zusammenstellung der Angebote für den Hausbau ( UG + OG je 90m2 zum...

  1. NANCY

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    Hallo zusammen,

    Baugenehmigung haben wir erhalten und nun geht es zur Zusammenstellung der Angebote für den Hausbau ( UG + OG je 90m2 zum Wohnen, DG als Abstellkammer, Hobbyraum und Garage)

    Habe am Wochenende folgendes Angebot bekommen:

    UG:
    Im Wohn, Essbereich, Küchenbereich und Bad wurde mir eine Fußbodenheizung empfohlen in den anderen Räumen wie HWR, Abstellraum wenn überhaupt nur einen Heizkörper,

    OG:
    Im Schalzimmer und beide Kinderzimmer eine Wandheizung in 2 Wände integriert und im Bad wieder eine Fußbodenheizung.

    Das ganze soll mit eine Luft Wärmepumpe mit 500l Speicher beheizt werden und für die Zukunft kann eine wassergeführter Holzofen als zusätzliche Heizung noch eingebaut werden.

    Als 2te Alternative wäre eine Gas Brennwert Therme einzubauen, die um 4000 € billiger ist .
    Und auch für die Zukunft ist der Einbau von einem Holzofen geplant.

    Mein Favorit wäre das Heizen mit Gas, da der Gasanschluss schon im Vorfeld verlegt wurde und der Anschlug nicht die Welt kostet. Außerdem würde ich im Moment ein bisschen Geld sparen,

    Was meint Ihr? Welche Vor und Nachteile gibt es? Wie ist die Konstellation der Zimmer?

    Danke.
     
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  3. R.B.

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    Warum im Schlaf- und Kinderzimmer eine Wandheizung? Steht ausreichend freie Wandfläche zur Verfügung? Der Platzbedarf wird gerne mal unterschätzt.

    Die Gastherme wird wohl etwas günstiger wenn man nur die Investitionskosten betrachtet. Das muss man aber genau rechnen, denn Schornstein und Gasanschluß gibt´s auch nicht gratis. Zudem kommen jährliche Kosten für Wartung und Schornsteinfeger hinzu. Ist zwar alles nicht die Welt, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

    Ob man für die LWP unbedingt einen Puffer benötigt wäre noch zu überprüfen. Es gibt auch Anlagenkonzepte mit LWP, da braucht´s keinen Puffer.

    Gruß
    Ralf
     
  4. NANCY

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  5. driver55

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    Heizungsart...

    ...im Bauantrag ist diese doch schon aufgeführt.
    Ich plane doch nicht "fertig", reiche ein, und mache mich dann an die Heizung.:shades
     
  6. #5 Achim Kaiser, 27. September 2010
    Achim Kaiser

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    Und was steht im EnEV-Nachweis ???

    Mit der Baugenehmigung wurde da was festgelegt.
    Nachträgliche *grundsätzliche* Änderungen müssen erst mal auf die Auswirkungen geprüft werden .....
    Die Abhängigkeiten können da durchaus komplex sein.

    Wenn von WP nach Brennwertkessel geändert werden soll, dann erst mal die Auswirkungen im Nachweis prüfen (lassen) - ansonsten kanns sein du bist heftig in den Hintern gekniffen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Mit welchen Argumenten?

    Natürlich kann man eine Wandheizung verbauen, das ist nicht die Frage. Mich würde nur interessieren, ob es einen wichtigen Grund für die WH gibt.

    Jetzt überlegen wir mal, ein 20m2 Kinderzimmer. Wieviel freie Wandfläche steht noch zur Verfügung (Vorzugsweise Innenwände)? Tür, Fenster, kosten Wandfläche. Irgendwo will man auch einen Schrank (oder mehrere) stellen. Was bleibt dann noch als Wandfläche übrig die man mit einer Heizung belegen könnte?

    Ich frage deshalb nach, weil manche "Planer" dann versuchen auf den verbleibenden paar m2 eine WH zu planen und um die notwendige Heizleistung zu erreichen, wird einfach die Temperatur erhöht. Im Prinzip hat man dann nichts anderes als großzügig dimensionierte Heizkörper.

    Gruß
    Ralf
     
  8. NANCY

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  9. ThomasMD

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  10. R.B.

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    Keine Ahnung was bei Dir wo und wie geplant wurde.

    Die Erfahrung zeigt halt, dass in einem "normalen" Wohnraum meist nicht genug freie Wandfläche verfügbar ist. Mit einer FBH ist das nicht so kritisch, zumindest so lange man nicht den Boden komplett mit einem dicken Teppich auslegt.

    Für das Badezimmer könnte ich mir vorstellen, dass die FBH alleine nicht ausreicht. Dort sollte man evtl. für zusätzliche Heizflächen sorgen. Dafür könnte man sehr gut eine Wandheizung einsetzen.

    Aber wie gesagt, das ist alles eine Frage der Planung. Sobald die Heizlast der entsprechenden Räume bekannt ist, kann man genauer planen.

    Gruß
    Ralf
     
  11. willschme

    willschme

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    Deckenheizung

    Hallo,

    hast du schon mal über eine Deckenheizung nachgedacht.

    Im Neubau richtig geplant ist Sie nicht teurer als eine Fußbodenheizung
    und spart obendrein noch während der Betriebszeit laufende Kosten.

    Weiß, von oben kann man nicht heizen, Wärme steigt nach oben,kalte Füsse, warmer Kopf,

    aber der Innovationspreis Top 100 1.ster Platz wurde an eine Heiz- und Kühldecke vergeben.

    Gruß Willi
     
  12. stevie

    stevie

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    Hallo Herr Schmelzer!

    Meinen Sie nicht, dass Ihre Werbung mittlerweile etwas plump wirken könnte :shades
     
  13. Pascal82

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    Hallo,

    warum immer so komplizierte aufbauten??

    fußboden heizung, reine wandheizung und heizkörper baruchen um richtig zu funktionieren jeweils andere vorlauftemp.(fbh ca 30° wnadheizung ca 40° und HK ca55°) das bedeuted 3 mischer und 3 pumpen- alles andere ist bananenquark ohne zucker.

    du bekommst im gesamten haus estrich, oder??
    also leg dir ins ganze haus FBH, im bad zusätzlich wandheizung(die an dem FBH verteiler hängt, dann reicht das auch im bad für die 2-3 grad mehr zur wohlfühltemp.) so brauchst du nur einen mischer , eine pumpe und eine vorlauftemp für alle heizflächen.

    so hab ichs gemacht und würd ich es sofort wieder machen.

    wärmepumpe und speicher ich weiß ich nicht ob das so gut ist,
    für den wasserofen brauchst du ihn aber unbedingt, aber ich glaube das 500l dafür zu knapp bemessen sind- rechne pro KW wasserleistung mit ca 100L speichervolumen.

    ich denke das gas und wasserofen am speicher besser miteinander harmonieren, lass mich da aber auch gern eines besseren belehren...

    viele grüße
    pascal
     
  14. NANCY

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    Habt Ihr im Rahmen des Energiekonzepts nicht über die Nutzung der Sonne nachgedacht?

    danke für den ausführlichen Beitrag. Über die Nutzung der Sonne zum späteren Zeitpunkt habe ich nachgedacht. Würde ich auch wie du sagst später in Angriff nehmen. Vorinstallation ist eingeplant!


    Wie ist den Euer Dach ausgerichtet?

    Wie haben ein Walmdach mit 35° eingeplant

    Freu mich über weitere interessanten Beiträge.
     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 15. Oktober 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Liebe Nancy - erwarte von Erik keine Antworten dieser Art.

    User Erik IEU ist ein Lobbyist der Gasbranche, der hier immer mal wieder auftaucht, um seine Werbebotschaften und Anti-Andere-Energie-Phrasen abzulegen.
    So wie ein Kuckuck sein Ei in fremde Nester legt und anderen die Sorge um das Ei überlässt.

    Genauso musst Du auch seine Beiträge lesen - immer unter Beachtung seiner sehr einseitigen Sichtweise!
     
  16. NANCY

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    ?????????
    Und was schlägst du mir vor???
     
  17. #16 Ralf Dühlmeyer, 15. Oktober 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    1) Nur ein Wärmeabgabesystem im ganzen Haus, nicht dieses Kuddelmuddel

    2) Eine Luft-WP nur, wenn Ihr Euch deutlich oberhalb des KfW 70 Niveaus bewegt. Sonst bedankt sich Euer Eltversorger für den hohen Stromverbrauch des Heizschwerts!

    3) Ein Kamin mit Wassertasche braucht mehr als 500 Liter Speicher, wenn es Sinn machen soll!
    Und ist auch grundsätzlich auf seinen Nutzen zu hinterfragen, wenns nicht nur ums Bärenfell-Gefühl geht (Dann macht aber die Wassertasche keinen Sinn)

    4) Egal, welches Wärmeerzeugungssystem zum Einsatz kommt, die Heizflächen sollten auf niedrige Vorlauftemperaturen <=35° ausgelegt sein!

    5) Bei Gas-Brennwert ist zu prüfen, ob Ihr Solarthermie braucht, weil die EeG-Mindestwerte nicht eingehalten werden. Das frässe nämlich einen erheblichen Teil der Kostenminderung wieder auf.
     
  18. ThatsME

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    Hi,

    eine Anmerkung zur LWP noch:

    Die Dinger stehen in der Landschaft rum und können ein Lüftergeräusch von sich geben. Stehen die direkt unter Eurem Schlafzimmer Fenster oder (schlimmer) unter dem Eurer Nachbarn, dann kann da richtig Ärger auf Euch zukommen.

    Deshalb: Prüft, ob Ihr einen richtig guten Platz dafür habt!

    Martin
     
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  20. R.B.

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    Wenn ich den thread jetzt richtig verstanden habe, geht es noch um die Entscheidung LWP oder Gasbrennwerter, wobei gem. Angeboten die Gasbrennwertlösung 4.000,- € günstiger sein soll.

    Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen, aber man muss bei solchen Vergleichen immer aufpassen, dass nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden. Gasanschluß und Schornstein gibt´s auch nicht gratis, bei der LWP kostet der Zweitarifzähler zusätzlich.

    Bei den Verbrauchskosten ist es momentan so, dass die LWP günstiger ist. Wie sich aber die Energiepreise in Zukunft entwickeln werden, kann niemand vorhersagen. Teurer wird´s auf jeden Fall, aber erfahrungsgemäß sind bei Gas die Schwankungen höher als bei el. Strom. Wie sich das in diesem Fall auswirken wird, kann man nicht sagen, für eine Schätzung fehlen die Daten.

    Gruß
    Ralf
     
  21. Micha123

    Micha123

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    Holzofen

    Hallo,

    ein Holzofen braucht meist einen Riesen-Puffer. Vermeiden kann man das nur, indem man einen Grundofen mit Wärmeabsorber oder so baut. Da man um den aber an sich das ganze Haus plant, ist dies sozusagen der Beginn der Hausplanungsentscheidungen.
    Ich habe es an meinem damals nicht berücksichtigt und bereue es ein wenig. Man lernt hat nie aus....

    Gruß

    Andreas
     
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