Welche Wärmepumpe bei monolithischer Bauweise?

Diskutiere Welche Wärmepumpe bei monolithischer Bauweise? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Ja, genau deshalb ist das manchmal so krank, das letzte Prozent irgendwie rausdrücken zu wollen - wenn keine groben Fehler drin sind, laufen alle...

  1. #21 Lexmaul, 06.11.2019
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    Ja, genau deshalb ist das manchmal so krank, das letzte Prozent irgendwie rausdrücken zu wollen - wenn keine groben Fehler drin sind, laufen alle Heizungen in einem ähnlichen Verbrauch.

    Wir haben ohne Kühlung ca 2900 kWh mit 240 qm2 beheiztem Haus, 22 Grad Wunschtemperatur, inkl. Warmwasser für vier Personen. 80 zu 20 Prozent Anteil Heizung/Warmwasser.

    Das sind ebenfalls um die 40 Euro gewesen, mit Kühlung für vier Monate waren es dann 46 Euro in 2018.

    Und dank PV kannst nochmal sicher 30 Prozent da abziehen - genau lässt es sich leider nicht rausrechnen.
     
  2. #22 simon84, 08.11.2019
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    Das könntest du sicher, wenn du wirklich willst, mit ein wenig Aufwand :)
     
  3. #23 Lexmaul, 08.11.2019
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    Wie denn? Ok, ich müsste loggen, wenn der Strom ins Haus geht und gleichzeitig die WP bedient wird.

    Aber das ist schon kompliziert und genau ebenso nicht - denn man hat zum Teil Parallelbezug.

    Letztlich sehe ich ja, was ich selbst verbraucht habe. Ob nun für WP oder Haushalt ist egal, das kann ich ja zusammenziehen.
     
  4. #24 SirWayne, 08.11.2019
    Zuletzt bearbeitet: 08.11.2019
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    Ich würde mich hier mal einklinken, weil ich über ein paar Aussagen, verwundert bin.
    Was plant ihr denn für Verbräuche bei euren Wärmepumpen?
    Bei uns sind im Jahr ca. 5000kwh für Heizung + Wasser mit einer (Innen) Luftwärmepumpe eingeplant. Bei 3 Leuten und 135qm + 50qm Keller.

    Interessanter wäre doch dein Verbrauch anzugeben in kwh, die 70 Euro hängen ja stark von deinem Stromtarif und Anbieter ab. Wenn man den günstigsten Atomstrom nimmt können auch 70 Euro (zu)viel sein ;)

    War das ironisch gemeint? Was findest du daran teuer?

    Ah okay gerade erst gesehen, dass du 2900 kwh brauchst. Das ist schon ein guter Wert finde ich. Mhm dann bin ich mal gespannt wieviel ich brauche aufs Jahr gesehen, wohne erst seit Oktober im neuen Haus.
     
  5. #25 Lexmaul, 08.11.2019
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    Genau, Deine Planung ist viel zu viel - so ein Teil würde ich mir ja nie verbauen :wow
     
  6. #26 simon84, 08.11.2019
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    Ja genau, und idealerweise dann auch noch wie viel, also zumindest wie viel die WP zu den Zeitpunkten verbraucht hat....
     
  7. #27 Fabian Weber, 08.11.2019
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    Bei einer gut geplanten Wärmepumpe mit Fußbodenheizung ist halt jeden weitere Anschaffung (WMZ, Datenlogger) genau zu überlegen. Da kauft man ganz schnell Bauteile im Wert eines Jahresverbrauches zusammen.
     
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  8. #28 SirWayne, 08.11.2019
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    Hätte nichts dagegen ;). Aber im Oktober waren es jetzt so 400 kwh und war noch nicht arg kalt.
     
  9. #29 Lexmaul, 08.11.2019
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    Ja, doof...
     
  10. #30 Lexmaul, 09.11.2019
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    Viel zu kompliziert - ohne Sinn ;)
     
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  11. #31 SirWayne, 10.11.2019
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    Ja mal schauen wie es sich entwickelt. Vielleicht muss ich auch noch was umstellen am System
     
  12. #32 wurmwichtel, 27.06.2020
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    Das ist, bis auf die Empfehlung die Fläche zu reduzieren, mit Verlaub gesagt, kompletter Blödsinn.
    Die Lüftungsanlage „spart“ im absoluten Ultramaximalfall 95% der Verluste ein, die übers normale Lüften entstehen. Mehr als 30% der Heizkosten sind das nicht und pro Jahr vielleicht 200€. Mit teureren KfW-Zusatzstandards kommt man auf vielleicht 400€ geringere Betriebskosten im Jahr.
    Für welchen finanziellen Mehraufwand?
    Wann amortisieren sich die Zusatzausgaben?
    Einzig wahrer Vorteil: Wenn man an einer stärker befahrenen Straße lebt braucht man das Fenster nicht zu öffnen, oder man ist Allergiker.
    Ich hab ein Haus mit 130qm in monolithischer Bauweise nach Enev bauen lassen. Mit WP.
    Die Heizkosten belaufen sich derzeit auf rund 55€/Monat. Stromverbrauch pro Jahr etwa 2400kWh, produzierte Wärmemenge 11500kWh. Bald kommt ne große PV-Anlage (knapp 24kWp) aufs Grundstück, mit der sich die Heizkosten auf 30€ im Monat halbieren werden.

    Zum Thema „bessere“ Dämmung:
    Letzte Woche hatte ich einen knappen Kubikmeter Styropordämmung entsorgen lassen und bin dabei fast aus den Latschen gekippt.
    Der Spaß kostete 240€. Und auch nur weil das Zeug Sortenrein war. Mit Anhaftungen wären 320€/Kubik fällig gewesen. Wenn man das nun auf ein Einfamilienhaus mit WVDS hochrechnet, kommen nach heutigen Maßstäben irgendwann gut und gerne 12000€ Entsorgungskosten zuzüglich Arbeit und Transport auf die Häusleeigentümer mit Superduperdämmung zu. Mit ersponnenen 4000€ Kosten für die Ausführung der Arbeiten und 2% Inflation reden wir in 40 Jahren von schlanken 35.000€.
    Diese Kosten hat der mit monolithisch gebautem Haus nicht.
     
  13. #33 Andreas Teich, 27.06.2020
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    WDVS mit Styropor/EPS würde ich auch nie bauen, aber es gibt genügend Alternativen,
    die keine der bekannten Nachteile haben:
    Multipor, Perlite, Glasschaumgranulat o.ä., Stegträger, Zellulose, Holzfaserdämmplatten (wie bei uns), Hanfdämmplatten, etc.

    Bei Wärmepumpen würde ich Grabenkollektoren berücksichtigen, die bei Mitarbeit teils zu den Kosten oder kaum höheren von Luftwärmepumpen errichtet werden können.
    Siehe zB
    www.grabenkollektor.at
    Die können dort komplett dimensioniert, geplant und dann von Handwerkern vor Ort ausgeführt werden.

    Bei Wärmebedarfsrechnungen zB PHPP- Rechner verwenden- Wärmepumpen werden oft zu hoch ausgelegt.
     
  14. #34 wurmwichtel, 27.06.2020
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    Kann man alles machen. Beim Bau verfolgten wir lediglich das KISS-Prinzip: Keep it simple & stupid!
    Und was die WP angeht gibt‘s halt auch kein Nonplusultra. Vielleicht eher am Haus die Dachausrichtung, sprich First sofern vorhanden und machbar in Nord-Süd-Richtung um beide Dachhälften maximal mit PV belegen zu lassen.
    Ein etwas größeres Grundstück ist von Vorteil, falls man keine Luftpuste haben will und der Untergrund für Kollektoren jeglicher Art gut geeignet ist.
     
  15. #35 Donpepe, 02.07.2020
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    Moin,

    mal abgesehn, dass das Haus wohl schon fertig ist...

    Die WP alleine ist nicht der Schlüssel, das wird von vielen vergessen. Ein WP ist ein anspruchvolle Heizung, welche Fehlplannung mit entsprechender schelchter Effizenz bestraft. Wenn man heute baut und eine WP (egal ob Luft oder Erde) will und mit VL35/RL30 plannt, muss sich nicht wundern. Rechne mal aus, mit welchem VL/RL du hinkommst, wenn du alle Aussenwandflächen mit einer Heizung versiehst und dazu eine BKA. Und dann die JAZ mit einer einer guten LWWP oder SoleWP im JAZ Rechner rechnen...

    Grüße
     
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