Welcher Kessel bzw. Anlage ist die Richtige für unser Haus?

Diskutiere Welcher Kessel bzw. Anlage ist die Richtige für unser Haus? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich saniere gerade ein Holzfertighaus und benötige auch einen neuen Heizungskessel. Ich habe zur Zeit Öl mit 2 x 1000 Ltr. Metalltanks...

  1. ryan79

    ryan79

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    Hallo,

    ich saniere gerade ein Holzfertighaus und benötige auch einen neuen Heizungskessel. Ich habe zur Zeit Öl mit 2 x 1000 Ltr. Metalltanks ohne Reinigungsöffnung im Keller. Das Haus hat insgesamt 300 qm Wohnfläche, wovon 150 qm komplett neu Saniert werden und bei den restlichen 150 qm nur die Fassade eine neue Dämmung erhält. Laut Heizlastberechnung des Installateurs benötige ich 26 - 28 KW. Finde ich viel, aber gut.

    Wollte eigentlich auf Gas umsteigen, aber ich versuche seit 2 Monaten ein Angebot von Avacon zu erhalten. Ohne Erfolg. Eine Förderung ist ebenfalls schwierig, weil eine Heilastberechnung zur Folge hat, das in den zweiten 150 qm auch alle Heizkörper getauscht werden müssen. Kostenvoranschlag liegt bei 4000 Euro zusätzlich.

    Jetzt die Frage. Bei Öl bleiben? Wenn ja welche Therme, und neue Tanks?
    Doch auf Gas wechseln, oder ganze was anderes?
     
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  3. ryan79

    ryan79

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    Ach ja, 150 qm bewohne ich selber. Der Rest ist vermietet. Es sind zwei Bungalows, die zusammengesetzt wurden. BJ. 1970.
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Ob die26-28kW plausibel sind, das kann man aus der Ferne nicht beantworten. Dafür gibt es ja eine Heizlastermittlung nach EN12831 (oder halt nicht).
    In unsaniertem Zustand könnte die Größenordnung passen, aber es wird ja noch die Fassade gedämmt, und vermutlich werden auch noch weitere Dämmmaßnahmen durchgeführt.

    Ein Tanklager mit 2.000 Liter bei der vermuteten Heizlast, das ist völliger Unsinn. Da passt ja nicht einmal ein Jahresbedarf rein.

    Wenn Gas nicht möglich ist, dann bleibt ja nur Öl, Holzpellets oder eine Wärmepumpe. Die Wärmepumpe würde ich bei den genannten Bedingungen gleich abhaken, ob man bei Öl bleiben möchte, das ist so eine Sache. Der Heizölpreis war schon immer starken Schwankungen ausgesetzt, und mit dem Mini-Lager muss man kaufen, ob man will oder nicht, ob der Preis gerade passt oder nicht. zudem kann man nur Kleinstmengen tanken, was den Preis zuästzlich in die Höhe treibt.
    Ich würde mir den Einsatz von Heizöl gut überlegen, denn die aktuellen Preise sind mit Sicherheit nicht von Dauer. Niemand hat ein Interesse an niedrigen Ölpreisen, bis auf die Verbraucher, aber die werden sowieso nicht gefragt. Der Ölpreis wird politisch gesteuert, und es ist absehbar, dass er wieder die alten Höhenregionen erreicht.

    Also bliebe noch der Einsatz von Holzpellets. Auch hier benötigt man ausreichend Lagerfläche, denn man sollte zumindest einen Jahresbedarf (+ Reserve) lagern können. Der Preis für Holzpellets schwankt nicht so stark, und ist im Vergleich zu Öl oder Gas bisher immer ganz günstig gewesen. Dafür muss man etwas mehr Geld in die Hand nehmen und investieren. Im Gegenzug gibt es aber Fördermöglichkeiten die man in Anspruch nehmen kann.

    Über Produkte werden wir sicherlich nicht diskutieren, jeder Heizungsbauer hat so seine Favoriten. Ich würde mich daran orientieren, denn letztendlich soll sich auch jemand um den Service kümmern, und da ist es von Vorteil wenn man auf ein gängiges Produkt gesetzt hat. Die Ersatzteilversorgung ist deutlich einfacher.

    Ob die Tanks noch was taugen, das kann man überprüfen. Ansonsten sollte allein schon die Größe des Tanklagers geändert werden. Ich hätte keine Lust alle paar Monate Heizöl zu kaufen.

    Gas wäre vermutlich die kostengünstigste Variante, aber anscheinend ist Gas ja nicht verfügbar.
     
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