Welches Mauerwerk Kfw55-Haus

Diskutiere Welches Mauerwerk Kfw55-Haus im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich werde im Mai mit dem Bau eines EFH KFW 55 beginnen (2 Vollgeschosse; eines davon als Wohnkeller). Nun diskutieren wir das...

  1. #1 OlafScholz, 08.02.2023
    Zuletzt bearbeitet: 08.02.2023
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    Hallo zusammen,

    ich werde im Mai mit dem Bau eines EFH KFW 55 beginnen (2 Vollgeschosse; eines davon als Wohnkeller).
    Nun diskutieren wir das Mauerwerk. Schallschutz hat keine Priorität, da auf dem Land lebend.

    Zur Auswahl stehen

    1. Ytong (Porenbeton) - 36,5cm
    2. Poroton
    3. Bisoterm

    was würdet ihr, insb. unter Preis-Leistungsgesichtspunkten, empfehlen und warum.

    besten Dank!
     
  2. Yilmaz

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    Wenn es KFW 55 wird muss ja eine Wärmeschutznachweis vorliegen.
    Was wurde hier berechnet?
     
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  3. #3 nordanney, 08.02.2023
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    Ist am Ende egal. Man nimmt im Normalfall den Stein, den das Bauunternehmen üblicherweise verbaut.
     
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    Egal ist das nicht, es ist ja ein Aussenmauerwerkstärke geplant. Damit verbunden eine WLG. Es muss das eine sowie das andere passen…
     
  5. #5 nordanney, 08.02.2023
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    Ytong ist 36,5cm angegeben - das passt für KfW 55. Bei den anderen Steinsorten ist nichts angegeben - das man eine passende Stärke und/oder Dämmung nutzt, sollte selbstverständlich sein.

    Vor allem, da es sich um ein neues 08/15 Haus mit den Mindestanforderungen handelt. Unterhalb KfW55 darf man nicht mehr bauen.

    Und somit bleibe ich bei der korrekten Aussage: Es ist egal...
     
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  6. Yilmaz

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    Für mich wäre die genaue Steinart wichtig!
    Ytong ist ein Steinhersteller.
    PPw 2-4-6? was für eine WLG genau? 08,09,10?

    Für mich ist das nicht egal…
     
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  7. #7 nordanney, 08.02.2023
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    Na dann - auch wenn die Antwort völlig egal ist. Der TE fragte, welchen Stein wir empfehlen. Dann gib doch einfach eine Antwort auf die Frage statt mit irgendwelchen Steinsorten zu glänzen.

    36,5er Porenbeton, der für KfW 55 ausreicht. Reicht das? Könnte ja ein 1,6/0,25 07er Planblock sein, den der Bauunternehmer verbaut.
     
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  8. Yilmaz

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    Kann ich kein Antwort geben wenn ich keine Wärmeschutznachweis und die Statische Berechnung vorliegen habe!

    Es geht doch um ein Wohnhaus oder Gartenhütte?
     
  9. #9 nordanney, 08.02.2023
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    Dann hast Du hier im Thread ja nichts verloren ;).
    Sehe nie, dass bei einer profanen Frage solche Unterlagen eingereicht werden müssen, um ein einfaches "Ich würde eher mit XXX bauen, da i.d.R. günstiger und einfacher zu verbauen" als Antwort zu erhalten.
    Die Antwort hat der TE bereits in seinem Eingangspost gegeben.
     
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  10. Yilmaz

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    Doch, ich hab hier was verloren…ich will ja auch richtig antworten.
    Dazu benötige ich wie in dem ersten Thread geschrieben Unterlagen…
     
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  11. BaUT

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    LHz (Poroton) ist Knäckebrot, hab ich früher viel vermauert, mag ich trotzdem nicht.
    Wer viel selber machen will, der nimmt Porenbeton - da lassen sich die Kabelkanäle einfach schlitzen.
    Bisotherm ist eine solide Sache aber da gibt es viele verschiedene Steine - da kommt es dann bei der Auswahl doch auf Tragfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit an!
     
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  12. #12 OlafScholz, 08.02.2023
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    Danke an alle, die hier konstruktiv geantwortet haben. Welcher Stein hat denn das bessere Raumklima (sofern das objektiv beurteilt werden kann)?
     
  13. #13 OlafScholz, 08.02.2023
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    Nutella ist auch ein Hersteller von Nuss-Nougat-Creme. Trotzdem weiß jeder was gemeint ist....
     
  14. BaUT

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    Die Unterschiede sind unerheblich. Die Unterschiede des Diffusionsverhaltens der Steine spielt für das Raumklima kaum eine Rolle und das Sorptionsverhalten des Innenputzes (vermutlich wird es Gipsputz?) ist auf allen drei Steinen gleich. Du solltest aber unbedingt ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 erstellen (lassen), denn Raumluftfeuchte und Wohngifte gelangen nicht "durch die Wand" sondern durch Lüftung nach draußen.
     
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  15. #15 nordanney, 08.02.2023
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    Keiner. Mit allen Steinen baust Du ein heutzutage hermetisch luftdichtes Haus. Das wird mit einem BlowerDoor Test sogar überprüft.
    "Atmen" können also keine Wände. Höchstens der Putz kann ein klein wenig feuchteregulierend wirken (z.B. Lehmputz).
    Für gutes Raumklima wird heute eine Lüftungsanlage verbaut (weil das Haus ja dicht ist) - immer frische Luft im Haus, keine Pollen mehr.
     
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  16. #16 OlafScholz, 08.02.2023
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    Ist mit Lüftungskonzept immer eine Lüftungsanlage gemeint? Darauf wollten wir eig. verzichten.
     
  17. #17 nordanney, 08.02.2023
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    Nein.
    Das Konzept beschreibt, was Ihr für eine korrekte Lüftung tun müsst. Im Neubau entweder a) 6x am Tag für 15 Minuten stoßlüften b) Lüftungsanlage dezentral oder zentral (mit oder ohne Wärmerückgewinnung) c) ungeregelte Lüftung mit Fensterfalzlüftern (also quasi die dichten Fenster undicht machen)

    ICH würde im Neubau niemals auf eine Lüftungsanlage verzichten. Das ist Lebensqualität. Lieber dezentral (wenn zentral zu teuer) als ohne. So gute Luft wie mit einer Lüftungsanlage könnt Ihr manuell gar nicht ins Haus bekommen.
     
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  18. BaUT

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    Manuelle Fensterlüftung zählt nicht als Lüftungskonzept!!!
    Es gilt also nur Variante b) oder c)

    AKTIVE (ventilatorgestützte) Lüftung mittels dezentraler oder zentraler Lüftungsanlage mit Zuluft und Abluft und Wärmerückgewinnung
    Diese Variante gilt als "vollständige Lüftungsanlage". Eine zusätzliche Fensterlüftung ist bei korrekter Planung und Ausführung nicht mehr nötig. Insbesonderefür Allergiker ist eine solche Anlage sehr zu empfehlen, da sie bei dem Einbau entsprechender Pollenfilter das Haus zu einer Schultzone macht.

    PASSIVE Lüftung (durch geplante "Undichtigkeiten" namens Außenluftdurchlass / Fensterfalzlüfter). Diese Lüftungsform wird nur auf den Lastfall "Lüftung zum Feuchteschutz" ausgelegt und soll Schimmelschäden verhindern. Sie übernimmt nur rd. 40% des täglichen Lüftungsbedarfs. Die restlichen 60% der täglich notwendigen Lüftung muss der Nutzer über manuelle Fensterlüftung erbringen.

    KOMBILÖSUNG - z.B. Abluftventilatoren in Bad (und Küche) und Zuluft über Außenwandluftdurchlässe oder Fensterfalzlüfter in Schlafzimmer, Wohnzimmer, Kinderzimmer. Auch diese Lüftung wird meist nur auf eine geringe Lüfttungsstufe ausgelegt und benötigt zusätzliche manuelle Fensterlüftung.
     
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  19. #19 OlafScholz, 08.02.2023
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    Also ist Lüftungsanlage Pflicht?
     
  20. BaUT

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    Nein.

    Man hat die Wahl zwischen verschiedenen "lüftungstechnischen Maßnahmen"
    a) Lüftungsanlage (Ventilatoranlagen mit Zuluft und Abluft)
    b) berechneten Lüftungsöffnungen in der Außenwand (ALD) bzw. Lüftungsschlitzen in Fenstern (Fensterfalzlüfter)
    c) Kombination aus a) und b)

    Wenn du also auf Ventilatorgestützte Lüftung verzichten willst, so MUSS dein Planer in deinen Fenstern Fensterfalzlüfter einplanen damit zumindest eine gewisse Grundlüftung über diese planmäßigen Undichtigkeiten erfolgen kann.

    Früher hatten Häuser einen n50-Wert von 8
    Heute liegt der n50-Wert eines Neubaus meist weit unter 1
    Also sind die Häuser heute 10x dichter als früher und die Nutzer von Neubauten sitzen im eignen Mief (H2O, CO2, VOC usw. ) und merken es nicht.
     
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