Wer kennt Viessmann Pendola?

Diskutiere Wer kennt Viessmann Pendola? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich habe o.g. Heizung für unseren Anbau mit 4 HK (ca. 40m²) und Warwasserversorgung einer Dusche. Jetzt war ich gestern Abend am Gerät...

  1. Blackseven

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    Hallo, ich habe o.g. Heizung für unseren Anbau mit 4 HK (ca. 40m²) und Warwasserversorgung einer Dusche.

    Jetzt war ich gestern Abend am Gerät und konnte zufällig folgendes beobachten (im Absenkbetrieb): Der Brenner springt ständig für ca. 10sek an und ist dann ca. 40 Sekunden aus. Die Pumpe läuft.

    Jetzt habe ich mal geschaut, auf welche Leistung das Gerät moduliert ist und der Parameter steht auf 25, also schon Untergrenze. Die Temperatur habe ich auf 63°C gestellt. Wenn man die Anzeige betrachtet, stellt man fest, das in den 40 Sekunden die Temp auf ca. 58°C fällt, der Brenner dann auf 65°C heizt und dann abschaltet. Also scheinbar das "alte Phänomen", das der Brenner die Wärme nicht wegbekommt. Die Pumpenleistung ist aber anscheinend nicht einstellbar (zumindest nicht im Handbuch erkennbar). Und die HK stehen schon auf "3".

    Also was tun? Immer auf Tagbetrieb bleiben? Wird die Pumpenleistung dann erhöht?

    Gruß Mark
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Ständig?
    Welche Pumpe?

    Gruß
    Ralf
     
  4. Blackseven

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    So, wie ich es sehe, hat diese Therme nur eine Pumpe... ich weiß noch nicht mal, wo... :confused: Will heißen, der Heizkreislauf läuft und rauscht auch...Ständig...Zumindest über die 15 Minuten, die ich gestern davor stand...
    Aber wahrscheinlich meintest Du jetzt etwas anderes, oder?

    Gruß Mark
     
  5. crax

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    Was ist das Ziel Deiner Frage? Das Gerät wird seine Leistung nicht los, daher dieses Betriebsverhalten (450W/m²). Es passt halt nicht zum Bedarf/sinnvollen Verbrauch.
    Du könntest den Verbrauch erhöhen, RT => 35 grd C, die Fenster öffnen, warten bis es richtig kalt wird........ Alles energetischer Unsinn- oder?
    mfg
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Meine Überlegung war, ob die Pumpe dauerhaft läuft anstatt von der Regelung gesteuert. Manche Heizer klemmen die Pumpe einfach auf 230V und lassen die dann 24/7 durchrennen.
    Falls die Pumpe bei Dir nicht gesteuert werden kann, dann wäre zu überlegen, ob man anstatt einer Absenkung eine "Abschaltung" realisieren kann.

    Gerade bei einer leistungsstarken Therme kriegt man sonst den Absenkbetrieb kaum ein den Griff.

    Gruß
    Ralf
     
  7. Blackseven

    Blackseven

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    Das Ziel sollte ja eigentlich klar sein. Ich will ja eine Heizung betreiben, keinen Hochfrequenzerwärmer. Da ja die Temperatur innerhalb kurzer Zeit soweit abfällt, dass das Ding gleich wieder anspringt,wäre es ja sinnvoll, die Durchflußmenge zu erhöhen. Wobei mir trotzdem nicht klar ist, warum sie bei eingestellten 6KW Leistung so powert. Anhören tut sie sich, als wäre "Full-Power" da...

    Mark
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Vielleicht startet die Kiste mit max. Leistung und hat dann keine Zeit mehr zu regeln. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  9. Blackseven

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    Ich schaue heute abend mal, wie sie sich im Tagesbetrieb verhält. Einer der zu beheizenden Räume ist nicht unterkellert und nach unten auch nicht gut isoliert. Da zu allem Überfluss noch eine hohe Deckenhöhe vorhanden ist und ein Teil der Wärme durch ein Treppenhaus abgeht, ist eine Abschaltung leider nicht realisierbar(Kinderzimmer).


    Das wäre eine Erklärung... Dann könnte es ja sein, das bei voll geöffneten Thermostaten dieses Verhalten nicht auftritt...oder?

    Gruß Mark
     
  10. crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    ;) ;) ;)
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Aber wo willst Du hin mit der vielen Energie? :sleeping

    Selbst die paar Heizkörper können soviel Energie nicht schnell genug an den Raum abgeben. Dazu kommt, dass nur ein paar Liter Wasser im System bewegt werden die für den Transport der Energie "zuständig sind". Daher sind die schnellen Temperaturwechsel vorhersehbar, selbst im normalen Heizbetrieb.

    Daher auch meine Überlegung, ob man die Kiste "abschalten" kann. Was nicht läuft verbraucht auch keine Energie. Selbstverständlich ergeben sich dadurch größere Schwankungen bei der Raumtemperatur, aber das könnte man versuchen zu kompensieren indem man die Zeiten geschickt wählt.

    Gruß
    Ralf
     
  12. Blackseven

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    Das Steuergerät lässt aber nur je 2 Tag und 2 Nachtzeiten zu... Da alle versorgten Zimmer für Kinder sind, hatte ich bisher von 19:30h bis 11:30h mittags Absenkbetrieb. Die Kids kommen frühestens gegen 12:15h aus der Schule und gehen um 19:30 ins Bett... Am Wochenende sieht das natürlich etwas anders aus...

    Als ich das letzte Mal tagsüber schaute, lief der Brenner aber wirklich gleichmässig über ca. 3 Minuten. Von daher ist gerade meine Überlegeung, die HK-Thermostate gegen programmierbare auszutauschen. Ob das funktioniert, kann ich ja ausprobieren, in dem ich die Thermostate mal manuell auf "2" runternehme. Es kann aber nur funktionieren, wenn es wirklich einen Unterschied der Pumpenleistung zwischen Normal- und Absenkbetrieb gibt... Oder ist das ein Denkfehler?

    Gruß Mark
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Das will nichts heissen. Es wäre ja möglich, dass die Kiste gerade aus der Absenkung kam und dann nehmen die Räume die Energie immer ab.

    Die Pumpenleistung ist so eine Sache. In Deinem Fall wäre eine Leistungsregelung kontraproduktiv. Entweder an und schauen dass die Pumpe die Energie auch abtransportiert, oder aus. Eine geregelte Pumpe würde das Taktverhalten nicht verbessern.
    Versuch´mal mit einem Feuerwehrschlauch ein paar Schnapsgläser zu füllen, und zwar ohne dass etwas daneben geht...;)

    Gruß
    Ralf
     
  14. Blackseven

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    Also, ein Mädel hat einen Heizkörper zugedreht... Als ich den gestern wieder aufdrehte, hat sich diese Takterei merklich entspannt. Optimal ist allerdings trotzdem anders...

    Jetzt ist es so, das die Dusche nicht unbedingt als Solche benötigt wird, da wir noch genug andere Duschen haben, die an der anderen Heizungsanlage hängen. Würde es denn Sinn machen, diese Therme mittelfristig gegen eine Kleinere auszutauschen? Wenn ja, mit welchen Aufwänden ist da zu rechnen? Sind denn die beispielsweise die Anschlüsse und deren Abstände zueinander genormt, so daß nur das alte Gerät ab- und das neue Gerät angeschraubt werden muß. Oder wird da alles neu gemischt?

    Eine Alternative wäre, die Buderus mit einem weiteren Heizkreis zu versehen, der die Heizkörper versorgt. Da diese heute nur den Fußboden heizt, wäre auch hier interessant zu erfahren, welche Module (Mischer, Steuerung etc.) für so etwas benötigt werden. Allerdings müssten dann noch ca. 35-45m an an Kupfer verlegt werden(ohne Warmasser-Anschluß), um den Heizkreis anzubinden. Bei einer Anbindung des Warmwassers kämen noch mal ca. 20m Kupferrohr hinzu.


    Vielleicht könnt Iher mir mal "Hausnummern" nennen. Modulbezeichnungen der vorhandenen Buderus-Lomponenten kann ich, falls notwendig, heute Abend nennen.

    gruß Mark
     
  15. #14 Baldbauherr, 4. Dezember 2009
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    Wir haben gerade eine Etagenheizung in eine Mietwohnung einbauen lassen. Bei der Funktionserklärung habe ich mich etwas gewundert.
    Die Steuerung bzw. der digitale Raumthermostat (Ding an der Wand neben Tür) ist in einem Zimmer, leider nicht im Wohnzimmer. Dort wird die Temperatur gemessen und die Therme gesteuert. Wenn jetzt der Heizkörper in diesem Raum zugedreht wird (ich frage mich weshalb am Heizkörper ein Thermostatkopf ist), dann kann das ganze nicht funktionieren!
    Die Steuerung versucht immer auf die eingestellte Temperatur zu heizen, da der Heizkörper aber abgedreht ist geht das nicht und die Therme zündet endlos vor sich hin. (laut Sanilöter)
    In den anderen Räumen dagegen muss direkt am Heizkörper geregelt werden.
    Eventuell ist es bei Dir ähnlich?
     
  16. Blackseven

    Blackseven

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    Nein, ist es nicht. Es war der HK eines anderen Raumes, der zugedreht war. In dem Raum mit dem Viessmann-Bedienteil/ Raumthermostat war es kühler als eingestellt und das Heizungsthermostat war offen...

    Mark
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Logisch, weil dann die erzeugte Energie (Wärme) auch "verwertet" wurde.

    Gruß
    Ralf
     
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  19. Blackseven

    Blackseven

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    So, nachdem das wieder angespannter wurde, habe ich meinen Heizungsfachbetrieb beauftragt, das abzustellen...

    Folgendes habe ich dann vernommen:

    Die Pendola sollte sich auf 3,6KW Heizleistung runterregeln lassen. Tut sie aber nicht, die Minimaleinstellung geht auf ca. 13 KW. Grund dafür ist laut Monteur ein zu hoher eingangsseitiger Versorgungsdruck des Gasanschlusses (23 statt 20mbar). Noch dazu ist die Therme rein raumgesteuert, es ist keine Witterungsregelung verbaut. Dummerweise hängt das Steuerthermostat an einer Stelle im Raum, wo die Wärme gar nicht richtig hinkommt und deswegen ständig eine Wärmeanforderung an die Therme abgibt. Da allerdings die Differenz Vorlauf/Rücklauf sehr gering sei, müsse die Therme auch direkt wieder abschalten. (Dies wiederspricht aber etwas meinen Beobachtungen, denn eigentlich ist die Rücklauftemp schon ca. 10K geringer, was eine Zündung rechtfertigt. Dann zog er Vorschlagslos wieder ab und schickte mir eine Rechnung über 2 Stunden....:irre

    Was also tun?


    Gasdruck runterregeln? Wie? Gashahn ein Stück zudrehen?

    Regelung auf Witterungsführung? Welche Kosten kämen da auf? Thermostat anders aufhängen?

    Solltemperatur am Thermostat runterregeln?


    Ich brauche Ideen und Input, denn diese Dauerzündungen gehen richtig ins Geld...

    Danke Euch und frohe Weihnachten...!

    BlackSeven
     
  20. chipC

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