Wer zahlt mehr/weniger bei der Grundsteuerreform?

Diskutiere Wer zahlt mehr/weniger bei der Grundsteuerreform? im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Im Zuge der Grundsteuerreform heißt es ja: Auch wenn die Reform insgesamt aufkommensneutral ausgestaltet wird (v. a. durch die drastische...

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Wer zahlt mehr/weniger bei der Grundsteuerreform?

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  1. #1 msfox30, 13.01.2023
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    Im Zuge der Grundsteuerreform heißt es ja:
    Die neue Grundsteuer – Fragen und Antworten - Bundesfinanzministerium - Service
    --
    Mich würde mal interessieren, wer mehr und wer weniger zahlen muss.
     
  2. #2 msfox30, 13.01.2023
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    Ich fange mal an:
    Nach neuem Grundsteuermessbescheid wurde mein Grundsteuermessbetrag von 56€ auf 101€ angehoben.
    Unsere Stadt hat den Hebesatz zum 01.01.2023 von 500% auf 700% erhöht.
    Das ergibt, wenn der Hebesatz auch am 01.01.2025 so bleibt, eine Erhöhung von 280€ auf 707€.
    --
    Wenn es also "aufkommensneutral" werden soll, muss jemand deutlich weniger zahlen.
     
  3. #3 nordanney, 13.01.2023
    Zuletzt bearbeitet: 13.01.2023
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    Das weißt Du erst, wenn die neuen Hebesätze raus sind - also erst 2025.

    Würde der Hebesatz gleich bleiben (leider wird bei mir am Wohnort bis 2025 von 550% auf 700% erhöht), würde ich dort deutlich weniger zahlen. Weitere Immobilien von mir sind bei +/- 10% im Vergleich zu heute (immer unter der Voraussetzung, dass die Hebesätze gleich bleiben). Ungefähr die Hälfte der Städte und Kommunen in NRW hat im letzten Jahr bereits erhöht, so geht es auch bis 2025 weiter, so dass man dann sagen kann "Wir erhöhen 2025 doch nicht!!!". Klar, wenn man vorher schon 20-40% drauf geschlagen hat.

    P.S. Es gibt auch einen Grund, warum ich weniger bezahle an meinem Wohnsitz. Zum Zeitpunkt der Bestandsangaben war es eine unsanierte Bruchbude - das wird in der Grundsteuer in NRW honoriert. Inzwischen ist es allerdings ein Neubaustandard (irgendwo zwischen KfW 55 und 40). Also Glück gehabt.
     
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  4. #4 Osnabruecker, 13.01.2023
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    Bis 2025 145 € Messbetrag.
    Ab 2025 130 €.

    Ob es teurer wird? Keine Ahnung was meine Stadt mit den Hebesätzen hebeln wird.
     
  5. #5 driver55, 13.01.2023
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    So habe ich das auch gelesen/verstanden. Aktuelle Zahlen sind also Kaffeesatz.
     
  6. #6 VollNormal, 13.01.2023
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    Die neuen Hebesätze müssen ja erst ermittelt werden, so dass dann das Gesamtaufkommen gleich bleibt. Dafür wollen die ganzen Meldungen ausgewertet sein - und das in weniger als "nur" zwei Jahren.
    Und ganz klar muss vorher noch schnell fleißig erhöht werden, zum Stichtag wurde uns ja versprochen, dass es dann nicht passiert ...
     
  7. Jozi90

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    Eigentumswohnung in MFH ca. 30 Teileigentümer (Garagen, Eigentumswohnung) davon 21 Wohnungen.

    Wenn sich der Hebesatz nicht verdoppelt kommen wir deutlich günstiger bei raus.
     
  8. SIL

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    Du bezahlst aber eh wenig , trotz 500 oder jetzt 700er Hebesatz , ich meine mich zu erinnern so klein war dein Haus und Grund gar nicht ...
     
  9. #9 Viethps, 13.01.2023
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    Noch fehlen anscheinend mehr als 40% der Erklärungen......
     
  10. SvenvH

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    Wie lange musstet ihr denn auf euren Bescheid warten? Ich hab nach 4 Monaten immer noch keine Post bekommen. Und für die andere Steuererklärung wird mittlerweile auch schon 3 Monate Wartezeit angegeben.
     
  11. #11 nordanney, 13.01.2023
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    Drei Wochen (bei zwei verschiedenen Finanzämtern und nem halben Dutzend Erklärungen).
     
  12. #12 msfox30, 13.01.2023
    Zuletzt bearbeitet: 13.01.2023
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    Wenig?
    Ein Kumpel in Passau zahlt nur knapp über 50€ pro Jahr an Grundsteuer (Eigenes Haus mit kleinerem Grundstück). Ich hab ihn zweimal gefragt, weil ich es selbst nicht glauben konnte.
    Ich hab das gleich im Juli gemacht und kurz vor Weihnachten kam der Grundsteuermessbescheid
     
  13. ynnus

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    Ca 300 % mehr, wenn der Hebesatz so bleibt. Ist in BW ohnehin nicht sehr gerecht mit dem Flächenmodell. Ein Grundstück mit 10 modernen Neubau-Wohnungen zahlt bei gleichem Bodenrichtwert und gleicher Grundstücksgröße das gleiche wie ein 100 Jahre altes Haus von Tante Irma. Gleicher Hebesatz vorausgesetzt.
    Erscheint mir nicht logisch.
     
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  14. #14 Viethps, 14.01.2023
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  15. SvenvH

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    Ich verstehe garnicht warum das ganze in Zukunft alle 7 Jahre gemacht werden soll. :irre
     
  16. #16 hanghaus2000, 14.01.2023
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    Messbetrag alt 132.12
    Messbetrag neu 161.04
    Hebesatz 2023 300%

    Wer glaubt der Hebesatz geht nach unter, wird wohl enttäuscht werden.
     
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  17. ynnus

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    Glaube ich auch nicht. Es ging ja darum, dass am Ende in etwa der gleiche Betrag eingenommen wird. Der eine zahlt mehr, der andere weniger. Wenn es an Ende insgesamt weniger ist könnte sogar sein, dass er angehoben wird, obwohl man selbst bereits mehr zahlt. Ob die Gemeinde es wirklich senkt, wenn es dich Mehreinnahmen bedeutet, wage ich auch zu bezweifeln.
     
  18. Quelle

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    Ich hab die ersten Bescheide erhalten. Also natürlich noch keinen Betrag. Ich habe mich nun spontan gefragt, ob für die Ermittlung des Bodenwerts nur die tatsächlich bebaubaren qm Land des Grundstücks relevant sind, oder die Grundstücksfläche nach Grundbuch zählt. Bebauen kann man ja nur im Baufenster und das ist wesentlich kleiner als das Grundstück. Ich finde keine eindeutigen Ergebnisse mit Google. Es gibt auch die Aussagen, dass der Bodenrichtwert bereits berücksichtigt, dass ein Grundstück ja nie komplett tatsächlich bebaut werden kann.

    Gernot Gruber kritisiert Sonderweg Baden-Württembergs bei der Grundsteuer-Reform | Dipl.-Math. Gernot Gruber MdL

    https://grubermdl.de/wp-content/upl...z_Grundsteuer-neu_Grundstuecke_Baufenster.pdf
     
  19. #19 hanghaus2000, 18.01.2023
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    @Quelle Bei mir steht beim Bescheid: Fläche des Grund und Bodens.

    Also eindeutig nicht nur das Baufenster. Der Sinn der Reform ist doch sämtliche Flächen zu erfassen um diese zu besteuern. Da scheint am derzeitigen System noch etwas Lückenhaft zu sein.

    Ich hatte Beim FA nachgefragt. Das einzige was sich hier in BY ändert ist, das entgegen der alten Besteuerung auch der Grund und Boden besteuert wird. Das habe ich dann mal verglichen und es kam bei mir wirklich nur die Differenz vom Grund und Boden als Mehrkosten beim Grundsteuermessbetrag heraus.
     
  20. #20 hanghaus2000, 18.01.2023
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    Wer das glaubt?

    Was meinst Du wie die Gemeinden Mehrkosten (Energie, Extreme Baukosten und FInazdienstleistung) abdecken sollen?
     
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Wer zahlt mehr/weniger bei der Grundsteuerreform?

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