Wie Aussendecke + Wand von innen dämmen?

Diskutiere Wie Aussendecke + Wand von innen dämmen? im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo aus dem Taunus, unser Haus hat einen Anbau (Bj.1976, ein Stockwerk auf unterkellertem Mauerwerk) auf dessen Aussendecke eine Terasse ist....

  1. Coupeposer

    Coupeposer

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    Hallo aus dem Taunus,
    unser Haus hat einen Anbau (Bj.1976, ein Stockwerk auf unterkellertem Mauerwerk) auf dessen Aussendecke eine Terasse ist. Also Terasse ist 1. OG.
    In wie weit hier 1976 eine Styroporeinlage o.ä in den Deckenestrich kam kann ich nicht sagen.
    Fakt ist, ich kann die Decke von aussen nur mit hohem Mehraufwand dämmen da A. der Besitzer erst vor 5 Jahren die Terrasse hat neu abdichten lassen und nun Keramikfliesen auf Gummipuffern verlegt sind und B. die Terassentür nach aussen aufgeht, aber schon nur noch einen cm über dieFliesen geht und die Tür an sich auch schon nur 1,75m hoch ist wegen der Dachschräge am Durchgang.
    Sprich, ich könnte zwar die Fliesen entfernen, Dämmung verlegen, neu abdichten und wieder verlegen aber dann ging die Tür nicht mehr auf.Dann noch eine neue Tür einbauen die dann aber wohl nur noch 160-165m groß wäre. Wie gesagt, wegen der Dachschräge kann ich den Durchbruch auch nicht nach oben vergrößern.

    Ich wollte daher die Decke des Raumes der als Wohnzimmer genutzt wird von innen dämmen.
    Ich dachte an eine aufgebrachte Holzlattung mit ca. 10cm Steinwolle, Dampfbremse und Rigipsplatten.
    Auch hatte ich an eine zusätzliche Innenwanddämmung der Außenwand auf Basis von Rigips mit 25mm Styroporauflage die vollflächig aufgeklebt wird und zusätzlich mit Leibungsplatten zu den Innenwänden versehen wird gedacht. Diese vorher angebracht damit sie bis zur Betondecke geht und erst dann die Deckendämmung eingezogen.
    Meint wer das ich das so machen kann ohne mir da größere Feuchtschäden einzuholen?
    Aussenwände sind aus roten Lochziegeln, 30cm ohne Aussendämmung. Decke ist Beton.
    Wäre super wenn mir hierzu jemand etwas sagen könnte.
    Ich weiss das hier eine kpl. Aussendämmung besser wäre aber die käme mich ohne neue Fenster und die neue Minibalkontüre auf ca. 15.000 Euro und das Geld kann ich derzeit unmöglich aufbringen.
    Danke und Gruß, Maxi
     
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  3. Elopant

    Elopant Gast

    Hallo,

    du mußt bei solchen Vorhaben aufpassen, weil du dir mit jeder Dämmung im Innenbereich den Taupunkt immer weiter in das Bauteil reinholst. Dein Vorhaben muß sich jemand vor Ort ansehen und durchrechnen. Das funktioniert auch nicht mit allen Materialien und in jeder beliebigen Stärke. Die Dämmung darf nur so stark gewählt werden, damit das Bauteil ( Wand, Decke ) auch die Möglichkeit der Rücktrocknung hat.
     
  4. Coupeposer

    Coupeposer

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    Hallo Elopant,
    Danke schon mal für dein Feedback.
    Mein Hauptproblem ist mal jemand zu finden.
    Ich hatte jetzt 4 Leute hier. 1x hatte ich das Gefühl er hat noch weniger Ahnung wie ich. Und ich habe sehr wenig! ;-) Der gab mir quasi eine reichliche Auswahl was ich alles machen kann. Probleme sah der nirgends! Ein weiterer ein Bekannter der schon seit 40 Jahren als Putzer und Weißbinder arbeitet. Der legte die Hand auf die Wand und meinte wenn ich den Gipskarton mit 25mm Styropur kpl. flächig auf die Wand aufklebe kommt da eh keine Feuchtigkeit mehr durch und ausserdem müsse man die Kirche im Dorf lassen und nen Anfang 70er Jahre Bau nicht mit aller Gewalt auf den Stand eine Niedrigenergiehauses bringen.
    Er meinte dann auch die Decke mit Lattung und Glaswole sowie Dampfsperre belegen und mit Gipskarton verkleiden.
    Dann hatte ich einen Maler da der meinte er würde mir Innendämmung nicht empfehlen wegen des Raumverlustes und pochte auf Aussendämmung. Er macht aber Aussendämmung nur mit Faserwerkstoffen die überputzt werden damit die Wand auch nach innen hin Atmungsaktiv bleibt. Von Styropordämmung hält er nichts da nach wenigen Monaten die meisten Häuser dann vermehrt schimmeln da sie zu dicht sind. Ausser der Terassendämmung. Da würde er Styrodur nehmen. Preislich derzeit für mich nicht zu bewältigen.
    Dann hatte ich noch einen Maler da der meinte er würde entweder von innen mit Multipor dämmen was mich 10cm Wandbreite sowie einiges an Arbeitsaufwand und sehr viel Schmutz kosten würde oder eben Aussendämmung mit Styropor. Auf meine Frage ob denn Styropor nicht Schimmelfördern für meinen Anbau sei meinte dieser dann das gleiche mit der Kirche im Dorf lassen wie mein 60 Jahre alter Bekannter zu seiner Version ;-)
    Ausserdem würde derzeit eine Aussendämmung mit Styropor ebenfalls wegen den Kosten ausfallen.
    Wie finde ich denn einen Gutachter oder Sachverständigen der nicht gleich 300€ für das vorbei schauen nimmt?
    Mein Weib drängt, jeder erzählt was anderes und ich werde von Tag zu Tag unsicherer wem man vertrauen soll!
    Anfangs dachte ich das man in den 80.er Jahren auch nur einfach Styropor oder Glaswolle unter die Deckenverkleidung gestopft hat und es war gut und das könnte ich auch so machen. Mittlerweile habe ich das Gefühl es gibt keine "günstige Alternativlösung" ohne ein hohes Risiko einzugehen.
    Daher wollte ich hier nochmal Tips und Meinugen einholen und evtl. sogar jemanden aus meiner Nähe damit erreichen der sich das auch mal ansehen kann.
    Ach ja, mit Autos ist das alles irgendwie einfacher :-)
     
  5. Kalle88

    Kalle88

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    Willst du es vernüntig machen, dann bleibt nichts anderes als Außen komplett neu zu machen und die Tür so zu planen, dass hier auch gefahrlos aufgebaut werden kann Aktuell ist dies auf keinen Fall realisiert wurden.
     
  6. Elopant

    Elopant Gast

    Hallo Coupeposer,

    Leute die so was planen sind entweder Bauphysiker, Architekten, Energieberater ( Hauptberuflich ) oder Gutachter, die dir das aber auch nicht umsonst rechnen. Bei einer Beratung durch Handwerker ist die Gefahr relativ groß, dass das Vorhaben scheitert bzw. du an solche Pfeifen gerätst, die nicht allzu viel Ahnung von der Materie haben ( siehe deine Erfahrungen ).:bef1005::bef1014: Von daher lieber erst vernünftig planen und rechnen lassen, dann kannst du dem Maler die Ergebnisse in die Hand geben, was er dir anbieten soll. Mit einer Innendämmung kommst du keinesfalls auf Passivhauswerte, aber du kannst/wirst die Dämmwerte verbessern. Ich würde lieber erst etwas Geld in eine vernünftige Planung stecken, als nachher wieder teuer zu sanieren.
    Zu den Schimmelhysterien schreibe ich jetzt mal nichts. :yikes:motz
    Wie Kalle schon geschrieben hat: Vernünftig wird es von aussen, aber es muß auch bezahlbar sein, von daher denke ich, ist die Variante mit der Innendämmung eine sinnvolle Alternative, die aber gerechnet und geplant werden muß.:bef1006::bef1003:
     
  7. Kalle88

    Kalle88

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    Elopant, hast du das mit der Tür gelesen? Die liegt 1 cm oberhalb des Belages, bei Öffnung. Bedeutet, der Plattenbelag ist bis fast unter die Tür geführt wurden. Wie soll man da bitte eine Abdichtung hinbekommen?... Das sollte ebenfalls mal ein Mensch beäugen. Noch sind es "erst" 5 Jahre...
     
  8. Elopant

    Elopant Gast

    @Kalle
    ja, aber bis jetzt hat es ja funktioniert, wenn auch Regelkonform. Und die Decke wird wahrscheinlich auch keine Tropfsteinhöhle sein, ich denke da ist schon eine Dämmung eingebaut. Aber das weist du ja auch, dass gerade im Sanierungsbereich von Balkonen/Terrassen die Anschlußhöhen selten ideal/den Regeln entsprechend sind. Ist, vermute ich, an der Ostsee/Nordsee manchmal genauso beschi.... wie bei uns??
     
  9. Kalle88

    Kalle88

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    Nur weil etwas "funktioniert" muss man es ja nicht so belassen, im Wissen dass das nur Probleme geben kann. Ob morgen, übermorgen oder in X Jahren. 1 cm ist keine Kompromisslösung für mich, niemals nie...

    Ich wollte jetzt auch nicht von den 15cm Oberkante Belag reden. Irgendwann muss man auch sagen, es war damals schon Pfusch und es bleibt es. Egal was ich wo und wie realisiere. Fenster rein, neuer Aufbau und Gründach... Der Rest ist, naja lassen wir das.

    Ich saniere gerade 40 m² Balkon ausgeführt als Kragarm aus Stahlbeton. Teilweise Wohnraum, teilweise Terrassenüberdachung. Inkl. massiver feuchte Schäden. Hat sich der Kunde/Käufer sicherlich anders vorgestellt. Noch paar Jahre und das obere Geschoss wäre wir ein Kartenhaus zusammen gefallen...
     
  10. Elopant

    Elopant Gast

    @Kalle
    sicherlich muß man hier kontrollieren, aber welcher Bauherr lässt seinen Balkon/Terrasse sanieren, obwohl noch alles dicht ist??? Ich glaube das sind die wenigsten. Es wird doch meistens erst saniert, wenn irgendwo Schäden auftreten.
     
  11. Coupeposer

    Coupeposer

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    Hallo zusammen,
    ich Danke euch schon mal für eure ehrliche Meinung.
    Ich denke ihr habt sicherlich recht das es sinnvoll ist jetzt aus Geldmangel nicht noch mehr Baufehler zu produzieren. Ich muss mal weiter ausholen.
    Elopants Vorschlag mit dem Hauptberuflichen Energieberater hat mir noch ein Licht aufgehen lassen. So einen haben wir hier im Ort, er ist Dipl.Ing. und führt eine Firma die sich mit Optimierung und Sanierung von Heizanlagen und erneuerbaren Energien beschäftigt. Wenn man keine Ahnung hat wie ich denkt man natürlich nicht so weit das sich so jemand evtl. auch mit meinen Wänden beschäftigt weil ich denke das er nur Heizungen saniert. Tut er aber nach Rücksprache mit einem Bekannten der ihn beauftragt hat.
    Den werde ich wohl noch mal zu Rate ziehen. So einen brauch ich ohnehin bald.
    Das ist auch der Grund warum ich für die Dämmung derzeit keine 15.000 oder mehr Euronen übrig habe. Ich bin noch stolzer Besitzer von Nachtspeicheröfen. Zum Glück alle aus dem Jahr 2005-2006. Wenigstens kein Asbest an Bord. Aber die Heizkosten sind einfach viel zu teuer! Daher wollte ich mit der Anbaudämmung etwas effektiver werden und Mitte des nächsten Jahres wenn ich meinen Bausparvertrag bekomme erstmal die Heizung entsorgen. Für eine neue Heizung die nicht an einem Stromkabel hängen soll ist allerdings nichts weiter vorhanden als ein Schornstein. Daher muss dann zum Bausparvertrag ohnehin noch ein Kredit dazu um die Bude von Kopf bis Fuß zu verrohren um dann zu sehen was wir im Keller dann daran anschließen werden. Da ich derzeit schon zusätzlich mit Holz heize (Schwedenofen) und dies selbst mache schwebt mir eine Holzheizung vor. Aber das sind bisher nur undurchplante Hirngespinnste von mir.

    Aber noch mal zurück zu Kalles Hinweis. Also, die Terassentür geht zum einen ja nach aussen auf. Das ist mir eh unverständlich wieso man das früher so getan hat. Zum anderen ist es noch eine Hebe/Senktür mit Top Isolationswerten ;-) Muss also auch demnächste erneuert werden. Ich habe im nun im ganzen Haus neue Fenster verbaut ausser in dem Anbau und diese Tür. Aus dem Grund wegen der unklaren Dämmgeschichte. Das mit dem 1cm Luft unter der Tür verhält sich so. Da die Fliesen unschön geworden sind hat der Vorbesitzer damals die kpl. Terassenfugen zuspachteln lassen, Schweißbahnen darüber und dann 25mm dicke Keramikfliesen auf Gummipuffern verlegt. Durch die Puffer kommen die Platten auch noch mal 15mm hoch. So hohl liegen diese dann auch bedingt durch die Puffer. Das heisst, genau genommen sind von der unteren Türkante schon noch 50mm bis zur Schweißbahn, sprich eigentlichen Terasse. Bei Starkregen entsteht absolut keine Gefahr da zwischen den Keramikfliesen ja 6-7mm Luft sind. Es geht also gleich alles Wasser durch bis zur Schweißbahn. Ich denke das meinte Kalle mit bedenklich, oder?

    Zum Anbau innen. Ich habe an der Decke keinerlei Feuchtigkeit. Die ist absolut trocken. Einzig und allein an den Wänden oben zur Decke hin habe ich letztes Jahr im Herbst einige leichte 1 Euro große noch ganz helle Stockflecken entdeckt. Daraufhin habe ich ein Regal das an der Aussenwand steht weggezogen und diese dort auch entdeckt. Wir haben diese dann gleich mit Schimmelentferner abgewaschen, lüften nun wieder 2x täglich 10 minuten und seit dem ist nichts mehr. Da unser Kleiner letztes Jahr erst 2 war hat man automatisch gar nicht mehr gelüftet. Warum kann ich auch nicht erklären, aber man hat automatisch im Kopf nicht zu lüften wenn das Kind im Raum ist wegen Erkältungsgefahr und wenn es nicht im Raum ist hat man es verdrängt :-)
    Also, bis auf diesen Zwischefall ist nichts weiter mit Feuchtigkeit zu sehen gewesen. Feuchte liegt momentan immer zwischen 38 und 45 Prozent, wenns regnet 50-60 Prozent.
    Einzig und allein an den letzten alten Doppelverglasten Fenstern in diesem Anbau haben wir machmal morgends wenn es weit unter -3-5 Grad ging ca. 8 cm Feuchte auf dem Glas. So wie wir aber die Raumtemp wieder steigen lassen geht es gleich weg. Vielleicht bringen ja die nun im Frühjahr kommenden neuen Fenster etwas Abhilfe aber zur Zeit ist es in diesem Raum einfach gefühlt immer Kalt. Und wenn ich im Altbau und im Anbau zeitgleich die Heizungsgebläse abschalte fällt der Anbau über doppelt so schnell mit der Temp wie der Altbau. Ach ja, wenn man nur könnte wie man wöllte.
     
  12. #11 gunther1948, 21. Februar 2014
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    hallo
    kann der anfang einer endlosen geschichte werden. ist ein zeichen, dass die wand zu kalt ist. auch wenn duu da nichts siehst kann der schimmel weiterhin da sein und sich vermehren.

    hab nicht alles gelesen -asche auf mein haupt-

    gruss aus de pfalz
     
  13. #12 Alfons Fischer, 21. Februar 2014
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    mal (m)eine bescheidene Frage: warum wollen Sie denn dämmen?

    Sie schreiben, es gibt an der Decke keinerlei Feuchtigkeit, absolut trocken. Von Schimmel schreiben Sie auch, die Ursache liegt nach Ihnen aber darin, dass Sie gar nicht mehr gelüftet haben. Tun Sie aber doch jetzt wieder, oder?
    Auf der anderen Seite schreiben Sie, dass eine "große" Maßnahme Ihnen zu teuer kommt.

    warum lassen Sie es dann nicht einfach so, wie es ist und versuchen, die Luftzirkulation im betroffenen Bereich zu verbessern? Natürlich ausreichendes Beheizen nicht vergessen...!
     
  14. Coupeposer

    Coupeposer

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    Hallo, etwas dãmmen möchte ich weil der*Anbau einfach zu viel Wärme verliert! Von der U- Form des Anbaus bekommt nur eine Seite Sonne ab.Die Terasse nur ab Mittag, die restlichen 2 nur morgens bis ca.12 uhr.Das führt dazu das es sogar im Hochsommer mit der kühlste Raum ist.Mal ein Beispiel. In den Anbau der 25qm hat bei 2.60m Hõhe geht ein offener Wanddurchbruch von 1.30m x 2.30m.Der Nebenraum aus dem Altbau kommend (1955) hat 16qm und am Ende den Schwedenofen.Wenn der brennt habe ich im Altbauteil zb 24°C und im Anbau trotz des grossen Durchgangs gerade mal 21°C. Wenn ich im Winter tagsüber zuhause bin(schwedenofen aus) bläst der Nachtspeicher im Altbau alle 15-20 Minuten für ca 5Minuten um 20°C zu halten.Im Anbau bläst er alle 15 Minuten fast 10-15 Minuten. Wie gesagt, Schimmel war nur das eine mal im Spätsommer Herbst als wir nie lüfteten.Davor nie und danach auch nicht wieder.Und der kpl Altbau hat gar nichts an Feuchtigkeitsproblemen geschweige denn Schimmel.
     
  15. Coupeposer

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    Ach ja, nochwas warum ic h schreibe das ich für grössere Dämmmaßnahmen derzeit kein Geld habe. Wir zahlen monatlich für die 2 beheizten Ebenen EG +OG = 151qm,( Schlafzimmer und Treppenhaus nur schwach beheizt) sowie den 82qm unbeheizten Keller und Garagen 510 € Strom. Beleuchtung ist im Keller alles Leuchtstoffrõhre und um das Haus sowie EG+OG alles Led! Fenster bis auf 2 im Anbau und die Terassentür bereits alle neu.Daher soll mit Erhalt des Bausparvertrages erst mal ne Heizung her damit ich wieder sparen kann. Oder meint jemand es wàre effektiver erst das ganze Haus zu dämmen und mit der Stromersparniss
    für eine neue Heizung zu kalkulieren?
     
  16. Julius

    Julius

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  17. Coupeposer

    Coupeposer

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    Hallo Julius, du meinst erst dämmen und die Heizung verschieben? Die Nachbarhãuser haben den selben Umriss, gleiche Architektenzeichnung und zahlen mit Gas bzw Oel zwischen 250-300€ inkl Strom.Auch ohne Dàmmung daher dachte ich die Heizung bringt erst mal mehr Ersparnis?!?!
     
  18. H.PF

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    Das ist ein Rechenexempel und eine Prioritätensache...

    Bei einer Gasheizung wäre es die falsche Reihenfolge. Bei einer Holzheizung mit Puffer ist es eventuell halb so wild, dann muß man halt nicht 2 mal am Tag den Ofen anfeuern sondern nur noch 1 mal. Dank dem Puffer passt das dann eher als bei einer Gasheizung.

    Kosten sparst du bei Holzheizen mehr als bei Gas, wenn du dir in die Tasche lügst *g* (Mach ich auch, ich rechne meine Stunden und den Maschineneinsatz nicht wirklich...)
     
  19. Coupeposer

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    Ja ja die Rechnung kenne ich von meinem Weib :-) ! Der Festmeter Buche kostet knapp 30 €, das Fichtenmoped und der Spalter liegen eh in der Werkstatt und das bissel Sprit und Kettenoel machen ja nicht viel aus.Die Bewegung tut mir gut und trocknen tut es ja von alleine. Nur wenn ich nach dem Holz machen mit meinem Freund bei ner Schachtel Bier hängen bleib dann wird gleich ne Rechnung aufgemacht :-) Aber Spaß beiseite, Holz mit Oskarspeicher war meine Idee. Wohn direkt am Wald und hab alle notwendigen Gerätschaften und den Fãllführerschein.
     
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  21. Elopant

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    Wenn das so geplant ist, würde ich auch erst das Haus dämmen und dann die Heizung erneuern, da die neue Heizung dann Leistungsmäßig kleiner ausfällt. Selbst bei einer Holzheizung würde ich so vorgehen.
     
  22. Julius

    Julius

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    Genau!
    Das ist in aller Regel die sinnvollere Reihenfolge (weil dann die neue Heizung korrekt und damit wesentlich kleiner dimensioniert werden kann als bei umgekehrtem Vorgehen).

    Zum Vergleich unterstellen wir mal ein ähnliches Nutzerverhalten.

    Kann sein, muß aber nicht. Ist hier jedoch durchaus wahrscheinlich (weil die Energiekosten um etwa 2/3 sinken würden).
    Allerdings wäre die Heizung vermutlich auch eine teurere Investition. Und auf das Verhältnis kommt es an.
    Deswegen sollte man das konkret durchrechnen lassen!

    Überschlagen wir mal grob:
    Differenz Stromheizung zu Fossilheizung beträgt nach Deinen Zahlen (sofern die Vorauszahlungen ungefähr den tatsächlichen Jahreskosten entsprechen) ca. EUR 250,-/Monat. Mögliche jährliche Ersparnis also rund 3.000,-.
    Das ist schon nicht wenig.
    Nun kommt es darauf an, wieviel dafür investiert werden muß.

    Laß einen Energieberater Dir das vergleichend ausarbeiten und hole konkrete Angebote ein, für Warmwasserumlaufheizung und für Hüllendämmung.
    Dann sieht man weiter.
     
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