Wie finde ich einen guten Architekten für mein EFH Projekt

Diskutiere Wie finde ich einen guten Architekten für mein EFH Projekt im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Hallo, wir planen ein Bau eines EFH und würden das gerne mit einem Architekten planen. Die Frage die wir haben ist, wie finde ich meinen...

  1. erolfa

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    Hallo,

    wir planen ein Bau eines EFH und würden das gerne mit einem Architekten planen. Die Frage die wir haben ist, wie finde ich meinen Architekten bzw. meine Architektin die zu uns paßt? Leider habe ich für unsere Region kaum Architekten gefunden welche Positive oder Negative Rezensionen haben.

    Da Bauen Vertrauenssache ist, wäre meine Idee von der Homepage der Architektenkammer NRW 3-4 selbstständige Architekten anzuschreiben und mit Ihnen ein unverbindliches Vorgespräch zu führen. Mein Verständnis ist das jeder Architekten nach einer Honorarordnung abrechnet und somit die Preise alle identisch sein sollten?

    Vielen Dank für Eure Erfahrungen
     
  2. #2 Fabian Weber, 05.05.2019
    Fabian Weber

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    Im großen und ganzen hast Du recht. Bei den Honoraren sollte es bei seriösen Architekten keine großen Unterschiede geben.

    Ein weiteres Qualitätsmerkmal für sehr gute Architekten ist die Mietgliedschaft im Bund Deutscher Architekten BDA. Der jeweilige Landesverband unterstützt Dich da gerne. Ansonsten einfach umherfahren und bei Leuten klingeln deren Häuser Ihr gut findet.

    Und es gibt natürlich etliche preisgekrönte Architektbüros.

    Welche Region genau?
     
  3. erolfa

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    Hallo Fabian,

    vielen Dank für deine Antwort, bei Leuten klingeln deren Häuser wir gut finden,ist mir persönlich etwas dreist ;) Aber sicherlich eine sehr gute Methode ein positives Feedback zu erhalten.

    Wir suchen einen Architekten bzw. eine Architektin aus der Region Ennepe-Ruhr-Kreis oder Wuppertal.

    Könnte man vielleicht hier im Forum nach Bauherrn fragen die positive Erfahrungen mit Architekten gemacht haben?

    Gruß
     
  4. #4 Fabian Weber, 05.05.2019
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  5. #5 Scooter224, 20.05.2019
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    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir von diesem Vorhaben nur dringend abraten und möchte dich eindringlich warnen! Ich möchte hier keine ganze Branche diskreditieren, aber ich schildere dir mal kurz unsere Erfahrungen...

    Wir leben jetzt seit gut 4 Jahren in unserem Haus. Begonnen hat es wie bei Dir, dass wir uns umgeschaut haben, was es so gibt und was uns gefällt. Wir waren in diversen Hausaustellungen und waren geschockt, wie teuer schon viele Fertighäuser aus "Pressspahn" waren. Wir haben dann eine Architektin gefunden und waren vom ersten Entwurf schon gleich begeistert.
    Es wurde ein Kubus mit Garage, zweigeschossig, kein Keller. Nachdem wir den Architektenvertrag unterschrieben hatten, hieß es dann irgendwann, dass sie eher Innenarchitektur machen würde und den Rohbau gerne an einen anderen Architekten des gleichen Büros abgeben würde.
    Wir wollten ein Haus für 400.000 Euro bauen. Während der Planungsphase meinte sie irgendwann sie habe gedacht 400.000 Euro plus MwSt. und schon waren wir bei 480.000 Euro.
    Die LVs (Leistungsverzeichnisse) wurden dann schon von ihrem Kollegen in Auftrag gegeben und wir wunderten uns, dass diese viel höher als geplant waren. Alleine für Erdarbeiten und Bodenplatte sollten wir schon 65.000 Euro zahlen. (Ebenes Grundstück, lediglich 60cm aufgeschüttet)
    Es hat sich herausgestellt, dass die Ausschreibung für den Rohbau "nicht ganz sauber" war. Von 4 Firmen existierte eine nur auf dem Papier, eine andere ist eine Holzbaufirma (wir haben mit Ytong gebaut) und die dritte ist ein Baustoffhändler. Der "günstigste" Anbieter war dann auch zufälligerweise ein Spezi des Architekten. Wir haben daraufhin nach Fertigstellung der Bodenplatte der Baufirma gekündigt und mit Klage gedroht, weil die uns erst nicht aus dem Vertrag lassen wollten und haben uns ein neues Bauunternehmen selbst gesucht. Es ist danach noch jede Menge schief gelaufen, was ich hier gar nicht alles aufzählen kann. Nur noch soviel. Wir haben für unser 400.000 Euro Haus jetzt schon 570.000 Euro ausgegeben und der Garten ist noch nicht mal angelegt. Vor 2 Jahren sind dann erste Risse in der Fassade aufgetaucht. Laut Gutachter Deckenschubrisse, die mittlerweile jeweils auf Höhe der beiden Deckenplatten einmal rund ums Haus gehen. Der Verputzer kann nichts dafür, der hat sauber gearbeitet. Es kann an der Statik liegen, an den Deckenplatten oder am Einbau durch die Baufirma. Laut Gutachter sollen wir die Sanierung lieber selbst bezahlen, ein Rechtsstreit kann Jahre dauern und die Schuldfrage kann vermutlich nie eindeutig geklärt werden. Selbst wenn doch würde es meistens zu einem Vergleich kommen und das würde teurer, als es gleich selbst zu zahlen.

    Langer Rede kurzer Sinn... Such dir einen Generalunternehmer und zahle nach Bauabschnitten nur dann, wenn das jeweils von einem unabhängigen Sachverständigen abgenommen wurde. Du hast dann nur einen Verantwortlichen, der dann auch wirklich verantwortlich ist.
    Wenn du doch unbedingt mit Architekt bauen möchtest, prüfe die Ausschreibungen genau. Im Idealfall selbst verschicken. Und an möglichst viele Unternehmen verschicken. Plane Mehrkosten von mind. 20-30% ein.

    Viel Glück ;)
     
  6. #6 Fabian Weber, 20.05.2019
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    Und was kann da jetzt der Architekt dafür?

    Und was hätte das Deiner Meinung nach kosten dürfen? Was sagen die Vergleichsangebote? Warum hast Du damals nicht STOP ZU TEUER gesagt, als die Angebote reinkamen?
     
  7. #7 Lexmaul, 20.05.2019
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    Sehe viel eigenes Verschulden und nix draus gelernt...
     
  8. #8 driver55, 20.05.2019
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    @Scooter224: Nur, weil du mit "Deinem" Archi auf die Nase gefallen bist, ist das noch lange nicht allgemeingültig. (Sonst gäbe es spätestens übermorgen keine Archis mehr.)
    Es gibt auch gute "Pressspanhäuser" und sogar ohne Risse.;)

    Das kann ein "normaler" Bauherr doch überhaupt nicht zweckmässig prüfen.
     
  9. SIL

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    Na einer muss ja wohl schuldig sein, diesmal der @FabianWeber halt, du kennst doch die Debatte Arch BT GU GÜ ist doch völlig banana, genauso wie es positive Beispiele gibt, gibt's auch genug negative. Zudem liest du das doch täglich hier Arch ja haben wir, aber nur bis LPH 4 oder 6... ka, von Lesers permanenter Verunglimpfung 'bauen mit GU blablabla...' abgesehen, gibt es schlichtweg keinen Grund eine Konstellation auszuschließen, völlig unsinnig und so geht das weiter wir bauen 'Schlüssel Fertig' aber innen und Boden Elt/San machen wir selber - wie bitte? :mega_lol::mega_lol:
     
  10. #10 Scooter224, 20.05.2019
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    Ist das dein Ernst? Du bekommst von einem Architekten 4 LVs vorgelegt, dann denkst du doch dass das reelle Preise sind. Gleichzeitig sagt man dir dann, dass du dich schnell entscheiden musst, die Auftragsbücher seine voll und es würde später noch teurer werden.
    Was es hätte kosten dürfen? Ca. 35.000 Euro. Das wäre ein fairer Preis für eine 100m² Bodenplatte mit Fundament und eine 50m² Bodenplatte für die Garage gewesen.
     
  11. #11 Scooter224, 20.05.2019
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    Das mit den "Pressspahnhäusern" war nicht negativ gemeint ;) Es gibt sogar sehr gute (z.B. Baufritz). Aber bei den Preisen hielten wir ein gemauertes Haus für "wertiger".

    Also jeder, der die Hauptschule erfolgreich abgeschlossen hat, kann ein LV, welches von einem Architekten erarbeitet wurde, grob auswerten. Die jeweiligen Firmen tragen ja einfach nur ihre Preise bei den einzelnen Posten ein. Bei uns war es auch so, dass die meisten Firmen, die wir vorgeschlagen hatten, vom Architekten gar kein LV erhalten haben. Es hieß dann nur es wäre von denen nichts zurück gekommen. Ich möchte Architekten nicht pauschal verunglimpfen, aber ich möchte den Threadersteller darauf aufmerksam machen, was im schlimmsten Fall so alles passieren kann. Niemand, der mit der Baubranche noch nichts zu tun hatte, kann sich vorstellen, was da im Hintergrund gemauschelt wird.
     
  12. #12 Fabian Weber, 20.05.2019
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    Nicht bei 60cm Aufschüttung, aber egal. Du denkst Dein Architekt hat Dich beschissen. Ich nicht.
     
  13. #13 Lexmaul, 21.05.2019
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    Schön, dass Hauptschüler es prüfen können, aber Du ja scheinbar nicht ;).

    Sorry, dumm gelaufen bei Dir, evtl. gepaart mit Deiner Naivität zu dem Zeitpunkt. Aber Du machst genau das, was Du nicht machen wolltest: Du verunglimpfst eine Branche bezogen auf Deinen Einzelfall.

    Deine Tipps stehen völlig entgegen einem Architektenverhältniss und der Arbeitsweise.
     
  14. #14 Scooter224, 21.05.2019
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    @Fabian Weber
    Genau aus diesem Grund habe ich mich hier angemeldet um Baulaien wie den Threadersteller vor Leuten wie dir zu schützen. Deine Aussagen sind nicht nur unqualifiziert sondern auch noch unverschämt. Mein Architekt hat mir 4 LVs für den Rohbau vorgelegt, die alle getürkt waren! Der "günstigste" Anbieter war ein Freund des Architekten und der zweitgünstigste eine 1-Mann-Firma die nur auf dem Papier existiert und deren "Inhaber" Angestellter des günstigsten Anbieters ist. Der dritte eine Holzbaufirma die nur Innenausbauten macht und der 4. war ein Baustofflieferant! Ich nenne das Betrug. Du siehst das vermutlich als gängige Geschäftspraxis an. Und wenn du 65.000 Euro für eine Bodenplatte + 60cm Aufschüttung als normalen Preis ansiehst und 4 getürkte LVs nicht als Beschiss, dann kann ich dir nicht mehr helfen und bedauere die Bauherren, die sich dir anvertrauen.

    @Lexmaul
    Du hast scheinbar nicht verstanden worum es geht? Es gibt Architekten, die bestimmten Firmen Aufträge zuschieben und dann im Gegenzug etwas erhalten. Diese Architekten schicken dann LVs nur an Firmen die in dieses Spiel eingeweiht sind. Der Bauherr hat keine Möglichkeit zu überprüfen an welche und wie viele Anbieter sein Architekt die LVs rausgeschickt hat.
    Aus eigener Erfahrung empfehle ich daher, dass der Bauherr die LVs, die der Architekt vorbereitet hat, selbst an verschiedene Firmen versendet und sie an sich selbst zurückschicken lässt. Dann nimmt er die günstigsten 3-5 Angebote und übergibt sie seinem Architekten zur Prüfung. Was soll daran kompliziert sein? So kann man sicher sein, dass man faire Angebote bekommt und nicht den neuen Anbau des Architekten mit bezahlt.

    Und wieso sprichst du von Naivität? Ich habe vorher noch kein Haus gebaut und habe mich auf den Architekten als Fachmann verlassen. Bei den viel zu teuren Angeboten hätte der Architekt Stopp sagen müssen. Stattdessen hat er mich unter Druck gesetzt und mit noch viel höheren Kosten bei einer Neuausschreibung gedroht.

    Ich behaupte ausdrücklich nicht, dass alle Architekten so arbeiten. Aber doch wohl einige. Also ist es doch nur richtig, wenn man einen Baulaien darauf aufmerksam macht, was im schlimmsten Fall passieren kann und wie er solchem Ärger aus dem Weg gehen kann. Der Themenstarter spricht davon, dass Bauen Vertrauenssache sei... und genau das ist es eben nicht. Beim Hausbau darf man niemandem vertrauen, sondern muss im Gegenteil alles hinterfragen und durch unabhängige Gutachter überprüfen lassen.
     
  15. #15 Fabian Weber, 21.05.2019
    Fabian Weber

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    Dann kannst Ihn ja verklagen, das ist für Architekten nämlich verboten!

    Doch das hat er, nennt man Liste! Und er kann auch selbst das LV an weitere Firmen versenden.

    Das ist doch das normale Vorgehen! Warum Du hier als Bauherr nicht drauf bestanden hast, weißt nur Du (steht alles in der HOAI).
     
  16. arch

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    Ist nach HAOI sowieso deine Aufgabe, sogar das ausdrucken. Er bereitet das LV vor, ( und wie gut die sind, kannst du auch als Architekturstudent nicht beurteilen, geschweige denn Hauptschüler, hier hilft ein externer Gutachter/Baubegleiter, wenn du dir nicht sicher bist), schickt dir eine PDF, und vielleicht noch eine Liste mit ein paar vorschlägen. Der Rest ist tatsächlich deine Aufgabe, außer die hast Ihn dafür extra Beauftragt und bezahlt. Gleiches gilt auch für das ausdrucken von Bauantragsmappen, Pläne für die Baustelle, etc. Die Nebenkosten, welche in der HAOI erwähnt werden, beziehen sich auf auf Druckerzeugnisse zur internen Nutzung, nicht als Printservice für den Bauherren.

    Viele Architekten machen das aber noch so, weil man das früher halt so gemacht hat. Oder soll der Bauherr seine Pläne mit Tusche gleich selber zeichnen? Die vorgehensweise hat sich bis heute so gehalten. Aber fest steht, das dein Architekt nicht seriös gearbeitet hat, wenn es tatsächlich so ist, wie du geschildert hast. Sieht man schon daran, dass die Kostenschätzung für Privatbauherren die MWST nicht berücksichtig. Ein Fehler, der daher kommt, das man nicht berücksichtig, das die Kostenkennwerte netto Preise sind, (da sich der MWST-satz sich ja ändern könnte) und am Schluss der gesamtbetrag +MWST gerechent werden muss. Um diesen Fehler nicht zugeben zu müssen, sagt man schnell mal, dass man davon ausgegangen ist, dass klar ist, dass das Netto Preise waren. Trotzdem weit weg von der Realität. Im Supermarkt stehen die Preise ja auch nicht netto am Regal, und werden erst an der Kasse zum Brutto.
     
  17. #17 Lexmaul, 21.05.2019
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    Seltsame Art bleibt es - es gibt auch genauso handelnde GUs - man könnte vor allen Gefahren nun warnen.

    Du machst es aber halt schon sehr allgemeingültig. Vor allem geht es entgegen der Grundsätze, wieso man einen Architekten überhaupt bucht.

    Ich hab auch mit Archi gebaut und kann das alles nicht betätigen - soll ich da nun nen Post aufmachen, wo ich jedem rate, er soll blind seinem Archi vertrauen? Nö...

    Aber LV nun auseinander zu nehmen, zu prüfen - das kann ein Laie nicht. Und wenn ja, kann er sich für die Phase den Archi sparen.
     
  18. #18 Scooter224, 21.05.2019
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    @Lexmaul
    Dann hast du wirklich Glück gehabt und kannst froh sein, dass es so gut gelaufen ist. Ich bin mir sogar sicher, dass es genauso viele unseriöse GUs wie unseriöse Architekten gibt. Deshalb hatte ich ja auch geschrieben, dass man nur nach Bauabschnitten bezahlen soll und nur dann, wenn die Leistung von einem unabhängigen Dritten (TÜV macht sowas auch in einigen Regionen) abgenommen wurde. Ich will weder GUs anpreisen, noch Architekten schlecht reden. Du bist wirklich eine ganz große Ausnahme, wenn du mit deinem Bau keinen Ärger hattest. In meinem Bekanntenkreis gibt es nicht einen einzigen, der nochmal bauen würde. Mein Versicherungsmakler hat mit seinem Schulfreund (Architekt) gebaut. Das Haus steht und sie kommunizieren nur noch über Anwalt miteinander.

    Nochmal... Ich rate niemandem ein LV "auseinanderzunehmen". Das ist ein vorgefertigtes Formular vom Architekten, in das die Gewerke ihre Angebotspreise zu den jeweiligen Positionen hinschreiben. Darunter ist ein Strich und da steht eine Endsumme. Die kann jeder selbst vergleichen und zur weiteren Auswertung die LVs dann wieder seinem Architekten geben.
    Arch hat das ja auch geschrieben, dass es so eigentlich richtig ist und sein sollte. Bei mir lief es leider anders und nur darauf wollte ich hinweisen, dass das dann übel ausgehen kann. Arch scheint einer der besseren Architekten zu sein :)
     
  19. #19 Scooter224, 21.05.2019
    Zuletzt bearbeitet: 21.05.2019
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    Hätte ich können, aber es hätte nichts gebracht. Rein formal waren alle Anforderung erfüllt... Der Einmannbetrieb hätte ja Maschinen und Personal für den Auftrag anmieten können, genauso der Holzbauer und der Baustoffhändler.


    Ich hatte dem Architekten z.B. eine Liste mit Dachdeckern gegeben, mit denen wir gerne gearbeitet hätten. Laut seiner Mitarbeiterin hatte von denen keiner ein LV zurückgeschickt. Im nachhinein dann einen gefragt und der sagte, er hätte nie eins bekommen.


    Genau, auf den Spruch habe ich von dir noch gewartet... Steht doch alles in der HOAI :D Ich war aber auch ein extrem dummer Bauherr. Hab die 300 Seiten der HOAI nicht auswendig gelernt. Also selber schuld.
     
  20. SIL

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    Das ist leider Fakt.
    Bemerkte ich dies bereits Lexmäulchen.
    Falsch, wichtiger sind die Kommentare und Auslegung dazu bei 300 Seiten paar 000xxx vergessen wa, Tatsache ist auch das kein Arch ein LV vernünftig erstellt und beim Abrechnen scheiden sich eh die Geister, da sind die Arch's sich selber uneins. :p
     
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