Wie nachträglich WC einbauen?

Diskutiere Wie nachträglich WC einbauen? im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo! Ich hab hier ein Problem: Mein Mann, ich und unsere 2 Kids wohnen im Haus der Großeltern meines Mannes. Wir im Erdgeschoß, Großeltern...

  1. #1 Ahnungslose, 2. Dezember 2009
    Ahnungslose

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    Hallo!

    Ich hab hier ein Problem:

    Mein Mann, ich und unsere 2 Kids wohnen im Haus der Großeltern meines Mannes. Wir im Erdgeschoß, Großeltern im 1. Stock. Es gibt nur ein WC im Erdgeschoß. Da nun die Großeltern über 80 sind, Oma oft Durchfall hat, und das WC dementsprechend verunreinigt ist, möchte ich, daß Oma und Opa ihr eigenes WC im 1. Stock bekommen. Mein Mann meint, das ginge nicht, weil kein WC-Abflußrohr rauf ginge, und er auch nicht weiß, wie das geht.

    Meine Frage nun an alle Experten hier:

    Um wieviel dicker muß ein WC-Rohr sein als ein normales Wasser-Abflußrohr? Muß man alle Wände bis runter aufstämmen? Oma und Opa haben Angst vor viel Staub und Dreck....
    Ist es wirklich so viel Aufwand, wie mein Mann sagt?

    Bitte kein Fachchinesisch, möchte die Sachlage auch verstehen, daß ich in Zukunft besser argumentieren kann...
    Danke Euch

    P.S. Bitte helft mir, seid sozusagen auch gleich Eheberater
     
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  3. Eumeltier

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    Hallo,

    Klorohre sind normalerweise 100er, also 10cm im Durchmesser. Es soll wohl auch mit 80ern gehen...?

    Wenn aber im Obergeschoß eine normale Abwasserleitung liegt (40 oder 50), könnte man auch eine Mini-Hebeanlage mit Häcksler daran anschliessen.

    Gruß,
    Martin
     
  4. lulu66

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    Zum Thema Eheberatung: Wenn die über 80-Jährige das WC oft verunreinigt, dann muss es eben oft gereinigt werden. Egal ob im EG oder OG.
    Überlege besser, ob es in dieser Richtung eine Lösung gibt.
     
  5. bikasso

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    :irre Eheberatung??? Das ist eine "BAUexpertenforum" und keine Abladestelle für Hobbypsychologen :mauer
     
  6. lulu66

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    Edit: Text auch korrigiert, Smileys falsch gedeutet.
     
  7. Julius

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    Schließe mich dem Eumeltier an:

    Das geht problemlos und ohne viel Dreck und Reißereien.
    Eben unter Einsatz eines WC-Förderers.
    Das Ding kann zusätzlich auch viele Meter waagerecht und einige Meter senkrecht bis zum nächsten Fallrohr überbrücken.

    Wo könnte denn das WC im OG Platz finden?

    Eine Trennung (also je Familie und Etage ein eigenes WC) halte ich für SEHR sinnvoll.
    Der "Tipp" von lulu ist nichtmal so lala, sondern nur ohweh...!
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 2. Dezember 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    @ Julius und Eumeltier

    Wenn die alte Dame derartige Probleme hat, ist eine Kleinhebeanlage ganz sicher NICHT die Lösung. Die Dinger sind erfahrungsgemäß nicht auf "Dauerbetrieb" ausgelegt, sondern eher für Gäste- oder Party-WCs ausgelegt.

    @ Fragestellerin

    Ob "Aus den Augen, aus dem Sinn" eine Lösung ist, müsst Ihr wissen.
    Dann solltet Ihr aber bei Eurer Nicht-Erfahrung einen Fachmann hinzu ziehen.

    Gerade, wenn die alten Leute das WC oben bekommen sollen.

    MfG
     
  9. R.B.

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    Dann ist das wohl ein Fall für einen Fachmann. ;)

    Zuerst einmal klären WO im OG ein WC gebaut werden könnte. Der Fachmann kann dann sagen, was machbar ist und was nicht.

    Richtig geplant muss man dafür auch nicht das komplette Haus in eine Baustelle verwandeln.

    Gruß
    Ralf
     
  10. #9 Pirellitx31, 2. Dezember 2009
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    Abwasser für WC: 100mm Durchmesser
    nein. Die Rohre können auch auf-Putz verlegt werden.
    das hängt von den räumlichen Gegebenheiten ab. Im Idealfall sollte das neue WC im 1.OG über dem jetzigen WC angeordnet werden. Dann ist nur ein Deckendurchbruch erforderlich, durch den sämtliche Leitungen von unten nach oben geführt werden können. Wenn es sich bei der Decke um eine Holzbalkendecke handelt, ist der Durchbruch einfach herzustellen.


    Schmutz und Baulärm halten sich in Grenzen.
     
  11. ThomasMD

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    Hier irrt der Meister. Es gibt mittlerweile Hebeanlagen, die sich jahrelang bewähren.
    Bei Fragen, Empfehlungen gerne per PN.
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 2. Dezember 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Sicher gibts Hebeanlagen, die auf Dauerbetrieb ausgelegt sind. Aber eben nicht diese Kisten mit den kleinen weißen Plastegehäusen.
    Auf die läufts dann aber in der Regel hinaus.
     
  13. R.B.

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    Hebeanlage? :confused:

    Vielleicht braucht´s die ja garnicht. Deswegen hatte ich ja geschrieben, dass man sich die Sache vor Ort anschauen muss. Evtl. kann man beide Leitungen auch in einem Keller zusammenführen, oder beide WC räumlich übereinander anordnen, oder.......

    Gruß
    Ralf
     
  14. #13 Roth, 2. Dezember 2009
    Zuletzt bearbeitet: 2. Dezember 2009
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    An Ahnungslose:

    Hallo nach Baden,
    ich komme aus und habe Erfahrung mit einer Mehrgenerationenfamilie und verstehe das Problem sehr gut. Da muss unbedingt eine Verbesserung her, um den alten Herrschaften und Ihnen als junge Familie das Leben zu erleichtern.
    Falls Oma oder Opa in eine Pflegestufe eingestuft sind, gibt es die Möglichkeit, dass sich die Pflegekasse an den Umbaukosten beteiligt.

    Wichtig: der Antrag muss immer vor dem Umbau gestellt und genehmigt werden.
    Eine gute Lösung wünscht Ihnen
    F. Roth
     
  15. #14 Ahnungslose, 3. Dezember 2009
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    An Frau Roth: nein, nein, Oma und Opa sind noch sehr rüstig und fidel, keine Pflegefälle, ist ja auch gut so. Oma ist eigentlich eine sehr gepflegte und reinliche Frau, aber komischerweise sieht sie das am Klo nicht mehr....

    An die Experten: Klo übereinander geht leider nicht, denn das wäre uns selbst schon in den Sinn gekommen. Über dem Klo fängt leider schon das Dach an, und im 1. Stock ist halt dann über dem Klo die Küche, beziehungsweise eigentlich nur das Dach, denn die Küche ist ja kleiner durch das Dach (verständlich?)
    Im 1. Stock gibt es eine kleine Abstellkammer, wo das WC hinkönnte, dort gibt es aber keinen Wasseranschluß. Darunter liegt so ungefähr unser Wohnzimmer. Das Haus ist nicht voll unterkellert, sondern nur die Küche (Nachkriegshaus), aber der Stiegenabgang zum Keller beginnt eigentlich neben der Wand, wo unser Wohnzimmer ist. Es könnte sich also vielleicht ausgehen, daß man ein Rohr bis in den Keller legt? Was heißt über Putz? Das Rohr liegt nicht in der Wand sondern wird an der Wand angebracht? Hört man dann wahrscheinlich die Spülung lauter, oder?

    Oben im 1. Stock gibt es nur einen Wasseranschuß in der Küche, und die Küche liegt nicht mal neben der Abstellkammer, sondern ist nochmal räumlich getrennt durch einen Vorraum.
    Schwierige Sache oder?

    Ich befürchte nur, daß uns die Sache sehr teuer kommen wird, habt Ihr eine Ahnung, mit welchen Kosten man rechnen muß, wenn es ein Fachmann macht?

    Zu Bikasso: ich wollte nur witzig sein, ich will nicht wirklich eine Eheberatung von Dir, es geht mir nur um den Einbau des WCs. Verstanden?

    Danke
     
  16. R.B.

    R.B.

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    Das ist das geringste Problem. So ein paar Meter Verbundrohr sind schnell verlegt, und bei nur einem Spülkasten brauchst Du auch keine "dicken" Rohre.

    Ob man Geräusche hört hat weniger damit zu tun ob das Rohr IN der Wand liegt oder auf der Wand. Eine ordentliche Entkopplung gegenüber der Wand, richtige Schalldämmung, und schon ist das Problem erledigt. Das Ganze mit einem Kasten verkleiden und auch die Optik dürfte passen.

    Nö. Irgendwo wird man ja so ein dünnes Verbundrohr unterbringen.

    Deswegen hatte ich oben ja geschrieben, dass man sich die Sache vor Ort anschauen muss. Hier aus der Ferne kann man nur raten. Es gibt viele Wege nach Rom.

    Sicher ist, die Sache kostet Geld. Wieviel Geld, das kann man nicht sagen, weil ja der notwendige Arbeitsaufwand nicht abgeschätzt werden kann. Da wären wir wieder bei "muss man sich vor Ort anschauen".

    Es ist ja noch nicht einmal sicher, ob man die Rohre im "Keller" überhaupt zusammenführen kann. Evtl. muss man ja einen anderen Weg suchen, und schon braucht man mehr oder weniger Material, und mehr oder weniger Arbeitsstunden.

    Gruß
    Ralf
     
  17. bikasso

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    Das hab ich schon verstanden. Ich hatte ja auch nicht Dich gemeint sonder lulu. Aber der hat sich ja auch schon wieder etwas relativiert. Damit ist's schon ok. :winken
     
  18. lulu66

    lulu66

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    @Julius: Naja, mein Tip sollte nur aufzeigen, dass man das Grundproblem zuerst angehen sollte. Wenn die Dame eigentlich reinlich und rüstig ist, dann könnte ja ein Hinweis oder eine neue Brille helfen :e_smiley_brille02:

    Ohne den Grad der Verschmutzung genannt zu bekommen, kann man eh nicht viel beurteilen, das zweite WC kann man ja in jedem Fall angehen, denn die gemeinsame Nutzung ist auch ohne Verunreinigungen sicherlich nicht die Ideallösung.
     
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  20. Julius

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    Da hab ich andere Erfahrungen.
    Und das sogar in vermieteten Wohnungen!
    Habe erst dieser Tage so eine "kleine weiße Plastikkiste" wegen Altersschwäche erneuert. Und zwar, nachdem sie 13 Jahre in dem einzigen Badezimmer einer mehrköpfigen Familie Dienst tat. Bis auf das gelegentliche Beseitigen von Verstopfungen durch Damenhygieneartikel übrigens störungsfrei.
    Hersteller fängt mit SANI an...

    Ich hätte da also überhaupt keine Bedenken.


    Was die andere Lösungsvariante (reine Gefälleentwässerung) angeht:

    Oft ist gar kein Deckendurchbruch erforderlich!
    Denn das Fallrohr für das WC im EG ist in aller Regel bis in den Dachboden und über das Dach herausgeführt. Da wird meist nur ein Abzweig im OG nötig, den man durchaus nachträglich anbringen kann.
     
  21. R.B.

    R.B.

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    Jepp. Sofern der Abstellraum im OG nicht zu weit von diesem Fallrohr entfernt ist.

    Gruß
    Ralf
     
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