Wie Perimeterdämmung auf Schweißbahn kleben?

Diskutiere Wie Perimeterdämmung auf Schweißbahn kleben? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Unser Keller ist nun gleich mehrfach gegen Feuchtigkeit geschützt. Wir haben eine Schwarze Wanne, die nun noch 2-lagig mit Schweißbahnen unter der...

  1. Tobi82

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    Unser Keller ist nun gleich mehrfach gegen Feuchtigkeit geschützt. Wir haben eine Schwarze Wanne, die nun noch 2-lagig mit Schweißbahnen unter der Bodenplatte sowie den Kellerwänden abgedichtet ist. Nun kommt noch 100mm Perimeterdämmung drauf. Womit klebe ich die Perimeterdämmung am besten? So wirklich eben und haftend sind die Schweißbahnen ja nicht.
     
  2. #2 nachttrac, 10.05.2010
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    Wie unter der Bodenplatte?! Schweißbahn gehört doch AUF die Bopla. Experten mögen mich korrigieren. Das einzige was aussen drauf kommt ist ne Dickbeschichtung mit Bitumen und dann die Dämmung
     
  3. Tobi82

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    Also erst haben wir eine Sauberkeitsschicht bekommen. Die wurde 2-lagig abgeschweißt und darauf die Bodenplatte gegossen. Die Wände wurden ebenfalls 2-lagig abgeschweißt. Dickbeschichtung ist bei drückendem Wasser nicht zulässig meines Wissens.
     
  4. #4 Ralf Dühlmeyer, 10.05.2010
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  5. Tobi82

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    Der BU würde mit Dickbeschichtung im Punkt-Wulst-Verfahren kleben. Hatte mir ja nur erhofft evtl. noch eine andere Lösung zu erfahren. Weiß ja nicht jeder immer alles.
     
  6. #6 nachttrac, 10.05.2010
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    Ja Herr Dühlmeier, Danke für die Nette Richtigstellung und

    Tobi, Danke für den Hinweis daß es sich um drückendes Wasser handelt, das wusste ich nicht
     
  7. #7 capslock, 10.05.2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.05.2010
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    Für drückendes Wasser ist nur XPS zugelassen, war jedenfalls vor einem Jahr so. Und die Zulassung sieht flächige Verklebung als Auftriebssicherung vor. Aufpassen, von einem Fabrikat ist eine recht gängige XPS-Sorte gar nicht für Druckwasser zugelassen (weiß aber nicht mehr, ob das abc oder cde war).

    Ein anderer Grund für die vollflächige Verklebung ist, das XPS vor aus dem Beton reindiffundierendem Wasser zu schützen. Das entfällt aber in Deinem Fall.
     
  8. #8 Ralf Dühlmeyer, 10.05.2010
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    :mauer :mauer :mauer :mauer

    Was wird das hier? Der - ich verbreite mal grossen Unfug-Strang?
    Ja klar, eine im Wasser stehende Dämmung muss vor Diffusion aus dem Beton geschützt werden. Ja, ne - is klar.
    Und das von einem Physiker :mauer

    Autos haben Frontscheiben, um die Fliegen vorm gefressen-werden zu schützen.
    Und nachts ist schneller als übern Berg
     
  9. #9 MoRüBe, 10.05.2010
    MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Hast Du mich...

    ... gerufen???

    :mega_lol:
     
  10. #10 capslock, 10.05.2010
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  11. #11 capslock, 10.05.2010
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  12. #12 Ralf Dühlmeyer, 10.05.2010
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    @ Großschrift

    Wer lesen kann ist klar im VORTEIL!

    Du schriebst:
    Dazu finde ich in der Studie nichts!!!

    Ich finde was anderes, aber das hat mit DEINER Aussage 0,0 - nada - njente zu tun!!!!

    @ Rübe

    Soll ich Dich jetzt um eine Äusserung zu dämmenden Stoffen im Erdreich und Abdichtung bitten? :D
    *duckundwech
     
  13. #13 Carden. Mark, 10.05.2010
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    Finde ich aber gut - Ralf.
    Ich finde Dämmung sollte Bauseitig immer vor Wasserdampf aus Bauteilen geschützt werden.
    Insbesondere dann, wenn es im Wasser stehende Perimeterdämmung ist :)
     
  14. #14 capslock, 10.05.2010
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    @ Ralf:

    Ich habe geschrieben, daß Wasser aus dem Beton in das XPS reindiffundiert. Wie es dahin gekommen ist, habe ich der Kürze wegen weggelassen. Am Anfang ist es vielleicht noch Anmachwasser. Über die Lebensdauer handelt es sich aber um Wasser, das hinter die Platten läuft, zum Teil vom Beton aufgenommen und dann langsam wieder abgegeben wird. Genau das steht auch im Artikel von Zimmermann und ist sogar mit Felddaten untermauert.

    Ich weiß, es klingt widersinnig, eine im Wasser stehende Platte vor Wasser zu schützen. Aber so einfach ist es nicht.

    XPS ist anders als EPS und PU nicht kapillar saugfähig. Eine teilweise im Wasser stehende XPS-Platte wird sich nicht wie ein Stück Würfelzucker vollsaugen. Aber diffusionsdicht ist sie auch nicht.

    Ein Blick in die technischen Daten:
    http://www.basf.de/basf2/img/produk...n_und_Technische_Daten.pdf?id=7nuirFwTHbw2-Cf

    Wasseraufnahme bei langzeitigem Eintauchen: 0,2%
    Diffusionszahl: 50 - 200 (also ähnlich Holzwerkstoffplatten)
    Wasseraufnahme im Diffusionsversuch: < 3 bis 5% (!)

    Was passiert beim Eintauchen? Die Platte ist von allen Seiten gleich warm (also dämmt sie auch nicht). Falls die Platte vorher trocken war, wird Wasserdampf bis zum Erreichen der Löslichkeit eindiffundieren. Das sind dann (temperaturabhängig) die ca. 0,2%. Danach gibt es keinen Diffusionsgradienten mehr, weil die Platte ja wie gesagt von allen Seiten gleich warm ist.

    Macht man die Platte jetzt von einer Seite warm (Außenwand eines geheizten Kellers hat so 14 - 20°C) und läßt sie auf der anderen Seite in feuchtem Erdreich oder Wasser stehen, was vielleicht so 0 bis 8°C hat, dann hat das warme Wasser einen höheren Dampfdruck, es gibt also einen Diffusionsgradienten. In Folge diffundiert Wasserdampf in die Platte, die in sich einen Temperaturgradienten hat. Irgendwo wird also der Taupunkt erreicht sein, und das Wasser fällt aus.

    Jetzt kann man ein paar Fälle unterscheiden:

    1. Dauerhaft anstehendes Wasser und hoher Wasseraustausch. Das ist der Eintauchversuch, d.h. geringe Wasseraufnahme, aber mangels Temperaturgradient auch keine Dämmwirkung.

    2. Dauerhaft anstehendes Wasser und flächige Verklebung: hinter die Platte kommt flächenmäßig wenig Wasser, kein Problem.

    3. Dauerhaft anstehendes Wasser, punktweise Verklebung auf WU-Beton oder Schweißbahn und halbwegs dichte Fugen zwischen den Platten -> hinter der Platte steht warmes Wasser, was in die Platten diffundiert (ist aber nicht der Fall, den ich meinte, sondern potentiell der von Tobi)

    4. wechselnde Wasserstände, punktweise Verklebung, halbwegs dichte Fugen auf WU-Beton (oder Dreischichtwand): wenn der Pegel sinkt, läuft das Wasser wieder raus, aber die oberen paar cm vom Beton sind noch feucht und treiben noch eine Weile lang Wasserdampf in die Platte.
     
  15. #15 capslock, 10.05.2010
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    Und von den Mengen her:

    XPS hat eine Dichte von ca. 30 kg/m³. Bei 3,33 % Wasseraufnahme im Diffusionsversuch (um die Zahlen runder zu machen) ist das 1 kg/m³ oder bei 10 cm Dämmschicht 100 g/m² oder 1 g / dm³ oder 100 µm Wasserfilm. Beton sollte in seinen oberen paar cm so viel Wasser speichern können.
     
  16. bernix

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    ...der Unterschied zwischen % und Volumenprozent ist dir bekannt?

    Die Angaben sind in Volumenprozent, d.h. der XPS Block (1m³) nimmt dann 33,33l Wasser auf? oder?
     
  17. #17 capslock, 10.05.2010
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    Ok, das habe ich glatt überlesen - bin so an Gewichtsprozent gewöhnt. Sorry!

    Dann reden wir über 3 l / m² oder 30 g / dm² oder 3 mm Wasserfilm. Zumindest bei WU - Beton sind dann ein paar (1 < x < 10) Zyklen nötig, um das XPS zu sättigen.
     
  18. bernix

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    ...aber im Grunde ist es doch egal, oder?

    Die Frage ist doch: Wieviel Dämmwirkung verliert das Zeuch bei Vollsättigung?
     
  19. #19 capslock, 10.05.2010
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    Das beantwortet die Schrift von Dow:

    Bei 10° C und 1,6 Vol % sind es 0,0307 W/m/K und trocken 0,0282. Das ist konsistent mit den Abschlägen von ca. 0,03, die man in den Zulassungen für drückendes Wasser so findet. Für die Horrorbeispiele von 9% Wasser hat man dann um 0,01 Verlust - nicht ganz wenig.

    Von der gleichen Größenordnung dürfte aber bei nicht vollflächiger Verklebung der Verlust durch herablaufendes Wasser sein.
     
  20. #20 capslock, 10.05.2010
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    Sorry, Abschläge um 0,003 und weiterhin 0,01 für 9 Vol. % Wasser
     
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