Wie Stützmauer kostengünstig und haltbar herstellen?

Diskutiere Wie Stützmauer kostengünstig und haltbar herstellen? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo Leute, erstmal schönen Gruß an alle. Leider haben sich ja einige (oder besser gesagt die meisten), die mir beim Rohbau mit Rat und teilweise...

  1. Steffen

    Steffen

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    Hallo Leute,
    erstmal schönen Gruß an alle. Leider haben sich ja einige (oder besser gesagt die meisten), die mir beim Rohbau mit Rat und teilweise auch Tat zur Seite standen von Bau.de hierher "verzogen".
    Die Gründe dafür kann ich übrigens gut nachvollziehen. Ansonsten großes Lob für euer neues Forum.

    So, nun zu meinem Problem:
    Unser Grundstück ist an einem relativ steilen Hang (ca. 12% Gefälle). Also stehe ich jetzt vor dem Problem das Ganze etwas zu begradigen. Ich muss 3 Stützwände erstellen. 2 davon ca. 80..90cm und eine ca. 20..30cm hoch (Einfahrt). Nun überlege ich hin und her, wie ich die am besten und unter anderem auch am günstigsten herstelle.
    Als Alternativen hab ich im Moment
    a) Betonmauer und dann wie den Keller verkleidet --> Zeitaufwendig(Schalung etc.) und teuer
    b) "Pflanzsteine" --> ist nicht unbedingt mein Geschmack, meiner Frau gefällt so etwas allerdings
    c) Natursteinmauer (nur für Einfahrt) --> das müsste für die geringe Höhe eigentlich reichen.

    Als Gründung habe ich an 80cm tiefe (frostfreie) Fundamente mit ca. 30cm Breite eingeplant.

    Ist eine frostfreie Gründung bei der Höhe eigentlich überhaupt notwendig?
    Gibt es vielleicht günstiger und natürlich auch gute Alternativen zur Herstellung der Stützmauern?

    Ach so, das Wichtigste hätte ich bald wieder vergessen. Ich hab zwar keine Ahnung welche Bodenklasse wir haben, aber wenn der nicht tragfähig ist, dann bin ich zeugungsunfähig ;-)(ich hab zwei Kinder).
    Es handelt sich um sehr steinhaltigen Lehmboden (rot) eher Schotter mit Lehm versetzt. Wenn man versucht mit der Kreuzhacke einen 80cm tiefen Graben auszheben, da kann man schnell verzweifeln und alle 2m die Kreuzhacke zum Schmied schaffen ;-) (ist zum Glück ein Kumpel von mir).
    MfG
    Steffen
    PS: Sorry, wenn noch Fehler drin sind. Die Rechtschreibprüfung funzt nicht (Webmasters: click here to sign up for the paid version of the SpellChecker.net system).
     
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  3. MB

    MB Gast

    Ferndiagnose?

    Hallo erst mal.
    Ferndiagnose wäre etwas zu riskant. Erdruck kann gemein sein. Lehm mit Fels drin ist nicht gerade die Beschreibung, die den Baugrundmechaniker erfreut.
    Bei Böden gibt es erstaunlich viele Kennwerte wie z.B. Kohäsion, Böschungswinkel, Gleitreibungswinkel, Bettungsmodul, Steifemodul, Dichte, Proctordichte usw.
    Nicht zu unrecht ein eigenes Fach bei den Ingenieuren.
    Keinen Statiker oder Grundbauer zur Hand?
     
  4. Steffen

    Steffen

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    Sollte das bei der Höhe wirklich ein Problem sein?
    Gut, ich hab davon keine (richtige) Ahnung.
    @MB, das ist der Bau in Möhrenbach.
    MfG
    Steffen
     
  5. MB

    MB Gast

    Klar, ich kenne den Bau ja. Ich traue nur dem Boden nicht, schon gar nicht, wenn der naß wird. Ich gucke mal, ob ich morgen ein Bild hier reinstelle.
    Man kann es natürlich schlichtweg über Masse machen. Frostfrei brauchs nicht sein.
    Einfach vieel Beton :P
    Schwergewichtsstaumauern funktionieren ja auch so. Oder die Pflanzkübel aus Beton.
    Allerdings halte ich eine natürlich Abfangung durch Pflanzen für geschickter. Nur, welche Pflanzen, da hab ich keine Ahnung.
    P.S. Gutachten wird wohl morgen rausgehen
     
  6. Steffen

    Steffen

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    OT:
    Das mit dem Gutachten wär Prima.
    TT (To Topic, gibt´s da ne Abkürzung?)
    Abfangen mit Pflanzen geht nicht. Die Stützmauer an der Einfahrt und eine weitere Stützmauer (hinten, geplante Verlängerung Terrasse (nur für MB, sonst kann damit ja keiner weiter was anfangen))muss senkrecht sein.
    Und was den Statiker anbetrifft, da hab ich keider keinen an der Hand. Also lieber so bauen, das es auf jeden Fall hält.
    MfG
    Steffen
     
  7. Jupp

    Jupp

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    Findlinge

    Hallo Steffen
    Eine möglichkeit bei 80-90 cm Mauerhöhe wären Findlinge.
    Ich weiß ja nicht in welcher Gegend Du zu Hause bist aber bei uns gibt es Kalksteinfindlige oder Taunusquarzit in dicken von 50-100 cm ,die man gut nit dem Bagger versetzen kann.
    Habe ich schon öfters so gemacht.
     
  8. MB

    MB Gast

    Und das Bild

    Was man hier so alles machen muß 8-)


    [​IMG]
     
  9. Steffen

    Steffen

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    Wenn das Foto die BG sieht?

    Auweia.
    Ne Bohle als Aufgang zur Terrasse!
    *
    Die benutz ja auch nur ich.

    @Jupp
    vor allem bei der Einfahrt hab ich an eine Natursteinmauer gedacht. Große Findlinge scheiden allerdings (jedenfalls bei einer der Stützmauern) aus, da kurz dahinter die Kläranlage kommt.
    *
    MB hat ja nun schon mal ein Bild unseres Hauses reingestellt. Warum auch nicht. Ich schau mal nach ob ich noch ein paar andere hab, wo die Stellen für die Stützmauer sichtbar werden. Wenn ich keine finde mach ich morgen noch welche. Ich glaub da kann man besser eine Aussage treffen.
    MfG
    Steffen
     
  10. MB

    MB Gast

    Hallo liebe BG

    Das Brett liegt da nur so rum. Da geht selbstverständlich keiner drauf spazieren *empör* :-o
    Aber es lag eben als Stolperfalle im Weg und wurde so zwischengelagert :-D
     
  11. Jupp

    Jupp

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    Joo , mach dat e -mal

    Dann sehn mer weider:-)
     
  12. Steffen

    Steffen

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    Die Bilder kommen nachher.

    Ich hab hier auf dem Notebook nicht die richtige Software zum verkleinern. Ich bekomme immer die Meldung "Datei zu groß". Wie groß darf eine angehängte Datei eigentlich sein?
    An sonsten allen eine gute Nacht.
    MfG
    Steffen
     
  13. MB

    MB Gast

    Bilder so klein wie möglich

    Am besten so um die 100 kB
     
  14. Franz

    Franz Gast

    Ich hab für eine 75cm Mauer im Abstand von 2m verzinkte HEB Doppel-T-Träger entsprechend tief einbetoniert und in die Zwischenräume fertige Betonelemente eingelegt. Die Elemente gibts hier fertig im Betonwerk, so machts die DB wohl auch mit ihren Böschungen.
     
  15. Steffen

    Steffen

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    Typisch Anfänger.

    Die Bilder hab ich aus versehen als zwei neue Beiträge reingestellt. Kann man die irgendwie hier reinbekommen?
    MfG
    Steffen
     
  16. MB

    MB Gast

    Ist doch egal, machen wir hier weiter. Also nochmal die Frage: wo und warum soll da ne Stützmauer hin ???
     
  17. Steffen

    Steffen

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    Die Stützmauern werden ca. 5m lang.
    [​IMG]
    Hier soll dan später mal die Terrasse in die Landschaft weitergezogen werden. Dafür soll eine ca. 6m lange und 90cm hohe Stützmauer bündig mit der Garage erstellt werden. Dann geht es auf ca. 1,30m Tiefe noch mal 1,60m hoch. Das wollte ich dann mit Pflanzsteinen realisieren.

    [​IMG]
    Vor dem Haus soll ebenfalls eine Stützmauer auf ca. 5m Länge und 80cm Höhe (am Haus, dann abfallend) erstellt werden.

    Für die Einfahrt kommt dann noch eine Mauer ca. 25m lang und 20..30cm hoch direkt auf die Grundstücksgrenze.
    MfG
    Steffen
     
  18. MB

    MB Gast

    Ach so

    Naja, so Daumen mal Auge durch pi mal Wurzel aus Kontoauszug gibt das nix. Weil: aus negativen Zahlen kann man keine Wurzel ziehen :(
    Tja, so aus dem Bauch raus 80 cm tief, 60 Breit, Anschlußbewehrung und dann ne 30er Betonmauer.
     
  19. Steffen

    Steffen

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    Das wird aber ein ganz schöner Klopfer.

    Hinten an der Terrasse wird es wohl in der Art und Weise angebracht sein, da ja doch ganz schön was dahinter ist. Vorn an der Kläranlage kann ich jedoch nicht in die Tiefe gründen (hab ich ganz vergessen zu erwähnen), da sich teilweise die Abwasserleitung genau in diesem Bereich befindet. Könnte man das evtl. über eine L-förmige Mauer realisieren.
    MfG
    Steffen
     
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  21. MB

    MB Gast

    Klar

    Ist vermutlich überdimensioniert. Was soll man machen ohne Bodenkennwerte?
    L-Förmig geht auch. Aber auch das müßte man rechnen
     
  22. Steffen

    Steffen

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    Na ja, besser überdimmensioniert, als wenn´s dann umfällt.

    Aber ein Statiker vor Ort wird wohl doch das Beste sein. Mal sehen, ob ich hier jemanden finde der sich damit auskennt.

    Aber nochmal zurück zur Einfahrt. Wie schon geschrieben sind das 25m und eine Höhe von 20..30 (teilweise auch etwas mehr, da das Gelände relativ uneben ist). Dahinter wird komplett nur mit Schotter aufgefüllt. Da ich das anfallende Niederschlagswasser irgendwie ableiten muss kommt davor noch eine Dränung. Sollte die Gründung hier auch besser frostfrei (80cm) auf der ganzen Länge erfolgen oder reichen hier evtl. Punktfundamente (alle 2m oder so) also so ähnlich wie Franz es beschrieben hat aus?

    Nur ein Betonklotz (oder Bruchsteinmauer 150-200) auf einem Schotterbett wird hier ja wohl nicht reichen.
    MfG
    Steffen
     
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