Wie viel cm WLG 040 entsprechend 0,080 W/(mK)

Diskutiere Wie viel cm WLG 040 entsprechend 0,080 W/(mK) im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo, gehe ich richtig in der Annahme, dass die Dämmwirkung von 10 cm WLG 040 identisch ist mit 20 cm 0,080 W/(mK)? Ist es ratsam, das...

  1. BauKran

    BauKran

    Dabei seit:
    15. Mai 2009
    Beiträge:
    585
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    EDV
    Ort:
    Duisburg
    Hallo,

    gehe ich richtig in der Annahme, dass die Dämmwirkung von 10 cm WLG 040 identisch ist mit 20 cm 0,080 W/(mK)?

    Ist es ratsam, das Dach besser als die Außenwände zu dämmen, da die Wärme ja nach oben steigt?

    Viele Grüße

    Johannes
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Jepp. Zumindest wenn mein Taschenrechner nicht lügt. :D

    Geht es um Dämmung über die Anforderungen der EnEV hinaus? Oder um eine rein theoretische Frage?

    Gruß
    Ralf
     
  4. R.J.

    R.J.

    Dabei seit:
    14. April 2006
    Beiträge:
    1.206
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Zimmerer & Holzingenieur
    Ort:
    Göttingen
    M.W. gab es dazu Untersuchungen auf deren Grundlage die Forderung nach Dämmung der obersten Geschossdecke schon im ersten Entwurf der beruht.
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 22. Juni 2009
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

    Dabei seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    34.325
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Hannover
    Der EnEV ists scheitegal, wo die Dämmung sitzt.
    Und auch wenn es physikalisch richtig ist, das Wärme aufsteigt, so sind die Temperaturunterschiede zwischen Fb und Decke doch gering und nicht relevant, um DAMIT die Dämmdicken zu begründen.

    Sonst müssten wir ja Aussenwände oben dicker als unten dämmen ;)
     
  6. R.J.

    R.J.

    Dabei seit:
    14. April 2006
    Beiträge:
    1.206
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Zimmerer & Holzingenieur
    Ort:
    Göttingen
    Korrektur zur Verständlichkeit
    Ich muss mich aber geirrt haben, in der EnEV Forderung geht es nur nur um die Wirtschaftlichkeit.
     
  7. BauKran

    BauKran

    Dabei seit:
    15. Mai 2009
    Beiträge:
    585
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    EDV
    Ort:
    Duisburg

    Hallo Ralf,

    ich habe gefragt weil ich wissen wollte, wie viel Dämmung ich unter dem Dach brauche wenn die Dämmung mindestens so gut wie die Außenwände (Poroton T8 49 cm).

    Da ich aber auch gerne "besser" als EnEV dämmen würde wäre es wiederum natürlich interessant zu wissen, wie dick die Dämmung beim Dach sein sollte.

    Da ich den Dachboden nicht beheizen möchte, er aber als Abstell / Freizeit-Raum dienen soll, müsste die Dämmung ja entsprechend dick ausgelegt sein.

    Das Dach und die Dachsparren sind noch nicht fertig geplant, aber wie man mir sagte wird die Dachsparrendicke eher von der Dämmung (z.B. 24er Isover mit WLG 035?) als von der Statik bestimmt? Wobei sich da doch wiederum auch eine Dämmung unter dem Sparren anbietet?

    Vom Gefühl heraus - und unabhängig davon, dass die Wärme nach oben steigt - dürfte doch die Dachsparrendämmung im Vergleich zur Dämmung der Häuserwände und des Kellers am preiswertesten zu realisieren sein.

    Viele Grüße

    Johannes
     
  8. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Das ist korrekt.

    Gruß
    Ralf
     
  9. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  10. BauKran

    BauKran

    Dabei seit:
    15. Mai 2009
    Beiträge:
    585
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    EDV
    Ort:
    Duisburg
    Hallo,

    darf ich mein Thema noch mal aufwärmen?

    Ich baue ja mit dem Proton T8, 49 cm ein Haus mit 2 Vollgeschossen, ausschließlich Betondecken, Grundfläche 13 x 13 Meter und ein 30 Grad Satteldach.

    Wenn ich jetzt das Dach und die Bodenplatte in Relation zu den Wänden optimal und sinnvoll dämmen möchte, welche U-Werte sollte ich hierfür am Besten nehmen?

    Oder anders gefragt, wenn die Außenwände den Faktor 1 in der Dämmung haben, über welchen Faktor sollten dann das Dach und die Bodenplatte verfügen? Dach und BP gleich gut gedämmt, besser, schlechter?

    Viele Grüße

    Johannes
     
  11. #9 alex2008, 9. Juli 2009
    alex2008

    alex2008

    Dabei seit:
    25. Juni 2008
    Beiträge:
    3.251
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Maschinist
    Ort:
    Südschwarzwald
    Benutzertitelzusatz:
    Baggerfahren ist mein Hobby
    beim Dach wäre eine ähnliche Größenordnung schon gut.
    Im Dach spielt ja auch die Statik noch etwas mit. Den größten Teil der Dämmwirkung kommt von der Zwischensparrendämmung (wenn so gedämmt wird)
    Jetzt was sagt die Statik bezüglich notwendigem Querschnitt für die Sparren?
    Mehr Querschnittshöhe bekommt man z. Bsp. mit vorgefertigten Dachelementen welche mit Stegträgern gefertigt werden.
    Das kann auch preislich noch interessant sein.

    Die Einspareffekte werden aber mit zunehmender Dämmstärke immer geringer, dafür steigen die Kosten
    Bei Verbesserung von U 0.20 auf U 0.10 halbiert man zwar den Wärmeverlust
    aber absolut gesehen ists nur wenig
    Rechenexempel:
    U x KF x Fläche x GT = kWh
    0.20 x 1 x 100m2 x 84 = 1.680kWh/a
    0.10 x 1 x 100m2 x 84 =840kWh/a

    Bei den erdberührten Teilen kommt dann noch ein Reduktionsfaktor dazu mit welchem man den U-Wert multipliziert der ist bei der EnEV 0.6 bei PHVP/PHPP 0.5

    0.30 x 0.5 x 100m2 x 84 =1.260kWh/a
    0.20 x 0.5 x 100m2 x 84 = 840kWh/a
    0.10 x 0.5 x 100m2 x 84 =420kWh/a

    Im Dach lässt sich eine bessere Dämmung U < 0.16 noch einigermaßen wirtschaftlich darstellen.
    Bei der Bodenplatte eigentlich nur wenns ein Passivhaus wird.

    Rechen mal mit den notwendigen Dämmstoffdicken
     
Thema:

Wie viel cm WLG 040 entsprechend 0,080 W/(mK)

Die Seite wird geladen...

Wie viel cm WLG 040 entsprechend 0,080 W/(mK) - Ähnliche Themen

  1. Fußbodenaufbau für Heizestrich auf 13 cm

    Fußbodenaufbau für Heizestrich auf 13 cm: Hallo Bauexperten, nachdem ich beim Googeln schon oft auf dieser Seite gelandet bin, habe ich mich nun selbst im Forum angemeldet, um mein...
  2. Salpeter-Ausblühungen an Simo 20/20 cm Ziegelsplittbeton-Schornstein, Baujahr 1972

    Salpeter-Ausblühungen an Simo 20/20 cm Ziegelsplittbeton-Schornstein, Baujahr 1972: Hallo zusammen, am Schornstein meines Hauses (Baujahr 1972) bilden sich unter Dach zusehends immer mehr Salpeter-Ausblühungen, obwohl der...
  3. Ca 50 cm Bruchsteinwand außen Dämmen.

    Ca 50 cm Bruchsteinwand außen Dämmen.: Guten morgen Experten. Will meine Fassade aus Bruchstein mit 8 cm Steinwolle dämmen. Da ich selber Fassadenbauer bin mache ich die arbeit...
  4. Genügte Isover Klemmfilz-Uniroll 040 120 mm den Dämmvorschriften 1993?

    Genügte Isover Klemmfilz-Uniroll 040 120 mm den Dämmvorschriften 1993?: Wie ich schon in anderen Anfragen geschrieben habe, steht die Dachsanierung an. 1993 habe ich das Dach ohne Bauantrag/-genehmigung ausgebaut....
  5. Einbau Fenster im Neubau mit 36,5 cm Porotonwand

    Einbau Fenster im Neubau mit 36,5 cm Porotonwand: Hallo zusammen, wir bauen gerade ein Haus mit einer 36,5 cm Poroton T10 Außenwand. Ein WDVS kommt nicht zum Einsatz. Die geplanten Fenster mit...