Wieviel kann man für Eigenleistungen veranschlagen?

Diskutiere Wieviel kann man für Eigenleistungen veranschlagen? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, wegen versch. Finanzierungsfragen bräuchte ich eine Auflistung über die Beträge de n zu veranschlagendne Gegenwert von Eigenleistung...

  1. talfar

    talfar

    Dabei seit:
    24. Mai 2008
    Beiträge:
    30
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Lehrer
    Ort:
    Neunkirchen
    Hallo,

    wegen versch. Finanzierungsfragen bräuchte ich eine Auflistung über die Beträge de n zu veranschlagendne Gegenwert von Eigenleistung berchnen kann. Ich kann mir vorstellen, dass es irgendwelche Setze gibt für den qm-bemalter Wand, verlgter fliesen, gedämmten Dach usw.

    Als vorhaben hätte ich anzugeben:

    Dachboden:
    * Dämmen 125 qm Dachschräge
    * Ausbau Dachschräge Mit Gipsplatten auskleiden, 54 qm Bodenbelag (Laminat) verlegen, Malen.

    Komplette neu gestalltung Bad:
    * Evtl. Anschlüsse verlegen.
    * Montage Santitäreinrichtung: Waschbecken, WC, Dusche, Wanne.
    * fliesen verlegen: 8qm Boden, 25 qm Wand.

    Einbau vorhandener Küche.
    * Evtl. Anschlüsse verlegen

    Bedenbelag (Laminat) Verlegen, je nach Budget, bis zu 150 qm. Fliesen bis zu 40 qm.

    Malen/Tapezieren: Sehr viel.

    Vielen Dank für irgend welche Infos!

    Grüße

    Andreas
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. bernix

    bernix

    Dabei seit:
    16. Mai 2007
    Beiträge:
    6.190
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl.Betr.Wirt
    Ort:
    Rheinhessen
    Benutzertitelzusatz:
    Stadtrat
    Lehrer? Abern hoffentlich nicht in Deutsch..bei den Rechtschreibfehlern!:biggthumpup:

    Eigenleistung: Geschätzt zusammen keine 10000 Euro und ob du zB die Dachschräge selbst dämmen solltest....aber vielleicht muss man die Erfahrung (absolute Sch...arbeit) selbst machen. Mir reicht einmal.

    Andere können hier sicher genauere Zahlen liefern...
    gruss
     
  4. #3 pauline10, 16. Juni 2008
    pauline10

    pauline10

    Dabei seit:
    17. Mai 2007
    Beiträge:
    1.813
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Hausfrau
    Ort:
    Frankfurt
    Benutzertitelzusatz:
    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Eigenleistung????

    Hallo,

    das kommt daruaf an.

    Wer mit einem Bauträger GU oder GÜ baut sollte den Gedanken schnell beiseite räumen. Das funktioniert nicht!!!

    Das hängt auch damit zusammen, daß er seine Gemeinkosten jetzt auf einen geringeren Umsatz verteilen muß. Er wird also wenig nachlassen.
    Außerdem haben diese Unternehmen besonders billige Quellen für das Material. Das kann kein Baumarkt unterbieten.

    Ansosnten würde ich 10% der Baukosten als einen recht hohen Wert ansehen.

    Gruß

    pauline
     
  5. #4 baufibemu, 16. Juni 2008
    baufibemu

    baufibemu

    Dabei seit:
    26. Oktober 2007
    Beiträge:
    524
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Finanzierungsberater
    Ort:
    Grafenrheinfeld
    Benutzertitelzusatz:
    Baufinanzierungsvermittler
    Ich weiss, es wird wahrscheinlich verpuffen, aber ich möchte Ihnen hier einen wirklich gut gemeinten Rat geben. Bitte wenden Sie sich mit der Einschätzung an einen Profi, Architekten oder Bauing. Die haben die Übersicht, was man sich damit einsparen kann.
    Bitte bedenken Sie, dass Sie sich nur die Lohnkosten sparen. Ansonsten habe ich in meiner Laufbahn änhnliche Erfahrungen gemacht, wie sie Pauline beschreibt. Man muß schon aufpassen, dass man die Einsparungen an den Lohnkosten nicht beim Material wieder draufzahlt.
    Im Übrigen setzen viele Banken voraus, gerade Internetbanken, dass die Aufstellung der Eigenleistung Hand und Fuß hat, also von einem Profi gemacht wurde.
    Wenn Sie möchten, lesen Sie sich diesen Artikel zur Eigenleistung durch: http://www.baufinanzierung-bemu.de/artikel/eigenleistung.html
    Ich hoffe, das wird jetzt nicht als unzulässige Werbung ausgelegt.

    Beste Grüße
     
  6. Quelle

    Quelle

    Dabei seit:
    29. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.410
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Mann
    Ort:
    S-H
    @baufi:

    bis vor drei jahren wurde regelmäßig konditionen mit beleihungsgrenze 80 oder 60 % beworben. nun 70% oder 55%. das ist doch trickserei, um den zinssatz, auf den jeder erst schaut, zu drücken, oder?
     
  7. Lukas

    Lukas

    Dabei seit:
    27. März 2005
    Beiträge:
    11.785
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Bodenleger
    Ort:
    B, NVP, IN, St Trop
    Keine Sorge - da entsteht kein Werbeverdacht.:bounce:

    Wer meint, daß Löcher (Baugruben) buddeln oder Steinestapeln (aka Mauern) eine sinnvolle Eigenbautätigkeit ist, der ist selbst Schuld. Wer meint, daß er damit wirklich Geld spart, der wird höchstwahrscheinlich irgendwann enttäuscht aufwachen.

    Ausnehmen möchte ich davon mal Leute, denen es an Zeit und Lust nicht mangelt, die sich wohl möglich damit selbst verwirklichen möchten.

    Ich bin auch jemand, der vieles kann. Jedoch habe ich gelernt, daß es durchaus sinnvoller ist, das zu tun, worin man richtig gut ist und alles Andere lieber in die Hände derer zu legen, die wiederum darin fit sind.
    Klar kann ich auch Wasser und Abwasserleitungen zusammenfrickeln. Es gibt aber Leute, die das viel besser und in der Hälfte der Zeit können. Da geh ich doch lieber nen Boden legen und vergebe die Arbeit.

    Z.B. Schiebt man sich die Baugrube, ohne das notwendige Grundwissen zu haben, selber hin, hat man eine Leistung erbracht, auf die ein Anderer aufbauen soll. Kommt dieser dann mit Bedenken - was dann - nachbasteln - Wissen, ob die Bedenken gerechtfertigt sind? Definitiv bringts Stress und Verzögerung. Das vermeintlich Eingesparte verringert sich schneller, als man "Sparen" sagen kann.
    Die daraus resultierenden Probleme der Gewährleistung sind nicht zu vergessen.

    Gruß Lukas
     
  8. talfar

    talfar

    Dabei seit:
    24. Mai 2008
    Beiträge:
    30
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Lehrer
    Ort:
    Neunkirchen
    Danke für die gut gemeinetn Ratschläge, aber das war nicht meine Frage. Ich habe auch nichts von einer Baugrube gesprochen. Ich habe auch nichts von einem neubau geschrieben. Es geht konkret um eine bestehendes Haus, dass halt ein paar renovierungsarbeiten benötigt. Ich weiß auch nicht ob ich alles was ich da geschrieben hab selber machen würde. Ich würde nur mal gerne wissen. wieviel man für diese Arbeiten veranschlagen könnte. Was man dan letztendlich selber macht und was nicht, ist eine ganz andere geschichte. Und damit meine ich auch nicht die Arbeiten als Eigenleistung anzugeben dann schwarz zu vergeben. Ich befinde mich aber in der ersten Planungsphase, und da brauch ich einfach viel Input.

    Viele Grüße

    Andreas
     
  9. #8 Achim Kaiser, 17. Juni 2008
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

    Dabei seit:
    29. Oktober 2005
    Beiträge:
    7.472
    Zustimmungen:
    0
    Kommt drauf an was du *kannst*.
    Höhe ist variabel abhängig vom *können*.
    Ergibt ne nahezu lineare Funktion Schnittpunkt bei 0, heisst kannste nix, sparste nix.

    Das zur Verfügung stehende *Sparpotential* ist stark abhängig von dem was zu machen ist.
    Nehmen wir mal 100 Std *schwäbischen Handbagger* ... den kannste gut durch Eigenleistung ersetzen .... macht 4000 Euro, wenn du nen Jupp angagierst und denn mit Schaufel und Schubklarren schuften lässt.

    Ein Unternehmer hat dafür vielleicht ne passende Machinenausstattung und macht das in 10 Std .... und kosten tuts schlussendlich vielleicht die Hälfte vom *schwäbischen Handbagger*

    ...nu *vergleiche und plane* mal...

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 17. Juni 2008
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

    Dabei seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    34.325
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Hannover
    Ausserdem sollte man wissen, was man sich da antut.

    Über Wochen und Monate jede freie Minute ins Haus stecken und doch nur mühsam voran zu kommen, kann entnervend sein.

    Und die Familie leidet so oder darunter.

    MfG
     
  11. #10 Niederbayer, 17. Juni 2008
    Niederbayer

    Niederbayer

    Dabei seit:
    27. Juni 2007
    Beiträge:
    477
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Controller
    Ort:
    Gangkofen
    Nun entmutigt doch den Mann nicht gleich. Natürlich kann man wenn man ein bisschen Geschick mitbringt und ein wenig Ausdauer beweist eine Menge Geld einsparen.

    Ich probiers jetzt mal als Leie die Frage zu beantworten:

    Dachboden:
    * Dämmen 125 qm Dachschräge 40 Stunden
    * Ausbau Dachschräge Mit Gipsplatten auskleiden80 Stunden, 54 qm Bodenbelag (Laminat) verlegen15 Stunden, MalenWieviel m² ? Welche Technik ? Mal angenommen es sind 300 m² incl. Decke, die zwei Mal gestrichen werden: 50 Stunden.

    Komplette neu gestalltung Bad:
    * Evtl. Anschlüsse verlegen.Sollte man evtl. dem Fachmann überlassen ansonsten 10 Stunden
    * Montage Santitäreinrichtung: Waschbecken, WC, Dusche, Wanne. 10 Stunden
    * fliesen verlegen: 8qm Boden, 25 qm Wand.14 Stunden

    Einbau vorhandener Küche.
    * Evtl. Anschlüsse verlegen20 Stunden

    Bedenbelag (Laminat) Verlegen, je nach Budget, bis zu 150 qm. 40 Stunden Fliesen bis zu 40 qm. 20 Stunden

    Malen/Tapezieren: Sehr viel. Wie viel? Ich geh mal von 50 Stunden aus


    Dann sind wir also insgesammt bei ca. 330 Stunden Eigenleistung, die erbracht werden sollte. Bei einem Stundenlohn von 20 Euro ergäbe das ca. 6.600 Euro Ersparnis. Den Stundenlohn von 20 Euro habe ich angesetzt weil natürlich ein Fachmann wahrscheinlich schneller währe als ein Leie. Wobei ein Fachmann wahrscheinlich auch bei der Laminatverlegung bzw. bei den Malerarbeiten auch nicht viel schneller ist als ein Leie. Ich schätze mal , wenn man das wirklich alles selber macht spart man sicht ca. 8.000 bis 10.000 Euro.

    Also ran an die Gewerke, wer eher anfängt ist früher fertig :biggthumpup:
     
  12. gnu0815

    gnu0815

    Dabei seit:
    14. April 2008
    Beiträge:
    400
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    ITler
    Ort:
    BaWü
    Wo gibts denn Handwerker für 20€?
     
  13. #12 Niederbayer, 17. Juni 2008
    Niederbayer

    Niederbayer

    Dabei seit:
    27. Juni 2007
    Beiträge:
    477
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Controller
    Ort:
    Gangkofen
    Ich hab die Hälfte angesetzt, weil ich davon ausgehe, dass ein Leie für die zu erbringende Leistung das doppelte an Zeit braucht.

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil, steht doch im letzten Absatz. :bounce:
     
  14. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Das ist wieder die richtige Frage für meine Glaskugel. Da kann man Zahlen würfeln und liegt mit 99,9% Wahrscheinlichkeit sowieso daneben.

    Es macht eben schon einen Unterschied ob man nur 1qm Raufaser an eine großflächige Wand kleben, oder die alte Tapete entfernen und den Untergrund vorbereiten muß. Ist die Raufaser dann noch zu streichen oder sind die Räume verwinkelt, denn wird´s noch einmal teurer. Und letztendlch stellt sich noch die Frage, wer stellt das Material?

    Gerade in einem "Altbau" gibt´s die tollsten Überraschungen.

    Sanitär "Anschlüsse versetzen". Ist auch so ein Gummibegriff. Was für eine Leitung? Wie weit versetzen? Wände/Boden aufkloppen? Aufputzmontage? Einmal eine Sache von 1-2 Stunden, einmal ist man den ganzen Tag beschäftigt.

    Waschbecken montieren? Was für ein Waschbecken? Vom Kunden beigestellt? So mancher Heizer winkt jetzt schon ab. Und findet sich doch einer, dann ist auch hier die Frage, "lässt sich an der Wand überhaupt ein Waschbecken montieren" oder fällt es gleich von der Wand. Was ist mit den Anschlüssen? Dem dafür notwendigen Material?

    Aber kommen wir noch eimal zum Maler zurück. Rechne mal mit 5...10,- € / qm und die Raufaser ist an der Wand. Dabei gibt es auch regionale Unterschiede.
    Für den Fliesenleger rechne mal mit 10 bis 20, -€/qm zzgl. Verfugen (2-5,- €/qm), Sockelleisten (3-6,- €/lfm) etc. Da biste auch schnell bei 20,- €/qm und mehr. Sind´s nur ein paar Quadratmeter, und dann auch noch verwinkelt, dann wird´s teurer.

    Und so könnte man das fast beliebig fortsetzen und zum Schluß hätte man trotzdem nur eine gewürfelte Hausnummer.

    Gruß
    Ralf
     
  15. #14 Achim Kaiser, 17. Juni 2008
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

    Dabei seit:
    29. Oktober 2005
    Beiträge:
    7.472
    Zustimmungen:
    0
    @Niederbayer
    Das hat mit entmutigen nichts zu tun.
    Hier hat keiner ne Ahnung vom Leistungsumfang des Vorhabens, noch kann das handwerkliche Geschick des Fragestellers in irgendwelcher Form eingeschätzt werden.

    Nur als Beispiel
    Anschlüsse verlegen im Bad kann von 4 Std für ne Kleinigkeit bis 80 Std für ne Totalsanierung variieren ...
    Der Fachmann hat das gängigste Material meistens am Lager ... ein Griff, kurze Wege, schnell vorbei.
    Der Heimwerker macht irgendwo ein Loch auf und sichtet erst mal das Elend was ihn erwartet...anschliesend geht man erst mal auf Materialfang ... ob passend oder nicht.
    Die heissen Reifen auf der Fahrt zum Materialfangen laufen natürlich auf ner anderen Kostenstelle nämlich allgemeiner Lebensunterhalt anstelle Baukosten.
    Der zwangsläufig notwendige Materialüberschuss wird auf Konto *hab ja was gespart* ausgebucht und anschliesend entweder auf ewig eingelagert oder auf den Müll geschmissen.

    Ums klar zu sagen ich hab nichts gegens selber machen, nur sollte man sich - je nach Kenntnisstand - ganz einfach nichts in die Tasche lügen.
    Oftmals ist bei realer Betrachtung nicht die doppelte sondern der 5-fache Zeitaufwand notwendig. Ob da noch was gespart ist ?

    Wenns ganz blöde läuft scheitert das ganze und anschliesend wird entnerft beim Fachmann angerufen ... und je nachdem was da teilweise veranstaltet wurde rollt es einem dann schon die Zehennägel ab.

    Hilfskonstruktionen mit Gartenschlauch und Schlauchklemmen sind keine Seltenheit. Falsches (heisst für den Anwendungsfall ungeeignetes) Material in 75% der Fälle ganz *normal* ... Materialabgreifstelle hatte grade nix anderes rumliegen, also hab ich das mal eben dafür genommen ... hat mir ja keiner gesagt dass das dafür nix taugt (gefragt wurde natürlich auch nicht - logisch, man weiss ja dank Internettforen der Spur nach manchmal was ... ).

    Nebenbei sollte man noch den Lebenunterhalt verdienen und noch ein paar andere Kleinigkeiten erledigen .....

    Manchmal werden dann die Tage ganz schön kurz, frei nach dem Motto der Tag hat 24 Stunden, wenns nicht reicht nimmst die Nacht mit dazu ... ists dann immer noch knapp wird noch auch Vesper und Mittag verzichtet...

    Es kann aber auch alles ganz anders sein ... wer weiss das schon ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  16. Dingo

    Dingo

    Dabei seit:
    27. Februar 2008
    Beiträge:
    853
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Entwickler
    Ort:
    Sachsen
    Wie wäre es denn mit dem Ansatz für alle aufgezählten Gewerke entsprechende vergleichende Angebote einzuholen. Müßtest du ja eh, wenn dir jetzt eh nicht klar ist mach ich selbst oder macht nen anderer. Dann kannst du einschätzen trau ich mir das zu oder nicht. Grobe Richtung für Einsparung durch Eigenleistung ist Einsparung des Handwerkerlohns.
     
  17. #16 Ralf Dühlmeyer, 17. Juni 2008
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

    Dabei seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    34.325
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Hannover
    Suuuuuper. Da steckt also ein Handwerker ein paar Stunden Arbeit in ein Angebot, das NIEMALS ein Auftrag werden soll.
    So langsam verstehe ich, warum immer mehr HAndwerker für ANGEBOTE Geld nehmen.

    @ Niederbayer

    Was heisst entmutigen?

    Ich weiß wovon ich rede. 3/4 Jahr lang jeden Abend und jedes WE ein Haus in Stand gesetzt, trotzdem auf eine Baustelle gezogen und heute, vier Jahre nach Umzug noch immer nicht fertig!
    Und ich weiss, was ich tue - berufsbedingt.
    Ein Baulaie macht mal eben ein bisschen .......
    Denkt er.
    Und schmeisst nach einem 1/4-Jahr die Brocken hin, weil ers nimmer sehen kann oder pfuscht es fertig, nur damits fertig wird und Schwiegermutter das Lästern sein lässt.

    Ich kenne genug Familien, da daran direkt oder indirekt zerbrochen sind. Kein Urlaub, kein WE, kein Geld (weil die Fliesen doch grade......), keine gemeinsame Zeit - nix.
    Das braucht mehr Kraft als viele glauben.

    MfG
     
  18. Dingo

    Dingo

    Dabei seit:
    27. Februar 2008
    Beiträge:
    853
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Entwickler
    Ort:
    Sachsen
    @Dühlmeyer: Ja find ich voll in Ordnung. Lass dir doch die Angebotserstellung bezahlen und wenn der Auftrag erteilt wird wird die Sumnme dem Gesamtbetrag als Service wieder gutgeschreiben. Wo ist das Problem???
     
  19. #18 derengelfrank, 17. Juni 2008
    derengelfrank

    derengelfrank

    Dabei seit:
    20. März 2006
    Beiträge:
    802
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Softwareentwickler
    Ort:
    M

    das kenne ich irgendwoher...:lock
     
  20. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. talfar

    talfar

    Dabei seit:
    24. Mai 2008
    Beiträge:
    30
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Lehrer
    Ort:
    Neunkirchen
    Niederbayer, vielen Dank für deine Angaben. Ich hatte schon befürchtet es liest keiner die Angaben die ich zu den Arbeiten gemacht hatte. Vor allem verstehe ich nicht dass da wieder mit dem Buddeln angefangen wurde. aber naja. Meine Frage geht vor allem dahingehen, dass ich bei den potentiellen Kreditgebern eine Hausnummer angeben muss, über was ich in Eigenleistung erbringen möchte. Ich möchte wissen, wieviel die Banken als Betrag für die Arbeiten akzeptieren. Ich dachte zwar auch, dass man ein Kostenaufstellung von einem Handwerker bräuchte, von dem man dann die Arbeitszeit hernimmt, aber mir wurde gesagt, dass die Banken eher mit Pauschalsätzen rechnen. Finde ich auch fairer den Handwerkern gegenüber.

    Das ein verwinkeltes Zimmer zu renovieren sehr viel länger dauert/teurer ist, als ein einfaches rechteck ist mir klar. Das mit den Wasseranschlüssen versetzen weiß ich auch, das es eine sehr wage Angabe ist. Meine handwerklichen Fähigkeiten kann ich selber recht gut einschätzen, ich denke das bringt auch nicht viel darüber groß zu diskutieren. Wahrscheinlich hab ich bei meinen Arbeiten meistens länger gebraucht als ein Fachmann, aber es macht mir Spaß und danach habe ich das Gefühl es ist gut geworden und ich habs selber gemacht. Bisher hab ich jedenfalls (fast) immer die richtige Entscheidung getroffen, etwas selber zu mache oder nicht.

    Also nochmal vielen Dank!
     
  22. Dingo

    Dingo

    Dabei seit:
    27. Februar 2008
    Beiträge:
    853
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Entwickler
    Ort:
    Sachsen
    Auch meine baufinanzierende Bank hat zur Abfrage der Kredeitsumme mit Pauschalsätzen gearbeitet. Die dort veranschlagten Beträge hatten teilweise nicht im entferntesten etwas mit der tatsächlich fälligen Summe zu tun. Ich war damals froh bereits vor Baubeginn von nahezu allen Gewerken rund ums Bauen (Elt, Wasser, Abwasser, Außenanlagen, Carport, Telekom, etc...) einen ungefähren Richtwert zu haben. So konnte ich mein Wissen entsprechend einbringen und bin während der Bauphase nicht in das Problem "Geld-alle finanzieren wir doch mal nach" gekommen. Wie oft auch im Forum diskutiert sollte der Anteil Eigenleistung nicht zu hoch eingeschätzt werden. Gilt insbesondere für Haftungs-/Gewährleistungsfragen, wenns nicht funzt.
     
Thema: Wieviel kann man für Eigenleistungen veranschlagen?
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. eigenleistung stundenlohn

    ,
  2. eigenleistung stundensatz

Die Seite wird geladen...

Wieviel kann man für Eigenleistungen veranschlagen? - Ähnliche Themen

  1. Was sollte ein FI Schutzschalter zusätzlich kosten - wieviele braucht man im Neubau

    Was sollte ein FI Schutzschalter zusätzlich kosten - wieviele braucht man im Neubau: Hallo Ich bin gerade dabei ein Neubau zu planen, Vollunterkellert, EG und Dachgeschoß. Keller: Büro, Hobbyraum, Dusch WC, Abstellraum,...
  2. PU-Schaum als Schüttungsersatz und wieviel "Luft" ist erlaubt?

    PU-Schaum als Schüttungsersatz und wieviel "Luft" ist erlaubt?: Hallo zusammen, so langsam nähere ich mich mit der Installation der Lüftungsanlage dem Ende... der nächste Schritt wäre nun der Einbau der...
  3. Baukosten sparen - Eigenleistung/Bauhelfer aus Umfeld

    Baukosten sparen - Eigenleistung/Bauhelfer aus Umfeld: Grüßt euch! Nach nem Gespräch neulich mit einem befreundeten Bauherren geht mir ein Gedanke nicht mehr so ganz aus dem Kopf - Thema...
  4. Handwerker. Wieviel Geld einbehalten bis Mangelbehebung?

    Handwerker. Wieviel Geld einbehalten bis Mangelbehebung?: Moin, ich habe ein Gartentor einbauen lassen vor 1 Woche. Es wurden 3 Mängel von mir schriftlich per Email beschrieben. 1. bei einem...
  5. Kosten Eigenleistungen und Erfahrungen nach dem Bau eines Einfamilienhaus

    Kosten Eigenleistungen und Erfahrungen nach dem Bau eines Einfamilienhaus: Hallo liebe Forumgemeinde, nachdem ich lange mitgelesen und Fragen gestellt habe wollte ich hier mal allen etwas an die Hand geben die noch am...