Wireless (Funk) LAN

Diskutiere Wireless (Funk) LAN im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Ich habe für unser Haus in jeden Raum eine Cat5 Dose geplant. Komme dabei auf 10 Dosen sowie 150 Meter Cat6-Leitung. Kosten ohne Arbeitsleistung:...

  1. C&A

    C&A

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    Ich habe für unser Haus in jeden Raum eine Cat5 Dose geplant. Komme dabei auf 10 Dosen sowie 150 Meter Cat6-Leitung. Kosten ohne Arbeitsleistung: 315 Euro brutto. Nun frage ich mich, ob für diesen Preis nicht auch ein Wireless-LAN zu haben wäre. Hätte den unschlagbaren Vorteil, dass man auch mal mit dem Laptop auf der Terasse oder bei TV-Soap der Ehefrau ;-) sitzen könnte. Die Geschwindigkeit mit 11 Mb sollte nur fürs Inte##et reichen, oder? Haben dort DSL-Anschluss. Kann mir jemand aus der Erfahrung raus sagen, ob die Kosten höher sind?
     
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  3. MB

    MB Gast

    Ich habs jetzt nichrt genau kalkuliert, aber hier habe iuch mich gegen Wireless LAn entschieden. Ich hab aber einfach eine Dose direkt neben der Balkontür und schließe da einfach 5 m Netzkabel an. Genau auf diesem Balkon sitze ich gerade 8)
    Wireless LAN hat auch zuwenig Datensicherheit. Ach ja, hab den HUB so hingebaut, daß ich von da aus ins Büro aber auch in die Wohnung nebenan komme.
     
  4. #3 C. Schwarze, 9. Juni 2002
    C. Schwarze

    C. Schwarze

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    Hallo,
    habe mal vor Zeiten über CAT5 und Co woanders etwas gepostet.

    http://forum.webmart.de/wmmsg.cfm?id=285013&sr=51&Days=90&tid=361889

    Funk ist ja schön und gut, nur schlecht gemacht, könnte der Nachbar auch mit über ihre Leitung ins Inte##et/Intranet

    MfG

    C. Schwarze
     
  5. C&A

    C&A

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    Das mit der Sicherheit leuchtet mir ein. Klar kann man neben der Terasse noch eine Steckdose klemmen. Beim Neubau ist sowas ja problemlos möglich. Falls die außen angebracht ist: Hoffentlich abschaltbar ausgelegt?
    Habe mir eben mal die Preise angesehen für Wireless, da kann man ja nur lachen. Für die 315 Euro kriege ich ja grad mal eine Station, dann noch jeden PC für mindestens 130 Euro eine Karte /USB-Modul spendieren, da ist gkaube ich die Cat5-Verdrahtung kostengünstiger. Und schneller, auf jeden Fall. Schade eigentlich. Habe gerade einen Artikel über New York gelesen, da kann sich fast jeder Broker / Touri kostenlos ins Wireles-Netzwerk einklinken und das auf der Parkbank oder im Cafe, *g* Wirklich schade, dass hier alles noch so teuer ist...
     
  6. #5 C. Schwarze, 9. Juni 2002
    C. Schwarze

    C. Schwarze

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    Abgesehen davon, hier in Deutschland gibt es auch schon bereits solche "Hot Spots", wo selbst Hobbybastler in einer Straße oder Firmen wie in Aachen sowas aufziehen.

    UND das ist SCHNELLER und GÜNSTIGER als UMTS (keine Lizens nötig und es gibt bereits recht ausgereifte Hardware)
     
  7. #6 Wolfgang C., 19. Februar 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C. Gast

    sowohl ... als auch ...

    Ich habe zuhause eine Kombination von wireless und kabelgebundenem Netzwerk installiert - war nicht so geplant, hat sich aber so ergeben. Ein sogenannter Access-Point, der die Verbindung vom einen zum anderen System herstellt, enthält bei mir gleichzeitig einen Router, so daß auch der Internet-Zugang einfach ist.

    Wireless läuft nur mein Notebook, kabelgebunden alle anderen Rechner wegen der geringeren Kartenkosten, der höheren Datengeschwindigkeit und dem geringeren Elektrosmog (vielleicht ist ja wirklich etwas daran, mer waas es ja net).
    In meinem zukünftigen Haus werde ich überall CAT7-Kabel (nicht CAT5) verlegen, um auch zukünftig noch Reserven zu haben (z.B. Videobroadcasting von einem Video-Server aus), das kostet nicht die Welt. Aber mein Notebook möchte ich nicht mehr verkabelt haben. Es ist so schön, nicht ständig über irgendwelche Strippen zu stolpern.

    Allerdings: durch die Stahlbetondecke komme ich kaum durch, von einem Stockwerk zum anderen per WLAN ist nur stellenweise möglich. Kann aber daran liegen, daß Router und Netzwerkkarte von unterschiedlichen herstellern sind.

    Gruß aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
  8. jacob

    jacob

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    tempo WLAN

    die offenen WLANs erreichen die 11 (bzw. amis bis 56) Mbs nur, weil keine datensicherheitsmassnahmen (paket-verschlüsselung bzw. scrambling) eingeschaltet sind. WLAN mit sicherheit erreicht nicht mal die hälfte, ist zwar immer noch schnelle als dsl, aber video-server o.ä. wird schon knapp. da heute keiner sagen kann, wie haus-tech in 5 jahren aussieht, wird wohl eine CAT6-verkabelung, möglichst im fädel-schutzrohr das effektivste sein. faunk kann man paralles -s.o.- betreiben!
     
  9. Gast

    Gast Gast

    W-Lan hat häufig das Problem, mit Stahlbeton-Decken klarzukommen, sprich: Verminderte bis gar keine Verbindung zum Beispiel zwischen Keller und 1. OG.
    Sicherheit ist heute kein grosses Thema (zumindest für privat), man muss es halt entsprechend einschalten
    Vorteil von Leitungen: man kann auch Telefon bestens durchleiten.

    Gruss
    Matze
     
  10. #9 Markus Gräfe, 21. Juli 2003
    Markus Gräfe

    Markus Gräfe Profi Benutzer

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    an Pro's und Cont's wurde ja schon vieles richtiges gesagt. Darauf gehe ich nicht ein. Aber bei 10 Dosen erscheinen mir 150 m Kabel als deutlich zu wenig. Es sei denn, man setzt den Hub irgendwo zentral in der Mitte des Hauses (aber auch dann unwahrscheinlich). Weiterhin empfehle ich mindestens Doppeldosen. Damit verdoppelt sich auch das benötigte Kabel.

    Ich kann bei einem Neubau nur dazu raten. Dann kann man auch mal einen PC und ein Telefon parallel in einem Raum betreiben. Die Mehrkosten mit dem eingesparten Telefonkabel verrechnen...

    Gruß, Markus
     
  11. Gast

    Gast Gast

    hallo

    ich hatte anfangs auch vor in meinem neubau überall telefondosen anzubringen. mittlerweile bin ich komplett davon abgegangen. in unserem jetzigem haus haben wir gerade neue telefone bekommen, & das läuft nun auch alles über funk. was soll ich da noch mit anschlüssen. einer reicht.
    bei der computer frage bin ich mir noch nicht ganz schlüssig. da habe ich persönlich aber auch nicht ganz soviel ahnung von, wie das mit dem cat- kabel funktioniert. w- lan ist aber immer eine alternative. & die technik geht ja immer weiter.

    wenn man sich mal überlegt, das einige leute sich noch gedanken machen, das der raum noch ein bißchen größer werden muß, weil sonst der fernseher nicht richtig reinpasst. kann ich mittlerweile schon nicht mehr verstehen.
    in 2- 3 jahren wird es die flat- tv's genauso günstig geben. hängen ja jetzt schon überall in den geschäften.
    mal ganz von den beamern abgesehen.
    das nur mal so nebenbei.

    gruß Marko
     
  12. #11 Markus Gräfe, 22. Juli 2003
    Markus Gräfe

    Markus Gräfe Profi Benutzer

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    Naja, Alternativen gibt's sicher genug. Hängt alles vom Geldbeutel, der perönlichen Vorstellung und Überzeugung ab. Man kann sein Netzwerk mittlerweile auch über das ganz normale Stromnetz betreiben. Funzt gut. Adapter in die Steckdose und da Netzwerkkarte dran, fettich.
     
  13. Plewka

    Plewka

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    WLAN gegen Kabel

    WLAN gibt es mit 54 MBit/s. Genau wie beim Ofen-WLAN (benutzt die Frequenz der Microwellenöfen) ist das die Bruttorate.
    Beim alten System kommen max. 580kB/s zustande...bei optimaler Verbindung und mit _einem_ bzw. zwei Teilnehmern im Bereich. Mehr Sender mehr Probleme....

    Die Kommunikation läuft im 2,4 bzw. bei 54 MBIT/s 5 GHz Band ab.
    Schon mal Dinge vor eine Satelitenschüssel gehalten...oder über das Handy geschimpft?
    So hohe Frequenzen spiegeln nicht mehr um Gebäude herum und mögen keine Wände.
    Für amerikanische Grossraumbüros mit Pappwänden ganz nett, aber hier eher nicht so prall...nur schick+Sicherheitsproblem.

    Das stelle man dann gegenüber zu Cat6, denn mehr ist mit Kupfer und Ethernet wohl eher nicht mehr zu erwarten (zu kurze Stecken). Da kommen pro Teilnehmer bei Gigabit-Ethernet irgendwas bei 80 MB/s.

    Im Haus kommt jetzt (hoffentlich) Firewire (1394b) in Fahrt. Das ist die Verbindung von Camcorder zu Rechner und Nachfolger von Consumer-SCSI, falls bekannt. Über Cat5-Kabel 100m 100MBit/s Über Fiber 1600mBit/s.
    Es könnte Bild, Ton, Telefon und Netzwerk-Verbindungen im Haus gegen digitale ersetzen. Normal sind 400MBit zwischen zwei Rechnern bzw. zum Camcorder oder Festplatten/Brenner...
    Apple hat 800 aktuellen Rechner.

    Der Trend geht deutlich zum Leerrohr und größerer Anzahl.
     
  14. Gast888

    Gast888 Gast

    Ist alles so eine Sache

    Funklan hat jedenfalls das Problem der Datensicherheit. Nicht das man unbedingt ausspinoiert wird, sondern das der Nachbar auf meine Kosten im Internet surft. Bei Flatrate egal, aber wenn mal keine Flatrate oder der emule nutzt und es deswegen Mecker gibt.

    Ich habe selber cat5 legen lassen. Sternförmig in´s Büro. Schlafzimmer undWohnzimmer wegen D-Box und Kinderzimmer wegen Internet. Im WZ kann ich jetzt natürlich auch ins Internet. Aber mehr habe ich nciht verkabelt. ist alles Geschmacksache. Aber ich denke eine einfache Verkabelung und ggf. noch bedarfsweise WLAN etc dazu.

    Grüße vom Gast888
     
  15. Eberh@rd

    Eberh@rd

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    Gibt auch Steckdosen-LAN...

    [​IMG]
     
  16. HenniBenni

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    Geht nicht gibts nicht -> für Selbstbauer!
    Zum Thema Sicherheit von Funk-LAN muss ich ganz ernst sagen, daß Sicherheitsbedenken in jede Richtung völlig unbegründet sind, da:

    1) Problemlos das "Mitsurfen" von Nachbarn unterbunden werden kann durch manuelles Einstellen des Netzwerknamen und der Kanalnummer und Abschalten der Broadcast-Funktion. Wer denkt, daß der "Feind" Nachbar diese Infos errät oder sonstwie herausbekommt kann die niedrigste Verschlüsselungsstufe mit 64-Bit-Key am Router aktivieren. Der Netto-Performanceverlust liegt bei unter 10%!

    2) Professionelle Schnüffler (vielleicht die Steuerfahndung ;-) jede Art von Netzwerk "anzapfen" können mit entsprechender Technik.

    3) Ein normales Funk-LAN nur einige wenige Meter Reichweite hat und somit die Anzahl potentieller "Täter" ohnehin gering ist.

    Wichtig für die Entscheidung zum WLAN sind wirklich nur funktionale Argumente:
    1) Freiheit weil kabellos
    2) Ideal zum Surfen; Geschwindigkeit auch ausreichend bei DSL
    3) Kein Ersatz zum Kabel-LAN bei Fileserver-artiger Netzwerknutzung aufgrund wesentlich geringerer Datendurchsätze
    4) Problematisch bei Durchdringung von Stahlbetondecken

    Daher meine Empfehlung: Im Neubau 1-2 sternförmige Anschlußstellen Kabel-LAN (Cat5 oder mehr) und ein per Router angeschlossenes WLAN im EG zum komfortablen Surfen im Garten, am Wohnzimmertisch usw.

    Ciao, Henrik
     
  17. Plewka

    Plewka

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    Feste Verlegung hat ein Handwerksmeister abzuzeichnen, auch bei Datenkabeln. Man mag das für übertrieben halten, aber wer ohne Patchpannel auskommt hat bereits die Erdung vergessen. Wer das Kabel nicht festbekommt, hat fälschlicherweise nur Patchkabel verwendet.


    WLAN geht jetzt als akzeptable Geschindigkeit durch. Es ist aber nicht schnell. Es ist nicht zu erwarten, dass seine Nachfahren für moderne Kommunikation genug Potential haben. Ich empfehle Leerrohre, denn irgendwann kommt man um Glasfaser nicht herum. Cat6 oder Cat7 ist dann auch verpulvertes Geld.
    WLAN hat geringe Reichweite, wenn man es braucht (eine Dickere Wand mit ungünstiger Restgeometrie macht es schon platt), zuviel wenn man es nicht abgehört haben möchte.
    Mit wachsender Beliebtheit wird es vor allem in Wohnungen eng mit den freien Kanälen.
    Um Computer im Haus zu vernetzen, ist es bereits zu lahm. Für Videobearbeitung benötigt man zur Übertragung bei optimaler Verbindung 6-fache Spielzeit.

    Es ist eine nette Ergänzung, für den Garten oder vergessene Dosen, IMO.
     
  18. stg

    stg

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    Hallo C&A

    Als Netzwerktechniker möchte ich hier eion paar Dinge klar stellen:

    1.) Fix Verkabeln ist sicher die günstigere Variante, über Comfort möchte ich nicht reden, das muss jeder selbst wissen.
    2.) 150m Kabel ist definitiv zu lang. Die Spezifikationen für FastEthernet (100MBit) liegt bei max. 100 Metern, willst du mehr brauchst du einen Switch dazwischen. Versuch im Haus zentral einen Switch vorzusehen und von dort aus sternförmig zu verkabeln.
    3.) Wlan a la plug and play ist per se unsicher, da es fixe Web Keys verwendet, die leicht mitgesnifft werden können. Es gibt aber auch absolut sichere Methoden, die dynamisch generierte WebKeys verwenden und zwar einerseits Cisco LEAP, das aber nur mit Cisco Komponenten funktioniert und andererseits Microsoft PEAP, das mit mehreren Karten und Funkhubs zurecht kommt.
    4.) Zum Vergleich: FastEthernet über Cat5 oder besser: 100MBit pro Client - Wlan 11MBit shared Medium, d.h. alle Clients teilen sich die Bandbreite
     
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  20. Wolle

    Wolle

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    Schaffschuuuvaschdeggla
    Wie wär's als Alternative mit nem KVM-Extender. Den gibt's auch im DECT-Standard.
     
  21. Jockel

    Jockel

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    23. Oktober 2003
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    Also ich verwende seit fast 2 Jahren Wlan ohne Probleme. Dieses ganze Kabelgewurschtel war mir damals schon zuwider.
    Und mitsurfen kann auch niemand. Meine Daten sind 128 Bit verschlüsselt und performancemässig keinen Unterschied.
    (Kann natürlich an meinem Apfel liegen? ;))

    Mein Haus ist jedenfalls ohne Cat5 etc. geplant, da mir der Vorteil (Internet überall ohne Kabel - und wenn ich meine ohne Kabel, dann meine ich ohne Kabel - zu gross geworden ist.

    Das einzige Kabel, an das man denken sollte: Eine Steckdose auf der Terrasse. Denn auch der langlebigste Apple-Akku muss mal wieder aufgeladen werden. ;)

    Gruß
    Jockel
     
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