Woher weiß ich, wie warm ein LED-Strahler wird?

Diskutiere Woher weiß ich, wie warm ein LED-Strahler wird? im Elektro 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir sind auf der Suche nach LED-Leuchten für unsere Einbaustrahler (GU10). Da wir sie in die Rigipsdecke einlassen und dahinter nicht...

  1. Nic1234

    Nic1234

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    Hallo,

    wir sind auf der Suche nach LED-Leuchten für unsere Einbaustrahler (GU10). Da wir sie in die Rigipsdecke einlassen und dahinter nicht sooooo viel Platz bis zur Dampfsperre haben, brauchen wir LED's, die nicht zu warm werden (Aussage unseres Bausachverständigen und Elektrikers). Nur woran erkennt man, welche die richtigen sind?

    Habt ihr vielleicht einen Tipp?

    MfG
     
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  3. nolu13

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    Ganz einfach!
    Der Preis ist heiß!Je günstiger umso heißer,umso ab und zu aufblitzend umso schneller defekt.
    Spässle!?
    Nein wohl eher nicht.
    Deine Fachleute können mit Sicherheit eine Empfehlung ausprechen,besonders der Elektriker sollte das können.

    MfG
     
  4. Nic1234

    Nic1234

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    Nein, der spricht keine Empfehlung aus. Das ist ja unser Problem.
     
  5. mastehr

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    Da auch bei LEDs noch ein Großteil der elektrischen Energie in Wärme umgewandelt wird, ist die Leistungsaufnahme ein guter Anhaltspunkt. Eine 4-W-LED wird weniger Wärme entwickeln als die 10-W-Variante.
     
  6. nolu13

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    Nic1234 hat Post
     
  7. nolu13

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    Den ersten Satz von mastehr find ich erklärungsbedürftig.Oder besser :"diskutabel"
     
  8. Julius

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    Was willste da groß diskutuieren?
    Über die Hälfte der aufgenommenen elektrischen Energie wird von LEDs in Wärme umgesetzt.
    Für eine Abschätzung in erster Näherung tut es die Leistungsaufnahme daher allemal!
     
  9. nolu13

    nolu13

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    Puuh!
    Ich will über die Einbautiefe der verwendeten Spots diskutieren und nicht darüber ,was wo ausgeschieden wird!
     
  10. mastehr

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    Das unterscheidet Dich vom Themenstarter.
     
  11. benben

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    Hallo Nic, die Entfernung zur Dampfsperre ist neben der Leistung ein nicht unwesentliches Detail. Ich habe GU10 mit 15 Watt (nicht LED, aber da ist nicht viel Unterschied). Bei diesen gibt der Hersteller 10 cm Abstand zu brennbaren Materialien wie Holz an.

    Frag den Hersteller der Lampen.

    Ernst
     
  12. #11 Rudolf Rakete, 3. November 2013
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    Momentaner Wirkungsgrad bezahlbarer serienreifer LEDs ca. 30%.
     
  13. Julius

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    Bei GU10-Leuchten hat man aber immer ein Grundproblem:
    Wie soll sichergestellt werden, daß im Ersatzfalle stets nur mit LED- bzw. ESL-Lampen bestückt wird?
    Solange die Leuchten den Einsatz von Halogenlampen gleichen Sockels zulassen, ist so etwas brandgefährlich!

    Im übrigen ist GU10 so ziemlich das Dümmste, was man sich aussuchen kann, wenn man Leuchten mit geringer Einbautiefe sucht...
     
  14. nolu13

    nolu13

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    Besser " reine" LED-Spots verwenden.
    Klar muss man dafür etwas mehr ausgeben.
    Sollte man auch ,denn man will die Spots ja nach 2 Jahren normalerweise nicht wieder rausschmeißen.
    Darauf achten das das LED-Modul austauschbar ist.
    Die vorgegebene EB-Tiefe des Leuchten-Herstellers beachten .
     
  15. baudummie

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    @nolu13: Deine Empfehlung würde mich auch interessieren. Könnte ich Post bekommen? :-)
     
  16. mastehr

    mastehr

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    Für die es in der Regel keine allgemein verfügbaren Ersatz-Leuchmittel gibt. Wenn dann das Leuchtmittel defekt ist, kann man die ganze Leuchte wegwerfen. Wenn man dann beispielsweise fünf Stück als Einbauspots verbaut hat, kann man die anderen vier gleich mitensorgen, wenn die Optik einheitlich bleiben soll.
    Leider garantiert meines Wissens kein Hersteller eine längere Zeit.
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Genau das ist der Knackpunkt. Ich würde niemals eine Leuchte einbauen für die ich nicht Standard-Leuchtmittel kaufen kann. Da kann der Hersteller versprechen was er will. Letztendlich zahlt der Kunde die Zeche, spätestens wenn das Leuchtmittel unerwartet früher stirbt als geplant.

    Was bei LED Leuchtmitteln gerne vergessen wird, dass die Lebensdauer oftmals nur von der Lebensdauer der LED abgeleitet wird. Nach meiner Erfahrung tun sich aber Hersteller mit der Berechnung der MTTF relativ schwer, das wird höchstens mal für "internen Gebrauch" gemacht. Dann wandert halt gerne mal die Angabe zum LED-Chip in das Datenblatt des Leuchtmittels, was sich erst einmal gut liest, aber nicht zwingend der Realität entspricht. Ich habe leider zu wenig Erfahrungswerte mit einzelnen Ausfällen bei LED-Leuchtmitteln, und somit ist folgende Aussage nicht unbedingt repräsentativ, aber bei allen LED-Leuchtmittel die sich bisher bei mir verabschiedet haben, leider nur 5 Stck., war nicht der LED-Chip defekt sondern die "Elektronik", sprich in 3 Fällen war ein Kondensator die Ursache, in 2 Fällen eine Diode.

    Mein Fazit: Ich verlasse mich nicht auf irgendwelche Angaben der Lebensdauer, sondern rechne immer damit, dass das Leuchtmittel vorzeitig ausgetauscht werden muss.
     
  18. karo1170

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    Es gibt LED Leuchten mit standardisierten, austauschbaren Leuchtmitteln (sog. ZHAGA-Standard).

    Wobei, wer bei Lichtplanung nur an "GK-Decke mit vielen Einbauspots" denkt, der muss sich über die "Optik" des ganzen nun wirklich keinen Kopf zerbrechen.
     
  19. Julius

    Julius

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    Da haste nu aberr sehr Recht!
    Gerade LED ermöglichen doch z.B. extrem flache flächige Aufbauleuchten.
    Schon hat man auch keine Probleme mit Einbautiefe, Dampfsperre, Wärmeentwicklung etc. mehr.
     
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  21. mastehr

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    Wo? Eine schnelle Google-Recherche brachte leider nichts.
     
  22. karo1170

    karo1170

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    http://www.zhagastandard.org/about-us/our-members/

    Dort finden sich zahlreiche Leuchtenhersteller, die Leuchten mit diesem Standardmodul anbieten.
    Bsp. Google DA 7.180.150.40.110
     
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