Wohngebäude nach 4108-6 / 18599

Diskutiere Wohngebäude nach 4108-6 / 18599 im EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 Forum im Bereich Bauphysik; Hallo Forum! Ich hätte da mal wieder eine Frage :) Wie ist euer Erfahrungsstand bzgl. der Wohngebäudeberechnung mit der DIN V 18599 ? Ergeben...

  1. Dave

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    Hallo Forum!
    Ich hätte da mal wieder eine Frage :)
    Wie ist euer Erfahrungsstand bzgl. der Wohngebäudeberechnung mit der DIN V 18599 ? Ergeben sich hier markante Unterschiede zu dem bekannten Berechnugnsverfahren nach der DIN V 4108-6?
    Werd mich die nächsten Tage eh damit auseinandersetzen müssen, würde mich aber trotzdem über Eure Erfahrungen und Meinungen zu dieser Problematik freuen!

    Gruß
    Dave
     
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  3. PeMu

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  4. Dave

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    Zu der Frage wer sich denn auf solch ein Verfahren stürzt:
    Wenn es merkliche Unterschiede gibt , also die DIN V 18599 hier günstiger rechnen WÜRDE, dann würde ich mich slebstverständlich auf dieses Verfahren "stürzen".
    Das WÜRDE, weil ich das im Moment noch nicht weiss und auf Erfahrung aus dem Forum hoffe, bevor ich mich da einige Stunden lang mit befasse.

    Gruß
    Dave
     
  5. #4 Dave, 26. September 2009
    Zuletzt bearbeitet: 26. September 2009
    Dave

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    Um meine Frage selbst zu beatworten:
    Es bringt, so weit ich das beurteilen kann, keine Verbesserung mit sich. Dies mag sich bei ausgefallener Anlagentechnik anders verhalten, bei einer überschaubaren Haustechnik hat sich aber kein Vorteil gegenüber dem Verfahren nach DIN V 4108-6 bzw. DIN 4701-10 gezeigt.
     
  6. crax

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    Hallo,

    Was meinst Du mit günstig?

    Ich sehe das ebenso und halte daher an dem bisherigen Verfahren fest, zumal die Software verschiedener Anbieter zur 18599 z.T. recht erhebliche Differenzen aufweist.
    Eine Garantie hinsichtlich der 18599 konformen Berechnung gibt bis heute kein Hersteller. Berücksicht zusätzlich die eigene Haftungssituation, gibt es für mich keinen Grund nun 18599 anzuwenden.

    mfg
     
  7. Dave

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    Mit "günstiger" meinte ich, dass es evtl. die internen Wärmegewinne entsprechend bilanziert werden, so das ein niedrigerer Primärenergiebedarf heruaskommt als nach dem bisherigen Verfahren. Ebenso erhoffte ich mir durch die detailliertere Eingabe der Anlagentechnik einen positiven Effekt. Hat sich aber nicht bestätigt, somit eigentlich vorerst ganz gut, so spart man sich den Aufwand bei den Wohngebäuden noch.
    Über die Differenzen bin ich mir im klaren, aber das ist ein anderes Thema, was wirklich äußerst interessant ist :)
     
  8. crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    Hallo,

    Also Reserven erschließen wenn es eng wird. Mitunter kann der detailierte Nachweis der Wärmebrücken hilfreich sein.

    mfg
     
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  10. Dave

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    Genau das hatte ich mir gedacht.
    Ein detaillierter Nachweis der Wärmebrücken kommt ja meist aus Kostengründen und auch vom Aufwand her gar nicht in Frage. Ein anderes Rechenferfahren wäre da schon wesentlich angenehmer.

    Gruß
     
  11. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Wobei sich die Frage stellt, was effektiver ist:
    18599 oder Wärmebrücken rechnen.
    Der Aufwand nähert sich an.
     
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