Wohnriester?

Diskutiere Wohnriester? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo liebes Forum, ich brauche da mal euren Rat. Wie vermutlich die meisten hier (wenn nicht schon geschehen) beabsichtige ich den...

  1. Flensi

    Flensi

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    Hallo liebes Forum,

    ich brauche da mal euren Rat. Wie vermutlich die meisten hier (wenn nicht schon geschehen) beabsichtige ich den Immobilienerwerb in naher Zukunft.
    Mithilfe der Finanztest habe ich mich versucht über Wohnriester schlau zu machen, jedoch mit mäßigen Erfolg. Der Zeitpunkt des Immobilienerwerbs lässt sich noch nicht genau voraussagen, da ich zunächst meine Lebenszeitverbeamtung abwarten möchte und dann natürlich noch das richtige Objekt/Grundstück finden muss. Insofern kann es in zwei Jahren soweit sein, vielleicht auch erst in 3-4. In der zwischenzeit versuche ich natürlich Eigenkapital zu bilden, wobei ich hier noch ziemlich am Anfang stehe (ca. 10K), da ersmal die Studiumsaltlasten weg mussten. Als weiteren Baustein in der Baufinanzierung hatte ich an Wohnriester gedacht, nicht zuletzt wegen der Förderung bzw. der Steuervorteile (bin unverheiratet, keine Kinder - daher relativ hoher Steueranteil). Auch würde ich mir gerne die derzeit niedrigen Finanzierungszinsen sichern. Nun meine Frage. In der Finanztest gibt es unterschiedliche Modellfälle, die aber nicht so recht auf mich passen. Will nicht sieben Jahre bis zum Bau warten, sondern eher damit beginnen. Ist unter diesen Bedingungen überhaupt eine Riestervertrag sinnvoll/möglich? Der Berater der roten Wüste, mit welchem ich neulich gesprochen hatte, schien nicht wirklich kompetent zu sein und hat eher dem Zufallsprinzip folgend mit seinem Computer gespielt, ohne die einzelnen Tarife wirklich zu erläutern. Sollte so ein Riestervertrag erst spät (also in sieben Jahren) zugeteilt werden, dann müsste ich ja zwischenfinanzieren, was womöglich auch mit höheren Kosten verbunden ist. Kann man durch Einzahlung eine größeren Summe ggf. die Zuteilung beschleunigen - also, wenn ich in 3 Jahren das Bauspardarlehen nutzen will einige tausend Euro in den Riester einzahlen und dann sofort die Zuteilung erhalten?

    Wäre dankbar für eure Anmerkungen.
    Grüße Flensi
     
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  3. vOlli

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    Die Eigenkapitalbildung ist angesichts der aktuell niedrigen Zinsen natürlich schwierig.

    Da Du aktuell nicht weist, wann Dein Bauvorhaben überhaupt startet, rate ich Dir schon aus diesen Gründen dringend ab, einen Wohnriester abzuschließen. Alle Riester-Produkte zeichnen sich doch hohe Verwaltungskosten aus, hinzu kommen die in jedem Fall zu zahlenden Vertriebskosten.

    Sollten sich Deine Wünsche ändern, hast Du ein Produkt bezahlt, welches Dir dann ggf. bei Deiner Lebensplanung im Weg steht.

    Auch nicht zu verachten ist die bei Rentenbeginn bevorstehende Versteuerung Deines als Wohneigentum vorliegenden Rentenvorschusses (nicht hundertprozentig treffend ausgedrückt).

    Jetzt muss man sich natürlich überlegen, wie Du ggf. in den Genuss kommst, das aktuell niedrige Zinsniveau auszunutzen.

    Ich sehe da nichts anderes, als vielleicht ein mögliches Grundstück zu erwerben, welches in einer Lage liegen sollte, wo Du es ggf. wieder verkaufen kannst - nur zur Not. Dein Eigenkapital sollte dabei nicht das Problem sein, wenn Du Beamter bist. Zwar noch nicht auf Lebenszeit, aber wenn Deine hausbank Dich als zuverlässig sieht, sollte es gehen.

    Dein nächster Schritt ist dann natürlich Geld auf Seite zu legen.

    Viel Erfolg!
     
  4. Torian

    Torian

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    In deinem Fall mit unklarem und möglicherweise sehr baldigem Baubeginn bin ich kein Freund von BSV-en. Es gibt Tarife die nach 3-4 Jahren zugeteilt werden können, aber du müsstest heute Abschlussgebühr bezahlen und direkt einen 5-stelligen Batzen Geld einbezahlen damit die Zuteilung auch so schnell funktioniert :-(

    Wenn es nur um die Riesterförderung geht, es gibt auch Riester-Banksparpläne, diese zeichnen sich durch sehr geringe Kosten aus (keine 1% Abschlussgebühr wie beim BSV). Zum Baubeginn dann das angesparte Kapital für wohnwirtschaftliche Zwecke entnehmen.
     
  5. Einmal

    Einmal

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    Das stimmt nur bedingt. Ich habe einen einfachen Riester-Banksparplan mit genau der gleichen Motivation abgeschossen. Zinsen orientieren sich am Leitzins (aktuell also eher mau) aber Gebühr liegt dafür nur bei 10-15€/Jahr, habe ich jetzt nicht genau im Kopf. Das Geld kann man komplett als EK entnehmen. Es gibt einen Thread dazu, ab nächsten Jahr kann man auch damit tilgen.

    BSV oder ähnliche Konstrukte würde ich weder mit noch ohne Riester abschließen. Muss aber jeder selbst entscheiden (rechnen).

    Volle Unterstützung ... Familie, Wohnort etc. das sind alles Faktoren, die mich zumindest lange in Miete gehalten haben. Und das war gut so.
     
  6. Patty1980

    Patty1980

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    Man sollte allerdings wissen, wie und vor allem wann, dieser Riester versteuert werden muss. Nämlich genau dann, wenn man eigentlich davon provitieren würde. Sry. aber die Baufinanzierung über Riester ist nicht die beste Methode.
     
  7. vOlli

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    Kannst Du erläutern, welche Steuerzahlung bei Rente auf Dich zukommen, wenn Du die Riester-Vorsorge für Deine selbstgenutzte Immobilie nutzt?

    Das ist aus meiner Sicht - neben den hohen Kosten ein springender Punkt. Was nutzt das eigene Heim, wenn ich auf Rentenfluss verzicht und monatlich Abgaben zu tragen habe - eigentlich wie Miete.

    Ich wüsste gerne, mit welchem Betrag Du im Alter für die Versteuerung rechnest und ich hoffe, dass Dir das erläutert wurde, bevor Du Dich auf den Riester festgelegt hast zur Baufi.
     
  8. vOlli

    vOlli

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    Unterschreib. Aber ich würde den Riester nicht zur Immobilienfinanzierung nehmen. Dann hast Du bei nachträglicher Versteuerung im Alter - trotz geringer Gebühren und wegen geringer Zinsgewinne - ein Minusgeschäft gemacht.

    Dann kann ich direkt Miete zahlen und mein Geld in eine Immobilie zur Weitervermietung stecken (-;

    Mein aktuelle Standpunkt bezogen auf meinen Kenntnisstand.
     
  9. DerMarc

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    naja, man geht im Alter normalerweise (also quasi immer) von weniger Einkommen aus, also ist die Steuerlast auch zwangsweise geringer! Wo ist also das reale Minusgeschäft?
    Nachträgliche Besteuerung betrifft ja nicht nur Riester, ist bei jeder betrieblichen Altersvorsorge so. Also wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ruhiger treten...

    Gleichzeitig kann man jederzeit Wege finden seine Steuerlast noch anders zu korrigieiren, vermietete Immobilie z.B.
     
  10. vOlli

    vOlli

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    Weniger Einkommen = weniger Steuer. Klar.

    Die Nutzung der Immobilie, die mit Wohnriester finanziert wurde, gilt im Alter als Rente, die versteuert wird. Dieser Nutzung steht im Alter kein Geldstrom zum Ausgleich zur Verfügung.

    Ich habe aus dem Riester kein Einkommen mehr, wenn ich die Altersvorsorge zur Finanzierung meiner Immobilie genutzt habe. Ich muss also die Steuer aus meiner gesetzlichen Rente bezahlen, die ja abgenommen hat, wie Du selbst sagst.

    Für mich wäre dies keine Option.

    Wie Du darauf kommst, dass ich keine Ahnung hätte, solltest bitte erklären. Ich sehe nur schwache Argumente für den Wohnriester.
     
  11. DerMarc

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    ich will Riester nicht gut reden, aber du hast jederzeit die Möglichkeit die komplette Summe auf einen Schlag zu versteuern und bekommst dadurch erstmal 30% "geschenkt".
    Die Steuerlast deiner bezahlten und selbsgenutzten Immobilie wird ja durch ein Wohnförderkonto berechnet und ist normalerweise eher gering. Beispielle gibt es zu Hauf im Netz, hängt natürlich von wirklich vielen Faktoren ab. Eigentlich ein unnötig kompliziertes Ungetüm...
    Da du aber ein paar Jahre eher fertig bist mit der Tilgung, sollte man z.B. die ersparten Raten konsequent anlegen. Großes Beispiel mit 50.000€ ersparen gibts natürlich nicht wirklich, wenn aber am Ende 10t€ Ersparnis bleiben, ...nicht so schlecht die Sache.

    Rechner: http://www.n-heydorn.de/wohnriester.html
     
  12. Torian

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    Die Zahlen von dem Banker w.g. den Steuerzahlungen im Alter kenne ich nicht mehr, aber durch das dann gesunkene Einkommen ist die Steuerlast dann deutlich niedriger. Die Steuerlast kann zu Rentenbeginn als Einmalzahlung - mit deutlichem Rabatt! - zurückbezahlt werden - ganz wichtig!
    Die Ersparnis durch Riester läuft bei uns in Sondertilgungen, dadurch ist das Haus schneller abbezahlt. Danach wird dann Geld zur Seite gelegt um bei Rentenbeginn die Steuerlast als Einmalzahlung abzulösen.

    Alternativ könnte man die Riesterförderungen auch bis zum Rentenbeginn in sicheren Geldanlagen Investieren, aber bei dem jetzigen Zinsniveau ist das wenig interessant. Selbstdisziplin ist so oder so gefragt, aber ich brauche kein Dickes Auto und verbringe meinen Urlaub auch gerne an deutschen Stränden.
     
  13. vOlli

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    Das Prinzip ist natürlich klar. Du leihst Dir ja das Geld von Deiner Rentenzahlung zur Rückzahlung Deiner Bankverbindlichkeiten. Da es aktuell keine Guthaben-Zinsen gibt, verzinsen sich Deine aktuellen Rentenzahlungen für dein Eigenheim im jetzt praktisch mit dem Sollzins. Macht Sinn.

    Du kannst dadurch ggf. schneller tilgen und danach wieder Kapital aufbauen, um beispiesweise per Einmalzahlung eine Steuergutschrift auszunutzen.

    Das Konstrukt macht dann Sinn, wenn ich nach Abzug meiner monatlichen Belastung keine zusätzlichen Gelder für meine private Altersvorsorge zur Verfügung habe.

    Denn Du wirst definitiv auf eine private Rente aus dem Riestervertrag verzichten müssen. Wenn nicht, wird diese Rente sehr klein sein.

    Ich möchte nicht in Abrede stellen, dass dies funktioniert, wenngleich die Gebühren noch höher sind als bei einem normalen Riester.

    Greetz
     
  14. Einmal

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    So kompliziert ist das doch gar nicht - und um so riesige Beträge handelt es sich doch auch nicht!

    Ich bekomme auf meine Beiträge jetzt eine Steuergutschrift. Die Steuer für die Beiträge zahle ich später. Nutze die Beträge aber schon jetzt um schneller zu tilgen. Und zwar zum Zins meines Kredits - der garantiert höher ist als bei jeder Anlage eines Riesterprodukts.

    Zusätzlich bekomme ich noch knapp 1000€ Zulagen, die ich auch in die Tilgung stecke.

    Wenn ich will, kann ich jederzeit damit aufhören und z.B. in zehn Jahren in ein beliebiges anderes Riesterprodukt investieren.

    Wieso sollte ich jetzt einen höheren Kredit mit höhreren Zinsen aufnehmen und parallel Riester mit niedrigerer Verzinsung ansparen. Das macht keinen Sinn. Ja das ist ziemlich kompliziert - aber die Damen und Herren an der ZfA informieren kompetent und geduldig.
     
  15. vOlli

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    Was Du schreibst bekommt jeder.

    Und das aktuelle Zinsniveau ist sicher ein Argument für den Wohnrister. Das wurde in den Threads ja auch gesagt, wenngleich ich das tatsächlich komplexer in den Zusammenhang formuliert habe.

    Du hast halt später eine geringere private Altersvorsorge, wenn Du die Zahlungsströme betrachtest. Wenn Du am Ende der Tilgung kein Geld mehr hast bekommst Du nichts. Du wirst aber die Nutzung Deines Wohnraums versteuern.

    Am Ende ist die Einbindung eines Wohnriesters in die Baufinanzierung ein Teil der Finanzplanung.

    Unbestritten ist, dass wenn man darauf verzichten kann, der Verzicht die bessere Lösung ist. Der verzicht hängt allerdings im wesentlichen auch von den finanziellen Möglichkeiten der Bauherren ab.
     
  16. Torian

    Torian

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    Aaaalso, meine Frau hatte einen klassischen Renten-Riester, bei 70€ Gebühren pro Jahr und einer erst zu 3/5 bezahlten Abschlussgebühr (Gesamt 1.500) und einer momentan überall mieserablen Guthabenverzinsung war die Entscheidung schnell gefallen dort das Geld vollständig zu entnehmen :mauer Manchmal ist man hierterher klüger... wenigstens ich hatte noch nichts teures in der Richtung abgeschlossen.
     
  17. vOlli

    vOlli

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    riester rentiert über Zulagen und steuerliche Vergünstigung. Alleine die Gebühren sind nicht in der Lage die Idee grunsätzlich scheitern zu lassen
     
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    Aha - kannst Du diese unbestrittene These auch belegen? Ich bestreite das nämlich.

    Ich halte es für ökonomisch unsinnig Geld anzusparen wenn man gleichzeitig einen Kredit mit höheren Zinssatz bedienen muß. Die beste Geldanlage ist diesen so schnell wie möglich zu tilgen!
     
  19. vOlli

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    Der Kredit ist endlich.

    Wie oben schon anders ausgedrückt, wenn es von der finanziellen Machbarleit der Mittel nicht anders geht, kann der Wohnriester ein probates Mittel sein. Sonst macht es definitiv keinen Sinn.

    Sprich: Ich habe genau 1000,-- € zur Verfügung für Zins und Tilgung. Keinen Cent mehr. Wohnriester hilft mir dabei, die Zulagen und Steuervorteile zu bekommen, auf die ich mangels Leistungsfähigkeit für die Ansparung einer privaten Rente verzichten müsste.

    Hätte ich jedoch weitere finanzielle Mittel übrig, um 163,-- € monatlich in einen separaten Riester zu sparen, ist der Wohnrister Geldverschwendung (noch höhere Gebühren im Vergleich zum Riester, Versteuerung der vorgezogenen Verrentung im Alter).

    Du musst das nicht glauben. Aber es ist so.

    Ich habe es oben auch schon erwähnt: Es kommt letztendlich auf die finanziellen Möglichkeiten eines jeden Bauherrn an.
     
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  21. Torian

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    Grob überschlagen ohne die steuerlichen Vorteile also nur 154€ Förderung wäre der Vertrag erst nach 9 Jahren bei +- Null gewesen *autsch*. Scheitern ist ja relativ! Klar kommt der steuerliche Vorteil dazu und jetzt auch die Kinderzulage, aber dies lassen wir lieber in einen Riester-BSV fließen. Die Guthabenverzinsung war bei der Riester-Rentenversicherung niedriger als die Zinsen für die Hypothek vom Haus also weg mit dem überteuerten Renten-Vertrag!
     
  22. Einmal

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    Ich glaube das ist ein Mißverständnis - über einen Banksparplan hat man minimale Gebühren - ich meine 10-15€ im Jahr. Der Rest geht in die Tilgung. Über welche Produkte redest Du? BSV würde ist so oder so nicht machen.

    Aber auch in Deinem Beispiel ist es sinnvoll zusätzlich zu den 1000€ die 163€ im Monat in die Tilgung zu stecken. AUSSER der Riestervertrag hat eine höhere Rendite. Dann würde ich gerne wissen, welches Produkt das ist.
     
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