Womit Grube verfüllen nach Kellerabdichtung

Diskutiere Womit Grube verfüllen nach Kellerabdichtung im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Guten Morgen liebe Forumsmitglieder, ich schildere kurz die Ausgangslage damit ihr meine Problematik versteht. Habe das Haus letztes Jahr Bj....

  1. #1 Scotty20, 30.08.2018
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    Guten Morgen liebe Forumsmitglieder,

    ich schildere kurz die Ausgangslage damit ihr meine Problematik versteht.

    Habe das Haus letztes Jahr Bj. 52 gekauft, da war der Keller schon feucht. Habe das dann ein bisschen beobachtet und man konnte eigentlich jeden Regenschauen irgendwie durch Geruch und Feuchtigkeit merken.

    Darauf hin habe ich eine Wand teilweise freigelegt und festgestellt das die Wand keine Abdichtung mehr besitzt. Außerdem war noch das Fallrohr der Dachrinne defekt. Daher denke ich das die eigentliche Ursache gefunden ist.

    Habe dann die Wand verputz inkl. Hohlkehle, Bitumendickbeschichtung und XPS Platten.

    Jetzt stehe ich vor der Frage womit ich die Grube wieder verschließe. Wände und Bodenplatte bestehen aus Beton, das Erdreich ist Lehmboden. Wollte das eigentlich mit geeignetem Füllmaterial machen, dann ist mir aber der Gedanke gekommen das dass vielleicht keine so gute Idee ist. Durch die Grube ist ja eine Wanne entstanden, wenn ich diese mit Durchlässigem Material auffülle, sickert das Wasser bis zu Bodenplatte und bleibt da stehen da es durch den Lehm nicht weiter kommt.

    Nun die Frage an die Experten: Besser das Lehmige Zeug wieder da rein, dann versickert das Wasser überall gleich schlecht oder ?

    Gruß

    Sven
     
  2. #2 Manufact, 30.08.2018
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    Du hast keine Bodenplatte...
     
  3. #3 Andybaut, 30.08.2018
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    so oder so ähnlich habe ich das schon ein paar mal bei dir gelesen.
    Wie war den der Aufbau damals üblicherweise?

    Für mich Standard:
    Fundament,
    dann Bodenplatte drauf
    und dann weiter nach oben.

    ich habe ein wenig gegoogelt aber leider nichts gefunden das näher auf die Bodenplatte von alten Häusern eingeht.
     
  4. #4 Manufact, 30.08.2018
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    Nope
    Streifenfundament
    zwischen den Innenmauern dann 3 -10 cm "Estrich"
     
  5. #5 Andybaut, 30.08.2018
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    Also Streifenfundament, dann auf dem Fundament die Mauern hochziehen und hinterher klatscht man dann
    3-10cm "Estrich" rein. Richtig?

    Also kein Beton, keine Bewehrung, ein irgendwie undefinierbarer Übergang von Fundament zu den Mauern.
    Ab welchem Baujahr kommen dann die Bodenplatten?
     
  6. #6 Manufact, 30.08.2018
    Zuletzt bearbeitet: 30.08.2018
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    Yo!
    Das ist jetzt aber eine Fangfrage vom Architekteutes?
    Wenn nicht:
    Gute Frage!
    (Ab wann gab es denn die komischen Laster, mit den "Drehdingenserns"?)

    Das wissen aber Archikektens - oder? :bounce::e_smiley_brille02::e_smiley_brille02:
     
  7. TFS90

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    Den Gedanken das alte Material wieder zurückzufüllen äußerte auch mal ein Proffessor von mir. Spontan fallen mir da aber zwei Gegenargumenta dazu ein. Erstens bietest du u.U. Platz für Wurzeln sich auszubreiten und was noch ungünstiger ist, durch die kapilare Wirkung von lehmigem Boden transportierst du die Feuchtigkeit eher zum Bauwerk hin. Also nach Stand der Technik wird die Grube mit frostfreiem Material aufgefüllt. An der Fundamentsohle sollte noch eine Drainage verlegt werden, mit Wurzelvließ geschützt. Die Drainage direkt bitte nur mit sandfreiem Material zudecken.
    Auf dem XPS wurde eine dreilagige Noppenbahn angebracht? Dabei darauf achten, dass das Wurzelvließ darauf, in Richtung Erdreich liegt.

    P.S.: Du hast eine Bodenplatte, sie ist lediglich nichttragend, wäre sie das, würde man speziell Plattenfundament oder tragende Bodenplatte sagen. Aber Estrich der auf dem Bodenaufliegt macht in Überbezüglich zur Bodenplatte.
     
  8. #8 simon84, 30.08.2018
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    Naja wenn du so argumentierst is ja alles eine Bodenplatte. Dann ist Estrich auch einfach Beton, weil ist ja Sand, Zement und Kies.
     
  9. TFS90

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    Ja Estrich ist heutzutage meistens Beton... Estrichbeton. Ich habe nicht gesagt das alles oder jeder Beton eine Bodenplatte ist, sondern Beton der direkten oder unmittelbar indirekten Kontakt mit dem Boden hat und dessen Abmessungen als Platte betrachtet werden können.
    Ich hab das aber nur angesprochen weil ich es nicht in Ordnung finde, wie Leute, die ganz einfach Fragen stellen bevormunderisch abgewatscht werden. so ein Verhalten belebt nicht gerade ein Forum. Und wenn man einfach keine Lust hat sein Wissen unentgeldlich zu verbreiten sollte man vielleicht einfach die Finger ganz von der Tastatur lassen und nicht die Leute zusätzlich mit pedantischen Fachwortinterpretationen frustrieren.
     
  10. #10 Andybaut, 30.08.2018
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    ne, keine Fangfrage.

    Fahrmischer – Wikipedia
    scheinbar gab es die ab 1958.
     
  11. #11 Manufact, 30.08.2018
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    Hmmm

    Bei uns in Frangnn so ziemlich ab 1974
     
  12. #12 simon84, 30.08.2018
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    Oh ich dachte ihr meint Drehschemelanhänger :)

    Wenn man von einer Bodenplatte spricht, dann meint man in der Regel eine durchgehende, bewehrte Bodenplatte als "Fundament".
    So ab 80er Jahre ca. sehr gängig, würde ich mal sagen. Je nach Region und Boden aber unterschiedlich.

    Bei einem tragenden Streifenfundament kann alles möglich dazwischen sein. Bauschutt, Dreck, alte Fahrräder, Lehm, Beton.

    Und der Unterschied ist ja nicht nur wie das trägt, sondern wie es mit den Außenwänden verbunden ist und wo, wann und wie viel Wasser reinkommen kann.
     
  13. #13 Scotty20, 30.08.2018
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    Ich habe mich eigentlich gegen eine Drainage entschieden da ich kein drückendes Wasser habe und die Drainage ja nicht an das Kanalnetz angeschlossen werden darf.

    Die Noppenbahn kommt noch drauf, in den umliegenden Baumärkten gibt es aber nur die einfachen Kunststoff Dinger.

    Ich bin mir auch noch nicht im Klaren wie ich das Fundament vor dem Erdreich Schütze. Das Fundament steht ein paar Zentimeter weiter raus als die Wand. Hab das verputzt um eine grade Oberfläche zu bekommen und dann die bitumenbeschichtung aufgetragen. Soll ich da auch noch XPS Platten vor machen ? Oder reicht da das Flies?
     
  14. TFS90

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    Bei drückendem Wasser ist eine Drainage sinnlos. Eine Drainage führt kurzzeitig anfallendes Stauwasser ab. das muss nicht in eine Kanalisation gehen sondern kann auch in eine Sickergrube geführt werden.
    Also Die Noppenbahn muss dreilagig sein wenn sie mit Dämmung oder Bitumen in Kontakt kommt.Da wären wir auch schon beim Fundamentschutz.
    Also das Fundament ist vor Wasser mit dem Bitumen geschützt, jetzt musst du nur ncoh das Bitumen vor mechanischen Einwirkungen schützen, also im Prinzip vor dem Schotter mit dem du deine Drainage einbettest. Das machst du am besten mit der dreilagigen Noppenbahn. XPS macht man ja nicht als Schutz vor dem Erdreich, sondern als Schutz vor Wärmeverlust.
     
  15. SIL

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    Ich bin sehr enttäuscht von Herrn Manufact :cryAndy kann ja nur googln, die erste Bodenplatte das wird sicher niemand wissen, natürlich wurden die vorerst im Ingenieurbau genommen für Maschinen, Anlagen etc also in einem älteren Maschinenbaubuch von vor 1954 sind bereits Fundamente und auch bewehrte BP bemessen, solche Untersuchungen und Literatur geht bis ins 18JH ca, im normalen EFH oder MFH gab es BP auch schon vor 45, ich habe auch eine BP das Haus ist BJ 1954 unbewehrt allerdings, und zur Frage lorry mixer concrete mixer das erste Patent ist um 1900 rum soweit ich mich errinnere, maßgeblich scheiterte es damals an den Motoren es gab diverse Versuch auch vorher sogar mit Schienen railway etc durchgesetzt hat sich das aber erst massiv ab 1970 ca....
     
  16. #16 Bromm Edmund, 30.08.2018
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    Könnte es auch sein, dass diese Maßnahme sinnlos war?

    Ich habe gelesen der Keller war "nur" feucht. Ja wegen was wurde dann dieser Aufwand betrieben?

    Wenn Wasser eine Rolle gespielt hat warum ist dann der Keller nicht öfter mit Wasser vollgelaufen?

    Könnte es auch sein, dass man hier wieder etwas abgedichtet hat was gar nicht undicht war?

    Außerdem wäre zu fragen warum man nur die Wände außen abgedichtet hat. Was ist denn mit dem Boden?

    Wie wird dieser dicht? Oder behauptet jemand, dass das Wasser nur durch die Wände eindringen kann?

    Wieder mal ein Fall bei dem man einen sachverständigen Planer vorher einschalten sollte.

    Damit wäre auch klar wie eine Abdichtung usw., vernünftig geschützt werden soll und auch wie die Öffnung wieder verfüllt werden soll.
     
  17. #17 Scotty20, 30.08.2018
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    Die Maßnahme war schon nötig. Die Wände waren fühlbar nass bzw. Feucht und der Putz ist auch schon abgefallen. Hab die Feuchtigkeit mit einem Messgerät gemessen und die Werte waren außerhalb der möglichen Anzeige. War natürlich kein prezisions Messgerät aber um eine Tendenz zu sehen reicht es aus.
     
  18. #18 simon84, 30.08.2018
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    Naja aber wirklich gängig ist das mit den durchgehenden bodenplatten erst seit den 80/90 er Jahre würde ich sagen

    Klar gab es das „schon immer“

    Und die Amis bauen heute teilweise auch noch ganz ohne Beton oder mit Punkt Fundamenten

    Streifen da teilweise schon Luxus :)
     
  19. TFS90

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    Warum sollte es dieses Forum geben, wenn man immer gleich einen Sachverständigen zu Rate ziehen soll, was man ja zweifelsfrei kann. Oder anders herum, wenn ich immer nur auf einen sachverständigen zurückgreifen bräuchte/müsste/dürfte dann wäre dieses forum einfach überflüssig. Was ist so schwer daran einfach die Fragen der Leute zu beantworten? Dass es Sachverständige gibt wissen sie selber und glauben sie auch hier zu finden.
     
  20. #20 Bromm Edmund, 31.08.2018
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    Nun Sie sind nicht alleine Leser hier und haben ja schon fast alles ausgeführt.
    Auf meine Frage, ob dies sinnvoll und notwendig war sind Sie ja nicht eingegangen.
    Es könnte jedoch - da dieses Thema "feuchter Keller" andere Leser nachdenklich machen welcher Aufwand gerechtfertigt ist.
    Evtl. wäre es doch sinnvoller einen Planer vorab einzuschalten.
     
Thema: Womit Grube verfüllen nach Kellerabdichtung
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