WP mit Solarthermie ergänzen

Diskutiere WP mit Solarthermie ergänzen im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, wir haben derzeit eine 8kW Mitsubishi Mr. Slim Außeneinheit mit einer Zubatherm-Inneneinheit als Wärmepumpe. in die Zubatherm...

  1. Hugole

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    Hallo zusammen,

    wir haben derzeit eine 8kW Mitsubishi Mr. Slim Außeneinheit mit einer Zubatherm-Inneneinheit als Wärmepumpe. in die Zubatherm ist ein 100l Pufferspeicher verbaut, für Warmwasser steht daneben ein 300l Warmwasserspeicher.

    Da die Verbrauchs- und Komfortwerte nicht optimal sind planen wir derzeit das Ganze mit Solarthermie zu ergänzen.

    Die ersten werden nun wieder die Hände über dem Kopf zusammenhauen, weil es sich nicht lohnt etc... Lohnt sich ein Urlaub? Nach ein paar Tagen im Betrieb ist die Erholung auch wieder dahin..
    Und das Geld geht auf der Bank grad kaputt. Es ist nicht so, dass wir es im Überfluss hätten, doch für eine kleine Solarthermie würds reichen.

    Wir sind mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden. Möchte man das WW > 38 °C erwärmen, geht die Arbeitszahl in den Keller, der Verbrauch für die WW-Erzeugung steigt. Auch im Sommer.

    Wir stellen uns ein relativ einfaches System vor. Die Solarkollektoren sollen so steil wie möglich (75° bei dem von uns favorisierten Modell) am Boden aufgestellt werden. Verschattende Bäume sind nicht da. Wir könnten den Schnee von den Kollektoren kehren.

    Unser Plan: Frühsommer bis Herbst gehen die Temperaturen direkt in den WW-Speicher, in der kälteren Jahreszeit wird umgeschaltet und die Temperaturen gehen in den Pufferspeicher zur Speisung der Heizkreise (En.eff. Haus 55). Skizze:

    Für forum.jpg

    Kann das so funktionieren, was müssen wir sonderlich beachten?

    Hat schon jemand solch eine Konstellation und könnte uns mit Tipps unterstützen.
     
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  3. mastehr

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    Mit 300 Litern Puffer kannst Du nicht wirklich heizen. Erst recht nicht, wenn Ihr eine Heizlast von 8 kW habt. Wie riesig ist denn Euer KfW-55-Haus?

    Ein anderes Problem ist die Trennung von Trinkwasser und Heizungswasser. Wie habt Ihr Euch das vorgestellt?
     
  4. Hugole

    Hugole

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    Selbstverständlich ist in unseren Wasserspeicher ein Wärmetauscher eingebaut. WW-Speicher = Trinkwasser.

    Das Haus hat 220 qm.

    Wir haben das kleinste Mitsubishigerät. Wir müssen es von der Leistung her runterregeln, damit die Wärme von der Zubatherm entsprechend in die Heizkreise verteilt wird. Auf volle Leistung taktet die Wärmepumpe sehr häufig. Steuerungstechnisch haben wir die Anlage nun soweit angepasst, dass wir die Leistung rausholen.

    Uns interessiert nicht mehr die Optimierung der Anlage, sondern die sinnvolle Ergänzung. Die nächsten sagen jetzt dann macht doch PV drauf. Ist a) schon drauf und b) ist das in unseren Augen so als ob man sich ne Tankstelle kauft, damit die Spritkosten für den Ferrari nicht so hoch sind. c) Wollen wir die Solarthermie.
     
  5. Kater432

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    Was sollen denn die 8qm als heizungsunterstützung bringen? Im Winter wird das wohl kaum / bis garnix an ertrag bringen, oder ? Ich war/bin der Meinung das man dafür schon etwas mehr Fläche benötigt. Mit den 8qm wird evtl. im Winter gerade mal ein Teil für das TW reichen.
     
  6. Hugole

    Hugole

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    Wie gesagt. Es soll ja unterstützen. Das alles durch Solarthermie geheizt werden soll ist ja nicht das Ziel. Für die FBH brauchen wir ja auch nicht die Megatemperaturen. Es reichen ja max 30 °C.
    Die Kollektoren würden beinahe gen Süden aufgestellt, der Schnee weg gefegt. Baum ist keiner im Weg, Dachvorsprung weit darüber.
     
  7. #6 Zellstoff, 3. August 2014
    Zellstoff

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    Sag doch mal die Verbrauchswerte/Kosten der letzten Jahre.
     
  8. sunday

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    Aloha Hugole,

    dein Leiden mit der Zubatherm ist wohl immer noch nicht so groß dass du das Teil komplett raus reißt und was robustes und einfaches einbauen lässt?! :wow:yikes
    Ich denke damit wäre dein Geld evtl. besser angelegt als mit ein paar Solarkollektoren die die verkorkste Hydraulik und Steuerung unterstützen sollen aber das Grundproblem nicht beseitigen werden.

    Viele Grüße
    Frank :winken
     
  9. tgaeb01

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    Für LWP ist eine einzelne Leistungsangabe völlig unzureichend! Nicht einmal die Triplepunktangaben der Hersteller sind für eine wirtschaftliche Auslegung hinreichend. Bei meinen Planungen berücksichtige ich stets nur Hersteller, welche mir komplette Heizleistungs- und COP Kennlinien ( f(AT)) zur Verfügung stellen!
    Um das überhaupt beurteilen zu können, müsste man zunächst den tatsächlichen Bedarf (Leistung, Energie) für Hzg u. WW kennen (Grundlagenermittlung)!
    Bei einer WP als primären WE würde ich zunächst an PV denken! ;-)
    Preisfrage: Woran liegt das? Mit Sicherheit nicht an dem Hersteller, denn der ist ja sichlich nicht vertragsgemäß Planer Deiner Anlage!
    Kein Mensch weiß hier, wie die Heizflächen u. z.B. Rohrhydraulik ausgelegt bzw. ausgeführt wurden.
    Merkwürdig! Gerade LWP erledigen den WW Betrieb im Sommer mit AZ, wo von SWP-Besitzer nur träumen können!
    Deine Vorstellungen in allen Ehren allerdings meine Vermutung, Du fügst dem ersten Groschengrab ein weiteres hinzu!
    Ob Tipps von anonymen Nichtfachleuten Dir wirtschaftlich belastbar tatsächlich weiterhelfen können, vermute ich eher nicht!

    v.g.
     
  10. Memento

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    PV-Anlage nehmen, die kostet quasi nichts bzw. finanziert sich selbst. Bringt auch im Winter noch was.
     
  11. nolu13

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    SICHER?
    Ist dem so?
     
  12. andi5783

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    Mal als Beispiel:
    Ich hatte im Juli eine AZ von 4,2 für die Warmwassererzeugung. Meine JAZ liegt bei ca. 3,5. --> Die LWP hat im Sommer eine vergleichsweise gute AZ im WW Betrieb.
     
  13. mls

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    laiensicht:
    wirtschaftlich wird dein vorhaben wenig erfolgreich sein,
    aber das siehst du dann in 15 jahren ;)
    das kann man aber trotzdem, zb wegen minimierung
    des stromverbrauchs oder auch wegen redundanz
    (netzausfall) haben wollen - dann aber + holzofen
    + generator.

    wenn neben sol. brauchwasser-erwärmung die heizung
    unterstützt werden soll: in welchem umfang? da darfst
    du grundsätzlich nicht zu viel erwarten und kannst
    bestenfalls im detail (zb kollektortyp, nachführung etc)
    a bissle optimieren.

    alternative: überleg mal, ob nicht die zulufttemperatur
    für deine luftpumpe erhöht werden kann (positionierung,
    fassadenkollektor aka thrombewand o.ä.)
     
  14. Zellstoff

    Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    das Problem bei diesen LWWP ist einfach die WW Bereitung.
    Wenn ich da lese 300l WW Speicher...da kann man einiges an Energie versenken um den auf 45° zu halten bzw. manchmal auch noch auf 60° zu heizen.
    Ganz ehrlich? Der Speicher in der Zuba ist doch auch für WW, oder?.
    Klemm den 300er ab und häng hinter den integrierten nen DLE der nachhilft, wenns nicht reicht. Alles andere ist vertmutlich Geldvernichtung...

    Damit fallen v.a. die Verluste des Speichers weg und es wird näher am tatsächlichen Bedarf produziert.
     
  15. MarcALex

    MarcALex

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    Mit den 100L bringt ne Heizungsunterstützung so gut wie nix ,
    du brauchst, gerade wenn du im Winter etwas davon haben möchtest ,ein größeres Speichermedium, 1000L darfs schon sein.
    Dein Haus wird auch noch keine 5-6 Jahre alt sein oder ?
    Ansonsten nur WW , musst aber rechnen, reiner Materialpreis einer 7-8 m² Anlage kostet um die 1800-2000€ davon kann deine WP schon einiges an WW machen.

    Mfg
     
  16. tgaeb01

    tgaeb01

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    LWP werden häufig pauschal verrissen, was sicherlich sinnfrei ist. Sie sind allerdings die sensibelsten WE.
    Passen WW Speicher, WT Fläche optimal zum Bedarf, lässt sich WW einmalig in der Zeit hoher AT bewerkstelligen. Besonders günstig externe WP-Speicher. Kombilösungen sind meist weniger vorteilhaft.
     
  17. ultra79

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    Zum Vergleich - meine SoleWP hat 3.6 im Sommer für WW - und 3.2 oder so im Winter (da ist die Quelle durch das heizen noch zusätzlich belastet und damit etwas kälter). Heizen läuft mit 5.6 bis 6.0.

    Über das ganze Jahr hab ich letztes Jahr 4.6 gehabt.

    -> Das eine LWP im Sommer eine gute AZ schafft für WW-Erzeugung glaub ich sofort... steht ja mehr als genug Umweltenergie zur Verfügung.
     
  18. tgaeb01

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    Das ist logisch.
    Gut dimensionierte Heizflächen mit geringer VLT!
    Damit kann man sicherlich ganz gut leben.
    Korrekt, dafür muß sie aber im Winter "bluten" ;-) Ausschlaggebend für eine Gesamtbeurteilung sind stets energetische Jahresbilanzen, nicht einzelne Momentanereignisse.
     
  19. ultra79

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    Indeed! Und WW ist bei mir schon 50% des gesamten Wärmebedarfs - und ich hab noch nichtmal ein Passivhaus (sondern nur KfW70)

    Und bei mir spielt die Quelle eine Rolle - die ist etwas überdimensioniert und damit hab ich ziemlich hohe Sole-Temperaturen den ganzen Winter durch :wow
     
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  21. tgaeb01

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    Darüber musst Du Dir keinerlei Sorgen machen, denn PH und SWP passen meist nicht zueinander. Deine Entscheidung war schon richtig!
    Korrekt. Dreh- und Angelpunkt bei SWP ist die Quelle. Leichte Überdimensionierung ist kein Mangel sondern ein Vorteil. Beobachte Deine VLT von der Quelle zur SWP über mehrere Jahre. Erschöpfung der Qulle infolge langfristiger Nutzung dürfte hier daher wohl kaum ein Thema werden!
     
  22. nolu13

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    tgaeb01

    bin ja auch ein "Fan" von WP's !

    Wenn ich mir aber ,vereinfacht dargestellt , den Montageaufwand( z.B. Sole-Bohrung etc.., ) vor meinem geistigen Auge abspielen lasse,dann sollte man sich doch mal die Frage stellen:
    Warum baut man sich ein mal mehr oder weniger gutes Heizkonzept in sein Häusle ein und erhofft sich daraus einen Sparvorteil?:biggthumpup:

    Wenn ich Heizkosten sparen will=Dicke Wand(egal wie)
    Warmwasser = "Kalt "Duschen oder doch lieber bei 45°C den warmen Strahl und das zu jeder Jahreszeit ?

    Ein Fachmann kann mehr und hat das Hintergrundwissen!:winken
     
Thema:

WP mit Solarthermie ergänzen

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