WW: Pfusch beim Betoniervorgang

Diskutiere WW: Pfusch beim Betoniervorgang im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Wir haben im Juni eine WW aus Fertigbetonteilen erstellen lassen, mit örtlichem Verguss. Jetzt kommt Wasser durch die Fuge. Nach mehrmaligem...

  1. A-Ka

    A-Ka

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    Wir haben im Juni eine WW aus Fertigbetonteilen erstellen lassen, mit örtlichem Verguss.
    Jetzt kommt Wasser durch die Fuge.
    Nach mehrmaligem punktuellen Beheben (erst Flutung des Kellers, dann "Leck suchen" und mit Beton verschließen, nach erneutem Wassereindringen wurde mit Harz ausgespritzt) kam der Fleck ca. 1,5 m nach links versetzt erneut durch!
    Eine Prüfung durch einen Gutachter ergab, daß beim Betoniervorgang Fehler gemacht wurden. So wurde z.B. das Hosenrohr nicht bis ganz unten geführt, sondern oben angesetzt und der Beton "platschte" rein.
    Das alleine macht die Entstehung von Betonnestern schon ziemlich wahrscheinlich.
    Eine Prüfung der Lieferscheine ergab, daß mit 22er Körnung betoniert wurde.
    Also liegt das Problem klar auf der Hand.

    Nun wird von der Kellerbaufirma angedeutet, wir wären nicht an einer Schadensbehebung interessiert - was eindeutig nicht stimmt.
    Wir verwehrten nur eine erneute Flutung des Grundstücks (diesmal über 14 Tage), erneute Kernbohrungen zum "Schauen, wo`s herkommt", ob es nicht doch "Schwitzwasser" sei usw.

    Wir hätten gerne, daß der Keller wieder aufgegraben, drainiert und abgedichtet wird (wie unser Gutachter empfiehlt), ZUSÄTZLICH zum Verharzen.
    Wahrscheinlich wird die Firma das ablehnen und "nach Bedarf", das heißt, immer wenn wieder Wasser sichtbar ist, von innen verharzen, bis wir irgendwann einmal außenherum sind.
    Ist das wirklich eine "geeignete" Methode?
    Immerhin muß das Wasser, das von außen eindringt, ja nicht zwangsläufig irgendwo durch die Fuge austreten, sondern kann sich auch im Beton sammeln?
    Wie ist das mit Schimmel und wenn der Frost kommt?
    Müssen wir uns mit dem Verharzen zufrieden geben - nach 5 Jahren ist es aus mit der Gewährleistung. Wenn in 5 Jahren und 2 Monaten Wasser eindringt, habe ich Pech gehabt!

    Hat jemand Erfahrung damit oder kann mit weitere Hintergrundinfos zu diesem Thema und der Schadensbegrenzung geben?

    Liebe Grüße und Danke im Vorraus,

    A-Ka
     
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  3. mls

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    was ist das für ein gutachter?
    nach meiner allerunbescheidensten meinung ist die sachlage völlig klar:
    das "versprechen", e. WW ausgerechnet mit doppelwänden herzustellen, wurde nicht gehalten, ob es unter den gegebenen, doppelwandspezifischen, techn. möglichkeiten möglich wäre, ist eine frage - die spannendere frage ist, was von den schönen theorien und bastelanleitungen überhaupt in die praxis umgesetzt wurde?
    wenn das geklärt ist (aufgabe ihres gutachters) sollte klar sein, wo der weg hingeht: zum spezialisten für baurecht!
     
  4. A-Ka

    A-Ka

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    ...

    Danke für die schnelle Antwort.

    Ich denke, bei sachgemäßer Ausführung wäre es sicherlich möglich gewesen, eine WW "dicht" zu stellen.
    Theoretisch funktioniert die Sache wohl, sonst wäre der Hersteller nicht Marktführer.
    Wie aber im Internet zu lesen, sieht die Sache in der Praxis ein wenig anders aus, denn "Wasser durch die Fuge" kommt wohl öfter vor, als man denkt - trotz (vom Hersteller) hochgelobten Pentaflex-Band usw.

    Ansonsten scheint soweit alles ordnungsgemäß ausgeführt worden zu sein (bis auf überhöhte Preise, die in keinem Verhältnis zum Arbeitsaufwand / Materialkosten stehen, aber das ist ein anderes Lied).
    Die Sache ging gestern Nachmittag zum Anwalt, der nächste Woche weitere Schritte bekannt geben wird.
     
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