Ytong 0,08 oder Bisoplan 0,09

Diskutiere Ytong 0,08 oder Bisoplan 0,09 im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, Wir sind gerade in den letzten Zügen der Hausplanung. Baubeginn soll noch dieses Jahr sein. Es geht um ein freistehendes Einfamilienhaus...

  1. #1 Tobiasneubau, 3. Oktober 2015
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    Hallo,
    Wir sind gerade in den letzten Zügen der Hausplanung. Baubeginn soll noch dieses Jahr sein. Es geht um ein freistehendes Einfamilienhaus 1,5 geschossig mit 150qm Wohnfläche, ohne Keller.

    Bisher steht als Mauerwerk Bisoplan 36,5cm mit 0,09 im Vertrag.
    Nun kam vom Bauunternehmen das Angebot kostenlos auf Ytong 36,5 mit 0,08 zu wechseln.
    Dadurch verbessert sich der U-Wert des Wandaufbaus von 0,23 auf 0,20.

    Das Angebot klingt erstmal gut finde ich. Die Eigenschaften von Bims und Porenbeton sind ja nicht gerade grundverschieden, sodass mir der verbesserte Dämmwert als gutes Angebot vorkommt.

    Da man im Leben aber selten was geschenkt bekommt, gehe ich davon aus, dass das Bauunternehmen dabei auch ordentlich spart.

    Wie bewertet Ihr diesen Steinwechsel?
    Fange ich mir damit doch noch irgendwelche Nachteile ein?

    Vielen Dank für eure Einschätzung

    Tobias
     
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  3. Yilmaz

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    Hallo,
    Also preislich liegt nicht viel unterschied drin.
    Bevorzugen würde ich den ytong.
     
  4. #3 jodler2014, 3. Oktober 2015
    jodler2014

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    Der Unterschied beim U-Wert kann man im Vergleich der beiden Versionen vernachlässigen.

    Der 0.08 er ist schon ziemlich " weich " bzw. Druckfestigkeit kann u.U zu Problemen führen ,die aber lösbar sind ( Statik )
    Der Biso- Stein ist auch gut ....

    Was sagt das Herz und das Hirn lieber Tobias ?

    Beides sind Plansteine die im Dünnbett-Verfahren verarbeitet werden

    Ich bin für den Bimsstein ..rein gefühlsmässig

    PS :

    Kopf einziehen ,wenn hier die Ziegel-Fraktion und Kalksandstein -Armada einfallen...:bef1021:
     
  5. #4 Tobiasneubau, 4. Oktober 2015
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    Danke schon mal für die ersten Antworten.

    Macht die Jahreszeit des Baubeginns einen Unterschied?
    Wir beginnen wohl im November/Dezember. Ist einer der beiden Steine anfälliger was Nässe angeht?

    Die Baugeometrie ist recht einfach gehalten. Fast quadratisch, keine riesigen Räume. Das sollte der Statiker also hinbekommen.

    Schallschutz nach außen spielt auch keine große Rolle. Nebenstraße in ruhigem Neubaugebiet mit Feldrandlage. Fenster sind ohne besonderen Schallschutz.

    Gibt es unterschiede bei der späteren Bearbeitung im Alltag? Also beim Bohren, Nageln, Schlitzen, Lasten aufhängen.

    Mein Bauch spricht irendwie mehr für den Bisotherm.

    Aber der Kopf schreit: "besserer Dämmwert ohne Aufpreis --> Zuschlagen".

    Für weitere Entscheidungshilfen wäre ich sehr dankbar.

    Tobias
     
  6. #5 jodler2014, 9. Oktober 2015
    jodler2014

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    An erster Stelle muß man sagen das ein Baubeginn im Herbst/ Winter nicht optimal ist .

    Aber ist ja auch nicht so wichtig .

    Das Mauerwerk ist grundsätzlich vor Regen ..Schnee .... Niederschlägen aller Art zu schützen ,egal mit welchem Material gebaut wird .

    heutzutage gibt es für jeden Anwendungszweck das passende Befestigungsmaterial..

    Wenn man sparen will ,sollte man kein Haus bauen !

    Und den "Steinwechsel " von x auf y sollte man sich mal ganz genau erklären lassen !

    Schönen Urlaub !
     
  7. Inkognito

    Inkognito Gast

    Porenbetonsteine sind recht anfällig was die Wasseraufnahme angeht - ob die Leichtbetonsteine jetzt besser abschneiden sei dahingestellt.
     
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  9. jodler2014

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    Ich bin für " dahingestellt " !

    Weil "weit hergeholt " auch sehr viel näher ist !

    Ups ..
    was reingeht .sollte auch wieder rausgehen ..können !

    Lüften !
     
  10. Inkognito

    Inkognito Gast

    Entschuldigung, es fällt mir schwer den Inhalt Ihres Beitrags zu durchdringen.
    Nochmal, durch die Hohlräume und die Kapillarität geben Porenbetonsteine ihre Feuchtigkeit nur sehr langsam wieder ab, daher sollte man in Überschwemmungsgebieten auch darauf verzichten. Mit witterungsbedingter Baufeuchte passiert genau das Gleiche.
    In den Leichtbetonsteinen ist in diesem Falle auch nur zementgebundener Bims, also prinzipiell sehr ähnlich.
     
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