Zirkulationspumpe Grundfos Alpha 2 Erfahrungen

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  1. SteffiA

    SteffiA

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    Hallo,
    meine jetzige Zirkulationspumpe (Grundfos) fängt an Geräusche zu machen.
    Ich hab mir dann mal ein paar Angebote eingeholt für neue und es wurde mir von 2 Firmen die Grundfos Alpha 2 empfohlen, da die sich selbst regelt und somit auch weniger Strom verbraucht. Aber sie war fast doppelt so teuer wie die normalen.
    Ich war heute in einem Bauhaus da ich über die Feiertage ein wenig werkeln wollte und was seh ich da ... die gleiche Pumpe, aber 50% billiger wie auf den Angeboten.

    Einbauen kann ich die glaube ich auch selbst, sind ja nur 2 Überwurfmuttern an der Pumpe dran und direkt darüber/darunter Sperrhähne und am oberen gibts noch ne Entlüftungsschraube.

    Jetzt bin ich am überlegen ob es Sinn macht eine Pumpe zu nehmen die schneller/langsamer läuft. Rein theoretisch geht sie doch dann eher Kaputt als eine konventionelle, oder nicht?
    Die jetzige hat leider nur 3 Jahre gehalten. Ja ich weiss, eigentlich hab ich 5 Jahre Garantie, aber der Heizungsbauer der mir die neue Heizung verkauft hat den gibt es nicht mehr und mir ist jetzt das hin und her zu blöd, ich will schnell einfach eine Pumpe die nicht nachts um 5 das ganze Haus aufweckt...
     
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  3. R.B.

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    Ohne die Anlage zu kennen ist es ziemlich sinnfrei über die Heizkreispumpe zu diskutieren.

    Unabhängig davon, dass es eine EU Richtlinie gibt die den Einsatz von Hocheffizienzpumpen, bzw. deren Inverkehrbringen, regelt, sehe ich keinen Grund, warum man heute noch auf alte Technik setzen sollte. Gerade wenn ein Austausch ansteht wird man selbstverständlich eine Hocheffizienzpumpe einsetzen, und die Anlage so einstellen, dass sie sparsam läuft.
     
  4. andi5783

    andi5783

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    Ob eine selbst regelnde Pumpe Sinn macht, ist auch ein wenig von deiner Heizung abhängig und daher kann die Frage nicht pauschal beantwortet werden.

    Rein theoretisch könnte es aber auch sein, dass die selbstregelnde Pumpe nicht so schnell kaputt geht, denn schließlich läuft sie ja nicht permanent auf Vollgas sondern auch mal langsamer. Und das tut der Pumpe vielleicht gut.

    Update: Ralf war schneller
     
  5. uban

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    meist gehen doch die billigen Elektronik-Teile kaputt, da ist es egal ob Software gut/schlecht/sparsam oder die Mechanik 5-15 Jahre halten könnte.

    (die alte hat 3 Jahre gehalten, so sparsam kann die gar nicht gelaufen sein dass sich jemals rechnet)
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Die alte Pumpe war anscheinend keine Effizienzpumpe, und warum sie die Grätsche gemacht hat, ist auch nicht bekannt. Ich kenne auch Effizienzpumpen die nun seit über 10 Jahren problemlos laufen, und andere die ständig Ärger machten.

    d.h. ob eine Pumpe Stress macht hat nichts damit zu tun ob es sich um eine konventionelle Pumpe oder eine Hocheffizienzpumpe handelt.

    Was sind "billige Elektronik-Teile"?
     
  7. uban

    uban

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    meine konventionelle Umwälz-Pumpe hat auch knapp 10 Jahre gehalten, habe mir dann eine Hocheffizienzpumpe gekauft und selber gewechselt.

    Bei mir hat meine Pumpe 'bunt' zu blinken angefangen und einfach nicht mehr weitergemacht. Da Softwareupdates sicher ausgeschlossen werden können ist es für einen Mechaniker naheligeend dass günstige Elektronik-Bauteile, z.B. Kondensatoren, am Ende waren.
    Beweisen kann ich es nicht da es deutlich günstiger war eine neue Pumpe zu nehmen als die alte zu reparieren.
    Falls du Zeit und Lust hast die Versagensursache festzustellen schick ich sie dir gerne zu, liegt noch im Keller.

    WENN die neue Pumpe 10 Jahre hält DANN spart sie ggü einer konventioenllen Pumpe auch mal Geld (Vollkosten).
    Es ist aber so dass das Vertrauen der Endverbraucher (ich) in die Lebensdauer für Elektronik insgesamt stark zurückgegangen ist und die manchmal 'günstige' Wegwerf-Artikel die bessere Alternative zu hochgezüchteten Effizienz-Produkten ist.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Elektronische Bauteile gehen nicht kaputt weil sie billig waren, denn alle elektronischen Bauteile sind verhältnismäßig billig, sondern sie gehen kaputt weil sie falsch eingesetzt wurden. Das wird gerne missverstanden.

    Bei einer elektronischen Hocheffizienzpumpe sind also nicht die Bauteile bzw. deren Preis das Problem, sondern die Ursache liegt primär in der (Fehl)Entwicklung. Deswegen kann eine teure Hocheffizienzpumpe genau so schnell in´s Nirwana gehen wie eine billige Pumpe. Ob ich beispielsweise einen Kondensator für 50V oder 100V kaufe, da reden wir über Preisunterschiede von Zehntel Cent. Setze ich aber den 50V Kondensator ein obwohl hier ein 100V Typ richtig wäre, dann wird der Kondensator in absehbarer Zeit die Grätsche machen.
    Ein weiterer Schwachpunkt ist die teils mangelhafte Software die auf den Controllern läuft. Ich kenne da einige Modelle, die konnte man so außer Tritt bringen, dass die firmware gegen die Wand lief. Ursache war in solchen Fällen, dass das Produkt einfach nicht ausreichend getestet wurde. Man hat zwar die Funktion getestet, aber niemand konnte sich vorstellen, welche Effekte in der Praxis auftreten können. Demzufolge war die software dagegen nicht resistent. Zwischenzeitlich hat sich da aber auch Einiges getan, aus Fehlern lernt man.
     
  9. mala

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    Unsere nagelneue Umwälzpumpe hielt letztes Jahr keine drei Wochen durch, dann war sie kaputt. Schlecht war, dass der Defekt zunächst unbemerkt blieb, da das Haus noch nicht bewohnbar war. Als Folge waren nahezu alle Heizkörper eingefroren. Danach kam wieder eine herkömmliche Pumpe rein, die bislang klaglos ihren Dienst verrichtet. Der Heizungsmonteur äußerte damals, dass sie das verbaute Pumpenmodell zwischenzeitlich gar nicht mehr von sich aus Kunden anbieten aufgrund gehäufter Reklamationen.

    Wir spielen allerdings nach wie vor mit dem Gedanken, diese herkömmliche Pumpe wieder durch eine entsprechende Effizienzpumpe zu ersetzen... Unsere braucht auf der geringsten Stufe immerhin 25 Watt.
     
  10. #9 Achim Kaiser, 18. Dezember 2013
    Achim Kaiser

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    Dank ERP Richtlinie wirst keine *Altmodelle* in absehbarer Zeit mehr kriegen ausser Lagerrestbestände, die bis Ende 2014 oder 2015 (müsste nachsehen) verkauft sein müssen.

    Hier hat die Regulierungswut der EU auch für Tatsachen gesorgt. Viele alte Regelungskonzepte die auf die alten Pumpenmotoren abgestimmt sind werden nicht mehr funktionieren ... und die kleinen Pümpchen gibts nicht mit ner Leistungsansteuerung ausser bist Hersteller und beziehst auf OEM Ebene.

    Da steht noch einiges an Ersatzbedarf an ....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Tja, da wäre interessant zu wissen, was da kaputt ging.

    Um ehrlich zu sein, wenn diese Einstellung ausreicht um das Haus angemessen zu versorgen, dann sehe ich keinen wesentlichen Vorteil durch Einsatz einer Hocheffizienzpumpe. Mag ja sein, dass diese dann noch 10-15W spart, aber selbst bei 4000 Betriebsstunden p.a. würden wir hier nur über 40-60kWh p.a. oder umgerechnet 10,- bis 12,- € pro Jahr reden, in der Praxis dürfte das noch niedriger liegen, denn in vielen Anlagen läuft die Pumpe sowieso kaum mehr als 3.000h p.a.

    Gerade die Laufzeit ist der Knackpunkt. In alten Anlagen hingen die Dinger oft direkt am Netz und wenn man dann beim Umschalten auf Sommerbetrieb die Pumpe vergessen hat, lief das Teil 24h und 365 Tage im Jahr. Aber selbst wenn man daran gedacht hat, kamen noch 5.000-6.000 Betriebsstunden zusammen. Heute wird die Heizkreispumpe durch die Regelung gesteuert, bei der oft eingestellten Nachtabsenkung wird sie nur sporadisch angeworfen, im Sommerbetrieb hat sie sowieso Ruhe. Unter´m Strich kommt man dann auf Laufzeiten irgendwo um 3.000-4.000 Betriebsstunden pro Jahr. Das hängt halt von der Betriebsweise der Anlage ab.
    Durch die angepassten und somit geringeren Laufzeiten, sinkt auch das Einsparpotenzial durch eine Hocheffizienzpumpe.

    Nebenbei bemerkt, Hocheffizienzpumpe bedeutet nicht nur Elektronik, sondern auch einen anderen Motor usw. Das Einsparpotenzial ergibt sich also nicht nur aus der Regelungsfähigkeit an sich, sondern der Pumpenmotor für sich ist schon "sparsamer" (genauer gesagt effizienter).

    Gruß
    Ralf
     
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  13. mala

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    Das weiß ich leider nicht genau. Die Stromversorgung war gegeben, aber die Pumpe selbst lief nicht.

    Es reicht aus, um alle Räume im Obergeschoss warm zu halten. Im Untergeschoss wird nahezu komplett mit Holz geheizt, so dass dort nur nachts die Heizung einspringt, wenn niemand mehr Holz auflegt.
    Die Heizungsanlage muss nächstes Jahr aber eh nochmal gewartet werden. Wir haben Fließgeräusche und immer wieder gluckernde Heizkörper (trotz mehrmaligem Entlüften und automatischen Heizkörperventilen).

    Grob überschlagen dürften die 4.000 Betriebsstunden hinkommen (ausgehend Dauerbetrieb von 1.10. - 1.4., tatsächlich werden es weniger sein, da die neuere Regelung auch die Pumpe ansteuert soweit mir dies bekannt ist). Hatte es mir noch nicht genau ausgerechnet, aber bei dem Einsparpotential werde ich es mir nochmal überlegen.
     
  14. SteffiA

    SteffiA

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    Meine letzte konventionelle Pumpe hat auch über 10 Jahre brav geschaufelt, ich hab sie damals nur mit der neuen Heizanlage tauschen lassen. Die jetzige macht halt Nachts wenn die Heizung läuft für ein paar Minuten Geräusche.

    Ich war heute schnell im Baufachhandel und hab mir die Alpha 2 gekauft.
    Gleich mal mit einer Strommesszange die Leistung der alten Pumpe gemessen und der neuen. Es ist schon ein riesen Unterschied.

    Ich bin jetzt mal gespannt wie lange die hält ;)
     
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