Zugluft aus Abseiten, Steckdosen, etc.

Diskutiere Zugluft aus Abseiten, Steckdosen, etc. im Spezialthema: Wind- und Luftdicht Forum im Bereich Bauphysik; Hallo zusammen, nun habe ich mal eine Frage an die Fachmänner hier! :) Ich bin nun schon seit langer Zeit immer mal wieder auf der möglichen...

  1. Sammy4547

    Sammy4547

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    Hallo zusammen,

    nun habe ich mal eine Frage an die Fachmänner hier! :)

    Ich bin nun schon seit langer Zeit immer mal wieder auf der möglichen Ursache meiner Probleme mit der Zugluft. In den letzten Monaten habe ich etwas schleifen lassen, da mein "Blower-Door-Testmann" sagte kein Grund zur Sorge. Als er jedoch Vorort war, war es fast windstill. Vorgestern habe ich dann bei Windstille die Vorbereitungen für eine neue Schalterdose in der Gaube getroffen. Gestern abend als der Wind mal wieder zu Besuch war, konnte ich mir dann an der vorhandenen Öffnung für die Dose fast die Haare föhnen. :o( nun gut...

    Ich habe 3 Foto'S aus der Bauphase gefunden und werde diese gleich hochladen. Schaut euch doch mal die OSB-Verkleidung ausserhalb der Gauben an! Reste-Verwertung? Von innen ist konnte ich nun auch feststellen, dass keine Dampfsperre an den beiden "Säulen" in der Gaube vorhanden ist. Ausserdem ist dort die von unten kommende Dampfsperre in diesem Bereich nicht verklebt.

    Wenn die OSB-Platten aussen nicht mal mehr verklebt werden sind (so sieht es auf den Foto's aus) und innen auch nichts weiter ist, kann das mein Problem sein bzw. die Lösung das Problem zu beheben?

    Die Gauben ist (wie das Rest vom Haus) mit einem WDVS versehen.

    Vorab schon einmal vielen Dank für eure Hilfe :)

    Gruss

    Sammy

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  3. Kalle88

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    Das kann man nur vor Ort entscheiden. Bauteilöffnung wird wohl nicht ersparrt bleiben. Evtl. kann man die Leckage aber mittels Rauch sichtbar machen. Was reinweht, weht ja auch nach draußen, bei Überdruck. Das sollten Sie aber ihrem Blower-Door Mann fragen. Wir können hier nur Rätselraten. Die Bilder zeigen ja nur eine Momentaufnahme und nicht den chronologischen Bauablauf.
     
  4. mls

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    die äussere osb wird als winddichtung reichen.
    um die luftdichte ebene innen und um das erf.
    dampfdruckgefälle und die freiheit von leckagen
    (mit gefahr von kondensatausfall) würde ich mir
    eher sorgen machen.

    was war´s denn für ein bd-tester? von dir beauftragt?
     
  5. Sammy4547

    Sammy4547

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    @Kalle: Das ich es öffnen muss um es genau sagen zu können ist mir bewusst. Aber ich wollte versuchen den Bereich einzugrenzen! Würde ungern das Wort von der Wand reißen oder auch "nur" Rigips von innen öffnen... :-)

    @Mls: OSB würde nur reichen wenn auch die Stöße dicht sind richtig? Schau mal genau auf die Foto's, dass hatte ich als Kaufmann besser gemacht! ;-)
    BD wurde von mir beauftragt, also unabhängig vom Bauunternehmen. Das jedoch auch leider erst nach der Fertigstellung des Innenausbau's.

    ___

    ich sehe halt durch das Loch für den Schalter das Holz was ich auch auf den angehängten Foto's sehe. Somit bin ich mir sicher, dass dort keine Dampfsperre sitzt!
    Und ich denke nicht, dass die OSB noch abgedichtet wurden!

    Liege vermutlich richtig mit meiner Vermutung, dass dort das Problem liegen könnte?! Könnte ich den Rigips öffnen und dann eine Dampfsperre an Fensterrahmen und vorhandene Folie anschließen?

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  6. Kalle88

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    Wie lange ist der Bau fertig?
     
  7. Sammy4547

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  8. Sammy4547

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    Bereits mehrfach gerügt und die Unterlagen sind auch bereits beim RA.

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  9. Kalle88

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    Dann wird Ihnen sicher auch der Anwalt gesagt haben, dass sie Gewährleistung verlieren, wenn sie da Hand anlegen. Wenn, dann bitte ein Fachunternehmen beauftragen, aber nur in Rücksprache mit ihrem RA!
     
  10. Sammy4547

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    Ja, darüber bin ich mir im klaren!

    Würden Sie mir sagen, ob meine Vermutung nicht ganz doof ist?
     
  11. Kalle88

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    Nach meiner Meinung handelt es sich nicht um das, was sie vermuten. Klar, wenn die Hölzer nun mit massiv Luft verbaut wurden und die OSB mit riesen Spalten verarbeitet wurde, keine Fassadenbahn aufgetragen wurde und es am Ende noch die Fassadenverkleidung nicht gibt. Dann kann da sicherlich Wind durchziehen. Die fehlende Dampfsperre würde ich daher eher ausschließen, das die dafür verantwortlich ist. Das sie da hingehört, weil die Hölzer kalte Bauteile darstellen und hier über Konvektion massiver Schaden entstehen kann - keine Frage.

    Ich vermute, dass der Anschluss auf den Fußboden nicht Fachgerecht erstellt wurde, oder garnicht vorhanden ist. Schaue ich mir die Fotos in der Vergrößerung an, dann ist zu sehen, dass die OSB Platten mehr oder weniger auf den Dachpfannen aufstehen. Daraus schließe ich, was lediglich eine Vermutung ist, dass die Konterlattenebene des Daches ungehindert bis in die Konstruktion läuft. Haben wir draußen Wind, dann ströhmt dieser natürlich über die Traufe in diese Belüftungsebene und kann zu dem spührbaren Winddruck führen.

    Dann frage ich mich aber wo ist die Dämmung und wie ist das Unterdach an die Gaube angearbeitet wurden? Ich vermute mal es handelt sich um eine Unterspannbahn? Dann hätte es zumindestens Sinn gemacht diese Hochzuführen. Das kann man aber alles nur vermuten und erst Vorort prüfen. Ich habe in meinem ersten Beitrag ja schon geschrieben, welche Mittel dazu möglich wären, auch ohne Schäden das festzustellen.

    Das der Wind aber durch die Stiele drückt, innen gegen die Gipskartonverkleidung, dann nach unten weht und schluss endlich noch spürbar aus der Steckdosenöffnung weht. Ich weiß nicht...
     
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  13. Kalle88

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    Oh.. ich seh gerade das ich Bullshit geschrieben habe was die Stiele anbelangt. Habs WDVS überlesen... sind daher natürlich keine direkt kalten Bauteile!
     
  14. #12 Alfons Fischer, 11. Dezember 2013
    Alfons Fischer

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    so, auch mal was von mir:

    Sie:
    was für Probleme sind das denn? Bisher wurde das nicht konkretisiert

    Sie:
    Was waren denn das für "Vorbereitungen" die Sie da getroffen haben?

    Sie:
    "aus der Bauphase" kann auch heißen (was ja nicht unwahrscheinlich ist), dass es noch nicht fertig ist. Der Fensteranschluss ist noch nicht fertig, weder innen ncoh außen ist eine Unterkonstruktion bzw. Verkleidung vorhanden...
    Als Resteverwertung würde ich die äußere OSB-Bekleidung auch nicht bezeichnen. Es ist doch durchaus legitim, dass man Kleinflächen mit kleinflächigen Platten verkleidet. Irgendwo haben diese dann Stöße, logisch...

    Ja, muss denn eine Dampfsperre auf den "Säulen" (vermutlich meinen Sie die Holzpfosten) sein? Wenn das einigermaßen vernünftiges Holz ist, kann dies durchaus als Teil der Luftdichtheitsschicht herhalten. Macht man bei Pfetten etc. ja auch gelegentlich...

    Sie:
    Warum sollte denn die OSB außen verklebt sein? ich sehe da erstmal keine grundsätzliche Notwendigkeit. Dort könnte statt der OSB unter Umständen ja sogar eine ganz normale Holzschalung sein, deren Stöße ja auch nicht verklebt sind.

    Man könnte jetzt sagen: Sie haben einen beliebigen Bauzustand dokumentiert. der aber möglicherweise kurz danach nicht mehr vorhanden war, weil weitergearbeitet wurde...

    @ Sammy: ich will Ihr Problem nicht kleinreden. Aber Sie sehen, was für Argumente angeführt werden können, wenn man will...
     
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Zugluft aus Abseiten, Steckdosen, etc.

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