Zuschuß für Heizungsanlage lohnt sich nicht wirklich

Diskutiere Zuschuß für Heizungsanlage lohnt sich nicht wirklich im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo Möchte mit diesem Beitrag meine Erfahrung mitteilen, und kann vielleicht dem einen oder andern die Entscheidung damit erleichtern. Also...

  1. #1 Sanierling, 10. Juni 2017
    Sanierling

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    Hallo

    Möchte mit diesem Beitrag meine Erfahrung mitteilen, und kann vielleicht dem einen oder andern die Entscheidung damit erleichtern.
    Also vorab ich gehöre auch zu denen die sich mit Aussicht auf einen Einzelmaßnahmen-Zuschuss in Verbindung mit einem Sanierungsfahrplan das Maul wässrig machen lies.
    Der Sanierungsfahrplan durch einen Energieberater,der aber nur aus der Expertenliste sein darf(Erst mal einer in der Nähe finden!)
    Kostete 1000 Euro, 600 Euro wurde davon bezuschusst.
    Der Energieberater stellte bei der KFW einen Antrag für die Neue Heizungsanlage,und wenn die KFW will gibt es ein Zuschuss von 3300 Euro.
    Der Heizungsbauer wurde erst am 17. Januar 2107 mit dem Einbau fertig.
    Nun teilte mir der Energieberater mit, dass es keinen Zuschuss geben wird da es diesen in meinem Fall nur bis 31.12.2016 gegeben hätte. Und es auch keine andere Möglichkeit mehr gibt an einen Zuschuss für die Heizungsanlage zu kommen, da mein Heizungsbauer nur Verfahren A beherrscht.
    Und Verfahren B würde auch erst mal wieder kosten, und ob ich dann wirklich mehr Behaglichkeit in den Räumen haben werde und noch Öl spare glaube ich nicht wirklich.

    Jetzt kann ich den langsamen Heizungsbauer oder den wortkargen Energieberater dafür verantwortlich machen,oder mich selber, dafür dass ich wirklich geglaubt habe der Staat wurde was zu verschenken haben!

    Ich denke mal es würde einfachere und kostengünstigere (Verwaltung) Möglichkeiten geben, die Leute auch zum energetischen sanieren zu bringen, zum Beispiel mit der Erstattung der Mehrwertsteuer auf Heizungsanlage und Material.


    Mir ist das alles zu blöd, werde mein Haus auch nicht in Sondermüll verpacken wie im Sanierungsfahrplan gefordert, sondern lieber in einen natürlichen Rohstoff der teurer sein wird.
    Und dies tue ich dann allein der Umwelt und den folgenden Generationen zuliebe!


    Hoffe meine Erfahrung kann wenigsten Euch helfen.
    Gruß Sanierling
     
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  3. Leser112

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    Die Annahme, dass durch Förderungen allseits Geschenke verteilt werden, ist wohl etwas naiv.
    Die Förderungen sind Marktanreizprogramme (MAP), die vordergründig den Umsätzen der Unternehmen dienlich sind, aber weniger dem tatsächlichen, wirtschaftlichen Wohl des individuellen des Nachfragers helfen.
    „Energieberater“ füllen zwar massenhaft theoretische Formulare aus, haften rechtsverbindlich nicht jedoch für den wirtschaftlichen Erfolg der AG!

    Das sollten die Beteiligten am Vorhaben doch wohl vorher wissen müssen!

    Selbsterkenntnis, insbesondere durch die Bezahlung von eigenem Lehrgeld, ist stets der beste Weg zur Besserung.

    Korrekt. Allerdings würden hierdurch dem Staat künstlich gepushte MWSt Einnahmen verloren gehen, woran sicherlich kein Interesse besteht ;-)
    Es gibt hierfür auch wesentlich bessere Möglichkeiten. Z.B., wenn Förderungen mit dem praktisch realisierten, tatsächlichen Ergebnis der jeweiligen Maßnahme verknüpft werden, was einfach zu realisieren wäre.
    Gegenwärtige Förderungen sind insgesamt eine Mogelpackung, die sämtliche Steuerzahler belastet, Unternehmen dienlich ist, aber den individuellen Nachfrager benachteiligt.

    Hierzu gibt es zahlreiche Alternativen. Ob zusätzliche Wärmedämmung jedweder Art im vorliegenden, speziellen Anwendungsfall für den AG tatsächlich wirtschaftlich ist, dürfte weitestgehend unbekannt sein.
    U.U. wäre eine Optimierung der vorhandenen Heizungsanlage völlig hinreichend.
    Allgemeines Rätselraten hilft selten!
    Bei energetischen Sanierungen ist stets eine fachlich belastbare Ist-Stand-Analyse notwendig, die Baukörper und Anlagentechnik gleichermaßen berücksichtigt.
    Man hüte sich daher vor formularausfüllenden „Energieberatern“, die keine rechtsverbindliche Haftung für den wirtschaftlichen Erfolg des AG übernehmen!
     
  4. petra345

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    Die Mehrwertsteuer auf den Lohn kann man durchaus sparen.
    Und es geht auch ohne Verwaltungsaufwand.
    Aber wer macht das schon, wenn er die Lohnkosten bei der Steuererklärung angeben kann und etwas zurückbekommt.
    .
     
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