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  1. #1
    Uli1
    Gast

    Putz von der Rolle?

    So langsam müssen wir uns Gedanken machen, was wir auf unsere Decken und Fermacellplatten drauf machen.

    Rauhfaser wäre ja eine Lösung.
    Da die Ziegelwände verputzt sind, könnte man den REst ja evtl. auch verputzen.
    Tapezieren und malen habe ich schon einige Mal gemacht. Aber verputzen ist neu für mich.
    Nun gäbe es da im Baumarkt diesen Putz von der Rolle.
    Was ist denn von dem zu halten? Ist der Ok?
    Ein Nachbar war ganz begeistert und hat gleich seine ganzen Räume damit zugerollt. Sieht nicht schlecht aus.
    Hält das Zeugs auch auf den Filigrandecken, dem rohen Beton im Keller und den Fermacellplatten?

    Zwecks der Optik und der Übung könnte ich ja mal im Keller einen ersten TEst machen.
    WAs ist so die Meinung der FAchleute zu dem "Putz von der Rolle" und kann man da nur diesen bestimmten Putz nehmen oder auch anderen. Rollputz hat ja eigentlich eine andere Bedeutung, könnte aber vielleicht auch gehen? Da gäbs mehr Auswahl.

    mfg
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  2. Putz von der Rolle?

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  3. #2

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    22

    Habt ihr das gemacht?

    Rollputz? Kam es gut raus, war es einfach oder habt ihr was andres gemacht?
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  4. #3
    Uli1
    Gast
    So weit sind wir noch nicht.
    Eigentlich wollte ich ja mal hier die Meinungen hören.

    So wie ich sehe, sind die meisten dieser Streichputze mehr oder weniger Dispersonsfarben "mit Einlage".
    Knauf scheint eher eine mineralische Bindung zu haben und Haga ist ebenfalls mineralisch gebunden.
    Lehmstreichputz? Wird viel für geworben aber ob das was ist? Wasserbeständigkeit etc.

    Ich werde mal 2 Räume mit dem Knauf und dem Haga machen. Dann schaun wer mal weiter.

    mfg
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  5. #4
    Knauf-
    Gast
    hab ich heute auch mal gekauft, wir wollen den zuerst mal in der Abstellkammer probieren, mal schauen wie es wird.
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  6. #5
    bauwvier
    Gast

    Architektin

    Ein Putz dient normalerweise dazu, unebenheiten z.B. gemauerter Wände auszugleichen. Darum besitzt er auch im Innenraum eine Dicke von 1,5 bis 2,0cm, um diese Toleranzen aufzunehmen. Zudem sorgt der Putz ein angenehmes Raumklima (..atmungsaktiv, Schall, Farbe,..etc.)
    Bei einer Fermacell Wand, müssen lediglich die Fugentoleranzen aufgenommen werden. Nach gründlicher Fugenspachtelung, bekoomt mann diese Glatt und ein Putz wäre dann doppelgemoppelt. Hier ist ein füllender Anstrich ausreichen.
    freundliche Grüsse www.bauwvier.de
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    diesee Löcherputz (Rollputz) gefällt euch ??? ... m.e. nach ein Staubfänger
    ohne Ende ... das erwachen kommt spätestens beim nächsten Farbanstrich
    .
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  8. #7

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    Ich finde den Begriff Rollputz irgendwie irreführend, den mit Putz hat das ja an sich nicht viel zu tun. Struckturfarbe würde besser passen.

    Im Haus meiner Eltern haben wir Filigrandecken und Fermacelldecken mit einem fein gekörnten Rollputz gestrichen. Mir gefällt es sehr gut, ist nicht so langweilig wie eine glatte Decke und kann vom optischen her durchaus mit einem echten Struckturputz mithalten. Staub an den Decken konnte ich bis jetzt, nach 3 Jahren, noch nicht entdecken.

    Gestrichen haben zwei mal, plus vorheriger Grundierung der Filigrandecken. Das *Produkt* ließ sich sehr gut verarbeiten.
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    ich versteh unter Rollputz sowas:
    .
    http://www.pw-images.de/baulexikon/images/rollputz.jpg
    .
    und sowas hab ich "nur" einmal ausgeführt (!)
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Josef
    ich versteh unter Rollputz sowas:
    .
    http://www.pw-images.de/baulexikon/images/rollputz.jpg
    .
    und sowas hab ich "nur" einmal ausgeführt (!)
    Ich sag ja, verwirrend. Wahrscheinlich hat eine schlaue Marketingagentur sich die Begriffe ausgeliehen.

    Roll- und Streichputz mit "Putzmasse":
    http://www.baumarkt.de/lexikon/Streichputztechnik.htm
    http://www.baumarkt.de/lexikon/Rollputz.htm

    Allerdings gibt es auch sogenannten Roll- und Streichputz aus dem Eimer. Die Farbe hat dann noch Zusätze drinnen, die eine feine oder grobe Körnung bewirken. Das sieht dann so ähnlich aus wie Rauhfaser oder wie Spritzputz, nur feiner und läßt sich wie ganz normale Wand- und Deckenfarbe verstreichen.
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  12. #10
    Uli1
    Gast

    ERste "ERgebnisse"

    So dieses WE wurden 2 Kellerräume mal mit Produkten "Putz von der Rolle" behandelt.
    Gleich vorweg: Mit diesen "Putzen" oder besser dicken Farben, läßt sich nichts ausgleichen oder verschließen. Selbst kleine Poren, die man eigentlich kaum sieht, müssen verspachtelt werden.
    Im Endeffekt soll so ein PvdR eher die Tapete ersetzen. Aber nach den ersten Versuchen ist ganz klar: Zeit spart man damit sicher nicht und Geld auch nicht.
    Ortbetonwände mit Lunkern kann man ganz vergessen. Da muß erst was ausgleichendes drüber, oder man müßte die ganze Wand spachteln. Sinnlos. Also in so einem Fall einen ganz normalen Putz aufbringen. Hier sind die PvdR völlig fehl am Platz.
    Selbst bei den doch recht glatten Filigrandecken muß man vorher Stück für Stück durchsehen und die feinen Bläschen verspachteln. Die kommen sonst auf jeden Fall wieder raus. Teilweise kann man das dann nach dem Grundieren, da sieht man die lunker gleich.

    In beiden Fällen habe ich kurzflorige Walzen verwendet. Ist der Flor zu lange fliegt das Zeug nur in der Landschaft rum.

    Die Haga Grundierung aus dem Ökoladen riecht angenehm leicht nach Leinöl (wenn man das mag). Die Grundierung ist wie Zahnpasta und kann etwas verdünnt werden. Aber selbst auf der Filigrandecke kriegt man sie kaum so ausgewalzt, daß es nicht ein paar kleine Ränder von der Walze gibt. Auch nciht verdünnt. Sie bindet so schnell ab, daß das nachher etwas fleckig aussieht.
    Nach einem Tag Wartezeit der eigentliche PvdR drauf: Die Konsistenz ist ähnlich wie die Grundierung. Auch hier ist es kaum möglich etwas ausgleichend quer zu walzen. Die Struktur selbst ist flach und gering. Nimmt man viel auf die Rolle um dicke Schichten zu kriegen, tropft eine Menge ab, nimmt man wenig, gibts keine oder kaum Struktur.
    Farblich keineswegs reinweiß, geht etwas ins cremefarbene. Durch die relativ dünnflüssige Konsistenz kann man den Wandanschluß mit einer kleinen Walze nach vorstreichen mit Pinsel relativ gut hinkriegen. Ist aber durch die geringe Struktur auch kein Hexenwerk. Fazit: Sehr flache Struktur. Nachträgliches Strukturieren geht nicht, ausser man bringt eine Unmenge auf. Aber dann wirds richtig teuer. Farblich nicht wirklich weiss, aber wer will kann ja einfärben oder man muß mit Kalkfarbe nachstreichen (noch ein Arbeitsgang).

    Beim Knauf ist schon der Knauf Putzgrund fein deutlich fester in der Konsistenz. Allein der bringt fast schon die Struktur wie beim Haga der PvdR. Er läßt sich deutlich länger ausrollen und ausgleichen, was zu einem gleichmäßigeren Ergebnis führt.
    Der Knauf Easy Putz 0,5mm selbst ist ähnlich in der Konsistenz, eher noch etwas fester. Teilweise ists als ob man Kaugummi auswalzt. Dafür haftet er recht gut an der Walze und man sabbert nicht viel auf den Boden.
    Die Struktur ist kräftig die Deckkraft gut, man kann recht quer walzen um kleinflächige Unterschiede in der Struktur auszugleichen.
    Ein Problem ist der Wandanschluß. Schließlich komme ich mit der dicken Walze nicht bis an den Rand. Die kleine Walze versagt hier. Vorstreichen mit dem Pinsel und anschließendem Tupfen sieht ganz ähnlich aus. Aber es ist unumgänglich die WAnd abzukleben. Sonst verschmierts hier sämtliche Strukturen.
    Geruchlich ist der Knauf kaum zu bemerken. Enfärben könnte man ihn auch.

    Fazit: Optisch ist der Knauf wesentlich besser. Zu Überlegen wäre noch, die Grundierung zumindest bei den Filigrandecken wegzulassen. Dann wären evtl. 2 Durchgänge mit dem Putz nötig.

    Wer nicht tapezieren will, für den ist der PvdR eine Alternative. Wems Tapezieren nix ausmacht, der fährt billiger und vermutlich auch schneller.

    mfg
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