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Thema: Din 1054

  1. #1

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    Din 1054

    ich hab mal ne frage bezügl. der ermittlung von zul. bodenpressungen. angenommen ich habe randbedingungen, die eine ermittlung der zul. bodenpressungen nach den tabellen aus din 1054 nicht zulassen (inhomogene bodenverhältnisse, wechselnde bodenarten mit dünner schichdicke, böden in lockerer lagerung oder weicher konsistenz) dann kann ich doch auch andersherum einfach die setzungen auf ein bestimmtes maß begrenzen, eine setzungsberechnung durchführen und die abmessungen der fundamente ändern bzw. die ankommende sohlspannung solange reduzieren, bis die setzungen diesen bestimmten wert nicht überschreiten, oder nicht?! dann hab ich doch meine zul. spannungen in abhängigkeit der zul. setzungen.

    ich bin da ein wenig hilflos...bin noch nicht lange im geschäft und soll jetzt bodenpressungen angeben und hab hier leider niemanden, der mir antwort geben kann.und der statiker hat mich heute angepfiffen, weil ich unter angabe seiner belastungen und fundamentwahl ne setzungsberechnung gemacht hat, er damit nach seinen angaben allerdings nichts anfangen kann.

    kann ich auch irgendwie verstehen. er muss doch den nachweis führen, dass seine bodepressung die zulässigen nicht überschreiten.

    was ich ihm gesagt hatte war: deine setzungen sind mit deinen belastungen und fundamenten ziemlich hoch...also schotterpolster drunter, fundament ein bisserl breiter, und schwups...akzeptable setzungen und setzungsdifferenzen. grundbruchnachweis past auch.

    will er aber alles nicht!

    also nochmal in kurzform: kann ich die zul bodenpressung auch wie oben beschrieben ermitteln, wenn ich auf grund der randbedingungen die tabellen der din 1054 nicht anwenden kann?

    bitte nicht lachen...lehrjahre sind eben keine herrenjahre
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  2. #2
    Themenstarter

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    noch was...

    wer liefert eigentlich wem was zu erst? hab das gefühl der statiker will erst ne aussage bezüglich der standsicherheit und dann anfangen zu rechnen, aber soll ich mir die belastungen aus den fingern saugen?

    erst krieg ich als einzige aussage dass überall ne linienlast mit 280KN/M runter kommt und dann wird sich beschwert, dass man mehr hätte differenzieren müssen...

    na hört mal...soll ich das etwa riechen?

    raffischnet

    ich glaub ich will wieder an die uni! :-(
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  3. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    im prinzip geht alles und deine überlegung hat schon ein hohes niveau, allerdings hast du ein problem unberücksicht:
    die lastausbreitung in inhomogenen baugrund ist mit "normalen" verfahren kaum in den griff zu bekommen.
    das ist als testlauf geeignet, um einen gestandenen baugrundgutachter zu checken
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