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  1. #1

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    Hebeanlage im Keller - Anschluss der Dusche

    Hallo Forum,

    ich plane eine Dusche im Keller. Das Abwasser muss mit einer Hebeanlage über die Rückstauebene gehoben werden.

    Meine Frage: wie schließt man eine Dusche an?

    Ich kann mir vorstellen, wie das Abwasser von Ausgussbecken und WC in eine Hebeanlage fließt: es läuft einfach durch die Öffnung hinein. Mein Keller hat keinen Pumpensumpf, weswegen der Ablauf der Dusche tiefer ist, als der Einlauf bei der Hebeanlage.

    Und nun? Wasser fließt ungern von alleine bergauf. Ich muss es irgendwie ansaugen. Oder die Dusche "aufbocken", sprich höher bauen. Das will ich aber eigentlich nicht, hätte gerne eine ebenerdige Dusche ohne Stolperkante in meiner Saunalandschaft. Die Hebeanlage in einen tieferen Schacht außerhalb des Gebäudes möchte ich nicht setzen, da ich einen WU-Keller habe.

    Hat da jemand eine Idee? Hier im Forum habe ich leider noch nichts gefunden.

    Viele Grüße
    Braunbaer
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  2. Hebeanlage im Keller - Anschluss der Dusche

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  3. #2

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    Ich habe so etwas auch in meinem Neubaukeller geplant.

    Ich habe in einer Ecke eine Ausparrung im Estrich gelassen. Es gibt einen Markenhersteller, der eine Hebeanlage mit sehr tiefen Einlauf verkauft. Das müsste bei mir reichen, ich habe 14cm Fussbodenaufbau inkl. Fliesen.

    Ich würde also bei dir den Estrich nachträglich aussparren.
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  4. #3
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    Den Gedanken von DK_Net find ich gut. Bei schwimmendem Estrich würd ich mir wahrscheinlich noch sicherstellen, dass bei Leckagen das Wasser nicht in die Dämmung läuft, die Aussparung also wie eine Wanne ist.

    Alternativ gibt es wohl auch Fertigduschkabinen, in die eine Hebeanlage bereits fest eingebaut ist und die ihr Abwasser ähnlich einer Waschmaschine über einen Schlauch entsorgen. Ich hab so was vor mindestens 15 Jahren schon mal irgendwo in einer Wohnung gesehen. Dürfte aber vermutlich nicht ganz billig sein.
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  5. #4
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    Auch wenn es schon lange her ist:

    Danke für die Hinweise. Ich glaube, dass die Aussparung im Estrich wohl für mich die erste Wahl sein dürfte.

    Viele Grüße
    Braunbaer
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  6. #5

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    Guten Abend
    eine Möglichkeit: Wilo - DrainLift TMP 32

    läuft bei mir seit 3 Jahren problemlos

    lg raimund
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  7. #6
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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    Den Gedanken von DK_Net find ich gut. Bei schwimmendem Estrich würd ich mir wahrscheinlich noch sicherstellen, dass bei Leckagen das Wasser nicht in die Dämmung läuft, die Aussparung also wie eine Wanne ist.
    Das ist noch ein wichtiger Hinweis.

    Ich werde wohl um eine nachträgliche Aussparung im Schwimmenden Estrich nicht herumkommen, da die Dusche aus verschiedenen Gründen ebenerdig sein soll.

    Also wird die Aussparung wie oben vorgeschlagen eine Wanne werden.

    Was nimmt man da? Eine Mörtelkiste auf die richtige Höhe kürzen und die nach dem Einbau die Ränder mit Silikon abdichten? Oder gibt es da etwas professionelles?

    LG
    Braunaber
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  8. #7

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    mit silikon wirst du keine lange freude daran haben, wenn dir die brühe unter den estrich läuft.
    hol dir ein einsatzelement (hartschaum) von illbruck oder anderen mit seitlichem abgang und dichte das ding ordentlich mit dichtungsbahnen und fugenbändern ein.
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  9. #8
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    ok, das dachte ich mir fast schon.

    So wirds gemacht!

    D - A - N - K - E
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von braunbaer Beitrag anzeigen
    ok, das dachte ich mir fast schon.

    So wirds gemacht!

    D - A - N - K - E

    Ähhh, das war wohl etwas voreilig von mir. Das Duschelement der ebenerdigen Dusche war hier nicht gemeint. Da kommt so etwas ähnliches hin.

    Aber hier ging es um die Aussparung im Estrich für die Hebeanlage. Die steht etwa 30 cm neben der Dusche - in einem anderen Raum (Dusche in der Ecke, Hebeanlage auf der anderen Seite der Wand). Das war wahrscheinlich nicht deutlich.

    Wie kann man diese Aussparung abdichten? Gibt es da bessere Verfahren als Mörtelkiste + Silikon? Ein Hartschaumelement mit den Maßen 60 cm * 20 cm * 15 cm wird benötigt, in welches man die Hebeanlage mit tiefem seitlichen Eingang einsetzen kann.

    LG
    Braunbaer
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  11. #10

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    kapier ich net.....
    meinst du den durchbruch der wand?
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  12. #11
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    Immer wenn ich von solchen Konstruktionen lese muss ich einen heftigen Fluchtreflex unterdrücken.

    *Dauerhaft dicht* ist meistens was anderes .

    Gruß
    Achim Kaiser
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  13. #12
    Themenstarter

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    Jawohl, Durchbruch durch die Wand.

    So soll es aussehen:




    Für die Dusche gibt es fertige Lösungen, das ist kein Thema.

    Aber wie gesagt: die Hebeanlage muss ein par cm tiefer sein, als der Abfluss der Dusche, weswegen ich in den Estrich muss.

    Dafür suche ich eine sinnvolle Konstruktion. "Dauerhaft dicht" ist sicher nicht notwendig, denn die Fuge Esrich-Wand ist ja auch nicht dicht. Wenn Wasser austritt, dann wird es durch diese Fuge unter den Estrich laufen.
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  14. #13
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    Dauerhaft dicht" ist sicher nicht notwendig
    Genau deswegen lass ich die Finger davon, wenn ein Bauherr diese Meinung vertritt.
    Spätestens wenn er nen Schaden im 5-stellingen Bereich hat, bekommt er ne ganz andere Gesinnung ... und ich hab keine Lust auf das darauf folgende Gestreite.

    Die Fuge Wand/Dusche *muss* dauerhaft dicht sein.

    Ist sie das nicht hast DU dauerhaft an der Dusche bestimmt keine Freude.

    Das unterschreibe ich.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Die Fuge Wand/Dusche *muss* dauerhaft dicht sein.

    Ist sie das nicht hast DU dauerhaft an der Dusche bestimmt keine Freude.
    Jawohl Sir, dass die Fuge Dusche/Wand dauerhaft dicht sein muss, ist klar. Sonst würde ja mit jedem Duschen Wasser unter den Estrich laufen, was natürlich absolut unerwünscht ist. Das wird ein Fachmann erledigen, der auch die Garantie dafür übernimmt.

    Aber mir geht es ja um die Fuge/Aussparung, der Hebeanlage auf der anderen Seite der Wand. Dort ist nur im Katastrophenfall (Rohrbruch, Pumpe explodiert) mit Wasser zu rechnen. Ob man dafür alle Vorsorgemaßnahmen treffen muss, glaube ich nicht. ISt ja auch sonst im Haus nicht der Fall.
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  17. #15
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    *Normalerweise* ist eine Hebeanlage dauerhaft dicht .

    Trotzdem ists in der Regel keine schlechte Idee den Aufstellungsort als Wanne auszubilden, für den Fall dass da mal was daneben geht.
    Dann läuft die Brühe nicht gleich in den Fußbodenaufbau.

    *Daneben* geht schnell mal was ... Eimer umkippen, irgendwelche Reparaturen und ähnliche *Kleinigkeiten* sollten da nicht gleich zum Trocknungsgroßeinsatz führen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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