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Erfahrungen mit XXXXXXXX?

Diskutiere Erfahrungen mit XXXXXXXX? im Forum Holzrahmenbau / Holztafelbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Erfahrungen mit XXXXXXXX?

    Hallo,

    ich beschäftige mich seit kurzem mit dem Thema Hausbau und tendiere eher in Richtung "nachwachsende Rohstoffe". Konkret gefällt mir die Variante "xxxxx" xxxxxxxxxxxxxxxxGegen Nassbau (Ziegel/Ytong) spricht meines Erachtens die lange Bauzeit und die zu geringe Wärmedämmung, zumal ich auch keinerlei Kunsstoff angeklebt haben möchte.
    Holzständerbau überzeugt mich zwar von der Dämmung, aber nicht wirklich von der "Bausubstanz", insbesondere die eingebaute "Folie".
    MHM hat zwar zunächst etwas geringere Dämmung als Holzständer, nach Aussage der Anbieter speichert die Wand aber wesentlich länger als die anderen Versionen Energie und kühlt auch einiges später aus.
    Genau genommen ist mir ja die Dämmung (U-Wert) gar nicht sooo wichtig, sondern der Energiebedarf/Heizaufwand über einen Zeitraum X.

    Gibt es hier Bauherren oder auch Fachleute, die sich mit der Thematik MHM befassen oder Erfahrungen gemacht haben?
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  2. Erfahrungen mit XXXXXXXX?

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  3. #2

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    Genau genommen ist mir ja die Dämmung (U-Wert) gar nicht sooo wichtig, sondern der Energiebedarf/Heizaufwand über einen Zeitraum X
    Dann wird Dir der U-Wert wichtig sein müssen, denn das ist der Hauptfaktor für letzteres. Speichermasse hat ihre Stärke eher im Komfort und im Sommer. Mit dem Verbrauch korrelliert es weniger.

    Thomas

    PS: Nein, mit der angesprochenen Bauweise habe ich keine Erfahrung.
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von hausbau2008 Beitrag anzeigen
    .. Konkret gefällt mir die Variante "xxxxxxxxxx" ..
    warum?
    "gefallen" klingt subjektiv. also, welche subjektiv wahrnehmbaren
    vorteile hat die mhm gegenüber
    • anderen brsph-konstruktionen
    • massivholzkonstruktionen
    • massivesoterikholz
    • holzrippchenkonstruktionen
    • echtmäuerlichem holzelementeversatzsystem
    ?

    mit o.g. varianten 1, 2, 4 bin ich vertraut - aber im hauruckverfahren
    vorteile herauslesen oder hineininterpretieren? notmyjob - ich bin kein verkäufer
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  5. #4

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    Blinzeln

    Zitat Zitat von Bauwahn Beitrag anzeigen
    Dann wird Dir der U-Wert wichtig sein müssen, denn das ist der Hauptfaktor für letzteres. Speichermasse hat ihre Stärke eher im Komfort und im Sommer. Mit dem Verbrauch korrelliert es weniger.

    Thomas

    PS: Nein, mit der angesprochenen Bauweise habe ich keine Erfahrung.
    Der U-Wert ist eine technische größe die nur über die Wärmeverluste Auskunft gibt und nur wenig über den tatsächlichen Energiebedarf. Leider werden alle Bausysteme in den aktuellen Berechnungsprogrammen über einen Kamm geschert. Jeder kann feststellen dass er sich vor einer Wand mit höherer Oberflächentemperatur, wie massive Holzwände sie haben, wohler fühlt als vor einer "kalten" Wand aus z.B. Beton. Der U-Wert der Wand ist derselbe, aber der Raum muß schon nicht so hoch erwärmt werden. Der U-Wert gibt auch keine Auskunft darüber wie lange es überhaupt dauert bis Wärme verloren geht, das sagt mir die Phasenverschiebung. Es ist schon richtig dass das eher im Sommer eine Rolle spielt (Sommerlicher Wärmeschutz), aber auch im Winter ist es interessant um wieviel Grad ich einen Raum nach einer Nachtabsenkung Morgens wieder aufheizen muß.
    Die Holzforschung Austria hat 2005 Passivhäuser mit U-Wert 0,11 W/m²K miteinander vergliechen und dabei festgestellt dass Massivholzhäuser bis zu 56 % weniger Heizenergie benötigen als Rahmenhäuser und bis zu 44 % weniger Energie als Ziegelmassivhäuser. Wohlgemerkt beim gleichen U-Wert.
    Bei uns im Allgäu stehen recht viele Häuser aus der MHM, es gibt auch einen Produzenten und ich weiß dass das nicht viel teurer als "normaler" Massivbau ist und auf Dauer sicherlich günstiger.
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  6. #5

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    uiuiui, da ist aber eine Menge Halbwahrheiten drin.
    Da fängt's schon an:
    Jeder kann feststellen dass er sich vor einer Wand mit höherer Oberflächentemperatur, wie massive Holzwände sie haben, wohler fühlt als vor einer "kalten" Wand aus z.B. Beton
    bei gleichem U-Wert und quasistationären Bedingungen wie sie in der Hauptheizphase bei uns oft bestehen, ist die Oberflächentemperatur von Beton und Holz innen gleich. Wohler fühlt man sich dann nur noch, wenn man dran glaubt.
    Oder da:
    Der U-Wert ist eine technische größe die nur über die Wärmeverluste Auskunft gibt und nur wenig über den tatsächlichen Energiebedarf
    Was nicht als Verlust nach aussen verschwindet produziert auch keinen Bedarf. Stichwort Energieerhaltungssatz.
    Die Holzforschung Austria hat 2005 Passivhäuser mit U-Wert 0,11 W/m²K miteinander vergliechen und dabei festgestellt dass Massivholzhäuser bis zu 56 % weniger Heizenergie benötigen als Rahmenhäuser und bis zu 44 % weniger Energie als Ziegelmassivhäuser. Wohlgemerkt beim gleichen U-Wert.
    DIE Studie möcht ich sehen. Vorher sag ich nix dazu, ausser: Ich glaub's nicht.
    Der U-Wert gibt auch keine Auskunft darüber wie lange es überhaupt dauert bis Wärme verloren geht, das sagt mir die Phasenverschiebung. ... aber auch im Winter ist es interessant um wieviel Grad ich einen Raum nach einer Nachtabsenkung Morgens wieder aufheizen muß.
    Wärme geht kontiniuierlich verloren. Und WIEVIEL sagt der U-Wert. Wie lange es für 1 Grad Abkühlung dauert hängt von der gespeicherten Energiemenge ab (Spez. Wärmekapazität). Bei einem leichten Aufbau geht das dann schneller als bei einem schweren. Aber die Energiemenge, die nachgeführt werden muss, ist trotzdem die gleiche. Und ob ich 1kg um 1 Grad oder 0,5kg um 2 Grad erwärmen muss ist völlig egal.

    Nach den Ziegelphysikern jetzt auch noch die Massivholzmetaphysiker. Au weia...
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  7. #6
    Avatar von Shai Hulud
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    Oha, ein Fachmann...

    Kalte Betonwand, warmes Holz. 44 bis 56 % weniger Heizenergie. Nachtabsenkung im Passivhaus. Ich ruf gleich mal meine Architekten an und sag:
    Kommando zurück, wir bauen ab sofort in Holz.

    Bitte mal einen Link zu der Quelle posten. Und wer ist eigentlich Holzforschung Austria?

    Darf ich mal raten was du denn so verkaufst als Kaufmann? Holz? Holzhäuser?
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    über die "holzforschung austria" brauch´ma ned dikutieren ..
    http://www.holzforschung.at/ .. das is im prinzip seriös.

    im einzelnen mögen da verwunderliche sachen herkommen - wie das
    energiedingsbums angeblich gleicher passivhäuser.

    dass sich eine 20° warme wand aus beton anders anfühlt, als eine aus
    holz, dürfte klar sein?
    ob man den effekt bemerkt, wenn gips**platten auf dem holz sind?
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  9. #8

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    ob man den effekt bemerkt, wenn gips**platten auf dem holz sind?
    nur, wenn man's weiss, was dahinter steckt...
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  10. #9

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    ...irgendwie fühle ich mich um 10 Jahre zurückversetzt!

    Gleiche Gedanken auch damals bei uns. Viel Holz, wenig Kunststoff...

    Optimistische Vorstellungen statt realen Praxiserfahrungen...

    Der Wandaufbau ist vergleichbar. Unter der GK Platte 11cm ziemlich massiv Holz (ein paar Kanäle sind eingearbeitet, was die Verlegung von E-Leitungen massiv vereinfacht!), WDF (angeblich verzichtbar), 10 cm Dämmung (HWF, bzw HSH, 2cmDämmputz unten, Holzverschalung oben.
    EG/OG Decke ebenfalls aus Holz.

    Es lebt sich die meiste Zeit des Jahres recht angenehm. Allerdings, wie oben schon angesprochen, kann sich die fehlende Speichermasse negativ auswirken. Vor allem dann wenn man höhere Temperaturen weniger mag und in einer sehr warmen Gegend wohnt (in der auch Nachts die Temperaturen manchmal nicht unter 20° fallen und wenig Wind geht).
    Dafür geht im Winter die Temperatur im Raum bei Sonneneinstrahlung recht schnell hoch. Wegen zur Zt noch fehlender technischer Möglichkeiten wird die Temperatur dann weggelüftet..

    Ich sags mal so: Holz ist ein schöner Erkstoff, aber er macht nicht automatisch glücklich,(ausser bei denen,die sich alles grenzenlos schön reden können).
    Holz ist ein (vielleicht) anspruchsvollerer Werkstoff, der (veilleicht) ein noch ausgefeilteres Haustechnikkonzept verlangt.

    Wände aus Holz und alles wird gut! ....IST NICHT!
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  11. #10

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    Hallo bernix,

    prima, dass Du hier Erfahrungen mitteilen kannst.

    Viel Holz, wenig Kunststoff...
    Finde ich durchaus einen lobenswerten Ansatz. Nachwachsende Rohstoffe finde ich prinzipiell auch erst mal gut. Und, Holz ist ja auch ein bewährter Baustoff mit vielen Vorteilen.
    Aber wenn das Produkt auch noch frei erfundene Vorteile braucht, dann scheint es darum doch nicht so gut bestellt zu sein.
    Man kann auch einem guten Produkt mit schlechtem Marketing schaden.

    Wände aus Holz und alles wird gut! ....IST NICHT!
    Da kann ich auch nichts weiter tun als zuzustimmen

    Gruß

    Thomas
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  12. #11

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    Hallo zusammen,

    wir planen gerade den Umbau unseres Wohnhauses aus den 70ger Jahren. Es soll erweitert und aufgestockt werden. Eigentlich wollten wir wieder mauern, aber nun wurden wir zum ersten Mal auf das System Massivholzmauer aufmerksam. Von der Holzständerbauweise waren wir nicht so überzeugt, aber Vollholz wäre vielleicht doch interessant. Die Bauzeit wäre deutlich kürzer, Dämmung funktioniert auch nur wissen wir noch nicht, was finanziell auf uns zukommt. Hat jemand dazu Erfahrungen?

    Vielen Dank,
    wollewatz.
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  13. #12

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    da hätt ich noch nen Link dazu xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Link gelöscht:
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    Es werden alle direkten Anfragen und Kommentare mit namentlicher Benennung zu Dienstleistern, Produzenten oder andere geschäftlich tätige Gesellschaften, kommentarlos gelöscht.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Servus also unser Hausanbau wurde aus Massivholzplatten gebaut.
    Kannst dir ja erste Einblicke auf der Homepage des Herstellers holen.
    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
    Aufgebaut durch eine örtliche Zimmerei und es stand innerhalb 3 Stunden ist trocken also sofort für weitere Baumaßnahmen frei. Die Platten wurden außen mit einer 16 cm starken Holzfaserdämmung gestärkt. Innen können auch Sichtwände bestellt werden also schönes Holz welches man lasieren kann.
    Geändert von Olaf (†) (07.03.2009 um 19:39 Uhr) Grund: Is das so schwer zu verstehen? 1! Beitrag weiter oben
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  16. #14

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    Hallo Golfer86,

    wie ist denn der Kostenvergleich zu alternativen Bauweisen ausgefallen?

    Gruß,
    wollewatz.
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