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  1. #1

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    Nach Sanierung feuchte Wand

    Hallo.

    Lasse eine alte Scheune gerade zu Wohnraum umbauen.
    Mit Aussendämmung und zusätzlichem Kinker.
    Nachdem die Innenräume verputzt sind, ist eine ca. 4 m2 große Fläche an der Wand oben (grenzt an die Betondecke) zu sehen, die feucht ist.
    Das Haus wird nun seit mehreren Wochen getrocknet (10.12.07) (Estrich wurde verlegt).
    Mit laufender FBH und 2 Trocknungsmaschinen. Die Stelle wird kaum kleiner.
    Habe mal Markierungen angezeichnet, nach 17 Tagen war die Stelle 2-3 cm kleiner.

    Was kann das sein? Ich befürchte nun, dass die Dämmung feucht geworden ist.


    Grüße

    Legna
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  2. Nach Sanierung feuchte Wand

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Wilfried Kunze
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    Wilfried Kunze
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    Unglücklich Wärmebrückenproblem...

    Hallo,

    ich vermute aus den Schilderungen, dass hier eine Wärmebrücke vorliegt! Was ist unter "Betondecke oben" zu verstehen. Wird darüber nicht geheizt (Dachraum)? Oder ist die Dämmung nicht an die Außendämmung angeschlossen (kommt auf Wandmaterial an)? Hat es während der Bauphase geregnet und ist die Kerndämmung nass geworden (wird oft nicht abgedeckt)? Oder binden noch andere Bauteile außen ein (z.B. Stahlbetondecke einer Garage oder ähnliches)?

    Das Problem kann man ohne weitere Infos und vielleicht einem Bild nicht abschließend klären!

    Viele Grüße
    Wilfried Kunze
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  4. #3
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    Hallo.

    Die Scheune hat eine Betondecke, darüber sind zusätzliche Räume, auch gedämmt und geheizt. Wärend der Bauphase gat es stark geregnet und das Dach war über 2-3 Wochen nur mit einer Folie bedeckt. Die feuchte Stelle liegt nicht an anderen Gebäuden an.

    Habe versucht ein Bild hoch zu laden (600*601, 27 kb) ist immer fehl geschlagen.
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  5. #4
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  6. #5
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    Ich würde mal die Entwässerungssituation außen prüfen... steht da eine garage oderein Anbau vor?
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  7. #6
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    Hallo.
    Da grenzt nichts dran, steht frei. Das nächste Gebäude ist 10-15 m entfernt.
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  8. #7
    Bauexpertenforum
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    Gibts ein Bild von außen?
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  9. #8
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    Habe es hier hochgeladen.
    Die schwarze Linie soll die Umrisse der Feuchtigkeit in der Innenseite darstellen.
    http://www.bilder-hochladen.net/files/4ddi-3-jpg.html
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  10. #9
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    Welches Material ist als Hintermauerwerk verwendet worden? ist die Unterspannbahn oben drüber noch zugänglich? und war die Rinne in dem bereich immer angeschlossen oder ist da eine Zeit Wasser vom Bogen vor die Wand geprasselt?
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  11. #10
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    Das Dach wurde komplett abgedeckt, und gedämmt, dadurch wurde es natürlich auch etwas höher, die Rinne ist neu, um die Scheune wurde eine Aussendämmung gemacht und dann verklinkert. Die Unterspannbahn ist nicht mehr frei zugänglich, da ist Holz vor, wenn ich das richtig sehe.
    Das Hintermauerwerk ist dir ursprüngliche Scheune, ein Klinker, ca. 30-40 cm dick
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  12. #11

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    Konnte den während der Bauarbeiten Wasser von oben eindringen?
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  13. #12
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    Hallo.

    Die Dämmung und der Klinker waren schon fertig, aber das Dach nur mit der Folie bedeckt. Es hatte dann auch teilweise sehr stark geregnet.
    Habe hier ein Bild, wo man den Klinker sieht und dass das Dach neoch nicht gedeckt ist.
    http://www.bilder-hochladen.net/files/4ddi-4-jpg.html

    Zu dem Zeitpunkt hatten die Dachdecker 2-3 Wochen nicht gearbeitet und das Dach war nur mit der Folie gedeckt.
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  14. #13
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    also der Verblender ist nach oder vor der Unterspannbahn gekommen?
    Der Provisorische Regenablauf könnte viel Wasser dahingeleitet haben.

    Kann man von oben noch reinfassen?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von T9-Liebhaber
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    Entweder kommt an dieser Stelle ständig neue Feuchtigkeit hinzu, wodurch die Feuchtigkeit nicht abtrocknen kann.
    Oder die Wand ist an dieser Stelle komplett durchfeuchtet, was eine spezieller Form der Trocknung erfordern würde.
    Gut wäre extrem vorgetrocknete Luft (Adsorbtionstrockner), die unmittelbar beim Schadensbereich unter eine Folie (Luftkissen) geblasen wird.
    Ein Kondensationstrockner der im Raum steht bringt hier wahrscheinlich wenig.

    Ich lese grad FBH, gibts einen Druckabfall im Raum darüber?
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  17. #15
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    @Robby.
    Ob der Verblender vor oder nach der Unterspannbahn gekommen ist, das weiss ich nicht. Hinein fassen kann man nicht mehr. Der geht bis unter das Dach. Ich habe ja den Verdacht, dass durch den Regen die Mineralwolle nass geworden ist und die Feuchtigkeit nun eingeschlossen ist.

    @T9-Liebhaber.
    Einen Druckabfall habe ich noch nicht bemerkt, es ist auch keine Feuchtigkeit im Estrich über der Stelle zu sehen.

    Kann man denn eine Bohrung in den Verblender machen um fest zustellen ob die Mineralwolle nass geworden ist?
    Und wer würde für so etwas haften, (wenn überhaupt)?

    Grüße

    Legna
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