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  1. #1

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    bewehrungsplan holzrahmenbau

    Hallo,
    ich baue gerade ein holzrahmenhaus in eigen regie, und wollte mein fundament selber machen. mein haus holsrahmen 300mm wandaufbau, flachdach steht auf einem granit gespickten boden.
    ich wollte nur eine oberbewehrung A252 einlegen. reicht das oder muss ich einen statiker zu rate ziehen?

    MfG holzwolf
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  2. bewehrungsplan holzrahmenbau

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    das ist nicht Dein Ernst, oder?

    Thomas
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  4. #3
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    fundament

    was ist so falsch daran. klaer mich bitte auf. habe einen bewehrungsplan fuer mein letztes holzhaus, die frage ist kann ich denn so uebernehmen.
    ohne statiker.
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  5. #4

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    Wenn das Haus, die Lage und die Bodenbeschaffenheit identisch sein sollten, vielleicht.
    Ansonsten: Ab zum Statiker.
    Als Zimmerermeister solltest Du wissen, wie das bei den Dachstühlen ist.
    Oder baust Du auch immer die gleichen Sparrenhöhen ein?
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  6. #5

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    bewehrungsplan holzrahmenbau
    Aber die Überschrift ist toll
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  7. #6

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Bodenplatte

    Hallo holzwolf,

    dazu braucht man keinen Statiker wenn man eine Hausfrau hat. Aber ich verstehe nicht so ganz, um was es eigentlich geht. Ich vermute mal, es soll eine Bodenplatte für ein Holzhaus in Ständerbauweise gegossen werden.

    Im Untergrund sind offenbar Felsen. Ein Keller würde also sehr teuer und entfällt daher.
    Was kommt auf die Bodenplatte?
    Wie sind die Wasserverhältnisse im Boden zur Zeit?
    Wie könnten sie später sein?

    Erstelle ich eine Baugrube oder eine Vertiefung, kann sich später Wasser darin sammeln, das vorher abgeflossen wäre. Deshalb die Frage.

    Unter einer Bodenplatte sollte grundsätzlich immer eine Sauberkeitsschicht!! Sonst rostet die durchgetretene Bewehrung. Also Murks!!

    Die Sauberkeitsschicht selbst sollte auf einer kapilarbrechenden Schicht (aus Recycling Schotter) aufgebaut werden. Damit hat die natürliche Bodenfeuchtigkeit keine Möglichkeit aufzusteigen. In diese Schicht kann man einen Dainageschlauch mit Kontrollschacht einlegen, wenn dies zulässig ist.

    Ist das Grundwasser zu hoch, nützt das natürlich nichts. Das Wasser flutet einfach die kapilarbrechende Schicht.

    Damit der Beton der Sauberkeitsschicht nicht in diese Schotterschicht läuft und eine Wasserleitung ermöglicht, muß eine Folie dazwischen. Evtl. Fundamentgräben und Erdungsband kann man in die Sauberkeitsschicht integrieren.. Dann darf die Bodenplatte etwas dünner sein. Das sollte man vor Ort entscheiden.

    Hat man auf diese Weise ein ebene und trocken Fläche kann man sich der Wärmedämmung zuwenden. Man könnte 25 bis 30 cm Dämmung unter der eigentlichen Bodenplatte einlegen und auch in dieser Stärke um die Platte herumführen. Darüber könnte man ein Nullenergie Haus aufbauen.

    Sollten Abwasserrohre u. ä. durch die Dämmschicht geführt werden, dürfen sie nicht in die Platte fest einbetoniert werden. Die Dämmschicht drückt sich noch zusammen.

    Bei der Sauberkeitsschicht macht man die ersten Versuche mit dem Glattstreichen von Beton. Rechen , Rüttelbohle, mindestens aber Rüttelflasche und evtl. Flügelglätter kann man jetzt erproben. Das braucht man später für die Bodenplatte wieder. Dazu mindestens 3 Mann.

    Ach ja, bei 25 bis 30 cm Dicke der Bodenplatte sollte man schon je eine Q370 oben und eine unten mit 4 cm Betonüberdeckung einlegen. Den genauen Wert der Matte nach der neuen Norm kennt der Händler.

    Beim Beton der Bodenplatte sollte man nicht auf Portlandzement sondern auf Hochofenzement oder Hüttenzement (CEM II oder III) zurückgreifen. Der Mindestzementgehalt ergibt sich aus der Expositionsklasse. Den muß man anstreben und das Wasser dazu anpassen.

    Den Rest gleicht man mit Fließmittel aus. Das machen die Betonwerke aber aus Kostengründen inzwischen sowieso.

    Ein selbstverdichtender Beton verträgt sich nicht mit einem Flügelglätter.

    Jetzt kann man sich überlegen, was man einspart. Aber später ergänzen ist nicht. Einen Dachstuhl kann man eher mal wechseln.

    Gruß

    pauline
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  8. #7
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    dazu braucht man keinen Statiker wenn man eine Hausfrau hat.
    ... und sie loswerden will.
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  9. #8

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    Dundrum

    Hallo,

    gibt es die Firma Pye noch in Dundrum??

    Gruß

    pauline
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  10. #9
    JamesTKirk
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    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    Beim Beton der Bodenplatte sollte man nicht auf Portlandzement sondern auf Hochofenzement oder Hüttenzement (CEM II oder III) zurückgreifen. Der Mindestzementgehalt ergibt sich aus der Expositionsklasse.
    Bei einer 20 - 30 cm dicken Bodenplatte im Winter würde ich schon auf einen CEM I zurückgreifen, oder zumindest auf einen 42,5er-Zement bei CEM II (Doppelzement). Der ist zwar etwas teuerer, dafür passiert aber in punkto Hydratation wenigstens ein bisschen was.

    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    Ein selbstverdichtender Beton verträgt sich nicht mit einem Flügelglätter.
    Mit SVB sollte man generell vorsichtig sein und für ein Bauteil, was vom Bewehrungsgehalt und der Verarbeitbarkeit des Betons her unkritisch ist, tunlichst die Finger von lassen. Beim Flügelglätten ist auf das Blutverhalten des Frischbetons zu achten, also auf einem eher "robusten" Beton.
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  11. #10
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    @pauline: Machst du hier Glaskugelplanung oder was soll das? Der Fragesteller soll zum TWP!
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  12. #11
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    Meine liebe Hausfrau...

    1. kann die Sauberkeitsschicht durch eine geeignete Dämmung ersetzt werde.
    2. Eine Kapillarbrechende Schicht ist bei höherwertiger Nutzung und den somit benötigten Abdichtungsmaßnahmen entbehrlich.
    3. Eine ableitung von Grundwasser über eine Dränanlage bedarf sicher keiner Zustimmung da dies nicht nur falsch sondern auch unzulässig ist.
    4. Der Fundamenterder in die Sauberkeitsschicht? Dann bedarf es enweder entsprechen Korrosionsgeschützter Fundamenterder mit entsprechender Abdichtungsdurchführung oder die Regelgerechte Betonüberdeckung des Erders.
    5.Die Sauberkeitsschicht dient natürlich nicht nur der Schutzfunktion gegen Korrosion sondern auch dem Schutz vor z.B. Lageveränderung (Kraft-/Lastaufnahme) Brandschutz lassen wir hier mal außen vor, wobei die wiederum anders ist als die Betonüberdeckung zum Schutz vor Korrosion und Carbonatisierung


    Und Frage... dürfen bei Bodenplatten mit unterseitiger Dämmung nach Hausfrauenansicht also keinerlai Durchdringungen durch die Bodenplatte gehen??ß
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  13. #12
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    Oh wie gerade gesehen in Irland.... wie es da geht???
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  14. #13

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    Die haben wohl auf Paulines Ratschläge gehört.


    MfG
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Si Tacuisses

    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Oh wie gerade gesehen in Irland.... wie es da geht???
    SI TACUISSES

    Gruß

    pauline
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  17. #15
    Bauexpertenforum
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    Och Frau Hausfrau... das so zu erschlagen...? eigentlich waren die Hausfrauenbeiträge ja nich alle so schlecht
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