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  1. #1

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    Trockenestrich nachträglich regulieren??

    Liebe Fachfrauen und Männer,

    ich habe mein altes 50er Jahre Haus aufgestockt und im OG u.a. ein Bad eingebaut bzw. soll noch eingebaut werden. Auf der vorhandenen Holzbalkendecke habe ich 30er OSB Platten verlegt. Auf den OSB PLatten kommt jetzt der Trockenestrich und dann die Fliesen. Nachem ich jetzt ca. 3/4 der Fläche ( insgesamt 12qm ) verlegt habe, habe ich eine Stelle, an der der Trockenestrich nicht eben auf dem Boden aufliegt. Betritt man die Stelle, federt die Stelle ( und auch die Nachbarplatte ) um ca. 1-3 mm. Leider habe ich bereits geklebt und geschraubt.

    Wie kann ich diese Stelle am besten ausgleichen? Soll ich versuchen mit dünnen Holz zu unterfüttern oder gibt es eine bessere Methode? Den Trockenestrich einfach auf die OSB PLatten durchschrauben und somit festschrauben ist wohl keine so gute Idee, oder ?

    Vielen Dank für Eure Hilfe
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  2. Trockenestrich nachträglich regulieren??

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    und wenn es Trockenestrichelemente mit Trittschalldämmung sind? Dann drücken sich nicht nur die Schrauben durch sondern auch der Trittschall ist zum Teufel!
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    Also deshalb erst fragen

    Der Schaden mit Trittschalldämmung wäre enorm größer als die geleistete Hilfe durch die Aussage
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Ich weiß das die Trittschalldämmung auch in der Ebene der Lastverteilungsschicht zu erbringen ist... wenn Trittschall gefordert ist.
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Eines habe ich noch.
    Die Trittschalldämmung hätte schon bei den Balken beginnen müßen.
    Aber das weißt du ja bestimmt.
    Und wo nimmst Du das jetzt her?

    Warum regst Du Dich über Robbys Einwand auf?

    Im Jahre 1966 mag man Trockenestrich noch ohne Trittschalldämmung verlegt haben. Inzwischen sind das aber nach den aRdT schwimmende Konstruktionen und alles andere ist ein vom Fachmann zunächst zu hinterfragende Sonder-Murks-Konstruktion.

    Hier wirds wahrscheinlich deswegen " klappern ", weil -unabhängig von der vorhandenen oder nicht vorhandenen Trittschalldämmung - kein oder kein ordnungsgemäßer Höhenausgleich ( z.B. mit Trockenschüttung ) vor Verlegung des Trockenestrichs geschaffen wurde. Dann viel Spaß beim Verschrauben der Trockenestrichelemente auf den Hohllagen.

    Pfuscher würden hier vielleicht noch empfehlen, Bauschaum unterzuspritzen.
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  7. #6
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    Vielen Dank!

    für die vielen hilfreichen Tips.

    Ja ich bin ein "Selbermacher" und habe damit kein Problem. Natürlich mache ich eine Menge Fehler, die ich aber in Kauf nehme. Ich habe nur die Wahl es entweder ganz sein zu lassen, oder aber es selber nach besten Wissen und Gewissen zu machen. Bisher bin ich mit dem Erreichten sehr zufrieden. Ich hatte eigentlich gedacht, das dieses Forum genau für solche Leute wie mich gedacht ist. Wenn ich mich geirrt habe, bitte ich um Entschuldigung.

    Nun zum Thema:

    Die alte Holzbalkendecke hatte einen Niveauunterschied von ca. 6cm. Ich habe daher die Holzbalken mit Bohlen aufgedoppelt, um den Unterschied auszugleichen. Auf die Bohlen habe ich dann die OSB Platten verschraubt. Die OSB Platten sind nicht über die gesamte Grundfläche zusammen verlegt, sondern von Raum zu Raum untereinander entkoppelt.

    Im geplanten Badezimmer habe ich Trockenestrich OHNE Trittschalldämmung verlegt. Natürlich habe ich vorher den Boden mit der Wasserwaage untersucht und keine Abweichungen festgestellt ( und genau hier habe ich den Fehler gemacht.) Es gibt leider doch eine kleine aber bedeutende Stelle, die nicht 100% gerade ist. Genau an der Vorwandinstallation gibt es die besagte Abweichung von 1-3mm die die beiden Platten federn lassen.
    Mit Trockenschüttung hätte ich das wohl nicht regulieren können, wohl aber mit einem Nivellierspachtel. Aber gut dazu ist es jetzt zu spät!!

    Wenn ich Dich, lieber Rudolf, richtig verstanden habe, soll ich den Trockenestrich ruhig auf die OSB Platten durchschrauben. Vielen Dank für den Hinweis. Was wären denn bei dieser Lösung der Nachteil?

    Gruss

    Mario der Selberbauer
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  8. #7
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    Das es keine Entkoppelte und Trittschallgedämmte Bodenkonstruktion ist. Hierbei hätte man den Trockenestrich auch fehlen lassen können.

    @Rudolf die Ausführung von Trockenestrichelementen auf einer Trittschalldämmung / Schüttung ist die Regel weil man diese ja verlegt um eine schwimmende Fußbodenkonstruktion zu bekommen. Auf einer neuen OSB Platte ohne Schallschutztechnische Maßnamen ein Trockenbodenelement fest zu verschrauben umd ann wiederum keine schwimmende / Schallschutzdienliche Konstruktion zu bekommen ist mehr als sinnfrei.

    Im übrigen richtig, Schuster bleib bei deinen Leisten, nur manch einer hat mehrere Leisten als nur Schuster zu sein...
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von Rudolf 1966 Beitrag anzeigen
    Den unterschied gleichst mit dem Fliesenkleber aus.
    Wenn wir hier schon Selberbasteltips geben, dann doch besser so, daß ein ebnender Ausgleich auf geeigneter Grundierung dringend anzuraten wäre.

    Gruß Lukas
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  11. #9
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    Öhhh

    Zitat Zitat von Rudolf 1966 Beitrag anzeigen
    Eins noch , da Mario Sein Haus aufgestockt hat , und er keine Trittschalldämmung eingeplant hat und vielleicht gar keinen Wert drauflegt ist ein anderes Thema.
    Zum Beispiel , wie verbessere ich den Trittschall im neuen Bad ?
    Dann könnte man Ihm empfehen Trockenestrich mit Dämmung zu empfehlen.
    Im selbstgenutzten Haus nicht zwingend vorgeschrieben.
    Da darf im Grunde jeder machen was er will.


    Schönes Wochenende noch.
    Rechtlich nicht ganz richtig...
    Es könnte sich um ein EFH in Reihen- mit Anschlußbebauung handeln. Hier wäre eine wreschlechterung des Trittschalschutzes sogar zurückzubauen. Soviel mach in deinem Haus was du willst...

    Ich hasb nicht persönlich genommen aber auch wo Schuster drtauf steht ist manchmal auch mehr drin
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