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Diffusionsoffene Unterspannbahn zugefroren

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  1. #1

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    Diffusionsoffene Unterspannbahn zugefroren

    Hallo Dachexperten,

    wir beobachten die letzten Tage hohe Feuchtigkeit / Kondenswasserbildung in unserem Spitzboden. Der Spitzboden hatte wenige Tage nach Bezug im Winter 2008 schon einmal Probleme mit Sporenbildung. Die Beseitigung wurde gemäß Gutachter behoben und die damalige Beobachtungen mittels Hygrometer blieben dann im normalen Bereich.

    Heute war ich zum ausmessen wieder oben und sehe dass die gesamte schwarze Unterspannbahn zugefroren ist. Ist eine gesamtflächige dünne Eisschicht, auch der Boden des Spitzboden, kesseldruckimprägnierte Schalbretter knistern wie beim begehen einer dünnen Eisplatte.

    Ist das auf Grund den aktuellen tiefen Frosttemperaturen (heute Nacht ca. -20 Grad) normal?

    Unser EFH ist als gedämmte Hülle des Wohnraumes ausgeführt. Die Decke des OG, besteht von innen nach außen, Holzdecke, Dachlattung, Dampfsperre, Klemmfilz und dann kommt der nicht gedämmte Spitzboden ohne Außenfenster nur mit Bodenschubtreppe.
    Das Dach ist als hinterlüftetes 45 Grad Dach mit Lüfterfirst, gämß Gutachten Ordnungsgemäß ausgeführt.

    Wie sind da die Fach-Meinungen dazu?

    Danke
    Hagi

    PS. Der Gutachter empfohl uns letztes Jahr, den Spitzboden noch nachträglich zu dämmen. Dieses planen wir zur Zeit mit einem 140 mm Klemmfilz nachzuholen. Ob zusätzlich noch eine Dampfsperre in den Spitzboden soll, rätseln wir gerade, da ich einen dichten Abschluß zur unteren "Hülle" schwer herstellbar sehe. Der Spitzboden dient ausschließlich als Lagerraum.
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  2. Diffusionsoffene Unterspannbahn zugefroren

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Hagi Beitrag anzeigen
    Die Beseitigung wurde ... behoben


    Den Elfer muss man(n) verwandeln


    Such Dir mal die Tabellen raus, wieviel Wasser - 20° kalte Luft aufnehmen kann und wieviel so 4° - 6° "warme" (geschätzte Temperatur auf Eurem Boden)
    Das IST normal
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen


    Den Elfer muss man(n) verwandeln


    Such Dir mal die Tabellen raus, wieviel Wasser - 20° kalte Luft aufnehmen kann und wieviel so 4° - 6° "warme" (geschätzte Temperatur auf Eurem Boden)
    Das IST normal

    Tooooorrrr - shit happens ok ok die Ursache wurde behoben

    Normal. zum Glück Danke für die Info.
    Na jetzt wollen wir noch nachträglich den Spitzboden isolieren, dann sehen meine Äuglein die Unterspannbahn "ehhh nimma"
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  5. #4

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    Hallo....

    @HAGI
    Bei mir ist es ähnlich. Die Holzbalkendecke wurde gedämmt und im Spitzboden (Lagerraum) ist nur eine Unterspahnbahn und dann die Dachziegel. An einigen Stellen (aber nur sehr wenig), haben ich auch Frost an der Unterspahnbahn.

    Ich will nun auch den Dachboden Dämmen. Wurde Dir dies vom Gutachter wirklich empfohlen? Bin bezgl. der korrekten Ausführung noch nicht sicher? Zwischensparrendämmung und dann eine Dampfsperrfolie???

    Gruß....
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo, ja im Gutachten steht, so ähnlich "Den Bauherren wird die nachträgliche Dämmung des Spitzboden empfohlen" ich bin mir nur nicht sicher ob ich auch die Dampfsperrfolie benötige???

    Die Dampfsperre ist ja um den beheitzen Wohnraum, der Spitzboden soll ja nicht beheizt werden, sondern einfach gegen äußere Temperatureinflüsse geschützt werden.
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  7. #6

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    Schmunzelt.
    Ok Hagi, betrachte bitte Deinen Dachboden nach der Dämmung wie einen beheizten Wohnraum, ansonsten hast Du Dein Eis und Deine Feuchtigkeit wieder an anderer Stelle, diesmal unsichtbar, und durch die Schwammwirkung durch die Dämmung weit schadensträchtiger, denn heute im offensichtlichen und temporär stark begrenzten Masse.

    Also mach bitte einen fachlich korrekten Aufbau MIT! Dampfsperre.
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  8. #7

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    Eine Aussage zur Luftdichtheit der Gebäudehülle (insbesondere auch im Bereich der Bodenschubtreppe) wäre ebenfalls hilfreich.

    Gab es eine Differenzdruckmessung mit Leckagesuche ... und wenn ja, mit welchen Ergebnissen?

    KPS.EF
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  9. #8

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    Hallo,

    grundsätzlich mal die Frage.

    Wenn ein Haus eine gedämmte Balckendecke hat und nun der Dachboden der als nicht Wohnraum genutzt wird, noch mal gedämmt werden soll, wie geht man das an?

    Sinnvoll ist es doch sicher, dass der Spitzboden im Winter keine -10`C hat und der Wohnraum dirket darunter +21´C oder?

    Nimmt man eine Zwischensparrendämmung und dann Dampfsperrfolie?
    (eine solche Anforderung muss es doch bei fast jedem 2. Haus geben oder?)

    Habe im Internet auch eine Aufsparrendämmung aus Polystyrol-Hartschaum mit Nut und Feder System gefunden (Bsp. http://www.gaba.de/sparren.htm). Wäre das vielleicht noch besser? Hier wird offenbar keine Dampsperrfolie benötigt?


    Gruß...
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Avatar von Dachi
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    Habe im Internet auch eine Aufsparrendämmung
    Bringt nur in Eurem Fall nichts!
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  12. #10

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    Hallo,

    dies ist ne klare Aussage, aber hilft mir nur in sofern weiter, dass ich diese System nicht verwenden so.

    Aber was wäre das richtige System?


    Gruß
    .....
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