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  1. #1

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    Innen feucht. Neues Dach fällig? - viel Fragen ! Brauche Hilfe!

    Hallo! War auf der Suche nach Hilfe und habe das große Google Orakel befragt. Da bin ich doch glatt hier im Forum hängen geblieben.

    Konkretes Problem: Dach großflächig von innen feucht, schimmelt, Wasser tropft/läuft an manchen stellen. Neues Dach fällig!?

    Aufbau :
    - Faserzement/Eternit Dachschiefer (BJ 1973)
    - Schweißbahn/Dachpappe
    - Verschalung/Bretter
    - darunter 5cm Styropor zwischen den Sparen
    - Holzdecke zum Innenraum

    Vor einem Jahr habe ich im Winter bemerkt, dass das Dach auf der Nordseite großflächig feucht war (ca. 60m², halbe Dachfläche). Nach Meinung eines Dachdeckers wäre das Moos schuld, dass überall zwischen den Schiefern gewachsen ist. Ausserdem ist das Dach zur falschen Seite (nach Westen offen) gedeckt. Wir haben das Moos also überall rausgekrazt und mit einer diffusionsfähigen spezial Dachfarbe das Dach neu gestrichen. Dachte erst, es wäre dicht.

    Naja, flasch gedacht! Dachfläche wieder überall von innen feucht. Beim letzten Regen habe ich eine große Pfütze auf dem Dachboden gehabt. Die Südseite ist dicht, keinerlei Probleme! Daher kann ich kaum glauben, dass es sich hierbei um Kondenswasser handelt. In dem Zwischenraum, wo ich die Feuchte entdeckt habe läuft ein ca. 1 Meter langer Bad Lüftungsschlauch aus Alu durch.
    Aber ich kann mir nicht vorstlellen, dass der soviel Kondens verursachen kann.
    Kann es sein, dass ggf. jetzt im Winter Schnee von aussen bei mir innen am Dach Kondens bilden lässt und daher alles richtig feucht und pitschnass ist? Irgendwie kommt mir das alles spanisch vor!

    Nun stehe ich vor der Entscheidung, ein neues Dach aufzudecken, da ich nicht weiß, wo die Feuchtigkeit herkommt. Denke, dass die alten Schiefer fertig sind. Mir wurde daher vorgeschlagen, die alten Eternit Platten auf dem Dach zu lassen, Sparen drauf zu machen, eine 80mm Dämmung mit Glaswolle oder Hanf durchzuführen, Diffusuionsfähige USB drüber und Dachziegel. Damit sollten meine Probleme gelöst sein? Kann das so funktionieren??

    Die alten Schiefer zu entsorgen ist sicherlich teuer (und könnte man sich somit erstmal sparen,wenn man die drauf lässt.). Können die bei sowas drauf bleiben? Bringt das irgendeinen Nachteil? Und nutzt das überhaupt was, wenn man auf das alte Dach eine Glaswolldämmung anbringt? Sollte das so klappen, muß man da nicht auf das alte Dach eine diff.fähige USB unter der Glaswolle anbringen (und dann darüber auch?). Uff, Ächtz, Stöhn! Keinen Plan! Will nur nicht in einem Jahr wieder wie der doofe da stehen...

    Achja : Also der Dachboden / Speicher ist ausgebaut mit zwei Räumen. Eine Zwischensparendämmung kann nicht mehr ohne weiteres erfolgen, da alles mit Brettern verkleidet ist und Einbauschränke in die Schrägen eingebaut sind. Der eine Raum ist ein Schlafzimmer, das abends mit einem Kaminofen geheizt wird. Das andere Zimmer (dort wo die Feutigkeit unterm Dach ist), ist ein Hobbyraum, der im Winter nicht beheizt wird.

    Wir müssen dringend was tun, denn in den oberen beiden Räumen riechts schon muffig!

    Naja, ich bin Kaufmann und kein Handwerker - kenne mich null aus. Daher bitte ich um Hilfe!! Wenn noch Fragen sind - nur zu!

    Vielen Dank!!
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  2. Innen feucht. Neues Dach fällig? - viel Fragen ! Brauche Hilfe!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von leader21 Beitrag anzeigen
    Hallo! War auf der Suche nach Hilfe und habe das große Google Orakel befragt. Da bin ich doch glatt hier im Forum hängen geblieben.

    Konkretes Problem: Dach großflächig von innen feucht, schimmelt, Wasser tropft/läuft an manchen stellen. Neues Dach fällig!?

    Aufbau :
    - Faserzement/Eternit Dachschiefer (BJ 1973)
    - Schweißbahn/Dachpappe
    - Verschalung/Bretter
    - darunter 5cm Styropor zwischen den Sparen
    - Holzdecke zum Innenraum

    Vor einem Jahr habe ich im Winter bemerkt, dass das Dach auf der Nordseite großflächig feucht war (ca. 60m², halbe Dachfläche). Nach Meinung eines Dachdeckers wäre das Moos schuld, dass überall zwischen den Schiefern gewachsen ist. Ausserdem ist das Dach zur falschen Seite (nach Westen offen) gedeckt. Wir haben das Moos also überall rausgekrazt und mit einer diffusionsfähigen spezial Dachfarbe das Dach neu gestrichen. Dachte erst, es wäre dicht.

    Naja, flasch gedacht! Dachfläche wieder überall von innen feucht. Beim letzten Regen habe ich eine große Pfütze auf dem Dachboden gehabt. Die Südseite ist dicht, keinerlei Probleme! Daher kann ich kaum glauben, dass es sich hierbei um Kondenswasser handelt. In dem Zwischenraum, wo ich die Feuchte entdeckt habe läuft ein ca. 1 Meter langer Bad Lüftungsschlauch aus Alu durch.
    Aber ich kann mir nicht vorstlellen, dass der soviel Kondens verursachen kann.
    Kann es sein, dass ggf. jetzt im Winter Schnee von aussen bei mir innen am Dach Kondens bilden lässt und daher alles richtig feucht und pitschnass ist?
    Vielen Dank!!
    Also ich kann mir das schon vorstellen. Aber damit ist noch nicht bewiesen, daß es tatsächlich vom Bad kommt.
    Der großflächige Befall ist aber eher warme , feuchte Luft als ein undichtes Dach.

    Es gibt mir zu denken, daß sich nach einem Regen eine große Pfütze gebildet hat.

    Es könnte ja auch sein, daß beides zusammentrifft, feuchte Luft aus dem Bad plus eine undichte Stelle.

    Also den Bereich des Bades muß man erst mal luftdicht(!) abkleben. Ich vermute, da geht der Schimmel und die Feuchtigkeit schon stark zurück.

    Dann sollte das Rohr mit Dämmstoff (Steinwolle oder so) gedämmt werden. Sonst bildet sich dort auch noch Kondenswasser. Evtl. reicht auch mit Filz umwickeln.


    Ansonsten: Fotos sagen mehr als tausend Worte!!

    pauline

    PS Auch das Styropor könnte e vtl, wenn es falsch eingebaut wurde, Feuchtigkeit auslösen
    Aber eher unwahrscheinlich.
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  4. #3

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    Genau! Fotos wären gut!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hey, danke! Das ging ja schnell! OK, ich werde morgen mal Fotos machen. Hoffe man erkennt da was drauf.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Fällt mir doch glatt noch was ein!! Also bevor wir hier vor zwei Jahren eingezogen sind, wurde das Bad vom Vorbesitzer renoviert. Es kam eine neue Holzdecke rein, unter der Holzdecke hatte er Styroporplatten als Dämmung zwischen die Lattung eingezogen. Darunter aber keine "Dampfsperre" oder sonstige Folie verwendet. Jedoch ist m.E. die Dichtheit nach oben gegeben. Es sind zwei Spanplattendecken mit Styropor und Glaswolle dazwischen.

    Habe mir das Abluftrohr eben nochmal genauer angeschaut. Was mir aufgefallen ist - in dem Abluftrohr war eine Rückstauklappe frickelig mit Kabelbindern eingebaut. Da war das Zuluftrohr nicht richtig drauf gesteckt. Ich habe heute die Klappe ausgebaut und das Rohr mal provisorisch mit Klebeband abgedichtet. Da muss mal eine andere Lösung herbei. Und dann dämme ich das Rohr gleich mit.

    Aber generell bin ich schon soweit und würde mir ein neues Dach leisten. Aber die Dämmung macht mir schwer sorgen. Wenn das nur mit ner Aufdachdämmung mit den teuren PU Platten oä. geht - no chance. Das Geld habe ich nicht. Dann lass ich die lieber weg.
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  7. #6

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Diese Öffnung im Rohr könnte es gewesen sein.

    pauline
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  8. #7

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Bring doch mal ein Foto von dem rohr und der Klappe.

    Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung nach dem Abdichten des Rohres freuen.
    Man lernt ja auch etwas dabei

    pauline
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  9. #8

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    Hallo,

    bei der Eindeckung deines Daches handelt es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um Asbestzementplatten. Bei einer Sanierung müsse die Platten entsorgt werden. Ein drunterlassen ist nicht erlaubt. Ist auch im Hinblick auf spätere Generationen nicht sinnvoll. Auch ist ein aufbringen von 80mm Dämmung nicht wirklich EnEV konform. Macht auch Energetisch nicht viel Sinn. Wenn es nur an der Deckrichtung der Platten liegen würde, hätten dir die Undichtigkeiten schon früher auffallen müssen. Außerdem würden sie nur in Verbindung mit starkem Wind auftreten. Die Dachplatten sind Farbbeschichtet. Je nachdem von welcher Firma sie sind hält die Beschichtung länger oder kürzer. Wenn diese Beschichtung abgewittert ist, schützt nur noch der reine Asbestzement, und der lässt Feuchtigkeit durch. Am besten ist es wenn du einen Vernünftigen Dachdecker oder Sachverständigen kommen lässt der einerseits die Ursache ermittelt und andrerseits einen Sanierungsplan aufstellt. Eine solche Sanierung kann doch über die KFW gefördert werden. Zumindest die Zinssätze sind im Moment erstklassig. Und Energie kannst du dann auch noch sparen.


    Gruß

    Andreas Schulte
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  10. #9
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    Soderle, anbei die versprochenen Bilder. Man sieht die freuchten Stellen an der Verschalung sowie auch den beschriebenen Schlauch und die schon getrockneten feuchten Stellen auf dem Dachboden. Naja, irgendwo haben wir eben einen "Dachschaden" *lol*
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  11. #10
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  12. #11
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    Und die Klappe
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  13. #12
    Avatar von Dachi
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    Wie man schön erkennen kann, hat das mit der Klappe allein nichts zu tun. Das Abluftrohr ist evt. für die Wasserflecken im direkten Bereich zuständig, aber an den Balken läuft definitiv die Brühe rein.
    Da der Dachbereich wohl teilweise ausgebaut sein dürfte, bleiben nicht viel Altern. zur Aufdachdämmung. Muss den wieder ein Schablonendach drauf? Wenn nicht, Engobierten Tonziegel drauf.
    Wie Andy974 schreibt, wenn Asbestplatten, dann müssen die runter. Ist aber auh nicht mehr so teuer wie früher, als da noch viel Schindluder mit getrieben wurde. Heute kämpfen die Jungs auch um die Aufträge.
    Noch was, Asbest ist die einzige Eindeckung bei der ich einen "Farbanstrich" nachvollziehen kann. Aber dann nur vom Fachbetrieb mit Nachweisen. Das das klecksen von Euch nicht auf Dauer hält ist doch abzusehen, bei losen Fasern etc. HAFTGRUND aufgebracht?


    Dillenburg...hab nen Kumpel in Haiger, hat zwar hiermit nix zu tun, aber da kann ich mich auh mal wieder melden .
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Dachi Beitrag anzeigen
    ....., Engobierten Tonziegel drauf.
    Warum engobierten Krempel? Damits hinterher schön Ärger um angestossene Ecken und Schnittstellen in anderer Farbe geben kann????
    Durchgefärbt oder gar nicht!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Dachi
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    Zitat Zitat von leader21 Beitrag anzeigen
    Aber die Dämmung macht mir schwer sorgen. Wenn das nur mit ner Aufdachdämmung mit den teuren PU Platten oä. geht - no chance. Das Geld habe ich nicht. Dann lass ich die lieber weg.
    Deswegen!
    "Engobierter Krempel" gibt es in z.B. Kastanie o.ä. da fällt ne "Stossecke" nicht sooo auf.
    Auch ist der Preisunterschied zu FFM und Natur fast schon irrelevant.
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  17. #15
    Themenstarter

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    @Dachi : Haftgrund, hm, nö! Glaube nicht. Naja, war ja auch nicht für ewig gedacht.
    Also ein Schablonendach mit Schiefer oder Eternitplatten kommt mir nicht mehr auf's Dach.
    Dann lieber Dachsteine, Beton oder Ton. Engobiert ? Weiß nicht, ggf. doch wohl eher Beton durchgefärbt. Oder gibts da wesentliche Nachteile? Also mein Handwerker des Vertrauens sagt auch, runter mit den alten, 100mm Dämmung mit Glaswolle und dann Dachsteine drauf. MAcht das Sinn?
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