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  1. #1

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    erste Steinreihe Keller feucht

    Ich starte den Thread aus dem Neubau/Kellerabdichtungsforum hier neu, da er wohl eher hierher gehört.

    Es geht um ein EFH in der Nähe von Bremen von 1980. Laut Bauantragsunterlagen handelt es sich um sandigen Lehmboden. Der Keller hat eine Beton-Bodenplatte und Außenwände aus Kalksandstein. Außen ist vermutlich eine KMB oder vielleicht ja noch Schweißbahnen (glaube ich aber eher nicht).

    Mir ist bei meinem letzten Besuch im November nichts aufgefallen.

    Jetzt (Schnee geschmolzen nach langem Frost) hat der Makler gerade einen Kunden geführt, der sehr genau geguckt hat. Auf einer Seite ist die unterste Steinreihe feucht. Auf den anderen drei Seiten ist sie trocken, aber man kann in den Räumen, die gestrichen sind, sehen, daß die unterste Reihe wohl so ziemlich überall mal feucht war. Die Bodenplatte selbst und die Wände über der ersten Reihe sind trocken.

    Robby hat schon gesagt, daß das früher eine regelgerechte Bauweise war, die Horizontalsperre auf statt unter der ersten Steinreihe zu machen.


    Der Kunde sieht die feuchte Steinreihe als Mangel an.


    Ist das überhaupt ein Mangel, solange kein Wasser läuft/tropft? Es ist ein normaler Keller, also nicht für hochwertige Nutzung / Wohnzwecke.

    Kann man was machen, z.B. Verkieseln oder drüberbappen einer Schweißbahn? Was kostet Verkieseln grob pro m?

    Danke
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  2. erste Steinreihe Keller feucht

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  3. #2
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    Wie will man das Verkieseln? Alle Poren zu? Den gesamten Stein?

    Du liest schon so lange hier und kapillarer Wassertransport ist dir auch keine Unbekannte.

    Üblich: Wie feucht ist feucht? Welche Anforderung soll erbracht werden? Welche Maßnahmen sind notwendig um das zu erreichen?
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  4. #3
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    Nach der Schilderung vom Makler ist es auf der einen Seite mit der Hand spürbar feucht. Die anderen Seiten sind trocken, aber man sieht, daß die mal feucht waren.


    Ich lese aus Deinen Antworten raus, daß das bei dem Baujahr für einen normalen Keller ohne gehobene Anforderungen absolut normal ist?
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  5. #4

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    Ah ja - des Maklers Hand.
    Heilt der auch mit Handauflegen? Sorry, aber vielen dieser Typen gehört das Handwerk (hier wörtlich zu nehmen) gelegt.
    Was spürt er denn? Feuchte, Verdunstungskälte, Einbildung?
    1) Messen, ob und wenn wie feucht es ist.
    2) Wenn es Feuchte (keine Nässe = blankes Wasser) ist, was ist dann mit dem Bodenaufbau? Verbundestrich? Schwimmend? Auf Trennlage?
    3) Warum etwas unternehmen?
    Keller zu Wohnzwecken umnutzen? Da ist sehr viel mehr fällig.
    Standsicherheit -> nicht gefährdet, wenn wirklich nur feucht.

    MfG
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  6. #5
    Themenstarter

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    Naja, der Kunde hat wohl so getan als kenne er sich aus, was von Sanierungsbedarf gemurmelt und ein Angebot fast 30 € unter dem Inseratspreis gemacht. Der Makler ist definitiv nicht technisch bewandert und hat sich davon beeindrucken lassen.

    Leider bin ich zu weit weg, um da einfach mal hinzufahren.


    Nach meinem Verständnis sitzen die KS-Außenmauern direkt auf der Bodenplatte, und es gibt nur eine Horizontalsperre unterhalb der zweiten Steinreihe.
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