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Thema: "Moor-Wiese"

  1. #1

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    "Moor-Wiese"

    Guten Abend, hab mal ne Frage an die Garten- & Landschaftsbauer unter euch:

    Ich hab letztes Jahr in unserem Grundstück etwa 30-40 cm Mutterboden aufgetragen und Rasen darauf gesät. (Etwa September). Der Rasen ist auh gut aufgegangen.

    Nachdem nun endlich der letzte Schnee weggetaut war, stellte ich fest, das ich ein Stück von etwa 5qm in der Wiese habe, das sich bei drüberlaufen wie Morast anfühlt.

    Unsere Überlegung geht dahin, das wir an diese Stelle einen Baum pflanzen, der das Wasser aufnimmt und damit das Problem gelöst ist. Wir dachten evtl. an einen Nadelbaum.

    Geht das??? Kann uns da jemand Ratschläge geben?
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  2. "Moor-Wiese"

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  3. #2

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Was hat die Wiese bisher für einen Boden gahabt?? MOOR??

    Warum wurde der Boden aufgeschüttet?

    pauline
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  4. #3
    Themenstarter

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    Nee, das war in unserer Siedlung der Bauplatz gewesen, d.h. mein Haus war das letzte was gebaut wurde. Folglich war in dem Boden auch jeglicher Bauschutt (Steine, Folie, Holzstücken...) drin.
    Der Boden selbst ist Lehm gewesen. Jedes Mal wenns geregnet hatte, sah es bei uns aus wie auf ner Cross-Stecke. Deshalb haben wir alles umgegraben, den Schutt aussortiert und 30-40cm Lehmboden gegen Mutterboden ausgetauscht.
    Dann noch die Wiese drauf gesät und einen Rododentron und ne Haselnuss draufgepflanzt.
    Das hat ja auch alles funktioniert, bis auf die besagte Stelle eben.
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  5. #4

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    .........so etwas hat mal ein galabauer für einen baukunden von mir behoben:
    die betreffende fläche drainiert, also mit ner einschlaghülse löcher ins erdreich geschlagen und die löcher dann mit feinem kies verfüllt - drainagewirkung, da lehmschicht bei euch vorhanden.............
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  6. #5
    gast3
    Gast
    aber nicht unbedingt für die "Ewigkeit" setzt sich RatzFatz zu, vor allem musst du dafür den Lehm durchstoßen.

    Frage wäre was ist auf diesen 5 m² anders ???

    Ansonsten finde ich die Idee mit dem Baum gar nicht schlecht - aber Nadelkrüppzeug - naja

    Gruß

    Helge
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  7. #6
    gast3
    Gast

    Ach ja ...

    Zitat Zitat von Andi81 Beitrag anzeigen
    ab mal ne Frage an die Garten- & Landschaftsbauer unter euch:
    wo isser denn -

    Mensch Josef, das ist deín Ding

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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    was weiss ich was die da beim aufarbeiten des untergrunds falsch gemacht haben..........

    aber wahrscheinlich beim grobplanum eine senke gebastelt , in der sich das sickerwasser aus der ganzen 40cm oberbodenschicht (das ist zu viel!!!!!!!!!!) sammelt.

    das gescheiteste wäre wahrscheinlich oberboden an der stelle runter , kuhle auffüllen (mit lehm), oberboden drauf.....

    oder http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Sumpfzypresse
    oder http://de.wikipedia.org/wiki/Erlen_(Botanik)
    oder Blutweiderich, rot, Chinesische Glockenprimel, gelb, Dreimasterblume, blau, Etagenprimel, bunt, Gentiana clusii, blau, Götterblume, lila, Goldfelberich, gelb, Iris pseudacorus, Kuckucks-Lichtnelke, rosa, Kugelprimel, bunt, Mädesüß, weiß, Rosenprimel, rot, Schlangenknöterich, rosa, Storchschnabel, lila, Sumpfdotterblume, gelb, Sumpfgladiole, purpur, Trollblume, gelb. (http://www.bio-gaertner.de/Articles/...Sumpfbeet.html )

    oder mit etwas torf auflockern und http://de.wikipedia.org/wiki/Rhododendren einpotten.......

    j.p.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Das heißt, die ganze Arbeit mit dem Schutt rauslesen und der Erdaustausch war umsonst???

    Wenn ich über die Wiese lauf merk ich nach der Schneeschmelze schon, das sich der komplette Boden noch naß anfühlt beim laufen - kurz gesagt: fast so wie ein Wackelpudding. Man tritt teilweise richtige Löcher in die Wiese.

    Kann es auch sein, das das Wasser durch den Mutterboden durchsickert und sobald es auf die Lehmschicht kommt, nicht mehr weg kann?
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  10. #9
    gast3
    Gast
    Zitat Zitat von Andi81 Beitrag anzeigen
    Das heißt, die ganze Arbeit mit dem Schutt rauslesen und der Erdaustausch war umsonst???

    Nein

    Wenn ich über die Wiese lauf merk ich nach der Schneeschmelze schon, das sich der komplette Boden noch naß anfühlt beim laufen - kurz gesagt: fast so wie ein Wackelpudding. Man tritt teilweise richtige Löcher in die Wiese.

    Kann es auch sein, das das Wasser durch den Mutterboden durchsickert und sobald es auf die Lehmschicht kommt, nicht mehr weg kann?

    Möglich,

    aber 40 cm Oberboden haben ein enormes Speichervolumen, also irgendetwas passt da nicht.

    Ich würde mir mal einen Spaten (frag Peeder falls du keinen hast) schnappen und gucken, was auf den 5 m m² nicht passt - der Rest scheint ja OK zu sein - oder habe ich da was falsch verstanden ???


    Gruß


    Helge
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  11. #10
    Themenstarter

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    Na zumindest ist es da nicht so schlimm, das mann da sofort einsinkt.

    Aber wie gesagt, ich denke, das es mit der Schneeschmelze und der enormen Schneemenge diesen Winter zu tun hat. das Wasser muss ja auch irgentwo hin und da ich die Erde erst im Herbst frisch aufgefüllt habe, denke ich, das sich das noch nicht richtig setzen konnte. Kann ich da richtig liegen?
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  12. #11
    gast3
    Gast
    nun, gesetzt haben wird sich der Boden natürlich nicht, wenn er es tut wird das wasserwirksame Porenvolumen geringer und - schwupsdiwups

    aber was willst du denn jetzt eigentlich: sind die 5 m² die bearbeitungswürdige katastrophe oder ist es gar nicht so schlimm


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  14. #12
    Themenstarter

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    Ich wollte eigentlich nur wissen, ob ich an besagte Stelle ein Nadelgehölz pflanzen kann oder was sich sonst für eine Lösung bietet. Aber ich denke das mit dem Rododentron gefällt uns recht gut.
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  15. #13

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    Wenn ich über die Wiese lauf merk ich nach der Schneeschmelze schon, das sich der komplette Boden noch naß anfühlt beim laufen - kurz gesagt: fast so wie ein Wackelpudding. Man tritt teilweise richtige Löcher in die Wiese.
    Kann es sein, daß der Mutterboden schlicht nicht genügend verdichtet wurde vor der Rasenanlage?

    Ansonsten noch ein Tip zur Gartenanlage bei lehmigem Boden, der bei uns sehr gut funktioniert hat:
    Auf unserem Grundstück lag eine Lehmschicht in ca. 40-70cm Tiefe. Wir haben vor der Gartenanlage die Fläche 1m tief auflockern lassen (1m langer Dorn am Trecker). Dadurch wurde die Lehmschicht durchbrochen und verteilt.

    Wir hatten vorher das feuchteste Grundstück im Baugebiet. Heute haben die Nachbarn bei starkem Regen Teiche im Garten, bei uns steht nie Wasser auf dem Rasen!

    Gruß
    Frank
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