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Kommundwand dämmen

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  1. #1

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    Kommundwand dämmen

    Hallo,

    wir sind gerade am Bau einer Doppelhaushälfte , dieses Jahr werden wir noch das WDVS anbringenm, es kommen rundum 12cm Dämmung , nur bin ich mir immer noch nicht sicher was ich auf der Kommundwand machen kann ( die Seite die zum Nachbarn geht fall dort mal einer baut )
    Normal bleibt man ja bei einer DHH ca. 2cm von der grenze Weg , da wir aber nicht wussten wann der Nachbar baut und es bis heute noch nicht wissen haben wir in der Planung 6 cm Dämmung eingeplant und sind auch dementsprechend weit weg von der Grenze.
    Was ich mich jetzt umgehört habe muss man die Kommunwand mit nichtbrennbarem Material dämmen wobei die Aussagen der "Experten" da sehr untschiedlich sind.

    Daher möchte ich mal hier in die Runde fragen mit was man denn am Besten die Kommunwand dämmen könnte , die Dämmung wollen wir nicht wieder wegreißen wenn unser Nachbar baut , sie soll dauerhaft drauf bleiben, und
    natürlich ihren Zweck der Dämmung bestmöglich erfüllen.

    Vom Schallschutz her denke ich nicht das wir Probleme bekommen dar wir an der Kommunwandseite eine 24er "Schallschutzmauer" (schwerer Ziegel) verarbeitet haben.

    Bin mal gespannt auf eure Ratschläge und bedanke mich jetzt schonmal recht herzlich.

    Grüsse

    Benni
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  2. Kommundwand dämmen

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  3. #2

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    Hi!

    Ein Laie (c´est moi!) hat mal eben gegoogelt und gelesen, dass die Trennwände von Reihenhäusern außen die Widerstandsklasse F90 aufweisen müssen.
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  4. #3

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    dein Planer sollte das aber wissen...

    F90
    und das ist nun mal
    nichtbrennbarem Material
    wie z. B. Glaswolle
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  5. #4
    Avatar von Hundertwasser
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    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    dein Planer sollte das aber wissen...

    und das ist nun mal wie z. B. Glaswolle
    Da wäre ich mir gar nicht sicher. Wenn die Wand selbst F90 aufweist warum kein schwer entflammbares Material drauf? Innen kann man ja auch Tapete oder Kunstharzputz draufmachen (oder Verbretterung oder sonstwas).
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  6. #5

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    nicht so schnell!
    beispiel baden-württemberg:

    (7) Dämmschichten zwischen den Außenwänden aneinandergereihter Gebäude
    müssen mindestens schwerentflammbar und außerdem mit nichtbrennbaren Baustoffen verwahrt sein. Im übrigen gilt für Dämmschichten Absatz 6 entsprechend.
    schwerentflammbar = B1
    verwahrung = Putz

    EPS mit B1 gibts zur genüge
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  7. #6

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    Aber aus Gründen der besseren Schalldämmung würde ich dort trotzdem der Mineralwollmatte den (etwas teureren) Vorzug geben.
    (Laienmeinung)
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  8. #7
    Avatar von Hundertwasser
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    Zitat Zitat von sepp Beitrag anzeigen
    nicht so schnell!
    beispiel baden-württemberg:


    schwerentflammbar = B1
    verwahrung = Putz

    EPS mit B1 gibts zur genüge
    EPS bis 10 cm gelten als schwerentflammbar, sollten also gehen.
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  9. #8
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    Vielen Dank erstmal für die vielen Antworten ,
    nur recht viel schlauer bin ich leider immer noch nicht.
    6cm EPS wäre mir natürlich am liebsten zwecks der Dämmung .. oder was meint Ihr , da ich nicht weis wann wir einen Nachbarn bekommen möchte ich bis dahin natürlich die "bestmögliche" Dämmwirkung auf der Kommunwand mit 6 cm erreichen.

    Jetzt ist die fragen.

    EPS , Mineralwolle ?? oder was steht sonst noch zur debatte.
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  11. #9
    Avatar von Hundertwasser
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    Geregelt ist das Ganze in der Landesbauordnung (Bayern). Ich weiss nicht genau, wie die entsprechenden Passagen zu interpretieren sind, deswegen mein Konjunktiv.

    bestmögliche Dämmwirkung z.B. durch so etwas: klick mich
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  12. #10

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    Schalldämmung!
    wichtiger als miwo oder eps ist, die armierungsverklebung samt putz beim späteren anbau der anderen hälfte zu schlitzen um eine event. membranwirkung zu verhindern. als verwahrung kann dann die eingestellte nichtbrennbare Fugendämmplatte wirken.
    und ob sich eine teure WLG- Gruppe bis zum anbau lohnt, bezweifle ich.
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