Ergebnis 1 bis 13 von 13

Ver- und Entkalken von Metallverbundrohren

Diskutiere Ver- und Entkalken von Metallverbundrohren im Forum Sanitär auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    06.2007
    Ort
    BaWü
    Beruf
    Maschinenbauingenieur
    Beiträge
    1,340

    Ver- und Entkalken von Metallverbundrohren

    Hallo zusammen,

    bisher habe ich von meinen Bauleuten leider immer noch keine Antwort zu diesem Thema bekommen und im Forum auch nichts gefunden.

    Wie können diese Verbundrohre, die innen Kunststoffschichten (PE?) haben, entkalkt werden? Können dazu dieselben Säuren genommen werden, wie bei den Metallrohren oder was ist hier zu tun?

    Ich nehme an, daß das bei stark kalkhaltigem Wasser hier ja genauso ein Thema ist wie bei anderen Werkstoffen? Es hat nämlich auch mal einer behauptet, daß sich diese Rohre nie zusetzen würden, was mir aber schwerfällt zu glauben.

    Dies ist noch der einzige Punkt, der mich noch unsicher macht, ob ich mir dieses System mit M installieren lassen soll.

    Danke und Gruss
    Seev
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Ver- und Entkalken von Metallverbundrohren

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    04.2010
    Ort
    Delmenhorst/Bremen
    Beruf
    Gas-Wasserinstallateur/ang. HLK Techniker
    Beiträge
    127
    NAja die Beste LÖsung wenn man so hartes Wasser hat ist vorher Enthärten über IOnentauscher oder sonst wie....

    Frage ist ja nicht nur ob sich in den LEitungen Kalk absetzt oder nicht, was zweifellos passieren wird....viel wichtiger ist doch das sie ihre Gräte schützen, wie zum BEispiel Speicher oder Durchlauferhitzer, weiter noch Armaturen wie Thermostatarmaturern oder ähnlich.....
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    06.2007
    Ort
    BaWü
    Beruf
    Maschinenbauingenieur
    Beiträge
    1,340
    Ich hab ja nicht gesagt, wie hart das Wasser ist (ist 13 dH), aber ich kenne die Auswirkungen im von aussen sichtbaren Bereich bereits am Ort.
    Ionentauscher wurde mir bei dieser Härte bisher nicht empfohlen bzw. abgeraten. Die genannten Geräte wird es auf der BW-Seite nicht geben, nur ein PWT.

    Und ich frage mich, ob das System M... hier auch wie z.B. eine Edelstahlverrohrung behandelt werden kann, sofern es mal nötig wäre?
    Wie anfällig sind diese Verbundrohre fürs anlagern von Kalk, verglichen mit anderen Rohren?

    Auf der Herstellerwebsite hab ich leider nichts gefunden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,213
    Kunststoffrohre neigen generell sehr wenig zum Anlagern von Kalk etc.

    Ich würde aber für Trinkwasserleitungen keinesfalls derartige Rohre (sofern sie nicht aus reinem PE sind) haben wollen. Sie geben nämlich unschöne Stoffe ans Wasser ab...
    Dann lieber Edelstahl.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    06.2007
    Ort
    BaWü
    Beruf
    Maschinenbauingenieur
    Beiträge
    1,340
    Ich weiß nicht was bei dem bekannten Produkt M.... eingesetzt wird, ich dachte eigentlich PE, ohne Weichmacher. Wer kann dazu was sagen?
    Kann man sowas nun spülen, und wenn ja, womit?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Avatar von OldBo
    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    Garding auf Eiderstedt an der Westküste Schleswig-Holsteins
    Beruf
    SHK-Meister
    Benutzertitelzusatz
    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Beiträge
    3,521
    ... und es soll zu Biofouling und stinkendem Wasser kommen. Aber darüber wird immer wieder gestritten

    Gruß

    Bruno Bosy
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    06.2007
    Ort
    BaWü
    Beruf
    Maschinenbauingenieur
    Beiträge
    1,340
    Jetzt mach mir doch nicht noch damit Angst. Ich weiß ja gar nicht mehr, was ich nehmen soll. Es geht ausschliesslich um die TW-Leitungen.
    Der HB steht auf das o.g. Verbundrohr. Inzwischen hab ich auf der Herstellerseite doch die Angabe gefunden: Innenrohr PE-Xb (silanvernetzt)

    Damit sollten die elektrochemischen Reaktionen doch "begrenzt" sein, oder?

    Wäre dankbar, wenn noch jemand was zum angefragten Thema, Spülen mit Säuren gegen Kalk, sagen könnte. Kommt dafür ein Bedarf vor?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    04.2010
    Ort
    Delmenhorst/Bremen
    Beruf
    Gas-Wasserinstallateur/ang. HLK Techniker
    Beiträge
    127
    Ja nu, brauchst keine Angst zu haben! Jedes System hat vor und Nachteile, ich habe mittlerweile schon viele durch..hier oben im Raum Bremen wird viel Kupfer verbaut weil wir sehr weiches Wasser haben...Metallverbundrohr ist auch mal dabei...wird gerne eingesetzt, weil es schnell zu verarbeiten ist und kosten spart, bin allerdings kein Freund davon, nicht weil es um Biofilm geht( da streiten sich die Experten noch drum), sondern wegen der vielen verschiedenen Qualitäten und der Abhängigkeit bei Repersturern und Erweiterungen von den Herstellern..Bei Kußfer kann man mal schnell Löten oder sonst was. BEi MVR Systemen brauch man oft die Komponenten des Herstellers...
    Wenn man da so einen Wald und Wiesen Produkt montiert bekommt hat man oft später Probleme....
    Edelstahl ist auch nicht übel, aber meist ziemlich teuer, allerdings meine 2te Wahl nach Kupfer wenn es die Wasserwerte zulassen, denn es steht nicht auf Clor), auch wenn dieser nichts im Trinkwasser su suchen hätte....naja...

    Also im Prinzip kannst du ruhig das M...Rohr nehmen, vorallem wenn es von Firma G...t ist..

    Wenn deiner FRau das Putzen viele Putzen ersparen willst oder gar dunkle Fliesen im Bad hast, dann würde ich bei 13dH schon mal über Maßnahmen der KAlkvermeidung nachdenken...nicht das 13dh unheimlich viel wär, aber langsam an der Grenze....

    Gruß Torsten
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    04.2010
    Ort
    Delmenhorst/Bremen
    Beruf
    Gas-Wasserinstallateur/ang. HLK Techniker
    Beiträge
    127
    Achso und zu den Säuren, Heutige Rohrsyteme werden fast alle gepresst und gedichtet mit GUmmidichtungen in ihren Fittingen, somit sind Säuren wohl eine eher miese Wahl........
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    04.2010
    Ort
    Delmenhorst/Bremen
    Beruf
    Gas-Wasserinstallateur/ang. HLK Techniker
    Beiträge
    127
    OH man, ein paar Rechtschreibfehler darf jeder von mir behalten..Als GEschenk
    Zeit fürs Bett, trotz Urlaub
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    10.2005
    Ort
    Lorch
    Beruf
    GWI
    Beiträge
    7,472
    Wasserqualitäten die zu einer massiven Kalkinkrustation innerhalb der Rohrleitung führen sind sehr selten.

    Ein Zuwachsen der Rohrleitungen die den Einsatz von Entkalkungsspülungen notwendig macht tritt im EFH und den dort vorherrschenden Betriebsbedingungen seltenst auf.
    (Plattenwärmetauscher sind ein anderes Thema .... da kanns schon auftreten - je nach Betriebsbedingungen - und für erhöhte Betriebskosten sorgen).

    Die *Horror*-Bilder auf den Herstellerseiten suggerieren zwar was anderes aber mir ist das in BW in nem EFH - trotz Wässern mit bis zu 35° dH in einigen Gebieten mit Eigenwasserversorgung - noch nie begegnet.

    Bei metallenen Rohrsystemen bildet sich normalerweise ein minimaler Belag auf der Rohrwandung. Diese Schutzschicht - so sie sich aufbaut - dient dem Korrosionsschutz.

    Massive Inkustationen treten meistens in verzinkten Stahlrohren auf in denen sich diese Schutzschicht nicht gebildet hat.

    Bei allen anderen metallenen Rohrsystemen ist eher Lochfraß und andere Korrosionsformen ein Thema.

    Mehrschichtverbundrohrsysteme haben meistens andere Problemzonen .

    Gruß
    Achim Kaiser
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  14. #12
    Themenstarter

    Registriert seit
    06.2007
    Ort
    BaWü
    Beruf
    Maschinenbauingenieur
    Beiträge
    1,340
    Danke!

    ... Mehrschichtverbundrohrsysteme haben meistens andere Problemzonen .
    ... welche? Quellen, Material dazu?

    Gruss Seev
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. #13
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    10.2005
    Ort
    Lorch
    Beruf
    GWI
    Beiträge
    7,472
    Nicht alles ist online verfügbar.

    Im Übrigen hilft es bei deiner Entscheidung nicht wirklich weiter, denn *jeder* Werkstoff hat Vor- als auch Nachteile.
    Demenstrechend gibts bei jedem Werkstoff *Problemzonen* und typische *Schadensbilder*.

    Manches lässt sich vermeiden, manches nicht.

    Der typische Unterschied zwischen nem systematischen und nem zufälligen Fehler.

    Systematische Fehler sollten vermieden werden.
    Zufällige Fehler sind unvermeidlich und man kann nur auf das Auftreten vorbereitet sein.....

    Gruß
    Achim Kaiser
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen