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Optimaler Trittschallschutz für´s Dachgeschoß ?

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  1. #1

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    Optimaler Trittschallschutz für´s Dachgeschoß ?

    Hallo zusammen!
    Mein erster Beitrag.

    Ich beabsichtige in mein eigenes Haus zu ziehen, es ist Baujahr aus den Fünziger.

    Schallschutz ist keiner vorhanden. Deswegen kommt für mich nur die oberste Etage in Frage. Es handelt sich um ein Dreifamilienhaus mit drei Etagen.

    Meine Frage. Wie muss der Aufbau des vorhandenen Bodens sein, wie hoch und mit welchen optimalen Materialien?
    Zur Zeit ist ein Echtholzparkett verlegt. Sehr wahrscheinlich handelt es sich darunter um eine Holzbalkendecke, die zwischen den Balken mir Sand, Asche, oder was auch immer gefüllt ist.
    Ich dachte mir, den Parkett rauszureißen um Höhe zu gewinnen, und dann einen neuen Boden aufzubauen.

    Mir wurde mal geraten, einen Trockenestrichaufbau von ca. 7 cm herstellen zu lassen um einen optimalen Schallschutz zu erlangen.
    7 cm bedeudet jedoch auch, dass sämtliche Türen zum Opfer fallen. (Wäre nicht schlimm)

    Wer kann mir sagen, wie ich den optimalen Schallschutz bekomme und ob das überhaupt möglich ist

    Vielen Dank!

    Gruß

    Oliver
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  2. Optimaler Trittschallschutz für´s Dachgeschoß ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Kanada
    Gast
    Hallo Oliverbieg
    Zunächst muß man erst einmal feststellen wie viel Aufbauhöhe zur verfügung steht wenn man einen neuen Boden aufbauen will. ist der Alte Fußboden ein Holz Aufbau? liegen die Holzbalken auf einer Betondecke? Wenn ja, kann man die Balken entfernen und einen anderen Aufbau wählen. gruß Kanada
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  4. #3

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    Mein Vorredner hat recht. Alles raus was raus kann und dann neu aufbauen. Um so höher der Aufbau um so besser ist die Möglichkeit einen vernünftigen Trittschall herzustellen. Aber warum willst du diesen Aufwand betreiben, der Schallschutz nützt ja nur deinen Nachbarn.

    Von Trockenestrich würde ich abraten, das sind Sonderlösungen mit vorprogrammierten Systemfehlern. Wenn man sowas nicht unbedingt benötigt, sollte man es auch nicht einbauen. Als Aufbau würde ich empfehlen 30 mm dicke Trittschalldämmplatten und oben drauf einen 50 mm dicken Estrich zu verlegen. Die Trittschalldäämung kann man natürlich auch dicker einbauen.
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  5. #4

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    das nenne ich Voreingenommen sein...

    bei richtiger Verarbeitung kein Problem.

    Dein erstes Problem wird die Statik sein, feststellen (lassen) was möglich ist und dann planen... Empfehlungen ins Blaue sind für die Tonne.

    Gipser
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  6. #5

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    Ich bin nicht voreingenommen. Bei auf Trittschalldämmung schwimmend verlegtem Trockenestrich sind die Fugen auch bei sorgfältiger Verarbeitung leider eine Schwachstelle. Diese lässt sich nur durch eine 2-lagige Verlegung beseitigen, welche dann sowohl im Gewicht als auch im Preis gegenüber einem konventionellem Estrich nach DIN keine Vorteile mehr hat. Sprich Trockenestrich ist dann fast 3 mal so teuer und wiegt nicht viel weniger als ein beispielsweise 40 mm dicker CAF. Es bleibt außerdem dabei, das es sich hier um Sonderlösungen außerhalb der DIN handelt.
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