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HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß

Diskutiere HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß

    Hallo Leute,

    habe heute Abend festgestellt, dass bei meinem Kaltdach sich Feuchtigkeit unter den Preß-Spahnplatten bildet und das nicht zu knapp.siehe Fotos.

    Desweiteren bildet sich an der Seite wo die Glaswolle bis auf den Ringanker aufliegt an 3 Stellen Kondenzwasser an der Glaswolle und der Unterspannbahn.

    Dabei müsste alles Dicht sein. Unterspannbahn wurde dicht verklebt und die 20cm Glaswolle liegt bündig überall an.

    Kann mir jemand sagen ob das normal ist? Gut kann es ja auf keinen Fall sein wenn sich dort Feuchtigkeit bildet.

    Bitte mal eure fachmännische Meinung was da schief gelaufen sein könnte.

    Ich meine von oben kommt die Kälte und von unten die Wärme. Das wo die 2 aufeinander treffen Feuchtigkeit entsteht ist klar. Aber hätte nicht gedacht, dass bei 20cm Glaswolle der Temp Unterschied noch so groß sein kann.
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  2. HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß

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  3. #2
    Avatar von Vossi
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    Das liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an der fehlenden Luftdichtigkeit zwischen beheizten Etagen und Dachboden.

    Ich wette einen Glühwein bei uns auf dem Weihnachtsmarkt... mit Schuss


    Man sieht schon an der USB das Kondensat....
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  4. #3
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    Die Unterspannbahnen sind aber in dem Bereich noch dicht verklebt mit der Wand.

    Von daher wundert es mich auch, dass dort das Wasser so heraus kommen kann.

    Dachte eher das es daran liegt, dass die Glaswolle nicht ganz aufgelegen hat an der Wand, was ich aber auch nicht feststellen konnte.
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  5. #4

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    Die Unterspannbahnen sind aber in dem Bereich noch dicht verklebt mit der Wand.
    hallo
    was hat den die unterspannbahn mit der ebene kehlbalkenlage zu tun.?
    sowas nennt man dachpamper.
    tritt meistens bei DIY- leuten und bei beratung durch die baumärkte/baustoffhändler in bezug auf dampfsperren, dampfbremsen, winddichtigkeit usw. auf.
    beschreib mal deinen aufbau in der kehlbalkenebene mit angabe der materialien.

    gruss aus de pfalz
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  6. #5

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    Was gunther sagen will:

    Befindet sich raumseitig (der Raum der unter der Dämmung liegt) eine Dampfsperre? Wie ist da der genaue Deckenaufbau?

    Gruß,
    Rene'
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  7. #6
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    Im kompletten 2. Stock befindet sich eine Dampfbremse.

    Folie vom Fachhändler. Ursa Seco PE Dampfbremsfolie mit Primur Klebstoff an der Wand verklebt. Übergänge und Tackernadeln mit Sicrall Dichtband abgeklebt.

    Dachaufbau ist unten dargestellt.





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  8. #7
    Themenstarter

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    Überlege aktuell noch die Seiten mit 6cm Styropor abzudichten, damit der Ringanker zu ist und von der Seite auch keine Kalte Luft an die Glaswolle ran kommt.

    Im Bild unten rot dargestellt.

    Wollte aber zuerst abklären ob ich nicht ein größeres Problem habe, bevor ich das noch alles zu mache und dann nicht sehe was dahinter passiert.

    Aber generelle Frage: Es ist also absolut unnormal, dass sich dort Wasser bildet?

    Weil auch wenn die Dampfsperre dicht ist, dann kommt aber doch noch Wärme nach oben die das ganze verursachen kann. Vorallem bei den aktuellen -8°.
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  9. #8

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    hallo
    bei ursa find ich nur diffusionsoffene bahnen und keine dampfsperren.
    sd-wert 02-0,5 ist nix für eine dampfsperre.

    gruss aus de pfalz
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  10. #9
    Avatar von Vossi
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    Wenn die Dampfsperre dicht ist kommt es bei sachgemässer Dämmung nicht zu Kondensatausfall. So einfach ist das. Und bei -8° fällt auch auf Deinem Dachboden nicht soviel Umgebungsfeuchte an, die so ein Schadenbild verursachen kann...
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  11. #10
    Avatar von Vossi
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    Danke Gunter.... Obwohl die Seco Pro 100 dicht sein sollte, wenn es die ist...
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  12. #11

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    Wollte aber zuerst abklären ob ich nicht ein größeres Problem habe, bevor ich das noch alles zu mache und dann nicht sehe was dahinter passiert.
    hallo
    du hast ein problem in der ganzen fläche - glaub ich-
    die wärme die da durch geht ist nicht das problem sondern die luftfeuchtigkeit lies mal im forum vielleicht wirds dir dann klar wo der knackpunkt liegt.
    versuchs mal, warme luft kann mehr feuchtigkeit aufnehmen wie kalte luft. bei einem durchgang durch deine bauteile wird die luft immer kälter und am sogenanten taupunkt ist 100% sättigung erreicht. bei weiterer abkühlung bildet sich an kalten bauteilen nun kondensatfeuchte und das sind bei dir die spanplatten die zudem noch einen wasserdampf-diffusionswiderstand haben der möglicherweise höher ist wie bei dem ursa-gedöns.
    mit 6cm styro erreichste garnix den die bauphysik kannste nicht austricksen.

    gruss aus de pfalz
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  13. #12

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    hallo
    lies mal hier
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserd...ionswiderstand
    vieleicht wirds dann klar.
    sd=100 der ursa bei 0,2mm dicke ????????

    gruss aus de pfalz
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    vergrössert euch mal das foto

    konstr. ist nach oben nicht konsequent wärmegedämmt, nach aussen nicht konsequent luftdicht.
    planer und verarbeiter in den kerker



    sollen wir noch a bisserl über die folie sinnieren?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Vossi
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    Das würde dann ja einen notwendigen Rückbau bedeuten...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    die wärme die da durch geht ist nicht das problem sondern die luftfeuchtigkeit lies mal im forum vielleicht wirds dir dann klar wo der knackpunkt liegt.
    Nicht Knackpunkt, Taupunkt!
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