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Leckagesuche Blowerdoor

Diskutiere Leckagesuche Blowerdoor im Forum Trockenbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von Hansal
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    Leckagesuche Blowerdoor

    Freitag wird bei uns eine Leckagesuche mittels Blowerdoor und Thermographie durchgeführt.
    Nach meinem Gefühl ist der GÜ nicht wirklich interessiert Leckagen zu finden.
    Der Bowerdoormensch wird vom GÜ bezahlt.

    Habt ihr Tipps auf was ich achten sollte, damit der Test ordnungsgemäß
    Durchgeführt wird?
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  2. Leckagesuche Blowerdoor

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  3. #2

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    Wenn die Leckagen mit Thermographie ermittelt werden (bei
    Unterdruck von innen), ist das schon mal sehr gut und nicht
    Standard. Wir sollten da die Hütte vorher zwei Tage kräftig
    heizen und keine Fenster/Türen aufmachen soweit irgendwie
    möglich. Messung vorzugsweise vormittags, damit es draußen
    noch schön kalt ist. Überprüfe selber vorher kritisch, ob alle
    Siphons gefüllt sind, Rohre nach draußen abgedichtet etc.
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  4. #3

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    Bei uns wurde keine Thermographie durchgeführt, nur Druckmessung. Während dieser Messung ging der Prüfer mit Rauch an mögliche Stellen und es zeigte sich genau, dass es dort nicht dicht war (einige Stellen hatten wir schon selbst gefunden und markiert); die Aussage war dann trotzdem, dass weitgehend Dichtigkeit besteht.
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  5. #4

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    Hallo,

    wenn Du die Möglichkeit hast, zu heizen, dann heize ordentlich.
    Im Idealfall hast Du mindestens 10K Temperaturdifferenz zwischen Außen und Innen, dann hat man genügend Kontrast, um Leckagen zu finden.
    Mindestens 1/2h Unterdruck fahren, damit sich eventuelle Leckagestellen auskühlen können. Normalerweise hat die Thermografiekamera ein externes Display, dann kannst Du mit schauen, was der SV in seiner Kamera sieht.

    Wir hatten unseren BDT vor gut 2 Wochen und hatten 3 Tage lang vorher geheizt. Draußen waren es -3°C, drinnen ca. 15 °C also gute Voraussetzungen.
    Nachdem wir bei der Unterdruckmessung einen n50-Wert von 0,6 hatten, meinte der SV, dass wir eigentlich keine Leckageortung bräuchten.
    Ich habe im Dachgeschoss aber trotzdem darauf bestanden, dass wir die Dampfsperre komplett unter die Lupe nehmen und es wurden tatsächlich 3 Kleinleckagen gefunden. Inwieweit diese Schadenspotenzial hatten, weiß ich nicht, aber so bin ich auf der sicheren Seite. Der Trockenbauer und der Architekt waren mit anwesend und der Trockenbauer hat auch direkt die Leckagen geschlossen.

    Vermutlich hätten wir dann mit Feintuning noch einiges am n50-Wert machen können (kein einziges Fenster war/ist richtig eingestellt, einige Außensteckdosen warten noch auf die Luftdichteinsätze), aber das ist dann mehr Zahlenspielerei.
    Ich weiß jetzt, dass die Basis stimmt und dass keine schadensträchtigen Leckagen im Bereich der Dampfsperre vorliegen.
    Dass die Fenster noch eingestellt werden müssen und die Steckdosen alle noch abgedichtet werden ist ja selbstverständlich.
    Vielleicht mache ich in einem Jahr, nach ca. 9 Monaten bewohnen nochmal einen Bestätigungstest.
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