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Glaswolle/Steinwolle oder Hanf/Holzfaser

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  1. #1

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    Glaswolle/Steinwolle oder Hanf/Holzfaser

    Hallo liebe Experten,

    wir überlegen momentan wie wir die oberste Geschossdecke dämmen (unbeheizter Satteldachboden). Wir bekommen 20 cm starke Dämmung unter. Hanf kostes ca. das 3-fache von Glaswolle oder Steinwolle und wir hätten gerne gewusst, ob dieses ökologische Material seinen Mehrpreis (in dieser Höhe) wert ist...

    Glaswolle/Steinwolle gibt es teilweise mit dem blauen Engel... ist natürlich sicher unangenehmer zu verarbeiten wie der Naturdämmstoff aber muss ich hinsichtlich der Gesundheit Bedenken haben?

    Vielen Dank für Meinungen / Hinweise.
    Danke und Grüße
    Daniel
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  2. Glaswolle/Steinwolle oder Hanf/Holzfaser

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  3. #2
    Avatar von Reinsch
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    Für manche ist der Mehrpreis eines Deutschen Autos gegenüber eines französischen oder Japanischen gerechtfertigt. Für andere nicht.
    Ich denke es kommt drauf an wie schwer du die Merkmale der verschiedenen Materialien gewichtest.( Verarbeitung , Dämmwert , Ökologie ,chemische Zusatzstoffe wegen evtl. bestehender Allergien ....)
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  4. #3

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    Zitat Zitat von prinz1809 Beitrag anzeigen
    Material seinen Mehrpreis (in dieser Höhe) wert ist...
    Definiere "Wert"
    Welcher Wertemaßstab soll gelten?
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  5. #4

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    Glas/Steinwolle oder Hanf/Holzfaser

    Hallo,

    ich bin derzeit auch noch mit den gleichen Überlegungen beschäftigt, wie der Eröffner dieses Beitrages.
    Mein beauftragter Energieberater empfiehlt Hanf oder Holzfaser.
    Diese Stoffe wären einmal ein besserer Hitze- und Schallschutz und zum anderen würden diese Stoffe besser wieder austrocknen, falls doch einmal aus welchen Gründen auch immer Feuchtigkeit auftreten würde.
    Voraussetzung wäre natürlich auch hier eine fachlich einwandfreie luftdichte Verarbeitung entsprechend den Regeln des Herstellers bzw. den geltenden Richtlinien.
    Die ökologische Bilanz bei der Herstellung des Dämmstoffes lasse ich mal außen vor.
    Wesentliches Kriterium für mich wäre wie gesagt, der angeblich bessere Hitze-, Schallschutz und verbesserte Rücktrocknung, da angeblich z.B. Glaswolle bei Feuchtigkeit zusammensackt und die Dämmwirkung verlorengeht.
    Ob der doch erhebliche Mehrpreis für diese biologischen Dämmstoffe insgesamt gerechtfertigt ist, wird wohl niemand konkret berechnen können.
    Ich glaube, der Anteil dieser Dämmstoffe insgesamt liegt bei unter 20 %, die Herstellungskosten dürften im Vergleich zu den industriell gefertigten bekannten Stoffen deutlich höher sein.
    Letztendlich dürfte es wohl eine Glaubensfrage sein.
    Wenn sich jemand für Hanf oder Holzfaser entscheidet, kann der Preis nicht im Vordergrund stehen.
    Ist der Mehrpreis für Bioprodukte, für Elektroautos, für eine Pelletsheizung gerechtfertigt, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
    Ich jedenfalls habe derzeit Glaswolle zwischen den Sparren, die aufgrund von Diff. im Firstbereich zusammengefallen, schwarz geworden ist und mit den Jahren hat die Dämmfunktion immer mehr nachgelassen, so dass sich die Feuchtigkeit auf die Wände übertragen hat. Ich möchte nun das ganze Zeug weg haben und werde nun entweder mit Hanf oder Holzfaser die Dämmung neu aufbauen.
    Mir ist allerdings auch klar, dass der Schadensbefall nicht primär der Glaswolle zuzuschreiben ist, sondern großteils der Tatsache, dass in 1978 eben nicht besonders sorgfältig bei der Einbringung der Dämmung gearbeitet wurde und das Thema Luftdichtheit z.B. damals für viele noch ein Fremdwort war.
    Bin nur noch am überlegen, ob Hanf oder Holzfaser.
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