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  1. #1

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    Frage Putz nass und doch nicht nass

    Hallo Ihr,

    ich habe jetzt tagelang gegoogelt und überlegt, aber ich komme einfach nicht weiter. Das Problem ist folgendes:

    Ich wohne in einem Altbau von 1800.
    Im Erdgeschoss habe ich an einer Wandseite immer wieder einen Fleck gehabt. Für mich war klar, dass kann nur Nässe sein.
    Also Tapeten ab, Mauerwerk 4 Wochen trocknen lassen und dann sich die Sache mal genau begucken. Doch dann gings erst richtig los.

    Der "Feuchtigkeitsbereich" ist nur in einem ovalen bereich von etwa 2m in der Höhe und 1m in der Breite.
    Ich habe den Putz in dem Bereich teilweise abgeschlagen um zu sehen, was darunter ist. (Kabel, Eisen, sonstwas). Der Abgeschlagen putz ist laut Messgerät so nass, dass es spritzen müsste. War er aber nicht. Ich habe mehr in der Nase als im Staubsauger gehabt so pulvertrocken war er.
    Die Ziegelsteine darunter sind laut Messgerät allemal feucht.
    Wie kann das sein, dass der Putz "feucht" ist, die Steine darunter meist trocken und alles so staubt, als wenn ich in der Wüste gebaut hätte?
    Und wie kann das ganze trockene Zeug doch noch Flecken auf der Tapete machen? Bildernägel gab an der Stelle nie und Möbel standen auch keine davor.
    Ich hoffe ihr habt eine Lösung für mein verwirrendes Problem, oder eine Idee an was es liegen könnte.
    Ich habe auch ein 2. Referenzmessgerät zur Hilfe genommen. Selbes Ergebnis.

    Gruß
    Peter
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  2. Putz nass und doch nicht nass

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  3. #2
    Baukram
    Gast
    haste mal von außen geschaut?
    evtl der Außenputz nicht ok. irgendwo im Außenbereich eine schadhafte Stelle?
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  4. #3

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    Was für "Meßgeräte"?
    Und Dir gehört die Wohnung bzw. das Haus...?
    Fotos haste keine?
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  5. #4
    Avatar von susannede
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    Eindeutig ein Fall für Akte X.
    Außenwand ?
    Putzprobe entnehmen / Putzvergleich durchziehen mit Stellen, wo kein sichtbarer Fleck war.
    Hydrophil ?
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  6. #5
    Baukram
    Gast
    Zitat Zitat von susannede Beitrag anzeigen
    Eindeutig ein Fall für Akte X.
    Außenwand ?
    Putzprobe entnehmen / Putzvergleich durchziehen mit Stellen, wo kein sichtbarer Fleck war.
    Hydrophil ?
    wenn man das dem Fragesteller noch plausiebel erklären könnte, ja dann wäre das super
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  7. #6
    Avatar von Hundertwasser
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    Möglicherweise Salze im Putz. Das gibt manchmal Flecken die sehen aus wie feucht. Außerdem bringen Salze die Feuchtigkeitsanzeige zum Ausschlagen. Ist aber ohne weitere Infos spekulativ.
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  8. #7
    Avatar von susannede
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    @ Baukram ... ich dachte, es wäre deutlich.

    Eventuell Vermischung von zementären und unzementären Baustoffen.
    Sozusagen inzwischen wieder "trockengefallenes" Sulfattreiben.
    Kann man nur rausfinden, in dem man vergleichend öffnet und sich die Putze / Untergründe und die Struktur ansieht. Des kann er als Laie aber sowieso nicht.

    Insofern bleibt nur zumachen und abwarten.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo Ihr,

    An der Außenwand ist ebenfalls keine Beschädigung zu erkennen.

    Als Messgerät habe ich ein Trotec 650 und ein Leihgerät benutzt,
    an dessen Hersteller ich mich aber nicht mehr erinnern kann.

    Werde morgen mal den Putz, den ich herausgeschlagen habe auf
    einem Brett verteilen und dann nochmal messen. Sollte er wirklich leiten
    könnte da wirklich irgendetwas drin sein, was leitet wie Salze oder so.

    Besten Dank erstmal für Eure Stellungnahmen. Vielleicht kann man ja die X-Akten doch wieder öffnen ;-)

    Gruß
    Peter
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  10. #9

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    Da schlägt einer zwei Quadratmeter Putz ab, nur weil ein Messgerät irgendwas anzeigt und wir sollen das glauben?

    Wie verkümmert müssen denn die sensorischen Fähigkeiten sein, um so mit Bauwerken umzugehen?
    Was erfolgt als Nächstes? Totalabriss?

    War das zweite Gerät auch ein kapazitives Messgerät mit Kugel?
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  11. #10

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    Ich les da nur was von "teilweise abgeschlagen".
    Also hoffentlich doch nicht die ganzen 2 m².


    @ Plexiglaser

    Diese Rückfragen hast Du übersehen:

    Und Dir gehört die Wohnung bzw. das Haus...?
    Fotos haste keine?
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Das genannte Gerät mißt dielektrisch.
    Also nicht die tatsächliche Feuchtigkeit, sondern die Dielektrizitätskonstante des Baustoffs.

    Da kann bereits abweichendes Material zu deutlicher Änderung der Anzeige führen, ohne daß unterschiedlicher Feuchtegehalt vorliegt!
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  14. #12
    Themenstarter

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    Nein, ich schlage keine 2 m² Putz ab.
    Habe ein Problem an der Wand, nicht im Kopf.
    Es sind drei etwa handflächengroße Teststellen.

    Das zweite Messgerät funktionierte über 2 Spitzen. Somit leicht andere Ergebnisse zueinander, aber trotzdem klar in der Interpretation.

    Das Haus gehört meinen Eltern. Fotos kann ich nochmal machen.

    Habe den alten Putz nochmal durchgemessen.
    (Fensterbank mit Messgerät geprüft, Putz mögl. gleichmäßig drüber und erneut geprüft)
    Der Wert lag hier knapp bei trocken. Meiner Meinung sagt dieser Wert allerdings nichts aus, da die Messumgebung doch grob verändert wurde.

    Ich werde am Wochenende die Stellen wieder zu machen und hoffen das es nicht wieder durch kommt. Wenn es um diese Stellen herum wieder durchkommt ist die Sache klar.
    Wenn der Fleck gleichmäßig wird, wirds halt wieder eine Baustelle.
    Wenn nix passiert wärs mir aber am liebsten.
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