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Feuchtigkeit im Haus?! Dach undicht oder was ist das Problem?!

Diskutiere Feuchtigkeit im Haus?! Dach undicht oder was ist das Problem?! im Forum Holzrahmenbau / Holztafelbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Feuchtigkeit im Haus?! Dach undicht oder was ist das Problem?!

    Hallo Zusammen,

    Ich benötige Eure HILFE !

    Ich stehe jetzt ca. 2 Monate vor der Fertigstellung meines Eigenheims und habe Samstag einen kleinen Schock bekommen. Alle meine Räume befinden sich im Erdgeschoss, das heißt ich habe komplett ebenerdig gebaut. 3 Räumen habe ich so gebaut, das diese bis in die Dachspitze/First offen sind. Hier musste ich also die Dachschrägen dämmen was ich schon fertig gestellt habe. Darunter dann die diffusionsoffene Dach- und Wandfolie, Lattenkonstruktion und die Rigibsplatten. Wie man das halt so macht. Nun musste ich bei einem Raum noch ein Entlüftungsrohr für den Abfluss legen, das durch die Dachschräge nach draußen geht (Lüfterziegel). Hier musste ich dafür die Glaswolle noch einmal aufschneiden und musste erschreckend feststellen, das die Glaswolle oberhalb komplett nass ist, also direkt unter der Dachfolie.
    Ist das normal, kommt das durch die Feuchtigkeit die aus dem Haus geht? Ich mache mir jetzt natürlich Sorgen ob irgendwas nicht stimmt. Die Heizung läuft natürlich nur auf Sparflamme da ich ja noch nicht drin wohne und das Geld zum Fenster raus werfen will. Habe ich ein Problem oder ist das normal? Muss ich die Fenster auflassen oder oder oder? Ich wäre Euch dankbar wenn Ihr mir sagen könnt, was ich tun muss.

    Gruß
    Impala
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  2. Feuchtigkeit im Haus?! Dach undicht oder was ist das Problem?!

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast

    Du hast ein Problem...

    ... welches das genau ist, kann man nur nach genauer Detailkenntnis und Termin vor Ort lokalisieren.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Impala65 Beitrag anzeigen
    ... Dachschrägen dämmen was ich schon fertig gestellt habe. Darunter dann die diffusionsoffene Dach- und Wandfolie, Lattenkonstruktion und die Rigibsplatten. Wie man das halt so macht.
    Wernn der Schichtenaufbau tatsächlich wie von Dir geschrieben mit einer diffusionsoffenen Folie auf der warmen Seite der Dämmung ausgeführt wurde, ist genau dies die Ursache Deines Problems: Es kommt zum Tauwasserausfall in der Dachdämmung. Je nach genauem Aufbau ist dort sehr wahrscheinlich eine Dampsperre oder zumindest eine Dampfbremse erforderlich.
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  5. #4
    MoRüBe
    Gast

    Tischär...

    ... so blöd kann doch niemand sein? Oder doch?
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  6. #5

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    Siehe Post 3...

    Ansomnsten: sind alle Anschlüsse sorgfältig ausgeführt und damit dicht?

    Wie ist der genaue Aufbau? (sd-Wert...) der Unterspannbahn, etc...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von MoRüBe Beitrag anzeigen
    ... so blöd kann doch niemand sein? Oder doch?
    'mer weiß es net ...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Sorry, hatte die Folie falsch beschrieben. Ich dachte die heißt diffusionsoffen da die Feuchtigkeit raus kann aber nicht rein. Hatte wohl was in den falschen Hals gekriegt. Die Folie ist eine "Dampfbremsfolie" (farbe blau).
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Impala65 Beitrag anzeigen
    Sorry, hatte die Folie falsch beschrieben. Ich dachte die heißt diffusionsoffen da die Feuchtigkeit raus kann aber nicht rein. Hatte wohl was in den falschen Hals gekriegt. Die Folie ist eine "Dampfbremsfolie" (farbe blau).
    Jetzt 'mal "Butter bei die Fische": Wie heißt Deine Folie genau und welchen Sd-Wert hat sie nach Herstellerangabe?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Die heisst: Dampfbremsfolie blau SD-Wert>100 4x25m
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Impala65 Beitrag anzeigen
    Die heisst: Dampfbremsfolie blau SD-Wert>100 4x25m
    Na dann war's ja wirklich nur ein falscher Begriff und es sind andere Ursachen zu vermuten: Mangelnde seitliche Andichtung, lokale Beschädigung(en), äußere Undichtigkeit, aber das lässt sich wie schon geschrieben eigentlich nur bei einem Ortstermin vernünftig beantworten.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Na dann war's ja wirklich nur ein falscher Begriff und es sind andere Ursachen zu vermuten: Mangelnde seitliche Andichtung, lokale Beschädigung(en), äußere Undichtigkeit...
    ...Neubaufeuchte

    Ist es wirklich ein Holzrahmenbau?

    Wie war denn der Bauablauf? Also wann kam Innenputz, Estrich, wann wurde die Heizung in Betrieb genommen/Aufheizprogramm der Fußbodenheizung?
    Wie wurden die Anschlüsse an Innenwände ausgeführt?
    Wie ist der weitere Dachaufbau nach oben?
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  13. #12
    Themenstarter

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    Ja es ist ein Holzrahmenbau.

    Ablauf:
    Baustart: 07.2010
    Innenputz: keiner, ist ja Holzrahmenbau. Also alles Trockenbau (Rigibs).
    Estrich: 10.2011
    Heizung: 10.2011 (Inbetriebnahme 2 Wochen nach Estrich)
    Überall Fußbodenheizung, Aufheizprotokoll durchlaufen
    Anschlüsse Innenwände: was ist gemeint mit „Ausführung“ und welche Anschlüsse? Leitungen oder Elektro?
    Dachaufbau: Haus ist komplett ebenerdig, 3 Räume sind bis in den First offen.
    Die Decke ist bei den normalen Räumen mit Glaswolle gedämmt. Bei den 3 „offenen“ Räumen sind die Dachschrägen gedämmt. Aufbau von innen nach außen: Rigibs, Unterkonstruktion, Dampfbremsfolie, Glaswolle zwischen den Sparren, Dachunterspannbahn und die Ziegeln.

    Reicht das an Infos ?!
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  14. #13

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    Nö. Suche mal im Forum nach dem Thema "Kondenswasser" und Innenwände", da z.B. durch die Innenwände (Ritzen, Elektroinstallation, etc...) warme Luft in die Dämmschicht ziehen kann. (Kann auch in die Aussenwand gehen, wenn dort nicht Luftdicht gearbeitet wurde, etc.)
    Ebenso das thema Übergang Dampfsperre - Wände, mit dem Thema Abreissen durch Bautelbewegung und vieles anderes mehr. Das ganze Thema Durchdringungen (Rohre, Balken, elektrische Leitungen...)
    Ein unendlicher Themenbereich bei dem man hier Wochenlang lesen kann, und einem beim Lesen so diverse Kronleuchter aufgehen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    MoRüBe
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    allein hier...

    Zitat Zitat von Impala65 Beitrag anzeigen
    Dachaufbau: Haus ist komplett ebenerdig, 3 Räume sind bis in den First offen.

    ... gibts in den Übergängen schon eine mögliche Fehlerquote von 98 %

    Deswegen: Es hilft nur eine Ortsbesichtigung
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  17. #15
    Themenstarter

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    Sorry aber das müsst Ihr mir erklären. Mal angenommen ich habe das Haus nicht perfekt zu 100% luftdicht abgeklebt (was bestimmt so sein wird), was hat das damit zu tun ob sich oberhalb der Glaswolle die Feuchtigkeit sammelt?
    Ich bin kein Profi aber es interessiert mich einfach. Ich hätte jetzt gesagt, das es an der Restfeuchte im Haus liegt. Und da die Heizung bei mir auf sparflamme läuft, die Ziegeln bei dem Wetter immer naß sind,
    die Feuchtigkeit keine Chance hat komplett nach außen weg zu gehen.
    Was meine Innenwände angeht: die haben keinen direkten Anschluss zur Außenwand. Stehen sozusagen als Raumtrenner für sich als eigenes geschlossenes Wandelement.
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