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Kampfmittelräumdienst/Gefahrenerkundung (Hamburg)

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  1. #1

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    Kampfmittelräumdienst/Gefahrenerkundung (Hamburg)

    Hallo liebe Bauexperten,

    ich habe ein paar Fragen zur Gefahrenerkundung/Kampfmittelräumung, mir ist insbesondere unklar, wie das in Hamburg in der Praxis abläuft:

    1. Muss ich bei jedem Neubau eine Gefahrenprüfung durchführen lassen, also eine Anfrage bei der Feuerwehr stellen? Insbesondere auch, wenn nach dem Krieg schon mal auf dem Gelände gebaut wurde?

    2. Wie ist der weitere Ablauf? Wenn ein Verdacht besteht, wie geht es weiter? Wie lange und wie teuer sind welche weiteren Untersuchungen?

    3. Was kostet die Erkundung/Sondierung mit einem privaten Anbieter? Gibt es Empfehlungen?

    Vielen Dank!
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  2. Kampfmittelräumdienst/Gefahrenerkundung (Hamburg)

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  3. #2

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    1. eine prüfung muss erfolgen, wenn verdachtsmomente bestehen. am besten bei der zuständigen behörde erkundigen. die haben luftbildaufnahmen der früheren allierten. da kann einiges ausgesagt werden. bei der feuerwehr wird das nicht bearbeitet, zumindest nicht in berlin. wenn auf dem gelände nach dem krieg gebaut war, dann muss nicht untersucht werden, so fern nicht die alten bauumrisse überschritten werden. z. b. wird tiefer gebaut als ursprünglich, sollte untersucht werden. im berliner boden - sand - können bomben als blindgänger bis zu 8 m tiefe liegen.

    2. wenn verdachtsmomente bestehen, wird untersucht, egal wie lange es dauert und was es kostet. ich kenne nur, dass solche arbeiten nach zeitaufwand abgewickelt werden. entscheidend ist auch das zum einsatz gelangende gerät, muss viel von hand vorsichtig freigelegt werden etc.

    3. ist in 2. bereits beantwortet. hamburger firmen kenne ich nicht. branchenverzeichnis, empfehlungen der behörden, die haben bestimmt eine liste zertifizierter unternehmen.
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  4. #3
    Avatar von Flocke
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    Spätestens wenn die Wasserwerke kommen, wird ein Nachweis über Kampfmittelfreiheit verlangt. Alternativ wird ein Mitarbeiter der Wasswewerke mit der Kontrolle der Schachtarbeiten betraut ( Ist günstiger und schneller)
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  5. #4

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    wie lange ist denn so Eure Wartezeit in letzter Zeit gewesen? Uns haben die am Telefon was von 30 Wochen gesagt.
    Für das Bodengutachten hat dieser einen Feuerwerker mitgenommen. Wird das bei den Aushubarbeiten auch ausreichen? Also dass man einen Feuerwerker dabei hat, wenn die Bestätigung für Kampfmittelfreiheit noch nicht da ist? Unser Bauträger meint, das geht, ich bin da etwas skeptisch.
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  6. #5

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    [QUOTE=JNeubau;692007...1. Muss ich bei jedem Neubau eine Gefahrenprüfung durchführen lassen...[/QUOTE]

    wenn es ein bauträger ist, gehört ihm das grundstück.
    weshalb solltest du eine gefahrenprüfung durchführen lassen?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Kamino77 Beitrag anzeigen
    Also dass man einen Feuerwerker dabei hat, wenn die Bestätigung für Kampfmittelfreiheit noch nicht da ist? Unser Bauträger meint, das geht, ich bin da etwas skeptisch.
    Danke - einmal miterlebt.
    Da steht einer am Baugrubenrand, zeigt dem Baggerfahrer, wo er als nächstes die Schaufel anzusetzen hat, schaut in die Schaufel, dann darf er auf den LKW kippen, auf dem LKW das ausgekippte Material ansehen, nächste Stelle anweisen, .......

    Der Mann von den Feuerwerkern hat alleine hochgerechnet 10 k€ gekostet, ausserdem noch der zeitliche Mehraufwand für den Baggerfahrer, wenn der so langsam baggern muss.
    Die Grube hätte vielleicht für ein breites Doppelhaus gereicht.

    Gefunden wurde nix ausser eine Luftminenhülle (aufgesprengt). Wäre was gefunden worden, wärs noch deutlich teurer gekommen, weil dann eine reine Sichtprüfung wohl nicht mehr gereicht hätte.
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