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  1. #1

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    Übergang EG zu KG

    Hallo zusammen,
    bei unserem Neubau gab's beim Gießen der Kellerplatte ein, nennen wir es, kleines Mißverständnis, wodurch die Platte auf jeder Seite 15cm zu groß geworden ist. Dass die Platte zu groß ist und das nicht hätte passieren dürfen, soll gar nicht das Thema sein, vielmehr würde ich gerne diskutieren, wie wir den Übergang vom KG zum EG am besten gestalten können. (Bitte keine Ratschläge wie "rausreissen und neumachen..." )

    Die Kellerwände konnten wir nicht ohne Weiteres nach innen ziehen, da der Keller aus WU-Beton gebaut wurde, und die Anschlußbleche in der Platte verlegt sind... Wir prüfen grade mit dem Bauamt, ob wir das OG auch größer machen dürfen (das wäre das Einfachste...), sieht aber nicht richtig gut aus, da wir an 3 Seiten bereits an der Grenze des Bebauungsfensters sind.

    Dies ist der aktuelle Vorschlag unseres Architekten:

    Name:  Detail KG-EG.jpg
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Größe:  36.4 KB

    Die Kellerwand besteht insges. aus 25cm Beton, das kleinkarierte zeigt die Beton-"Schalungsplatten" (oder wie auch immer die heissen) und dazwischen ist der eingegossene Beton. Das führt dazu, dass man rundrum das Blech sehen wird und auch die Anschlußpunkte an den Fenstern (Fensterbank vs. durchgängiges Blech) sind noch nicht final abgesprochen. Habt Ihr alternative Vorschläge, wie man das
    a) wasserdichter
    und
    b) ansehnlicher
    machen kann?

    Vielen Dank schon mal - Julius

    PS: Die Last ist mit dem Statiker abgesprochen - das geht wohl so, werde ich mir definitiv separat schriftlich geben lassen...
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  2. Übergang EG zu KG

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  3. #2

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    Also ist das Kellergeschoss nun ringsum quasi 15cm größer (nach allen Seiten)?!

    Okay...wundert mich nur wie das mit den Filigranwänden noch paßt. Sieht zumindest so aus als ob das Filigranwände wären....

    Ist natürlich klar, dass die Decke über KG nun auch in alle Richtungen 15cm größer ist und erschwerend kommt hinzu, dass die aufgehende Wand des EG nicht mehr direkt über der Wand des KG positioniert ist. Hoffentlich paßt das wirklich. Ist der Bewehrungsplan der Decke denn geändert worden?

    Das mit dem 'rundum Blech sehen' habe ich nicht verstanden.
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  4. #3
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    Genau so ist's - jede Seite 15cm mehr. Die Wände haben natürlich nicht mehr gepasst, die Lücken sind verschalt worden und dann wurde das alles mit aufgefüllt.
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  5. #4

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    Aha. Was nicht passte wurde also passend gemacht....

    Gabs da sowas wie eine Planung drüber? Ist aber keine weisse Wanne?!
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  6. #5
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    Leider wirklich aus der Liga "was nicht passt...". Ist nicht als weisse Wanne geplant, nur der WU-Beton, das war's. Seh ich für den Moment nicht als so dramatisch an, ist letzten Endes der selbe Beton, die gelieferten Platten haben eine glattere Oberfläche, aber sonst ist doch alles gleich (Stahl wurde natürlich entsprechen in den Lücken eingebaut...)

    Was meinst Du mit der Planung drüber? Die ursprünglich Planung für den Übergang zw. KG und EG oder die Planung der Filigranwände? Der Fehler ist aufgefallen, bevor die Filigranteile auf der Baustelle waren. Die Position der zu schliessenden Lücken wurden zwischen dem Lieferanten der Betonteile, dem ausführenden Bauunternehmen und dem Architekten abgestimmt.
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  7. #6

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    Dies ist der aktuelle Vorschlag unseres Architekten
    Ihr habt also einen eigenen Planer? Schon mal nicht verkehrt!

    Eiegntlich ist hier schon ein wenig die Schuldfrage zu klären, da dann dieser ("der Schuldige") Gelegenheit bekommen sollte seinen Fehler auszubügeln. Das muß ja kein Abriss/ Rückbau sein !

    Wenn nun derRohbauer (aus welchen Gründen auch immer) zu groß gebaut hat, sollte er die Gelegenheit bekommen sich eine für Euch richtige (technisch + optisch) und für ihn günstige (finanziell!) auszudenken.

    Es ist nämlich schwierig bzw. kann schwierig sein jetzt selber etwas zu entwickeln (entwickeln zu lassen), daß dann umzusetzen und hinterher dem "Verursacher" in rechnung zu stellen, da dieser dann evtl. argumentieren könnte, man habe ihm keine Gelegenheit zu Nachbeserung/ Beseitigung gegeben und er hätte eine viel günstigere Lösung gehabt....daher: Vorsicht!

    Thomas
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  8. #7

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    Der Fehler ist aufgefallen, bevor die Filigranteile auf der Baustelle waren.
    ?????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????

    Der Fehler war bereits erkannt. Und dennoch würde das so betoniert????????????

    Thomas

    PS:
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    weil bopl und fugenbleche falsch waren ..
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  10. #9
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    Etwas verwirrend - folgende Reihenfolge:
    1) Botenplatte betonieren & Fugenbleche setzen
    2) Fehler fällt auf
    3) Absprechen, wo die Lücken geschalt werden sollen
    4) Filigranwände gestellt & Lücken geschalt
    5) Beton in die Wände gegossen

    Bezüglich der Zusatzkosten: Der Rohbauer weiss um seinen Fehler und kommt für die Mehrkosten auf, dafür sorgt unser Architekt. Ob die Mehrkosten über mehr Arbeitsaufwand beim Übergang oder beim Größerbauen des Hauses anfallen, können wir hier vernachlässigen.

    Worum es mir geht: Wie macht man einen solchen Übergang am besten?

    Danke - Julius

    @Thomas: Wir haben schon mehrfach gemerkt, dass der eigene Architekt viele Vorteile mit sich bringt
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  11. #10

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    Zitat Zitat von juliusg Beitrag anzeigen
    Was meinst Du mit der Planung drüber?
    Damit meinte ich halt, dass die verantwortlichen Planer das Schliessen der Lücken entspr. planen wie es wohl auch wie Du geschrieben hast, passiert ist. Nicht, dass die Baufirma da 'irgendwas' gemacht hat.

    Ansonsten ist wie schon von Thomas angemerkt "Vorsicht" geboten. Nicht nur bzgl. finanziell, sondern auch oder gerade bzgl. der Technik. Nicht, dass hier Baumängel entstehen, die Tragfähigkeit und/ oder Gebrauchstauglichkeit beeinträchtigen.

    Bzgl. weisser Wanne oder keiner weisser Wanne unbedingt nochmal prüfen. In oben dargestelltem Schnitt von Eurem Archi ist keine Abdichtung auf der Kellerwand vermerkt. Abdichtung auf dem Sockel dann aber schon.... das macht mich stutzig. Weiter macht es keinen Sinn für das Ausbetonieren der Filigranwände WU-Beton zu nehmen wenn keine weiße Wanne beabsichtigt ist.
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  12. #11
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    die Folie ist dort geplant, da der Keller quasi übersteht, also weiter hinausragt, als die Wand im Erdgeschoss.
    Bezüglich WU-Beton ohne weisser Wanne - sicherlich ein Thread für sich lohnend... Wir haben feinste Sandböden auf unserem Grundstück, die aktuell gewählte Variante wurde uns auch von unterschdl. Bauträgern vorgeschlagen...

    Nochmal bezüglich des Bleches - damit meine ich das in der Zeichnung als "Abdeckblech" bezeichnete Stück. Das sieht man halt, wenn man von aussen vor dem Haus steht.
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  13. #12

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    Überlegung (wenn auch egal, da ja bereits so betoniert wurde):

    Fugenbleche sitzen zu weit außen und landen quasi nicht im Betonkern der Doppelwände. Zu diesem Zeitpunkt wurde als Lösung ersonnen: Wir setzen die Elemente weiter nach außen, die sich durch das Heraussetzen ergebende Fehlstelle wird geschalt und mit betoniert, Fugenblche sintzen nun (technisch) wieder richtig.

    Wer hat diese Lösung ersonnen???? Der Architekt, der Rohbauer, der Statiker,...? so etwas hat ja darüber hinausgehende Konsequenzen...wie man sieht.

    Hätte man nicht mit Quellfugenbändern arbeiten können, die dann die Bleche erstzt hätten????

    Thomas
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  14. #13
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    Hi Thomas,
    es waren alle drei im Boot, als die Lösung gefunden wurde. Letzen Endes haben wir den aktuellen Stand und ich versuche, das Beste draus zu machen...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    ....Quellfugenband...schon mal gehört???? der Rohbauer/ der Planer/ der Statiker..meine ich
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  17. #15

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    hallo
    thomas b das kind liegt doch im brunnen.
    das detail in #1 ist nicht das gelbe vom ei da auf die dauer wartungsintensiv. abdichtung aussenliegend unter dem blech - kondensatanfall. blech nicht der hingucker.
    bei einem neubau eigentlich no go.
    sauberste lösung ist halt den bau um 15 cm zu vergrössern aber da werden die grenzabstände nicht mitspielen. aber wenn der keller aus dem boden schaut dann haste mit den abständen das gleiche problem.

    gruss aus de pfalz
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