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  1. #1

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    Schalldmmung im Altbau - Ascheschttung ersetzen? und Decken abhngen

    Hallo,
    Ich brauche dringend Euren Rat.

    Ich besitze ein Haus mit zwei Wohnungen, eine im EG und eine im OG.
    Die EG-Wohnung wird zurzeit komplett renoviert (Neue Heizung,Elektrik,Putz, Tren,...).

    Nun haben mchte ich gerne das Schallproblem verringern. Bisher konnte man Stimmen usw. sehr deutlich aus der OG-Wohnung hren.
    Die alten Decken waren abgehangen und wurden aufgrund von Beschdigungen und alter von mir entfernt (waren alte rigips decken).
    Da drunter kommen nun ganz viele dnne Hlzchen hervor die eine Ascheschttung halten. Teils ist die Ascheschttung kaum noch sichtbar so das man zum Fuboden der OG-Wohnung schauen kann (Holzdielen auf tragenden Balken).

    Nun sollen die Decken aufgrund von Wrmedmmung und Schallschutz neu abgehngt werden.

    1)Dabei stellt sich die Frage ob es nicht sinnvoll und vorallem erlaubt ist die alte Ascheschttung zu entfernen und durch z.B. Dmmwolle zu ersetzen und wenn die Ascheschttung entfernt wrde, ob eine Dampfsperre ntig bzw. zu empfehlen ist.

    2)Wie Dick sollte die Dmmung erfolgen reichen 20cm dicke Dmmwolle oder ist das zu wenig um einigermaen eine ordentliche Schall und Wrmedmmung zu haben?

    3)Erst der Putz an die Wand und dann Deckenabhngen oder Erst Decken abhngen und dann der Putz an die Wand?

    Wre super dankbar fr Euren Rat
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  2. Schalldmmung im Altbau - Ascheschttung ersetzen? und Decken abhngen

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  3. #2

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    masse, du brauchst masse fr schallschutz.
    deshalb haben sie die schttung eingebracht.

    asche wird es nicht sein, sondern irgendwelche schlacke?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von FoxyTroxy Beitrag anzeigen
    ...und durch z.B. Dmmwolle zu ersetzen
    Was verstehst Du unter "Dmm"wolle?

    Gru
    Ralf
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  5. #4

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    Da sollte man den ordnungsgemen Zustand wieder herstellen:
    Also Fehlbodenbretter wo ntig ersetzen, Rieselschutz einlegen, Gefach wieder mit geeigneter Schttung fllen.
    Danach Decke ober- und unterseitig entsprechend verkleiden.

    Man sieht:
    Nur von unten her ist das schwer zu machen.
    Geht notfalls auch, ist aber wesentlich aufwendiger (da nur in kleinen Abschnitten gearbeitet werden kann).
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Baumal Beitrag anzeigen
    asche wird es nicht sein, sondern irgendwelche schlacke?
    Naja was es genau ist wei ich auch nicht. Es ist jeden Falls scwarz grobkrnig und zerbrselt recht schnell.

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Was verstehst Du unter "Dmm"wolle?
    Mit Dmmwolle denke ich an diese gelbe Mineralwolle die man in Gipskartonwnden oder auf dem Dachboden zur Wrme und Geruschedmmung verwendet.


    Mhh von oben komm ich in nchster Zeit gar nicht ran. Deswegen berlege ich grade ob ich das was von der Schttung noch da ist zu belassen und damit nicht nochmehr raus brseln kann die Decke mit OSB-Holzplatten zu verschlieen und darunter nochmals die Decke 20cm mit einer Gipskartondecke (mit entsprechender Dmmwolle) abzuhngen.

    Dann kann ich wenn es mal so weit ist und der Mieter aus der OG-Wohnung raus ist die Schttung von oben ersetzen ohne Gefahr zulaufen das die alte Schttung mir die neue Decke der EG-WOhnung zerstrt.

    Oder spricht was gegen diese Idee?
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  7. #6

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    Nochmal:
    Dmmwolle nutzt dort (schalltechnisch) so gut wie NICHTS!

    Aber man kann durchaus die Gefache von unten reparieren und wieder befllen. Ist eben nur mhsamer, aber da offenbar sowieso Eigenleistung vorgesehen ist, nicht so tragisch.

    Ein Abhngen ist auch nicht zielfhrend.
    Wenn berhaupt, dann eine freitragende Decke unterziehen.

    Man kann auch eine UHB-Decke daraus machen lassen. Das ist aber etwas fr (ganz besondere) Fachleute. Und nicht billig, aber wirksam (verringert die Schwingneigung und erhht ggf. die Tragfhigkeit).
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  8. #7

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    Zitat Zitat von FoxyTroxy Beitrag anzeigen
    Mit Dmmwolle denke ich an diese gelbe Mineralwolle die man in Gipskartonwnden oder auf dem Dachboden zur Wrme und Geruschedmmung verwendet.
    Zur Schalldmmung ist das Zeug weniger geeignet. Man kann damit die Ausbreitung von Luftschall innerhalb der Decke etwas reduzieren, aber eine echte Schalldmmung erreicht man damit nicht. Dafr fehlt der Wolle schlichtweg die Masse.

    Die sogenannten "Steinwolle" hat eine etwas hhere Rohdichte und somit eine etwas bessere Schalldmmung, aber auch das wirkt sich nur bedingt auf das Schalldmmungsverhalten der Decke aus.

    Gru
    Ralf
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  9. #8

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    jetzt la doch mal diese schttung in ruhe!
    weshalb willst du die denn unbedingt loswerden?

    du wirst mit deiner idee mit dmmwolle den jetzigen
    schallschutz nur noch verschlechtern....

    alte gehwegplatten knntest du zustzlich zwischen die gefache
    legen, dann wrdest du was fr den schallschutz tun, was
    vermutlich statisch nicht mglich ist.

    wie gesagt masse, du brauchst masse.
    mit einer dmmwolle bringst du keine masse ein.
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Wie die Vorredner bereits geschrieben haben - wenn die Decke schonmal offen ist, muesste man eigentlich in die Gefache schwere Schuettung einbringen. Gefache sind die Zwischenraeume zwischen den Deckenbalken- da sind normalerweise Blindboeden reingehangen, in denen die Schuettung (frueher bevorzugt Schlacke) liegt.
    Da Du schreibst, Du kannst von unten die Dielen sehen, scheinen wohl keine Blindboeden und erst recht keine Schuettung vorhanden sein - das ist das Hauptproblem. Das von unten zu ergaenzen ist, wie schon geschrieben, schwierig aber moeglich.

    Nun zur "kleinen" Loesung, der Unterdecke: Die bringt am meisten, wenn sie zweilagig aus 12,5 mm GK ausgebildet ist und elastisch abgehaengt. Wenn GK-Decke, dann ist eine MiWo-Auflage zur Hohlraumbedaempfung sinnvoll. Aber top Schallschutz wird es so nicht; dafuer ist die Decke zu schwach.
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  12. #10
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    Vielen Dank fr Eure Hilfe!
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