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Auskragende Ecke abstützen

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  1. #1

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    Auskragende Ecke abstützen

    Hallo,

    in unserem Neubau möchten wir gerne den ursprünglich geplanten Standort für den Warmwasserspeicher ändern.
    Problem: Der neue Wunschstandort ist eine auskragende Ecke, welche nicht für die zusätzliche Last von 600kg ausgelegt ist. Siehe "Bild 1".
    Mit dem Statiken haben wir folgende Lösungen besprochen:

    * Eine Stahlstütze unter der Ecke, wie in den Bildern "Variante 1-1" und "Variante 1-2" mit der Holzlatte angedeutet. Die Stütze steht auf der Ecke der untersten Treppenstufe. Ist aus Sicht des Statikers OK.
    * Eine Stütze mit leichter Neigung wie mit dem KG-Rohr in "Variante 2" gezeigt. Unten steht die Stütze auf einer oberen Treppenstufe. Ist aus Sicht des Statikers ebenfalls OK.
    * Eine Stahlstütze, welche seitlich an die Betonplatte geschraubt ist und unten auf der Bodenplatte steht. Allerdings lehnt der Statiker das ab, weil eine seitliche Schraubverbindung nicht sicher genug wäre.

    Meine Frage: Wie bewertet Ihr die Lösungen? Habt Ihr evtl. sogar weitere Ideen? Gibt es haltbare Alternativen zur Schraubverbindung, z.B. ein angeschweißter Winkel oder ähnliches?
    Die dritte Idee wäre aus gestalterischer Sicht die optimale, da unter der Treppe ein kleiner Abstellraum entstehen soll und man die Stütze in der Wand verschwinden lassen könnte. Bei den beiden anderen Lösungen müsste der Tischler mit dem Treppengeländer "tricksen", aber befriedigend wäre das nicht.
    Ich hoffe deshalb trotzdem noch auf eine Lösung mit Variante 3, welche auch der Statiker unterstützt.
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  2. Auskragende Ecke abstützen

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  3. #2

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    hallo
    wand ins treppenauge mauern 17,5 -24 cm.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3

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    ist unten eine fussbodenheizung?
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  5. #4

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    hallo
    wand lässt sich auch mit fbh machen.

    gruss aus de pfalz
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  6. #5
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    Ja, unten ist eine FBH. Die Ecke befindet sich ja aber nicht direkt über dem Treppenauge. Die Wand würde also die Treppe schmaler machen? Würde die Wand dann auf dem Estrich stehen?
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  7. #6

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    hallo
    nix auf estrich stellen etwas stemmen muss man(n) schon. in bild #5 müsste 17,5 -24 die deckenkante noch greifen. ansonsten stahlplatte von unten an die decke dübeln- statiker arbeit.
    alles was da schräg drinnsteht sieht besch...en aus.
    auf der treppe abstützen nur wenn unter der treppe eine stütze bis auf die bopl. angeordnet wird.

    gruss aus de pfalz
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  8. #7
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    Hallo,

    das heißt also, die Treppe würde mit dieser Lösung noch schmaler werden :-(.
    Was wird dann mit dem FBH-Rohren gemacht, die im Estrich liegen?
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  9. #8

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    bevor du einen stahprügel schräg da einfügst - was total bescheuert aussieht - denk lieber über solch eine lösung nach und verkuppel das mit dem handlauf:

    steel.jpg

    nur als anregung zu verstehen, der statikus muss das rechnen!
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  10. #9

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    Die einzigen, die das lösen können, sind Dein laner und Dein Statiker zusammen mit Deinem FBH-Bauer

    Denn Du musst die Last auf der Sohle ableiten nicht auf dem schwimmenden Estrich!
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  11. #10

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    Für die Lasteinleitung durch den Estrich an der FBH vorbei in die Sohle könnte ich mir folgenden Lösungsansatz vorstellen, sofern es die Örtlichkeiten hergeben:
    Estrich im Bereich der Stütze öffnen und FBH lokalisieren. Platzverhältnisse prüfen.
    4 Gewindestangen (nach Bemessung) in ausreichendem Abstand zur FBH in den Beton mit Injektionsmörtel einkleben. Fußplatte der Stütze (mit 8 Muttern) so ausnivellieren, dass die FBH nicht belastet wird.
    Estrich und Bodenbelag ergänzen.
    So bliebe auch die Treppe unbelastet und die Durchgangsbreite bleibt erhalten.
    Die Stütze selber kann ggf. hinter einer Trockenbauverkleidung später mit verschwinden.

    Wenn die Stütze nicht seitlich an die auskragende Betonplatte gedübelt werden kann, könnte man eine Konsole an der Stütze anbringen (OK Konsole = UK Betonplatte) und zusätzlich die Stütze am Treppenlauf befestigen.
    Das als Anregung für Dich und den Statiker, der natürlich prüfen muss, ob die 4 Bolzen das so tragen oder ob weitere Maßnahmen z.B. Kanggen, Unterguss, etc. erforderlich sind.

    Gruß Holger
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  12. #11

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    hallo
    norbert du lastest die zusätzliche last auf dem gewendelten treppenlauf ab. wär ich vorsichtig.
    4 Gewindestangen (nach Bemessung)
    so ähnlich wäre mein vorschlag gewesen, aber warum soll ich dem statikus die arbeit machen. gehirn´schmalz wird nicht für lau vergeudet.
    gewindestäbe auf knicken nachweisen.

    gruss aus de pfalz
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  13. #12

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    Die Biegung im Anker ist wohl der Knick- äh nein Knackpunkt darum:
    der natürlich prüfen muss, ob die 4 Bolzen das so tragen
    Und wir reden hier nicht von 10er oder 12er Durchmessern. Eher ca. dopppelte.
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  15. #13

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    Gunther - das war ein vorschlag des statikus, geht natürlich nur auf der ersten stufe von unten - mitten drin sowieso nicht.
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  16. #14

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    Und wir reden hier nicht von 10er oder 12er Durchmessern. Eher ca. dopppelte.
    hallo
    abhängig von der bauteildicke des verankerungsgrundes.

    gruss aus de pfalz
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