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  1. #1

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    Mindeststärke für Gauben aus OSB ? (bei Verblechung)

    Hallo,

    Gauben aus OSB: Welche Mindeststärke der OSB-Platten ist Vorschrift? (bei äußerer Verblechung)

    Danke!
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  2. Mindeststärke für Gauben aus OSB ? (bei Verblechung)

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  3. #2

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    hallo
    statiker fragen da die grösse deiner gauben, fensteranteil, bauart, form, dachausführung usw. unklar ist.
    wenn du durch die baugebiete fährst sieht du mindestens genau soviele gaubenformen, - grössen wie es rezepte für schwarzwälderkirschtorte gibt.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
    Avatar von Flocke
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    Für die meisten Blech und schieferarbeiten wird eine Mindeststärke des Holzes von 24 mm als Untergrund gefordert. OSB sollte nicht von aussen aufgebracht werden.
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  5. #4

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    hallo
    ich bin davon ausgegangen, dass die osb die aussteifungsebene oder sonst was sein soll und nicht die unterkonstruktion für die zinkverkleidung.

    gruss aus de pfalz
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  6. #5
    Avatar von Flocke
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    Naja, ist vom TE auch schwammig formuliert. Wenns um Statik geht reichen die angaben sowieso nicht aus. Gaubentyp, Größe... Da braucht es schon mehr als nur GAUBE.
    Vorschift ist, was der Statiker fordert. Das kann so ziemlich alles sein.
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  7. #6
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    Danke für eure Antworten! Ja, Frage war ungenau. Es ist so:

    Mein Altbau bekam drei Gauben - sie sehen aus wie Flockes Avatar.
    1 große = ca. 3,50 x 3,50 u. an höchster Stelle ca. 3,80 m hoch.
    2 kleine = ca. 1,20 x 1,20 u. an höchster Stelle ca. 2,40 m hoch.

    Alle drei sind innen und außen aus 19 mm OSB. Dazwischen 8 mm Holzfaserdämmung. Keine Unterdeckung. Eigentlich war Zinkblech geplant, aber der Architekt empfahl Schiefer.
    Einen Statiker gab es nicht, war lt. Arch. nicht nötig.

    Die Gauben müssen jetzt ertüchtigt werden. Die Kosten soll ich als Sowiesokosten übernehmen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    OSB sollte nicht von aussen aufgebracht werden.
    Frage am Rande: Wieso?
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  9. #8

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    hallo
    nägel für schiefer haften schlecht.

    gruss aus de pfalz
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  10. #9
    Avatar von Flocke
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    Für Schieferarbeiten gilt eine Holzstärke von 24 mm.
    Der Gesamtaufbau ist nicht Zeitgemäß. Innen und aussen OSB ist für den Feuchtehaushalt sehr schlecht. Der Widerstand für Wasserdampf sollte nach aussen hin konstant abnehmen. Es kann ansonsten zu Durchfeuchtungen kommen.
    Eine aussen aufgebrachte OSB Platte verliert den großteil Ihrer Festigkeit und der Auszugswerte für Nägel, wenn Sie einmal durchnässt und aufgeblüht war. Sperrholz schrumpft bei trocknung wieder zurück und behält den Großteil seiner Eigenschaften. Für Schiefer nehme ich eigentlich immer Rauhspund. Die 24 mm werden in den Dachdeckerrichtlinien für Schieferarbeiten gefordert.
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  11. #10
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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Der Gesamtaufbau ist nicht Zeitgemäß. Innen und aussen OSB ist für den Feuchtehaushalt sehr schlecht. Der Widerstand für Wasserdampf sollte nach aussen hin konstant abnehmen. Es kann ansonsten zu Durchfeuchtungen kommen.
    Ja, und dazu kommt, dass innere OSB-Schalung an den Eckstößen nicht mit Bändern verklebt, sondern mit Silikon zugeschmiert wurde. Anschließend wurde verputzt, aber der Innenputz hält weder auf dem Silikon noch auf der OSB.
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  12. #11
    Avatar von Flocke
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    OSB in diese Stäke zu verputzen ist eh nicht der Hit. silcon hat in der Luftdichten Ebene nichts zu suchen, weil es weder ausreichend dichtet noch dauerhaft ist.
    Wer kam eigentlich auf die Idee mit 8 cm Dämmung(ich gehe mal von 8 cm statt 8mm aus)? Im Wandbereich dürfen es gerne auch 180mm werden.
    Will man OSB verputzen, sollte man entweder eine Putzträgerplatte aufbringen, z.B Gipsfaserplatte, oder einen geigneten Putzgrund auftragen.
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  13. #12
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    Hallo Flocke, das war alles die Planung von einem fähigen Architekten.

    Lösungsvorschlag des öbuv Beweissicherungs-SV für die Abdichtung der inneren Plattenstöße mit Silikon:

    "An den Gauben müssen die Seiten- und Frontflächen freigelegt werden. Direkt auf den OSB-Platten kann eine luftdichtende Vordeckbahn aufgebracht und an die Vordeckbahn des Hauptdaches angeschlossen werden."

    Hä, gilt nicht: Innen dichter als außen??? Gibt`s überhaupt so eine "luftdichtende Vordeckbahn" für außen?
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    ich hol das thema mal nach oben, hier sind ja auch
    einige öbuvs unterwegs

    nebenbei frag ich mich, wie kommt "deiner" auf das
    brett, sowas vorzuschlagen .. schön, wenn er plant
    hängt wohl von der beweisfrage ab?
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Für Schieferarbeiten gilt eine Holzstärke von 24 mm.
    Der Gesamtaufbau ist nicht Zeitgemäß. Innen und aussen OSB ist für den Feuchtehaushalt sehr schlecht. Der Widerstand für Wasserdampf sollte nach aussen hin konstant abnehmen. Es kann ansonsten zu Durchfeuchtungen kommen.
    Eine aussen aufgebrachte OSB Platte verliert den großteil Ihrer Festigkeit und der Auszugswerte für Nägel, wenn Sie einmal durchnässt und aufgeblüht war. Sperrholz schrumpft bei trocknung wieder zurück und behält den Großteil seiner Eigenschaften. Für Schiefer nehme ich eigentlich immer Rauhspund. Die 24 mm werden in den Dachdeckerrichtlinien für Schieferarbeiten gefordert.
    Da die Gaube aussen mit Blechen verkleidet wird, wie ist es dann mit der Dampfdissusion, so ein dampfdichtes Blech, aussen angebracht und kalt, da kondensiert doch so ziemlich alles was als Wasserdampf hinkommt.
    Oder wird bei Gauben wegen der relativ geringen Fläche die Kondensation von Wasserdampf durch diverse andere Effekte überlagert so dass es nicht zu Schäden kommt.
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  17. #15
    Avatar von Flocke
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    @Uban: Die Gaube des TE ist von aussen mit Schiefer bekleidet. Will man die Gaube mit Blechen bekleiden nimmt man eine Unterdeckbahn mit Ploypropylenmaschen unter das Blech. Mit dieser Bahn ist eine hinterlüftung der Blechtafeln gewährleistet, man kann aber auch einen zweischaligen Aufbau mit Hinterlüftung herstellen.

    @Roth: Die Fahigkeiten in seinem Fach als Architekt aufzutreten hat er selber widerlegt. Er gehört wahrscheinlich der Zunft der Bildermaler an die fachlich nicht so geeignet sind.
    Hier soll nun versucht werden eventuelle Konvektionsstöme einzudämmen. Bevor es aber unduchsichtig wird. Der Versuch mit der Luftdichtigkeitsbahn wird wohl bei dem Aufbau nicht funktionieren.
    Ich denke lieber innen freilegen und eine DB von innen aufzubringen ist einfacher und sinnvoller. Den möglichen Taupunkt sollte man aber vorher berechnen lassen und der sd Wert der Db sollte höher als der der OSB sein. Den Anschluß an die Raumseitige DB des Hauptdaches nicht vergessen. Das ganze müßte man sich mal vor Ort ansehen und beurteilen. Lösungen gibt es immer.
    So noch genug Platz ist, sollte man auch die Dämmung etwas verstärken. Mit 80mm ist die etwas gering ausgefallen.
    Vielleicht einfach mal ein paar Fotos einstellen, dann kann man mehr sagen.
    Was die Kosten anbelangt sollte man den Planer mal mit einbeziehen.
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