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Neues Gas-Brennwert mit Speicher

Diskutiere Neues Gas-Brennwert mit Speicher im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Neues Gas-Brennwert mit Speicher

    Hallo,

    ich interessiere mich für folgende Gas- Brennwert Geräte:

    1. Junkers CerapurModul ZBS 14-100 S-3 MA 23
    2. Viessmann Vitodens 222-F Kompakt-Brennwerttherme, 13 kW, VT100
    3. Vaillant ecoCOMPACT VSC 126/3-5 140, 14 kW, Regelung calorMATIC 470/3

    Das Gerät soll für ein 1 Fa. Haus (BJ 1920) mit ca. 130m²Wohnfläche sein. Es bekommt eine 7cm Perlit Dämmung, eine 20cm Dachdämmung, eine dreifach Verglasung, eine Keller Isolierung und eine Isolation unter dem Estrich. Das Haus hat nur ein Bad mit Dusche und Wanne. Es wird von 2-4 Personen Genutzt.
    Zurzeit ist eine Junkers Gas-Brennwert Heizung BJ. 99 mit 14KW verbaut und das Wasser wird über einen elektrischen Durchlauferhitzer erwärmt.

    Jetzt ist meine Frage, ob diese Geräte für das Haus geeignet (besonders bezogen auf die Brauchwassererwärmung) sind und ob es Unterschiede gibt, die für einen Laien nicht gleich zu erkennen sind.

    Danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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  2. Neues Gas-Brennwert mit Speicher

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Bist Du platztechnisch gezwungen ein Kompaktgerät zu nehmen? Einen freistehenden Speicher kann
    man zur Not auch einzeln ersetzen und der Kiste eine zusätzliche Dämmung verpassen. So wie Ihr das
    Haus dämmt, wäre es ggf. interessant, die künftige Heizlast zu kennen und dann zu einem 1.9 - 11 kW
    Gerät zu greifen, wenn es reicht.
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  4. #3
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    Danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!! für die super schnelle Antwort.
    Platz ist einiger Maßen Vorhanden. Sind die getränten Geräte nicht deutlich teuer und sind sie genauso effektiv? Die künftige Heizlast würde ich vor den Kauf natürlich vom Fachbetrieb, bei dem ich die Heizungskaufe berechnen lassen. Mir geht es darum, dass ich mich vor dem Beratungsgespräch mit der Heizungsfirma informiere, damit mir kein sch… verkauft wird.
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  5. #4

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    Habt ihr hartes oder weiches Wasser?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Anubis88 Beitrag anzeigen
    .....Mir geht es darum, dass ich mich vor dem Beratungsgespräch mit der Heizungsfirma informiere, damit mir kein sch… verkauft wird.
    Alle Geräte funktionieren. Es ist völlig egal von welchem Hersteller.

    Viel wichtiger ist, dass das Gerät zum Haus passt und dass der Handwerker auch den entsprechenden Service liefern kann.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    AW: Neues Gas-Brennwert mit Speicher

    ...ob aber der Handwerker die künftige Heizlast des Gebäudes berechnen kann und will, wage ich zu bezweifeln.
    Das Gesamtvorhaben erscheint mir so umfangreich, dass die Einbeziehung eines Planers unumgänglich sein dürfte.


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  8. #7

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    Zitat Zitat von Anubis88 Beitrag anzeigen
    Danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!! für die super schnelle Antwort.
    Platz ist einiger Maßen Vorhanden. Sind die getränten Geräte nicht deutlich teuer und sind sie genauso effektiv? Die künftige Heizlast würde ich vor den Kauf natürlich vom Fachbetrieb, bei dem ich die Heizungskaufe berechnen lassen. Mir geht es darum, dass ich mich vor dem Beratungsgespräch mit der Heizungsfirma informiere, damit mir kein sch… verkauft wird.
    Wenn du nur eine Entnahmestelle im Bad/Dusche damit versorgen willst, wuerde ich eine Gas-Kombitherme mit Durchlauferhitzer anstelle einer Gastherme+Speichers einsetzen. Dürfte platz-und kostenmässig eine günstige Variante sein, besonders wenn man kurze Wege zur Wasserentnahmestelle hat. Man spart sich damit Speicher, Zirkulation, Pumpe und Steuerung.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die Antworten!!!! Ich freue mich immer sehr wenn ich super Tipps und Infos erhalte!!!!!!

    Die Firma, die ich mir für die Installation ausgesucht habe verbaut auch Wolf Brenner (die Installationsfirma wurde mir von einem Freund empfohlen). Bevor ich mir ein Angebot einhole würde ich mich noch gerne weiter Informieren.

    Ich habe folgenden Brenner im Netz von Wolf gefunden: CGW-11/100 von 3,6 bis 10,9 kW.

    Bin mir aber nicht sicher ob der was taugt. Besonders weil wir eine Badewanne mit einen Nutzinhalt von 170l Wasser haben, bin ich mir nicht sicher ob der Brenner genug warmes Wasser zum Baden liefern kann. Die Dusche und die Wanne werden nicht gleichzeitig genutzt.

    Die Heizleistung müsste wahrscheinlich ausreichen. Zu den oben genannten Dämmmaßnahmen kommen noch folgenden Aspekte dazu: von den 130m² Wohnfläche werden 30m² neu als Anbau gebaut nach den Aktuellen Anforderungen und zudem ist das Haus ein Reihenendhaus. Diese Aspekte senken wahrscheinlich auch noch die benötigte KW zahl, oder?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Das Wasser ist weich bis mittel.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Anubis88 Beitrag anzeigen
    Die Heizleistung müsste wahrscheinlich ausreichen. Zu den oben genannten Dämmmaßnahmen kommen noch folgenden Aspekte dazu: von den 130m² Wohnfläche werden 30m² neu als Anbau gebaut nach den Aktuellen Anforderungen und zudem ist das Haus ein Reihenendhaus. Diese Aspekte senken wahrscheinlich auch noch die benötigte KW zahl, oder?


    Bin mir aber nicht sicher ob der was taugt.
    Definiere "was taugt".

    Wenn Dir eine Firma von einem Freund empfohlen wurde, und diese später auch die Anlage einbauen soll, dann lasse Dir von denen ein Konzept erstellen. Mit den bisherigen Infos kann man nur ein munteres Ratespiel veranstalten, aber keine Anlage planen. Das müsste man sich vor Ort anschauen.
    Es ist sehr wahrscheinlich, dass die kleinste verfügbare Therme ausreicht, aber eine moderate Überdimensionierung ist noch lange kein Beinbruch.

    Ach ja, bitte daran denken, dass hier im Forum Herstellerdiskussionen und Produktbesprechungen nicht erwünscht sind. Es ist auch völlig sinnfrei über Hersteller oder Typen von Thermen zu diskutieren, da hier jeder seine Favoriten hat, und diese meist bis auf´s Messer verteidigt.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Hi!

    Schau Dich mal intensiver hier im Forum um. Das Thema welche Therme wurde schon 1000mal durchgekaut. Insbesondere Ralf hat dazu schon soooo viele gute und pointierte Beiträge geschrieben, so dass damit eigentlich schon alles gesagt ist.
    Also erst mal Heizlast des Gebäudes bestimmen und sich dann ein vernünftiges Konzept erarbeiten (lassen). Wenn der Estrich erneuert wird, könnte man evtl. auch Fußbodenheizung verbauen und dann kämen auch noch ganz andere Wärmeerzeuger als Gas BWT in Frage. Wenn Dein Haus gedämmt wird, ist gerade die untere Modulationsgrenze der Therme interessant. Ob da 3,5 kw so ideal sind, da habe ich meine Zweifel.
    Gruß
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  13. #12
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    Danke! Genau über solche Hinweise freue ich mich sehr:

    „Ob da 3,5 kw so ideal sind, da habe ich meine Zweifel.“

    „Es ist sehr wahrscheinlich, dass die kleinste verfügbare Therme ausreicht, aber eine moderate Überdimensionierung ist noch lange kein Beinbruch.!“

    Mehr möchte ich überhaupt nicht, nur so einfache Hinweise. Ich erwarte nicht, dass mir hier ein ganzes Konzept geliefert wird. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, das Vorkenntnisse vor einen Beratungsgespräch Gold wert seien !können!.

    „Schau Dich mal intensiver hier im Forum um. Das Thema welche Therme wurde schon 1000mal durchgekaut.“

    Da hast du mit Sicherheit Recht! Allerdings ist es für einen Laien sehr schwer die einzelnen Punkte aus verschieden Diskussionen zusammen zufassen und deswegen habe ich gezielt für mein Projekt nachgefragt.

    Vielen Dank!!!!
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  14. #13

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    Wie hoch ist/war der bisherige Gasverbrauch p.a.?
    Ist eine Erweiterung mit Solarthermie geplant?
    Heizkörper? Auslegung?
    Gibt es zusätzliche Wärmeerzeuger ? (Kaminofen, wasserführend)

    So ziemlich jeder Hersteller hat kleine Thermen im Angebot. Das war auch dringend erforderlich nachdem die Heizlast der Neubauten immer geringer wird.
    Wie oben schon erwähnt, ist die Mindestleistung der Therme ein wichtiger Punkt. Andererseits sollte man nicht vergessen, dass das Heizsystem sowieso eine bestimmte Masse hat. Es lohnt daher nicht, die Mindestleistung auf utopisch niedrige Werte zu drücken. Eine Mindestleistung von 1-2kW ist heute quasi Standard, und auf ein paar hundert Watt mehr oder weniger kommt es da wirklich nicht an.

    Soll eine Kombitherme eingesetzt werden, dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Hier muss sichergestellt sein, dass die Maximalleistung der Therme ausreichend Wasser erwärmen kann, damit beim Befüllen der Badewanne der Kiste nicht die Puste ausgeht. Das kann man umgehen wenn ein WW-Speicher eingesetzt wird. Dieser sollte von der Größe entsprechend der Nutzung und Art/Anzahl der Zapfstellen dimensioniert werden. Größere Speicher sind nur dann sinnvoll wenn Solarthermie zum Einsatz kommen soll.

    Die Rahmenbedingungen haben also einen erheblichen Einfluss auf das Konzept und dessen Dimensionierung. Ansonsten bleibt, eine möglichst kleine Therme und ein WW-Speicher passend zum Nutzerverhalten etc. Das läuft dann wohl auf einen 150 Liter Speicher hinaus.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Wenn Ihr schon eine Brennwerttherme habt, warum stellt ihr nicht einfach einen Speicher dazu und fertig.
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  17. #15
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    „Wenn Ihr schon eine Brennwerttherme habt, warum stellt ihr nicht einfach einen Speicher dazu und fertig.“
    Weil die Therme Bj. 99 ist und für die Änderung der Steuerung schon Materialkosten von ca. 300€ anfallen. Den passenden Speicher müsste ich ja auch noch kaufen. Ich glaube, dass sich die Verwendung der alten Therme bei den heutigen Energiepreisen langfristig nicht mehr lohnt.

    „Wie hoch ist/war der bisherige Gasverbrauch p.a.?“
    Das kann ich leider nicht sagen, da ich mit der alten dem die das Haus bewohnt hat nicht mehr sprechen kann.

    „Ist eine Erweiterung mit Solarthermie geplant?“
    Eventuelle in 2-3 Jahren, wenn dann noch Geld da ist und zudem muss der Baumbestand auf den Grundstück zuvor noch erheblich reduziert werden.

    „Heizkörper? Auslegung?“
    Normale Heizkörper, kein Fußbodenheizung, soll alles berechnet werden.

    „Gibt es zusätzliche Wärmeerzeuger ? (Kaminofen, wasserführend)“
    Ja, aber nicht wasserführend. Soll nur für die Gemütlichkeit genutzt werden.

    Ich habe leider nur ein Brennwert-Gerät im Netz gefunden, das einen Modulationsbereich von 1:10 hat und dabei 11KW. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist für mein Projekt die passende minimale Leistung wichtiger als eine zu große maximale Leistung („eine moderate Überdimensionierung ist noch lange kein Beinbruch“), oder?

    Außerdem schwanke ich noch zwischen einen 150l Speicher oder einen 300l Speicher mit Solar Wärmetauscher. Weil ich mir nicht sicher bin, was für Nachteile entstehen wenn ich einen 300l Speicher mit Solar Wärmetauscher betreibe und ich eventuell niemals eine Solarzelle daran anschließen werde.

    Vielen Dank, eure Antworten haben meine Erwartungen bereits übertroffen!!!!!
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