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Rippenheizköroer austauschen: welche Wärmeleistung bei Brennwerttherme?

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  1. #1

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    Rippenheizköroer austauschen: welche Wärmeleistung bei Brennwerttherme?

    Hallo zusammen,

    ich habe folgende Situation: ich will die Rippenheizkörper bei uns austauschen.
    Jetzt muss ich festlegen welche größe (=Wärmeleistung) die neuen Austauschheizkörper haben müssen.

    Meine Frage ist folgende: die Rippenheizkörper waren ja mal für eine alte Ölheizung konzipiert, also für 70°/55° (oder sogar 75°/65° ).
    Demnach hatte ein Beispielheizkörper mit 22 Rippen und 44 Watt pro Rippe 968 Watt (bei 75°/65° und 55° pro Rippe sogar 1210 Watt).

    Jetzt betreibe ich diese Heizkörper aber bereits seit vielen jahren mit einer Gas-Brennwerttherme.
    Bei 55°/45° hat derselbe Heizkörper dann noch 28 Watt Leistung pro Glied, das sind dann nur noch 616 Watt.

    Ich bekomme alle Zimmer noch gut warm mit den jetzigen Rippenheizkörpern, lediglich in einem Zimmer (der letzte Heizkörper in der Reihe und der kleinste noch dazu) muss ich den Thermostat um 1 - 1,5° höher stellen (sprich: ich muss auf ca. 22,5° stellen um auf 21° Raumtemperatur zu kommen).

    Meine Frage ist jetzt: nach welchen Werten gehen ich denn nun vor?
    Nach der alten Heizleistung mit 70°/55°?
    Oder nach der jetzigen mit 55°/45°?

    Eventuell kann ich dann nämlich bei gleicher Breite der Heizkörper sogar Typ 21 nehmen statt Typ 22.
    Wie würdet ihr vorgehen?
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  2. Rippenheizköroer austauschen: welche Wärmeleistung bei Brennwerttherme?

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  3. #2

  4. #3

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    Die alten Rippenheizkörper haben natürlich viel weniger Fläche wie heutige Flächenheizkörper, aber damals waren die zu 90% überdimensioniert.
    Als Beispiel: Meine Großeltern bauten ein 3fam. haus 1969 mit solchen heizkörpern, damals kostete heizöl nichts, darum lief die ölheizung mit 70°C vorlauf.
    Heute läuft die Anlage mit 50°C bis ca 0°C außentemperatur, eine automatik gibt es nicht. Wir bekommen die Wohnungen bis auf 24°C warm, reduzierten aber den heizölverbrauch um fast 70%.
    Ich fragte mich auch vor 8monaten, bringen die neuen heizkörper etwas?. Ich tauschte om dg alle heizkörper aus, ließ die heizkörpernieschen abmauern. Und ja es bringt eine ganze menge, mit den alten heizkörpern mußten wir den thermostat auf mind. 4 stellen um 21.5°c in der wohnung hin zu bekommen, jetzt langt stufe 3 und teils ist es noch zu warm. Ich ließ einen zusätzlichen mischer im DG installieren um die vorlauftemp. zu senken.
    Bis etwa 0°C kann ich um 40°C fahren, ab minus graden müßen wir 5°C höher gehen.
    Ist zwar noch nicht alles ausgegoren da mir die bude noch nicht gehört, mein alter Herr im OK ist halt ne Frostbeule. Ich hoffe ich konnt dir ein wenig helfen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Joogie Beitrag anzeigen
    reduzierten aber den heizölverbrauch um fast 70%.
    Das Senken der Vorlauftemperatur mindert die Verluste in der Wärmeverteilung. Aber ein Drittelung der des Verbrauchs nur durch die Absenkung der Vorlauftemperatur gehört ins Reich der Märchen.
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  6. #5

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    konnte leider nichtmehr editieren
    Klar hab ich auch einiges geändert, ändern lassen an der heizung.

    An der Ölheizung hab ich verändert:
    Neuen Brenner
    Kleinere Düse, 40kw brauchen wir bei weitem nicht, derzeit liegen wir um 28kw, was der Brennraum als untere grenze hat.
    Atomatischen Mischer eingebaut, der mir den Vorlauf auf konstant 50°C hällt, mit einer externen steuerung, die alte körting geschichte hat keine möglichkeiten für eine steuerung.
    Schornsteinzug gewechselt, der alte mit 300x190mm war viel zu groß, es entstand bei kalten temperaturen feuchtigkeit, da der kessel nur noch 8min/h lief.
    Alle rohre mit dämmung versehen, dank den leitungschächten. So haben wir kaum rußablagerungen mehr im brennraum, bzw im schornstein, einfaches aussaugen langte dieses jahr. Vor 2 jahren holte ich 2 10l eimer aus den brennraum^^.Also passte da schon was nicht.

    Zum schluß wurde der ausgleichsbehälter angepasst, vorher 30l für 400qm, jetzt 100l.
    Ob es am umbau lag oder an der heizung selber das wir von 6500l auf unter 3000l jetzt sind, ka ich lese viel bin aber kein heizungsbauer.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Joogie Beitrag anzeigen
    Und ja es bringt eine ganze menge, mit den alten heizkörpern mußten wir den thermostat auf mind. 4 stellen um 21.5°c in der wohnung hin zu bekommen, jetzt langt stufe 3 und teils ist es noch zu warm.
    Das zeigt aber nicht, daß damit eine Verbrauchseinsparung verbunden sein muß. Schon gar nicht "eine ganze Menge"!
    Die andere Stellung der Thermostatventile ist schlicht auf deren Regelprinzip zurückzuführen (konkret: die Luftströmungsverhältnisse am Montageort des Fühlers).

    Auf jeden Fall wirkungsvoll ist aber das Versetzen der HK in den Raum mit Zumauern der Nischen. Ob die damit erreichbare Einsparung jedoch den Aufwand rechtfertigt, ist im Einzelfall zu prüfen. Wenn man es im Rahmen anderer Maßnahmen mitmacht, ist es nicht verkehrt.
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  8. #7

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    Es ist eine ganz andere wärme, so empfanden wir es. Ich sag es mal so, die heizung ballert mir nichtmehr die ganze wärme entgegen auf der Couch, ich bemerke den heizkörper gar nicht mehr wenn der läuft.
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  9. #8

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    Schön, dass Du den Verbrauch so weit senken konntest. Für mich klingt das aber trotzdem noch unglaublich, auch weil die Heizkörper erst zum Ende des Winters gewechselt wurden.

    3000 Liter Öl Jahresverbrauch für einen 400-m²-Bau von 1969 finde ich schon sensationell.

    Oder verschweigst Du hier einige Dämmmaßnahmen und Nutzungsänderungen?
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  10. #9
    kappradl
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    Zitat Zitat von mabuse Beitrag anzeigen
    muss ich den Thermostat um 1 - 1,5° höher stellen
    Was nicht heißt, dass der Heizkörper zu klein ist (eher, dass im Raum die Temperaturunterschiede höher sind). Zu klein ist er, wenn du bei der gewählen Vor- (und Rücklauf-) temperatur den Raum nicht auf die erwünsche Temperatur bekommst, bei jeder realistisch vorkommenden Außentemperatur.
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  11. #10

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    Nun von den 400m² werden seit 2 jahren ca 250m² beheitzt, d.h. ab 20°C.
    Ich habe von 2011 die Heizölrechnung, wo noch nichts an der Heizung gemacht wurde, und ich seh die Öl rechnung jetzt.
    Die heizungsnutzung hat sich überhaupt nicht geändert, allerding haben wir uns gedanken gemacht.

    Änderungen der heizung schrieb ich ja. Joah was machte ich sonst noch, im Spätherbst werden alle kellerfenster mit 2 lagen 6cm styropor verrammelt, diese mäusegitter hasse ich einfach.
    Bei der eingangstüre habe ich die dichtungen und eine zugluftschine montiert. Das war es eigentlich schon.

    Aber ich muß sagen das meine Großeltern schon solide gebaut haben damals, wir haben klinker mit 80mm dämmung und 3cm luftschicht, wobei mich die 48cm außenwand recht verwirrte zu beginn, dazu sogar eine dampfsperre in den trockenbauwänden. Ganz dicht ist es nicht, ist halt auch kein neubau. Keller ist trocken und wird durch die abwärme des kessels mtibeheizt, keine feuchtigkeit zu entdecken, trotz wäschekeller. Was soll ich noch schreiben?
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  12. #11

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    Na, z.B,. Angaben über den tatsächlichen Heizölverbrauch (die Menge einer Lieferung sagt ja darüber nichts aus)...
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  14. #12

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    Ich tanke 1x im jahr voll, also ist das mein verbrauch, oder?
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  15. #13

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    Ich rechne jetzt einfach mal, betriebstundenzähler direkt am brenner. Saß jetzt aber auch oft genug daneben und stoppte die zeit.
    Um das zu bestätigen ließ ich einen Heizölzähler einbauen Braun HZ3. Der ist geeicht, liegt leicht über den berechnungen, +-5%.

    Brenner selbst 2.4kg/h, 1kg heizöl ergibt 0,843l
    Brenner läuft immo bei 2°c außen 8min/h = 0,11l/h = 2,69l/tag = 964,62l/jahr
    Wird es kälter wird es klar mehr, sind wir bei 16-17°C ist eh nur Warmwasser an.
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